Kap. 3: Zu den verschiedenen Motivtypen einer Schicksalsdramatik.

INHALT:

1. Zu einer 'natürlichen Schicksalsdramatik' und ihren Verlaufsformen.

2. Motivschwerpunkte antiker erzählerischer Schicksalsdramaturgie.

3. Beispiele für die dramaturgische Gestaltung der Schicksalsdramatik in antiken Romanen.

4. Literatur, Medien, Quellen.

1. Zu einer 'natürlichen Schicksalsdramatik' und ihren Verlaufsformen.

Reales Geschehen hat aus der Perpektive des beobachtenden Menschen auch dann einen natürlich-dramatischen Charakter, wenn es in irgendeiner Weise als Handlungsgefüge von Kräften und Wirkmomenten aufgefaßt werden kann oder erscheint, in dem Menschen eine ihren Einflußmöglichkeiten entzogene, manchmal glückliche, zumeist aber eher leidende Rolle zufällt. Dabei braucht es sich nicht um explizit-religiöse Vorstellungen von wirkenden Göttern und göttlichen Kräften zu handeln. Noch heutige Begriffe wie 'Schicksal', 'Ereignis', 'Zufall', 'Fügung', 'Los', 'Verhängnis' u. a. beziehen sich, auch wenn sie explizite und deutliche religiöse Vorstellungen nicht enthalten, dennoch ihrem tieferen Wortsinne nach auf ein von personal gedachten Mächten in Gang gesetztes, Menschen involvierendes Geschehen, also auf ein 'Handlungsgefüge' i. S. der in Kap. 1 gegebenen Definition. Die Handlungsunfähigkeit des Menschen in derartigem Handlungsgefüge, d. h. seine Ohnmacht gegenüber der Kontingenz eines außerhalb seines Einflusses liegenden, aber ihn dennoch selbst betreffenden Geschehens, läßt ihn mit großem Interesse scharf beobachten, wie dies Geschehen im einzelnen oder typischerweise verläuft, wie sich Menschen darin verhalten und wie man sich als Ohnmächtiger sinnvoll darauf einstellen kann. Schicksalhaft-ohnmachterzeugend können dabei auch menschengemachte 'Strukturen und Prozesse' mit einem ihnen jeweils eigentümlichen 'objektiven Sinn' sein - wie z. B. Kriege oder Politik -, und sogar 'der Mensch selbst' mit seinen nicht steuerbaren oder ihn ohne sein Verschulden in die Irre oder an sein Ende führenden Anlagen und Entscheidungen kann sein eigenes Schicksal sein.

Typische Verlaufsformen derartigen natürlich-dramatischen, menschlich nicht-steuerbaren Geschehens, die ein besonderes menschliches Interesse finden, pflegen etwa mit den Begriffen wie 'Fügung', 'Entscheidung', 'Los', 'Gelingen', Mißlingen', 'Glück', 'Unheil', 'Tragik', 'Verstrickung', 'Unfall', 'Katastrophe' oder - in Verbindung mit dem Wort 'Schicksal' - 'Wechselhaftigkeit', 'Laune', 'Unabwendbarkeit', 'Notwendigkeit' beschrieben zu werden. Es geht dabei um

a) die objektive Anbahnung und kausale Verknüpfung und das subjektive Abwarten oder Erwarten, die Vorahnung oder Vorwegnahme eines zunächst nur unklar sich abzeichnenden, aner als unabwendbar sich ankündigenden Geschehens,

b) den Eintritt des durch menschliches Handeln objektiv nicht beeinflußbaren Geschehens und die subjektive Ohnmacht des Menschen ihm gegenüber - auch dann wenn es sich um etwa ihm Förderliches oder unverhofft Glücksbringendes - handelt - und

c) die objektiven Folgen für die betroffenen menschlichen Wesen und Ordnungen und die subjektiven Weisen, sich auf sie einzustellen.

Interesse findet dabei ebenso das tatsächliche Geschehen und das Verhalten der ohnmächtigen Menschen ihm gegenüber wie auch ein in ihm angenommener, evtl. zu entschlüsselnder Sinn und die vielen ethischen Fragen, wie Menschen sich mit Geduld, Fassung und Selbsterkenntnis angesichts einer 'Ohnmacht', welche eine oder speziell ihre 'conditio humana' prägt, menschlich zurechtfinden können.

