Kap. 8: Schwerpunkte antik-romanhafter Bezugnahmen auf die antike Allgemeingeschichte.


INHALT

1. Zu den Schwerpunkten antik-romanhafter Bezugnahme auf die antike Allgemeingeschichte, ihren dramatischen Gründen und ihrem historischen Quellenwert.

2. Schwerpunkt 'Berühmte Personen'.

3. Schwerpunkt 'Berühmte Städte, Reiche und 'Kriege'.

4. Schwerpunkt 'Ehe, Verwandtschaft und soziale Nahverhältnisse, Gesundheit, Arbeits- und Erwerbsleben, Einkommens- und Vermögensverhältnisse', Stände und Schichten, Sitte und öffentliche Ordnung.

5. Schwerpunkt 'Religionen, Magie, Aberglauben'.

6. Literatur, Medien, Quellen.

1. Zu den Schwerpunkten antik-romanhafter Bezugnahme auf die antike Allgemeineschichte.

Wie in Kap. 1 und Kap. 2 schon erörtert, steht zwar der fiktive Charakter einer romanhaften Erzählung ihrem Quellenwert vielfach entgegen, weil die dramaturgische Gestaltung des Stoffs die im natürlichen Geschehensablauf neben dessen natürlicher Dramatik zumeist vorherrschende Spannungslosigkeit, Unpersönlichkeit, Sinn- und Ziellosiglosigkeit, Ungegliedertheit, zeitliche Unabgeschlossenheit und damit auch Langweiligkeit nicht hinnehmen kann, sondern ausscheiden muß. Spannungserzeugung, Verdichtung, Personalisierung, Konstruktion vorbestimmter und zielgerichteter Handlungsstränge, Übersichtlichkeit und Absehbarkeit oder Ahnbarkeit eines sinnvollen - ja glücklichen - Endes eines Geschehens binnen erträglicher, die menschliche Alltagsgeduld nicht überbeanspruchender Frist - das alles verfälscht, geht man von Maßstäben einer für bestimmte Erkenntnis- und Handlungszwecke wahrheitsgetreuen Wiedergabe, wie zum Beispiel denen einer i. e. S. historischen Darstellung, aus, im allgemeinen die tatsächliche oder typische Realität des Geschehens, das der Romanhandlung als Vorlage dient.

Dennoch ist auch die romanartige Erzählung dort in der historischen und alltäglich-gegenwärtigen Realität verankert, wo dies dem erzählungsdramaturgischen Prinzip nicht entgegensteht, sondern es sogar unterstützt. Die alltägliche Realität des privaten und öffentlichen Lebens uznd Arbeitens , auf die die Romanhandlung zumeist Bezug nimmt, muß 'wiedererkennbar' sein, die Menschentypen mit ihren Charakteren, ihrer Sprache und ihren Gewohnheiten Bräuche 'echt'. Historische Persönlichkeiten und Ereignisse, die Gegenstand einer Romanhandlung werden, müssen - von kleinen faszinierenden Neuigkeiten abgesehen - so geschildert werden, wie man es gewohnt ist. Religiöse und weltliche Überzeugungen müssen im Rahmen einer gewissen Toleranz toleriert und genau - also nicht verzerrend - wiedergegeben werden, es sei denn, es gebe besondere, öffentlich vertretbare Gründe für ihre polemische Darstellung, wie z. B. in der Darstellung des Wanderpredigers Peregrinus Proteus durch Lukian.

Faßt man diese Überlegungen zusammen, so lassen sich folgende Schwerpunkte definieren, an denen antike romanhafte Erzählungen auch im engeren allgemeinhistorischen Sinne von Quellenwert sein können:

Schwerpunkt 'Berühmte Personen'.

Schwerpunkt 'Berühmte Städte, Reiche und 'Kriege'.

Schwerpunkt 'Alltagsprache', 'Ehe, Verwandtschaft und soziale Nahverhältnisse, Gesundheit, Arbeits- und Erwerbsleben, Einkommens- und Vermögensverhältnisse', Stände und Schichten, Sitte und öffentliche Ordnung.

