Empfang eines Reisenden durch verschiedenartige Freunde und Verwandte im antiken Roman. Aus Apuleius, Metamorphosen, 1, 21 -2, 5.

Deutsche Übersetzung mit einigen Modifikationen entnommen aus: Apuleius, Der goldene Esel. Aus dem Lateinischen von August Rode. Mit Illustrationen von Max Klinger zu 'Amor und Psyche' und einem Nachwort von Wilhelm Haupt, Frankfurt M., Leipzig 1975, S. 24 - 33.


Hier hatte mit unserm Gespräch auch der gemeinschaftliche [scil. vom fiktiven Erzähler zu Fuß oder reitend zwischen Korinth und einer Stadt in Thessalien zurückgelegte Reise-]Weg eine Ende; denn meine beiden Reisegefährten gingen links ab zum nächsten Hof und ich in die Stadt hinein. Vor dem ersten Wirtshaus, das ich antraf, halte ich an und frage die Gastwirtin, die schon bei Jahren war: »Bin ich hier recht? Heißt die Stadt Hypata ?« Sie nickte. »Kennt Ihr nicht einen gewissen Milo, einen von den Ersten in der Stadt?« Sie lachte. »Oh«, sprach sie, »Milo kann mit gutem Fuge der Allererste hier heißen, da er am Zwinger gleich zu Anfang der Stadt wohnt.« - »Scherz beiseite<, versetzte ich, »sagt mir doch, ich bitte Euch, gute Mutter, wer er ist und in welchem Hause er wohnt.« - »Sehen Sie da ganz unten nicht die Fenster«, sprach sie, »die zur Stadt hinausgehen? Und auf der andern Seite die Tür, dem kleinen nahen Gäßchen gegenüber? Dort wohnt der Milo, ein steinreicher, überaus wohlhabender Mann, der aber bei aller Welt als der abscheulichste, schmutzigste Geizhals verschrien ist. Kurz, er leiht immer auf Gold- und Silberpfänder gegen reichliche Zinsen, steckt wie eingeschlossen in seiner Hütte und brütet da überm Geldkasten, und obwohl er eine Frau zur Mitgenossin seines kümmerlichen Lebens hat, so hält er doch nur eine einzige Magd und zieht nicht ein Haar anders einher als ein Bettler.« Ich lache darauf in meinem Herzen und denke im Weiterreiten: >Da hat ja Freund Demeas ausnehmend wohl und gütig für dich gesorgt, daß er dich auf deiner Reise einem solchen Manne empfohlen hat, in dessen Hause du weder von Rauch noch von Küchendampf wirst behelligt werden!<