2. Motivschwerpunkte antiker erzählerischer Schicksalsdramaturgie.

In der antiken Erzählkunst werden derartige Verlaufsformen einer natürlichen Schicksals-Dramatik aufgenommen und - dramaturgisch verdichtet - zu Motivschwerpunkten poetisch-fiktiver Erzählungen. Das gilt auch für die antike 'Romanliteratur'. Anders als in einer 'natürlichen Dramatik', in der das Walten außermenschlicher persönaler Kräfte niemals sicher erscheint, sondern Frage eines immer widerlegbaren und ständig deutenden Glaubens bleibt, werden in der antiken künstlerischen Dramaturgie derartige Sinnbezüge im Schicksalsgeschehen typischerweise als gegeben vorausgesetzt und stark betont.

Das betrifft zunächst einmal das dramaturgisch herausgestellte Walten der Götter. Nicht selten tritt in den Romanerzählungen ein Gott - manchmal als allzu unglaublicher 'deus ex machina' - auf und reagiert mit seiner 'Fügung' auf menschliches Verhalten: er greift zu dessen Verwirrung oder Entwirrung, Bestrafung oder Belohnung in das Geschehen ein. In der Romanerzählung erscheinen 'Glück' oder 'Unglück' dann weder als als etwas objektiv 'Motiv- und Zielloses' noch als ein Zufall ohne sinnhaften Bezug zum Betroffenen selbst, sondern letztlich vor allem als Äußerung einer Gottheit, die man einerseits durch 'Hybris' nicht reizen darf, andererseits durch Sittenreinheit, Bewährung und frommes Dulden, auch in der Not, für sich gewinnen kann. Auch dort, wo eine Gottheit nicht deutlich hervortritt und im Gegenteil die Konturen eines vergangenen, gegenwärtigen oder künftigen Geschehens, was die göttlichen Pläne betrifft, eine Zeitlang unklar sind, pflegt die Dramatik der Erzählung vom Autor doch durch 'Andeutungen und Zeichen', durch 'Ahnungen', 'Träume' und 'Orakel' in einen Zusammenhang der Vorbestimmung gestellt zu werden, der sich später, oft erst am Ende der Erzählung und nicht selten schlagartig, enthüllt. Darin kommt eine charakteristische Form antiken Schicksalsdenkens zum Ausdruck, das in einem determinierten Kosmos alles mit allem verbunden und die insoweit mit Notwendigkeit eintretenden künftigen Entwicklungen gleichzeitig und in irgendeiner Weise analog sowohl in einer geistigen als auch in einer materiellen Sphäre - also etwa in den Gestirnen des Himmels, in Träumen, in Orakelsprüchen und in Zeichen der Natur - sich anzukündigen sieht.

Zur Struktur antiken Schicksalsdenkens. Aus: Artimodoros, Kunst der Traumdeutung, Buch I, Kap. 68 und 69.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Artemidor, Traumkunst. Aus dem Griechischen übersetzt von Friedrich S. Krauss, neubearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Gerhard Löwe. Einleitung von Fritz Jürß, Leipzig 1991, S. 178 - 181.

Zweitens werden in der künstlerisch-fiktiven Erzählung die in einer natürlichen Schicksalsdramatik oft unförmig-weitläufigen und -langweiligen, anfang-, end- und sinnlos erscheinenden, durch gelegentliche glückliche Zufälle unerklärlich unterbrochenen, zumeist aber mit Warten und Dulden zurückgelegten menschlichen Lebenswege mit einem Anfang, einer Gliederung des Geschehens und mit einem zumeist sinnvollen oder gar glücklichen Ende versehen, auf das sich das dramatische Geschehen in allen seinen Teilen planvoll zubewegt. Dabei wird das, was 'in Wirklichkeit' ein uninteressantes, weil ungestaltes, unbegrenztes und unerklärliches Warten, Leiden, Unglück und Verwirrtsein zu sein pflegt, in eine Folge spektakulärer Katastrophen, amüsanter Verirrungen und faszinierender Abenteuer Wunder und Schrecklichkeiten transformiert. Die Schicksalsbetroffenen sind nicht, wie natürlicherweise, vom Schicksal Gequälte oder Zerriebene, sondern nach Art der Komödie nur gelegentlich subjektiv Verzweifelte und Hoffnungslose, in der auktorialen Perspektive aber mit Recht auf Heil und Glück, welche irgendwann einzutreten und dann auch zu bleiben pflegen, Hoffende. Ihr auf 'das Schicksal' reagierendes Handeln ist nicht einsam auf sich gestellt und nichtigkeitsgefährdet, sondern Teil eines sie umfassenden göttlichen oder schicksalhaften, zumeist Rettung implizierenden Handlungsplans. Wo aber das Schicksal eines menschlichen Akteurs im Drama nach Art einer Tragödie tragisch endet - wie etwa in der 'Vita Aesopi' oder im Briefroman 'Chion -', da ist es doch entweder immerhin gottverordnet, und ein dem entsprechender 'tragischer Heroismus' vermag wenigstens insoweit sinnvoll, trostreich und bespielgebend 'für das Leben' zu sein.