Schwerpunkt 'Religionen, Magie, Aberglauben'.

Die Verwertbarkeit dieser besonderen literarischen Quellenkategorie ist in dieser Hinsicht vielfältig, und die Quellenkritik und der Quellenvergleich sind in allen Fällen besonders herausgefordert. Die folgenden Beispielen sollen dies nur angedeuten und illustrieren.

2. Schwerpunkt 'Berühmte Personen'.

Die folgende Kontrastierung eines historienromanartigen (Vita Alexandri)und eines im engeren Sinne historisch-biographischen Textes (Plutarch, Alexander) über Alexander den Großen soll einerseits auf einen gewissen Quellenwert selbst romanhafter Aussagen über die 'Göttlichkeit' Alexanders hinweisen - hier, was den Charakter der Legendenbildung über ihn und ihren Zusammenhang mit der politischen Herrscher-Propaganda des Hellenismus betrifft -, zum anderen auf die Möglichkeiten einer gezielten Quellenkritik und -verwertung romanhaft gestalteter Historiendarstellungen durch Vergleich mit validen Quellen hinweisen

ÜBUNG 8.

AUFGABE:

Vergleichen Sie die beiden nachfolgenden Texte, inbesondere soweit sie etwas über die 'Göttlichkeit' des Makedonenkönigs Alexander des Großen aussagen.

a) Worin liegen die sachlichen Differenzen der Aussagen?

b) Wie unterscheiden sich historisch-biographische Berichterstattung und romanhafte Erzählung formal?

Die Aussagen über die 'göttliche Abkunft des Makedonenkönigs Alexander' einer aus der Antike in die nachantiken Epochen überlieferten romanartigen Erzählung. Aus der 'Vita Alexandri' in der mittelalterlichen, lateinischen Fassung des Leo, Vorwort und Kap. 1 - 11).

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Historie von Alexander dem Großen. Übersetzung aus dem Mitellateinischen, Nachwort und Anmerkungen von Wolfgang Kirsch, (Leipzig 1975) Frankfurt M. 1984, S. 7 - 16.

Die Aussagen eines antiken Historikers und Biographen über die Göttlichkeit Alexanders des Großen: Plutarch, Alexander 26 - 28.

Text der deutschen Übersetzung entnommen aus: Plutarch, Alexander - Caesar. Übersetzt und herausgegeben von Marion Giebel, Stuttgart 2001, S. 37 - 41.

3. Schwerpunkt 'Berühmte Städte, Reiche und 'Kriege'.

a) Beispiel: Die Großstadt Alexandria, ihre Kultur und Verkehrsverbindungen.

In welch vielfältiger Weise antike 'Romane', die oft ja auch 'Reiseromane' sind, Angaben über Städte und Landschaften, Reiserouten und Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten und Impressionen machen können, geht aus dem folgenden Textauszug aus 'Leukippe und Kleitophon' hervor. Zur Überprüfung und Erklärung solcher Angaben können u. a. systematische Wissenssammlungen wie z. B. die im folgenden präsentierten historischen Karten herangeszogen werden.

Aussagen eines antiken Romans über eine Großstadt (Alexandria), zeitgenössische Malerei und die Seeschiffahrt. Aus: Achilleus Tatios, Leukippe und Kleitophon, Buch 5, 1 - 17.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Achilleus Tatios, Leukippe und Kleitophon,. Eingeleitet, übersetzt und erläutert von Karl Plepelits, Bibliothek der griechischen Literatur, hg. von Peter Wirth und Wilhelm Gessel, Bd. 11, Stuttgart 1980, S. 146 - 157.

Lage des hellenistischen Alexandria in Ägypten.

Stadtplan Alexandrias in der römischen Kaiserzeit.

Alexandria als Handels- und Verkehrszentrum im östlichen Mittelmeerraum.

Alexandria als Kulturzentrum im östlichen Mittelmeerraum.