Hiermit gelange ich nach einem kurzen Wege vor der Tür an, die ich scharf verriegelt fand. Ich mußte lange anklopfen und »Holla« rufen. Endlich und endlich kommt die Magd heraus. »He«, sprach sie,»wer pocht denn? Worauf gedenken Sie zu borgen, mein Herr? Es wird Ihnen nicht unbekannt sein, daß hier keine anderen Pfänder als Gold und Silber angenommen werden.« - »Ich komme, um Besseres zu hören, mein Kind!« versetzte ich. »Sage Sie mir nur, finde ich Ihren Herrn zu Hause?« - »O ja«, sprach sie, »Warum?« - »Ich habe Briefe vom Demeas aus Korinth an ihn abzugeben.« - »So warten Sie nur ein wenig, ich will Sie melden.« Mit diesen Worten geht sie wieder hinein und riegelt hinter sich zu. Bald, so erscheint sie wieder, macht mir die Tür auf und sagt: »Sie möchten doch so gut sein und hereinkommen!« Ich tu's und finde den Milo eben bei Tische. Er lag auf einem kleinen Tischbett, und seine Frau saß ihm zu Füßen. Er zeigte auf den vor ihm stehenden leeren Tisch und sprach: »Sie sind mir dort freundlich willkommen!« Ich dankte und überreichte ihm sofort den Brief des Demeas. Als er ihn geschwind durchgelesen, sagte er: »Ich bin meinem Freunde außerordentlich viel Dank schuldig, daß er die Gütigkeit hat, mir einen so vornehmen Gast zuzuweisen«, läßt er seine Frau aufstehen und nötigt mich, ihren Platz einzunehmen. Da ich aber aus Höflichkeit mich weigerte, es zu tun, so zog er mich beim Kleide zu sich und fügte hinzu: »Machen Sie doch keine Umstände und lassen Sie sich nieder; denn wir haben hier weiter keine Stühle noch anderes Gerät, well wir uns wegen der Diebe nichts anschaffen dürfen.« Ich setzte mich also. »Ich würde Sie«, nahm er das Wort wieder, »schon an Ihrem feinen Wesen und an Ihrer einnehmenden Bescheidenheit für einen Mann von Stand erkennen, wenn auch mein Freund Demeas nichts davon in seinem Brief erwähnt hätte. Um so mehr muß ich Sie aber ersuchen, unser kleines enges Häuschen nicht zu verschmähen. Es soll Ihnen hier in dem Nebenzimmerchen an keiner anständigen Bequemlichkeit fehlen. Nehmen Sie nur gütigst bei uns vorlieb. Sie werden dadurch nicht allein uns eine große Ehre erzeigen, sondern zugleich dem ruhmvollen Beispiel des Namensverwandten Ihres Vaters, des Theseus, folgen, der es vormals auch für keine Schande gehalten, unter dem niedern Dache der alten Hekale zu herbergen.« Und nachdem er das Mädchen gerufen, sagt er zu ihr: »Photis, nehmt das Gepäck des Herrn und tragt es hier in das Zimmer nebenan. Holt auch geschwind aus der Vorratskammer Öl und Badezeug und bringt dann meinen Gast in das nächste Bad; er wird von seiner weiten, beschwerlichen Reise müde sein.«

Als ich das hörte, besann ich mich in der Geschwindigkeit des Charakters und der Kargheit des Milo und suchte mich bei ihm in Gunst zu setzen, indem ich sagte: »Oh, all dessen bedarf ich nicht; ich pflege es auf Reisen beständig selbst mit mir zu führen, und nach dem Bade will ich mich auch schon allein hinfinden. Will Sie mir aber einen Gefallen tun, Photis, so sei Sie so gut und nehme hier dies Geld und kaufe mir dafür Heu und Gerste für mein Pferd, mit dem ich heute einen tüchtigen Ritt getan habe.«

Sobald nachher das Gepäck auf meinem Zimmer war, geh' ich zum Bade fort, nehme aber meinen Weg übern Markt, um mich erst mit etwas Mundvorrat zu versehen.