Drittens erscheint bemerkenswert, daß nicht eine 'rein natürliche Dramatik' des Schicksals Gegenstand literarischen Interesses und philosophisch-ethischer Hintergrundreflexion bei Autoren und Publikum ist, und sie darf es offenbar auch gar nicht sein. Aus heutiger - durch die Gewohnheiten eines 'literarischen Realismus' und 'dokumentarischer' Erzählweisen geprägter - Sicht erscheint menschliches Handeln und Leiden, antik erzählt, vielmehr in einem theatralischen Gewande auf der kosmischen 'Bühne' eines von Gottheit oder Schicksal sinnhaft vorherbestimmten Gesamtgeschehens. Gerade weil in der antiken - etwa der historischen - Literatur Trost- und Sinnlosigkeiten menschlichen Daseins durchaus bekannt sind und zur Sprache kommen, scheinen in der Unterhaltungsliteratur freundliche oder erfolgsbedachte Rücksichten auf den Leser, aber auch Darstellungsbeschränkungen und Tabus wirksam, wie sie sich auch in Komödie und Tragödie finden. Die Wiedergabe abstoßender Häßlichkeiten und moralisch desorientierender Unerträglichkeiten menschlichen Schicksals wird zwar gelegentlich zugelassen, aber typischerweise nur unter der Bedingung , daß das dramaturgisch gestaltete Schicksal wenigstens als gottgewollt, letztlich gerecht und für den Einzelnen oder die Gesamtheit sinnvoll oder gar heilsam verstehbar sein muß.

Und schließlich läßt sich als typisch festhalten, daß die antiken 'Romanen' innewohnende Schicksalsdramatik einerseits überschaubare kleine Personenkreise und andererseits primär deren private Probleme betrifft. Ersteres hat die antike Romanerzählung mit den sie, wie früher (Kap. 2) schon erörtert, stark prägenden Gattungen 'Komödie' und 'Tragödie' gemeinsam. Aber was den zweiten Aspekt betrrifft, so ist es, obwohl ja auch Länder, Völker, Staaten oder Landschaften ihr Schicksal haben, im antiken 'Roman' selten, daß deren Handeln und Leiden im Mittelpunkt des Erzählungsgeschehens steht oder wenigstens in Rahmenhandlungen deutlicher hervortritt. Darin wirkt sich der früher erörterte 'privat-öffentliche' Adressatenkreis antiker 'Romanliteratur aus: die Leser derartiger Literatur erwarten, daß dort nicht politisch oder in 'großen historischen Zusammenhängen' gedacht und gefühlt wird, sondern religiös, familiär, nachbarschaftlich, generell in persönlich-konkreter Weise 'menschlich'. Insoweit muß man den antiken 'Roman' als typischerweise unpolitisch und auch unhistorisch begreifen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, die sich aus Umbildungen unumstritten gewordener politisch-historischer Überlieferungen in volkstümlich-legendenhafte oder poetisch-fiktive, stark personalisierende Erzählstoffe erklären. So werden auch historische Persönlichkeiten mit politischer Bedeutung - wie z. B. Alexander der Große - oder einige in früheren Zeiten über die Privatheit hinaus im allgemeinen Interesse öffentlich tätig gewordene Philosophen, Dichter oder Rhetoren - siehe dazu die unten wiedergegebenen Passagen aus dem 'Chion'- und aus dem 'Äsop-Roman' - gelegentlich zu 'Romanhelden'. Dies geschieht aber typischerweise nicht aus historischen oder politischen Gründen, sondern weil ihr Charakter und Lebenslauf in sich etwas Dramatisches haben und durch Gestaltung noch weiter dramatisiert und damit - dem Erzähltyp entsprechend - unterhaltungs- und reflexionstauglich für ein romanlesendes Publikum gemacht werden können.