Kartenbilder entnommen aus: H. E. Stier u. a. (Hg.), Großer Atlas zur Weltgeschichte, Westermann-Schulbuch-Verlag Braunschweig (Sonderausgabe des Orbis-Verlags; eine Neuauflage ist 1998 erschienen), 1990, S. 26 und 29 sowie aus: Putzger, Historischer Weltatlas, 102. Aufl., © Cornelsen-Verlag Berlin 1991 , S. 25 und: Großer Historischer Weltatlas, hg. vomm Bayerischen Schulbuch-Verlag. 1. Teil: Vorgeschichte und Altertum, bearbeitete von H. Bengtson, V. Milojcic u. v. a., München 1972 5, S. 46.

b) Die Begründung der Herschaft Caesars im Bürgerkrieg.

Das aus Petronius' 'Satyricon' entnommene, episch breite Gedicht über den Sittenverfall der römischen Republik und den vom Himmel gesandten politischen Heilsbringer Caesar gibt - wohl charakteristisch für einen 'Roman' - eine weitverbreitete offiziöse Geschichtsideologie der frühen Kaiserzeit wieder, die einerseits die historische Notwendigkeit des Untergangs einer dekadent gewordenen Republik, andererseits den im Grunde göttlichen Auftrag an Caesar als Begründer des Kaisertums betont, den römischen Staat auf einer valideren sittlichen und politischen Grundlage wiederherzustellen. Der Quellenwert des Romans besteht in diesem Falle in seiner genaueren Beleuchtung dieser politisch-historischen Denkweise, nicht in seinen Aussagen über die historischen Gründe des Übergangs der römisch-republikanischen politischen Ordnung in die frühen Formen des Prinzipatskaisertums. Diese finden sich, zumindest was die Ereignisse des Jahres 49 v. Chr. betrifft, historisch zuverlässiger in Plutarchs 'Caesar' beleuchtet.

Aussagen eines antiken Romans über den Niedergang der römischen Republik und die Begründung der Herrschaft Caesars: Petronius, Satyricon 118 - 124.

Text der deutschen Übersetzung entnommen aus:Petronius, Satyricon. Ein römischer Schelmenroman. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1984, S. 147 - 163.

Caesars Staatstreich und Kampagne gegen die Pompejaner.

1) nach dem eigenen Bericht im 'Bellum civile'(1, 1 - 11; 26, 32 f.) und 2) nach dem Bericht Plutrachs (Caesar).

1) Dt. Übersetzung nach: Gaius Julius Caesar, Der Bürgerkrieg. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Marieluise Deissmann-Merten, Stuttgart 1983, S. 3 - 26 (mit einigen Auslassungen).

c) Die Technik der Städtebelagerung in der Antike.

Antike Romanerzählungen, soweit sie in irgendeinem historischen Szenario auf politisch-militärische Ereignisse zu sprechen kommen, versuchen historische Authentizität und zugleich Spannung bei den Lesern dadurch zu erzeugen, daß sie spektakuläre Ereignisse und Aktionen, etwa der Kriegführung, aufgreifen und mit dem Romangeschehen verweben. Besonders spektakulär können etwa Städtbelagerungen sein. In der von einigen vermuteten Entstehungszeit der 'Aithiopika' des Heliodor - 4. Jh. n. Chr. - gab es im Kampf gegen des Sassanidenkönigs Sapor II. i. J. 350 n. Chr. gegen die Römer eine spektakuläre und erfolgreiche Belagerung der Stadt Nisibis, die ähnlich vonstatten ging wie die in der Romanerzählung Heliodors beschriebene, allerdings wohl in das 6. Jh. v. Chr. und an den Nil beim heutigen Assuan verlegte. Es mag sein, daß diese 'Wasserbelagerung' der Stadt Nisibis sich in der Romanerzählung wiederfindet. Es kann aber auch sein, daß eine andere, frühere Belagerung dieser Art für die Erzählung Vorbild war. Jedenfalls kann ein konkretes kriegsgeschichtliches Vorbild als wahrscheinlich gelten. Allerdings - und dies zeigt erneut die Notwendigkeit quellenkritischer Würdigung romanhafter Mitteilungen über die damalige Zeitgeschichte - erscheint die Schnelligkeit des Erfolgs der Belagerungsmaßnahmen in der Erzählung romanhaft übertrieben, bedenkt man, daß eine Absperrung und Umwallung eines befestigten Ortes normalerweise sehr viel Zeit- und Arbeitsaufwand für Baumaßnahmen und weitere erhebliche Zeit für die allmähliche Entkräftung des Gegners erforderte; dazu veranschaulichend das Kartenbild von der mehrmonatigen Belagerung Alesias durch Caesar i. J. 52 v. Chr.

