Kap. 3: Zur philosophischen Bildung der Antike und ihrer Wirkungsgeschichte.

1. Vorbemerkungen.

2. Ontologie.

3. Logik.

4. Dialektik.

5. Ethik.

6. Literatur, Medien, Quellen.

1. Vorbemerkungen.

2. Ontologie.

Übung.

AUFGABE:

1) Aus welchen Werken welches antiken Autors stammen die beigefügten deutsch übersetzt wiedergegebenen Textauszüge?

2) Was sind die grundsätzlichen Gedanken der Textauszüge, und für welche Belnage menschlicher Erkenntnis sind sie von bedeutung?

3) Was bedeuten nach Ihrer Vorstellung die Begriffe 'Metaphysik' und 'Physik' heute? Inwiefern wirkt in Ihnen das Denken des antiken Autors nach und inwiefern nicht?

3. Logik.

Übung.

AUFGABE:

1) In welcher Bedeutung versteht der antike Autor der beigefügten Textauszüge den Begriff 'Widerspruch', und inwiefern ist ein 'Satz vom Widerspruch' für ihn ein 'Axiom'?

2) Wodurch unterscheidet sich sein 'Widerspruchs'-Begriff nach seiner Auffassung von denen anderer Autoren seiner Zeit?

3) Inwiefern wirken beide 'Widerspruchs'-Begriffe in unserer Zeit nach?

4. Dialektik.

Übung.

AUFGABE:

1) Welche bekannte Persönlichkeit der griechischen Geistesgeschichte tritt in den beigefügten deutsch übersetzt wiedergegebenen Textauszügen hervor? Wer ist ihr Autor?

2) Inwiefern können diese Textauszüge antike Begriffe wie 'Dialektik', 'Antithese', 'Paradoxie', 'Hermeneia' und 'Sympatheia' verdeutlichen?

3) Welche Bedeutung haben die hinter ihnen stehenden philosophischen Einstellungen für unsere Zeit?

5. Ethik.

Übung.

AUFGABEN:

1) Welcher Profession, welcher Region und welcher Epoche der Antike ist der in dem beigefügten, ins Deutsche übersetzten, antiken Text dargestellte Mensch Ihres Erachtens zuzuordnen?

2) Was fällt Ihnen an seinen Gedanken besonders auf? Inwiefern unterscheidet er sich Ihres Erachtens von anderen Menschen seiner Umgebung? Woher nimmt er das Recht für dieses Abweichen von der Normalität?

3) Was haben wir heute ggf. mit seinen Überzeugungen gemeinsam und was nicht?

4) Welcher Zeit entstammt der beigefügte Text, wer ist sein Autor, und für welche Bedürfnisse eines lesenden Publikums ist er gemacht?

Zu den für die - gesamte, also nicht nur die frühe - Neuzeit wichtig gewordenen antiken Ethik-Vorstellungen, die immer auch Naturrechts-Vorstellungen sind, gehören vor allem:

a) die ethische Konzeption eines prinzipiell schrankenlosen 'Eigentums', einschließlich einer unbegrenzten, lediglich sittlichen und rechtlichen Einschränkungen unterliegenden Handels- und Verfügungsbefugnis für Inhaber großer Privatwirtschaftsvermögen,

b) das ethische Konzept der Bindewirkung vertraglicher Abspachen, zwischen Menschen ebenso wie zwischen Gemeinwesen, durch welche regelhaft-wirksame Bindungen zwischen den Vertragspartnern entstehen können,

c) die ethische Maxime einer 'ausgleichenden Gerechtigkeit', welche den Härten, Widersprüchen und Unvollkommenheiten positiven Rechts und vertraglicher Bindungen entgegenzusteuern vermag,

d) das Prinzip der Gemeinnützigkeit legitimer politische Herrschaft einschließlich der Rechtfertigung der Beseitung illegitimer, insbesondere tyrannischer Herrschaft,

e) die Maxime der grundätzlichen Berechtigung eines Staates zur Führung eines gerechten Krieges ('iustum bellum') bei Vorliegen bestimmter Gründe (Angriff, Vertragsbruch, Verletzung der Rechte von Bürgern des kriegsführenden Staates und seiner Verbündeten),

f) das antike Recht der Kriegführung ('ius in bello'), d. h. das Recht zum unbeschränkten Gewalteinsatz, zur Okkupation feindlichen Territorums und zur schrankenlosen Unterwerfung nicht nur feindlicher Heere, sondern auch einer 'feindlicher Bevölkerung' (einschließlich ihrer Versklavung).

g) die Maxime der 'Menschlichkeit' ('humanitas') im sozialen und politischen Umgang von Einzelpersonen und Gemeinwesen miteinander, d. h. der Vermeidung unnötiger Härte, Grausamkeit, Voreingenommenheit und Verständnislosigkeit gegenüber Menschen, sondern im Gegenteil eines Optimums an Menschenliebe.

h) die Maxime des Eigenwerts und der Würde der menschlichen Person und des Lebenswertes anderer Lebewesen.

6. Zu Literatur, Medien und Quellen.


Lehrveranstaltungsskript 2009/2010.

Autor: Christian Gizewski, EP: Christian.Gizewski@maillbox.tu-berlin.de