Ich finde da [auf dem Merkt] herrliche Fische feil, nur forderte man hundert Groschen dafür; ich handelte und bekomme sie noch für zwanzig Groschen. Eben war ich vom Markte wieder herunter, so sah ich einen alten Schulkameraden von mir aus Athen, den Pythias, hinter mir herkommen. Er erkannte mich nach so langer Zeit wieder, kam liebreich auf mich zu und umhalste und küßte mich sehr freundschaftlich: »Wie, lieber Lucius«, rief er, »haben wir uns doch so lange nicht gesehen, beim Herkules!, seitdem wir aus der Schule sind, nicht wieder! Nun, wie kommst du denn hierher?« - »Das sollst du morgen erfahren«, versetzte ich. »Aber was seh' ich? Oh, viel Glück zu den Liktoren, den Faszes und dem ganzen magistratlichen Ornat!«-»Ich bin hier Proviantverwalter«, antwortete er, »und Ädil, und wenn du was einzukaufen hast, so kann ich dir nützlich sein.« Ich bedankte mich, well ich an meinen Fischen schon zur Genüge hatte. Inzwischen fiel ihm mein Einkauf in die Augen. Er bückt sich danach herunter, schüttelt ihn herum, ihn desto besser zu besichtigen, und fragt mich: »Wieviel hast du fir den Schund gegeben?« - »Mit genauer Not«, gebe ich zur Antwort, »hat mir ihn der Fischer noch für zwanzig Groschen gelassen.« Als er das hörte, nahm er mich bei der Hand und führte mich schnurstracks wieder auf den Markt zurück. »Von wem«, sprach er da, »hast du den Bettel gekauft?« Ich zeige ihm meinen Mann, der auf einer Ecke feilbot. Den Augenblick fahrt er ihm mit greller Stimme in völligem Amtseifer auf den Hals. »Nun«, sprach er, »nun schont Ihr auch keinen Freund mehr, geschweige einen Fremden! Ist das wohl erlaubt, die Leute so unverschämt zu betrügen und für solch elendes Zeug von Fischen so viel zu fordern? Wollt Ihr denn mit Eurer gottlosen Oberteuerung der Lebensmittel Thessaliens blühendste Stadt durchaus so öde wie einen Fels oder eine Sandwüste machen? Aber das soll Euch nicht ungestraft hingehen! Ich will Euch zeigen, wie man Schurken, wie Ihr seid, in meinem Amte züchtigen kann.« Damit schüttet er alle meine Fische mitten auf die Gasse hin, und ein Scherge muß sich hinstellen und sie mit Füßen treten. Nach dieser verübten exemplarischen Strenge wendet sich Freund Pythias, höchst mit sich selbst zufrieden, wieder zu mir. »Jetzt«, sprach er, »verweile dich nicht länger, lieber Lucius, laß dich von nichts abhalten, die öffentliche Beschimpfung dieses Betrügers ist mir nun schon hinlänglich.«

Ganz bestürzt und erstaunt über dies hochweise Verfahren meines wohlehrsamen Herrn Mitschülers, welches mich so um mein Geld und meine Mahlzeit brachte, verfügte ich mich hierauf in das Bad und von da wieder nach der Wohnung des Milo, in mein Zimmer. Alsbald kam Photis, mich zum Essen zu rufen. Well ich aber das Gebaren ihrer Herrschaft schon kannte,so lass' ich mich sehr höflich entschuldigen: ich wäre von meiner Reise mehr müde denn hungrig. Auf dies Kompliment kommt Milo selber, mich zu holen. Er nötigt mich auf das dringendste und reißt mir ganz, wie man zu sagen pflegt, den Ärmel aus, mitzukommen; da ich mich aber immer mit großer Bescheidenheit weigere und es durchaus nicht tun will, so sagt er endlich: »Ich weiche und wanke nicht eher von Ihnen, bis Sie mich begleiten!« und bekräftigt dies noch mit einem großen Schwur. So ungern ich's auch tat, mußte ich nun doch schon nachgeben. Ich gehe also mit zu ihm hinüber.

Wir setzen uns aufs Tischbett, und sogleich fangt er an: »Nun, wie befindet sich denn unser Demeas? Wie geht's seiner Frau? 'Was machen seine Kinder? Wie steht's um sein Gesinde?« Ich geb' ihm von allem und jeglichem umständlichen Bericht. Hierauf geht's an ein Fragen: warum, in welcher Absicht, auf wie lange und wohin ich denn eigentlich diese Reise unternommen hätte? Als ich ihm auch dies alles getreulich beantwortet, so nimmt er mich über meine Heimat in Verhör, erkundigt sich nach allen darin angesehenen Familien auf das genaueste; und wie wir damit fertig sind, muß endlich auch sogar der Statthalter kein schlechtes bißchen herhalten. Kurz, er trieb das Ding so lange, bis er sah, daß mich die Müdigkeit von meiner Reise und seinem ewigen Gespräch ganz unter hatte, daß ich mitten in der Rede vor Schlaf stockte und stotterte und stammelte und gar nicht mehr wußte, was ich sprach, dann hob er an: »Ei wirklich, sind Sie doch auch so müde von Ihrer Reise, daß Sie nicht einmal mehr das Essen abwarten können! Das tut mir ja leid, aber zwingen Sie sich meinetwegen nicht. Machen Sie keine Umstände, gehen Sie, gehen Sie immer und legen Sie sich aufs Ohr.« Damit entließ er mich, und froh, daß ich nur des filzigen Alten Plauder- und Hungermahl entkam, taumelte ich voll Schlafs, aber mit leerem Magen (denn kahle Gespräche machen nicht satt) auf mein Zimmer zurück und ergab mich der sehnlich erwünschten Ruhe.