Aussagen eines antiken Romans über eine besondere Belagerungstechnik. Aus: Heliodor, Aithiopika, Buch 9.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Heliodor, Aithiopica. Roman. Ins Deutsche übertragen von Horst Gasse, (Leipzig 1957) Karlsruhe 1985, S.290 - 294.

Die Belagerung Alesias durch Caesar.

Karte. entnommen aus: H. E. Stier u. a. (Hg.), Großer Atlas zur Weltgeschichte, Westermann-Schulbuch-Verlag Braunschweig (Sonderausgabe des Orbis-Verlags; eine Neuauflage ist 1998 erschienen), 1990, S. 29.

4. Schwerpunkt 'Ehe, Verwandtschaft und soziale Nahverhältnisse, Gesundheit, Arbeits- und Erwerbsleben, Einkommens- und Vermögensverhältnisse', Stände und Schichten, Sitte und öffentliche Ordnung.

Die Aussagen antiker Romanerzählungen, die in diesen Schwerpunktbereich eingeordnet werden können, sind so vielfältig, daß hier nur wenige Beispiele dafür stehen sollen, wie anschaulich und 'aus dem Leben gegriffen' die entsprechenden Romanschilderungen sein können. Mit Genauigkeit und feinem Verständnis werden einmal - im Apuleius-Text - die unterschiedlichen Formen des Umgangs mit einem zugereisten Gast beleuchtet, zum anderen - im Tatios-Text - im Rahmen einer Liebesgeschichte ein typischer Peristyl-Lustgarten einer größeren Villa der hellenistisch-römischen Zeit, wie auch die Archäologie wie bezeugt (siehe Peristyl-Garten in Pompeji, unten). Das Innere einer Mühle mit ihren tierischen und menschlichen Arbeitsmaschinen, wie - wiederum - Apuleius es schildert, dürfte zwar der Tendenz der Erzählung entsprechend, in besonders traurigen Farben gemalt sein. Dennoch kann man davon ausgehen, daß derartige Betriebe in ihrer rohen Rücksichtslosigkeit gegenüber der Kreatur nichts Untypisches waren. Auch die - wiederum bei Apuleius - geschilderte Gerichtsverhandlung hat dem Gang der Geschichte gemäß etwas burlesk Überzeichnetes: Aber auch hier dürften alle Elemente des geschilderten Verfahrens der tatsächlichen Ordnung kaierzeitlicher stadtgerichtlicher Verfahren in Mord- und Totschlagssachen entsprechen. In solchen anschaulichen Beschreibungen des alltäglichen Lebens liegt ein besonderer Quellenwert antiker Romanerzählungen.

Empfang eines Reisenden durch verschiedenartige Freunde und Verwandte im antiken Roman. Aus Apuleius, Metamorphosen, 1, 21 -2, 5.

Deutsche Übersetzung mit einigen Modifikationen entnommen aus: Apuleius, Der goldene Esel. Aus dem Lateinischen von August Rode. Mit Illustrationen von Max Klinger zu 'Amor und Psyche' und einem Nachwort von Wilhelm Haupt, Frankfurt M., Leipzig 1975, S. 24 - 33.