In diesen Zügen zeigen sich auf plastische Weise die schon früher erörterten zeittypischen Besonderheiten des Denkens und Fühlens einer antiken Leserschaft, die die antike 'Roman'-Literatur aufzunehmen pflegt. Diese Leserschaft, so kann man die mentalitätsgeschichtlichen Anmutungen aus der Lektüre dieser Literatur kurz zusammenfassen, ist typischerweise auf spannende Abwechslung bedacht, aber trotzdem kulturell konservativ, im Rahmen nichtchristlich-kultischer Religionsausübung fromm, aber außerdem auch stark 'schicksalsgläubig und 'abergläubisch', für Leidenschaft und Tugend empfänglich, aber auch ein bißchen libertin, belesen und geschmackvoll, aber auch dem Kitsch ein wenig zugeneigt, geschichtskundig, aber dies eher im Rahmen legendenhafter Personalisierung historischen Geschehens, politisch interessiert und auch von freiheitlichen und individualistischen Überzeugungen bewegt, aber diskussionsoffen nur im Rahmen offiziös zugelassener oder durch Tradition unumstritten gewordener - zumeist historischer - Themen einer als 'schicksalsähnlich' empfundenen Politik.

3. Beispiele für die dramaturgische Gestaltung der Schicksalsdramatik in antiken Romanen.

Im folgenden werden einige Textbeispiele zur Illustration der in antiken 'Romanerzählungen immer wieder dramaturgisch gestalteten typischen Motive einer Schicksalsdramatik präsentiert, und zwar zu den Motiven

a) 'Vorherbestimmung', 'Fügung, 'Wechselhaftigkeit und Unabwendbarkeit des Schicksals': Heliodor, Aithiopica (s. u.), Apuleius, Metamorphosen (s. u.) und Petronius, Satyricon (s. u.),

b) 'Verhängnis' und 'Tragik': Aesop-Roman(s. u.), Chion-Roman (s. u.) und (komisch-satirisch) Petronius, Satyricon (s. u.),

c) 'Glück', 'Errettung' 'Erlösung': Apuleius, Metamorphosen (s. u.) , Heliodor, Aithiopica (s. u.).

Die Erzählperspektive und andere Dramatisierungsformen in der Dramaturgie des Schiksals sind

a) eher tragödienartig (auktoriale Perspektive, belehrend, ernst, schicksalsschwer, unglücks- und unheilsoffen, todesbewußt) bei Heliodor, Aethiopica (s. u.) , im Aesop-Roman (s. u.) und im Chion-Roman (s. u.),

b) eher satirisch oder komödienartig (restringierte [Ich-]Perspektive, kritisch, witzig, aphoristisch-anekdotisch, leichtfüßig, hoffnungsvoll, lebenszugewandt) bei Apuleius, Metamorphosen (s. u.) und Petronius, Satyricon (s. u.).

ÜBUNG 3.

AUFGABEN:

a) Stellen Sie anhand der nachfolgend wiedergegebenen zwei Textauszüge aus der antiken Erzählung 'Heliodor, Aithiopika', auch wenn sie den Roman in einzelnen nicht kennen, fest, wie sich dort ein schicksalhaftes Geschehen ankündigt - deuten Sie dabei das Orakel - und wie es sich später enthüllt.

b) Handelt es sich um ein göttlich verordnetes Schicksal, lassen sich menschliche Verfehlungen oder andere Gründe dafür vermuten, welche Prüfungen der Hauptakteure sind erkennbar und welchem Ziel könnte das Geschehen Ihres Erachtens zustreben?


Orakelhafte Ankündigung, plötzliche Offenbarung eines Schicksals. Heliodor, Aithiopika. Aus Buch II und III.