Sobald nach vertriebener Nacht die aufgehende Sonne den Tag erneuet, erwachte ich und verließ mein Bett voll ängstlicher Begierde, die Seltenheiten und Wunder der Stadt zu sehen. Der Gedanke, daß ich mitten in Thessalien, der Magie weltbekannter Heimat, mich befände, und die Erzählung, wozu diese Stadt den ehrlichen Aristomenes veranlaßt, befeuerten meine ohnehin heiße Phantasie noch mehr, und mit höchst gespannter Neugier staunte ich links und rechts alles mit großen Augen an.

Es war in ganz Hypata nichts, das ich für das, was es war, angesehen hätte. Alles und jedes mußte durch Hexerei in eine andere Gestalt verwandelt worden sein. Die Steine sogar, an die ich stieß, hielt ich für vormalige Menschen. Die Vögel, die ich singen hörte, die Bäume, die im Zwinger standen, die Brunnen in den Gassen schienen mir alle ebensoviel befiederte, belaubte, zu Wasser zerflossene Menschen.Ja, ich erwartete, daß Bilder und Statuen einherspazieren, Wände reden, Ochsen und Vieh weissagen und vom Himmel herab mit einemmal aus der Sonnenscheibe Göttersprüche erschallen sollten.

So in schwärmerischen Vorstellungen entzückt oder vielmehr von übernatürlichen Wünschen verrückt, schwindelte ich umher, ohne auch nur ein Anzeichen oder überhaupt eine Spur von all dem anzutreffen, was ich mir einbildete.

Ich taumelte wie ein Betrunkener Straße auf, Straße ab, bis ich endlich ganz unvermutet auf den Marktplatz komme.

Ein Frauenzimmer, von sehr vielen Bedienten umgeben, zog da meine Augen auf sich, und ich beschleunigte meine Schritte, sie einzuholen. Kostbarer Schmuck und goldgestickte Kleider verrieten in ihr eine sehr vornehme Frau. Zu ihrer Seite befand sich ein Herr, schon ziemlich bei Jahren.

Dieser ward mich kaum gewahr, als er rief: »Beim Herkules!, das ist ja Lucius!« Er umarmte mich sogleich und raunte dann der Dame ich weiß nicht was ins Ohr.

»Wollen Sie nicht«, sprach er jetzt, »näher herantreten und hier eine Anverwandte begrüßen?« »Ich weiß nicht, ob ich mich unterstehen darf, da ich nicht die Ehre habe, sie zu kennen«, antwortete ich und blieb stehen, indem ich errötend die Augen niederschlug.

Die Dame lenkte ihre Blicke auf mich und sagte: »In der Tat, das ist der Sohn der vortrefflichen Salvia! Sie leibt und lebt in ihm. Ist doch sein ganzer Körper in unaussprechlichem Ebenmaß gebildet. Just die rechte Größe, die rechte Stärke! Welch eine sanftgemischte Gesichtsfarbe, welch natürlich gelocktes blondes Haar! Die blauen Augen, wie voller Leben, voller Feuer, gleich den Augen des Adlers! Wie schön anzuschauen! Wie edel, wie ungezwungen sein Gang! - Mein lieber Lucius«, redete sie mich endlich an, »oft genug habe ich Sie auf meinen Armen getragen; denn Sie sehen in mir eine Blutsverwandte Ihrer Mutter, die mit mir zusammen aufgezogen worden ist. Wir stammen beide von Plutarchs Geschlecht ab und sind dazu Milchschwestem. In geschwisterlicher Eintracht und Gleichheit sind wir miteinander aufgewachsen, und nur unsere Verehelichung hat einen Unterschied zwischen uns gemacht, indem sie einen sehr vornehmen, ich aber einen Privatmann geheiratet. Ich bin die Byrrhenna, deren Namen Sie vielleicht oft von Ihren Erziehern gehört haben. Sie sind mir höchst willkommen, lieber Lucius, und Sie dürfen getrost bei mir, ja, richtiger gesagt, in Ihrem eigenen Haus einkehren!«