Der Garten einer Villa im antiken Roman: Aus: Achilleus Tatios. Leukippe und Kleitophon, Buch 1, Kap. 15.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Achilleus Tatios, Leukippe und Kleitophon,. Eingeleitet, übersetzt und erläutert von Karl Plepelits, Bibliothek der griechischen Literatur, hg. von Peter Wirth und Wilhelm Gessel, Bd. 11, Stuttgart 1980, S. 146 - 157.

Das Hof- und das Garten-Peristyl der Villa des Faunus in Pompeji.

Abb. entnommen aus: Salvatore S. Nappo, Pompeji. Die versunkene Stadt, deutschsprachige Ausgabe, Köln 1998, S. 137.

Das Innere einer Mühle in einer antiken Romanerzählung. Aus: Apuleius, Metamophosen, 9. Buch, Kap. 10 - 14.

Text der deutschen Übersetzung mit geringen Modifikationen entnommen aus: Apuleius, Metamorphosen oder: Der goldene Esel, Lateinisch und deutsch von Rudolf Helm, Berlin 1978 7, S. 287 - 291.

Eine spektakuläre Stadtgerichtsverhandlung in einer antiken Romanerzählung. Aus: Apuleius, Metamorphosen, 2, 31 -3, 12.

Deutsche Übersetzung mit einigen Modifikationen entnommen aus: Apuleius, Der goldene Esel. Aus dem Lateinischen von August Rode. Mit Illustrationen von Max Klinger zu 'Amor und Psyche' und einem Nachwort von Wilhelm Haupt, Frankfurt M., Leipzig 1975, S. 53 - 64.

5. Schwerpunkt 'Religionen, Magie, Aberglauben'.

Über alltägliche kultisch-korrekte Religionsausübung, magische Praktiken, Geisterglauben Astrologie und sonstige Mantik ist ähnlich Genaues aus antiken Romanerzählungen zu erfahren wie über die profanen Bereiche des Allktagslebens. Als Beispiele dafür seien hier nut zwei Beispiele gegeben: einmal die Beschreibung der Initiation der Aufnahme in die Gemeinde der Isis-Gläubigen, wie sie Apuleius am Schluß seiner Metamorphosen - und hier offenbar mit besonderer Betonung ihrer religiösen Bedeutung - schildert, zum anderen alltägliche Auffassungen über Astrologie, Gespensterfurcht und Magie, wie sie Petronius sie den Beteiligten am Gastmahl des Trimalchio in den Mund legt.

Aussagen eines antiken Romans über einen religiösen Kult (Initiationsritus des Isis-Kults) . Aus: Apuleius, Metamorphosen, 11. Buch, 18. - 30. Kap.

Deutsche Übersetzung entnommen aus: Apuleius, Metamorphosen oder Der goldene Esel. Lateinisch und Deutsch von Rudolf Helm, Berlin 1978 7, S. 377 - 393. Fortsetzung des vorhergehenden Teils des Kap. 11.

Astrologie, Gespensterfurcht und Magie als Gesprächsstoff des Alltags in der antiken Romanerzählung. Aus: Petronius, Satyricon, 27 - 79 (Das Gastmahl des Trimalchio), bes. 39 und 61 - 64.

Deutsche Übersetzung mit gerinfügigen Modifikationen entnommen aus: Petron, Satyricon. Ein römischer Schelmenroman. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1982, S. 36 - 92.

6. Literatur, Medien, Quellen.

Literatur

R. Merkelbach, Die Quellen des griechischen Alexanderromans, Zetemata 9, München 1977 2.

M. Cary, The Geographic Background of Greek and Roman History, Oxford 1950.

F. Hommel u. a., Geographie und politische Geschichte des Altertums (HdA III), Nördlingen 1883.

Ronald Syme, 'Die Römische Revolution' (The Roman Revolution, Oxford 1939), ins Deutsche übersetzt von Friedrich Wilhelm Eschweiler, Hans Georg Degen und Tilo Wedemeyer, München, Zürich 1992.