Text der deutschen Übersetzung entnommen aus: Heliodor, Aithiopica. Roman. Ins Deutsche übertragen von Horst Gasse, (Leipzig 1957) Karlsruhe 1985, S. 86 - 89 und 122 - 127.

Ein von einem Gott gefördertes tragisches Ende. Aus dem antiken 'Aesop-Roman'.

Nach den erhaltenen Textfragmenten P, W, E und dem Papyrus Golenischtschew als Auszug bearbeitet in: Aesopische Fabeln. Zusammengestellt und ins Deutsche übertragen von August Hausrath. Gefolgt von einer Abhandlung 'Die Aesoplegende'. Urtext und Übertragung., München 1949, S. 126 - 135 sowie 24 - 27 und 56 f.

Die romantypische glückliche Wendung des Schicksals. Aus: Apuleius, Metamorphosen, 11. Buch, 1. - 17. Kap.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Apuleius, Metamorphosen oder Der goldene Esel. Lateinisch und Deutsch von Rudolf Helm, Berlin 1978 7, S. 360 - 377.

Satirische Version eines Schicksalsschlages. Aus: Petronius, Satyricon 131 - 135.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Petron, Satyricon. Ein römischer Schelmenroman. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1984, S. 174 - 181.

Heroisches Ende im Dienste einer sinnstiftenden politischen und philosophischen Idee: Übersicht über antiken 'Briefroman' 'Chion von Heraklea' mit dem letzten Brief (Nr. 17 - Chion an Platon).

Edition des griechisch-sprachigen Textes: Chion of Heraclea. A Novel in Letters. Edited with introduction and commentary by Ingemar Düring, Göteborg 1951, S. 76 - 79. Deutsche Übersetzung: Christian Gizewski.

4. Literatur, Medien, Quellen.

Literatur:

Th. Paulsen, Inszenierung des Schicksals. Tragödie und Komödie im Roman des Heliodor, Trier 1992.

P. v. Möllendorff, Die Fabel vom Adler und Mistkäfer im Äsoproman, in: Rheinisches Museum für Philologie 137, 1994, S. 141 - 146.

K. Kenenyi, Die griechisch-orientalische Romanliteratur in religionsgeschichtlicher Beleuchtung (1927), ND Darmstadt 1973 3.

R. Merkelbach, Roman und Mysterium in der Antike, München, Berlin 1962.

Medien:

keine

Quellen:

Artimodoros, Kunst der Traumdeutung, Buch I, Kap. 68 und 69. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Artemidor, Traumkunst. Aus dem Griechischen übersetzt von Friedrich S. Krauss, neubearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Gerhard Löwe. Einleitung von Fritz Jürß, Leipzig 1991, S. 178 - 181

Heliodor, Aithiopika. Aus Buch II und III. Text der deutschen Übersetzung entnommen aus: Heliodor, Aithiopica. Roman. Ins Deutsche übertragen von Horst Gasse, (Leipzig 1957) Karlsruhe 1985, S. 86 - 89 und 122 - 127.

Aus dem antiken 'Aesop-Roman'. Nach den erhaltenen Textfragmenten P, W, E und dem Papyrus Golenischtschew als Auszug bearbeitet in: Aesopische Fabeln. Zusammengestellt und ins Deutsche übertragen von August Hausrath. Gefolgt von einer Abhandlung 'Die Aesoplegende'. Urtext und Übertragung., München 1949, S. 126 - 135 sowie 24 - 27 und 56 f.

Apuleius, Metamorphosen, 11. Buch, 11. - 16. Kap. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Apuleius, Metamorphosen oder Der goldene Esel. Lateinisch und Deutsch von Rudolf Helm, Berlin 1978 7, S. 371 - 375.

Petronius, Satyricon 131 - 135. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Petron, Satyricon. Ein römischer Schelmenroman. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1984, S. 174 - 181.

Aus dem antiken 'Briefroman' 'Chion von Heraclea': Brief Nr. 17 (Chion an Platon). Edition des griechisch-sprachigen Textes: Chion of Heraclea. A Novel in Letters. Edited with introduction and commentary by Ingemar Düring, Göteborg 1951, S. 76 - 79. Deutsche Übersetzung: Christian Gizewski.


LV Gizewski WS 2004/2005

Autor: Christian Gizewski. EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de .