Da sich während ihrer Rede meine Röte und Verlegenheit wieder verloren hatten, so antwortete ich: »Für diesmal muß ich es mir versagen, liebe Tante! Ich würde sonst meinen Wirt Milo beleidigen, der mich sehr höflich bei sich aufgenommen hat. Indessen, sooft ich künftig wieder hierherreise, soll mir gewiß nichts angelegener sein, als dieser Gastfreundschaft unbeschadet Ihren Befehlen zu gehorchen und bei Ihnen abzusteigen.«

Unter diesen und anderen gegenseitigen Komplimenten gelangten wir zu Byrrhennas Wohnung, die nur wenige Schritte entfernt war. Ich wurde in einen überaus schönen Saal geführt.

In jeder der vier Ecken stand eine Säule mit einer Victoria. Die Flügel ausgebreitet, den einen ihrer rosigen Füße zum eilenden Schritt vorgeworfen und mit der Spitze des andern eine rollende Kugel kaum noch berührend, schien die Göttin jetzt emporzufliegen.

Mitten im Saal prangte eine Diana aus parischem Marmor. Man kann nichts Herrlicheres sehen! In vollem Lauf, das Gewand flatternd im Winde, fällt sie gleich beim Hereintreten ins Auge und jagt durch überirdische Majestät Ehrfurcht und Schrecken ein. Hunde, aus dem gleichen Stein gebildet, sitzen zu ihren Seiten. Drohend blicken sie um sich, spitzen die Ohren, halten die erweiterten Nasenlöcher in die Höhe, schnuffeln und schnaufen, und erschallt irgend aus der Nachbarschaft ein Gebell, so glaubt man, getäuscht, es aus ihren Marmorrachen zu hören. Worin sich aber der vortreffliche Bildner am meisten hervorgetan, zeigt die Stellung dieser Tiere. Gleichsam in völligem Sprung schweben Brust und Vorderläufe in der Luft, die Hinterfüße stehen auf.

Hinter dem Rücken der Göttin steigt ein Fels empor und wölbt sich eine Grotte, allenthalben mit Moos, Kräutern und Blättern, Stauden, Reben und blühenden Gesträuchern, wiewohl auch nur von Stein, verwachsen und bis in das Innerste von dem Abglanz der marmornen Bildsäule erleuchtet. Um den Eingang der Grotte ziehen sich verwebte Ranken mit Früchten und meisterlichst gearbeiteten Weintrauben, in denen die Kunst so mit der Natur gewetteifert, daß sie der Wahrheit gleich sind. Hauchte der mostreiche Herbst die Farbe der Reife über sie, man würde lüstern die Hände nach ihren Beeren ausstrecken. Und neigt man über die Quelle sich hin, welche unter den Füßen der Göttin entspringt und rieselnd sich weiterergießt, so glaubt man, es fehle dieser so wenig als den herniederhangenden Reben mit ihren Trauben bei den übrigen Merkmalen der Wahrheit auch nicht einmal die Bewegung.

Unter dem verschränkten Laube hervor erblickt man den Aktäon. Schüchtern, als wäre er schon Hirsch, richtet er seinen vorwitzigen Blick auf die Göttin und hofft, sie jetzt im Marmorquell baden zu sehen.

lndem ich dies alles mit Verwunderung und ausnehinendem Vergnügen nicht oft genug betrachten konnte, sagte Byrrhenna zu mir: »Sehen Sie dies alles als Ihr Eigen an!« ....


LV Gizewski WS 2004/2005

Bearbeitung für das Internet: Christian Gizewski. EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de .