J. Kromeyer und G. Veith, Heerwesen und Kriegführung der Griechen und Römer, HdAW 4, 3, 2 Teile, München 1928.

Ludwig Friedländer, Sittengeschichte Roms (Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms in der Zeit von Augustus bis zum Ausgang der Antonine, 4 Bde., 1862 - 1871), ND Aalen 1963.

B. Andreae, Gärten und Parks im antiken Rom, 1996.

J. G. Landels, Die Technik in der antiken Welt, München 1983 3.

K. Latte. Römische Religionsgeschichte, München 1960.

R. Merkelbach, Roman und Mysterium in der Antike, München, Berlin 1962.

Medien

H. E. Stier u. a. (Hg.), Großer Atlas zur Weltgeschichte, Westermann-Schulbuch-Verlag Braunschweig (Sonderausgabe des Orbis-Verlags; eine Neuauflage ist 1998 erschienen), 1990, S. 26 und 29.

Putzger, Historischer Weltatlas, 102. Aufl., © Cornelsen-Verlag Berlin 1991 , S. 25.

Salvatore S. Nappo, Pompeji. Die versunkene Stadt, deutschsprachige Ausgabe, Köln 1998, S. 137.

Quellen

'Vita Alexandri' in der mittelalterlichen, lateinischen Fassung des Leo, Vorwort und Kap. 1 - 11. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Historie von Alexander dem Großen. Übersetzung aus dem Mitellateinischen, Nachwort und Anmerkungen von Wolfgang Kirsch, (Leipzig 1975) Frankfurt M. 1984, S. 7 - 16.

Plutarch, Alexander 26 - 28. Text der deutschen Übersetzung entnommen aus: Plutarch, Alexander - Caesar. Übersetzt und herausgegeben von Marion Giebel, Stuttgart 2001, S. 37 - 41.

Achilleus Tatios, Leukippe und Kleitophon, Buch 5, 1 - 17. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Achilleus Tatios, Leukippe und Kleitophon,. Eingeleitet, übersetzt und erläutert von Karl Plepelits, Bibliothel der griechischen Literatur, hg. von Peter Wirth und Wilhelm Gessel, Bd. 11, Stuttgart 1980, S. 146 - 157.

Petronius, Satyricon 118 - 124. Text der deutschen Übersetzung entnommen aus:Petronius, Satyricon. Ein römischer Schelmenroman. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1984, S. 147 - 163.

Heliodor, Aithiopika, aus Buch 9. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Heliodor, Aithiopica. Roman. Ins Deutsche übertragen von Horst Gasse, (Leipzig 1957) Karlsruhe 1985, S.290 - 294.

Apuleius, Metamorphosen, 1, 21 -2, 5. Deutsche Übersetzung mit einigen Modifikationen entnommen aus: Apuleius, Der goldene Esel. Aus dem Lateinischen von August Rode. Mit Illustrationen von Max Klinger zu 'Amor und Psyche' und einem Nachwort von Wilhelm Haupt, Frankfurt M., Leipzig 1975, S. 24 - 33.

Apuleius, Metamorphosen, 2, 31 -3, 12. Deutsche Übersetzung mit einigen Modifikationen entnommen aus: Apuleius, Der goldene Esel. Aus dem Lateinischen von August Rode. Mit Illustrationen von Max Klinger zu 'Amor und Psyche' und einem Nachwort von Wilhelm Haupt, Frankfurt M., Leipzig 1975, S. 53 - 64.

Apuleius, Metamorphosen, 11. Buch, 18. - 30. Kap. Deutsche Übersetzung entnommen aus: Apuleius, Metamorphosen oder Der goldene Esel. Lateinisch und Deutsch von Rudolf Helm, Berlin 1978 7, S. 377 - 393.

Petronius, Satyricon, 27 - 79 (Das Gastmahl des Trimalchio), bes. 39 und 61 - 64. Deutsche Übersetzung mit gerinfügigen Modifikationen entnommen aus: Petron, Satyricon. Ein römischer Schelmenroman. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1982, S. 36 - 92.


LV Gizewski WS 2004/2005

Autor: Christian Gizewski. EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de .