Charakter und Schicksal eines Diadochen-Herrschers. Aus: Plutarch, Parallelbiographien, Demetrios - Antonius, Auszüge aus: Demetrios (1, 5, 8, 10, 12, 33 - 35, 39, 41 - 45).

Deutsche Übersetzung nach: Plutarch, Lebensbeschreibungen, Übersetzung von J. F. Kaltwasser (1799 - 1806 ) in der Bearbeitung von Hans Floerke (1913), Gesamtausgabe in sechs Bänden, Bd. 6, München o. D. (um 1960), aus S. 51 - 103.


1. ... Dieses Buch wird also das Leben des Demetrios Poliorketes und das des Triumvirs Antonius enthalten, zweier Männer, die vor allen andern den Ausspruch des Platon bestätigt haben, daß große Geister sowohl große Laster als auch große Tugenden hervorbringen. Beide waren in gleichem Grad der Wollust und dem Trunk ergeben; beide waren mutvolle Krieger, freigiebig, prachtliebend und übermütig; sie hatten daher auch in ihren Schicksalen große Ähnlichkeit. Denn sie waren nicht nur während ihres Lebens in großen Unternehmungen bald glücklich, bald unglücklich, machten große Eroberungen und verloren große Besitztümer, kamen unerwartet zu Fall und halfen sich, ehe man sich dessen versah, wieder empor, sondern beschlossen auch ihr Leben ähnlich, der eine in der Gefangenschaft der Feinde, der andere gar nicht weit von diesem Schicksal entfernt. ....

5. So wie die Elemenete nach Empedokles' Lehre teils aus konträrer Natur, teils aus Ähnlichkeit untereinander einen beständigen Krieg und Streit haben, besonders wenn sie einander näher kommen und berühren , so machte auch die Nähe der Provinzen [des nach dem Tode Alexanders unter verschiedene Befehlshaber verteilten Reiches] und das Ineinandergreifen der Angelegenheiten die unter Alexanders Nachfolgern [griechisch: Diadochen] nie aufhörenden Kriege besonders hitzig und lebhaft - und dies trat damals zwischen Antigonos und Ptolemaios ein. Antigonos hielt sich gewöhnlich in Phrygien auf. Als er die Nachricht erhielt, daß Ptolemaios von Zypern nach Syrien hinübergegangen war, das Land verheerte und die Städte teils durch Überredung, teils mit Gewalt an sich zog [i. J. 315 v. Chr.; sog. 'Dritter Diadochenkrieg'] , schickte er seinen Sohn Demetrios gegen ihn ab, der erst zweiundzwanzig Jahre als war und damals gleich als Oberbefehlshaber an der Spitze eines großen Heeres zu großen Unternehmungen auszog. Als junger, unerfahrener Mann ließ er sich ohne Bedenken mit einem Feldherrn aus Alexanders Kriegsschule, der schon viele Kämpfe bestanden hatte, in eine Schlacht ein, erlitt aber bei der Stadt Gaza eine solche Niederlage, daß achttausend Mann in Gefangenschaft gerieten und fünftausend fielen. Überdies verlor er sein Zelt, sein ganzes Gepäck und alle, die zu seiner Bedienung gehörten. Allein Ptolemaios schickte ihm alles nebst seinen Freunden zurück, mit der edlen und großmütigen Erklärung, sie dürften nicht um alles zugleich, sondern nur um Ehre und Herrschaft miteinander Krieg führen. Demetrios nahm diesen Großmut an und bat die Götter, daß er für diese Güte nicht lange Schuldner des Ptolemaios bleiben, sondern diesem bald Gleiches mit Gleichem vergelten möchte ...

8. Bei dem großen Ruhm, den die [nun folgenden mehreren] Unternehmungen [sowohl gegen Ptolemaios als auch gegen die Araber als auch ggen Seleukos] dem Antigonos und Demetrios brachten, wurde in ihnen in besonderer Weise der Wunsch wach, ganz Griechenland die Freiheit von der Herrschaft, die Kassandros und Ptolemaios dort ausübten, zu befreien ...

10. ... In der Folge erhielten die Athener nach einem Zeitraum von fünzehn Jahren ihre demokratische Verfassung wieder. ... Die Athener erwiderten dies mit übertriebenen Ehrenbezeigungen [ die aber tatsächlich in Griechenland Haß und Widerwillen gegen die 'Befreier' erzeugten ] indem sie dem Demetrios und Antigonos den Königstitel beilegten, den sie sonst sehr verabscheuten und der von den militärischen Provinzverwaltern [damals duchweg noch nicht beansprucht, sondern] als Vorrecht allein dem Haus des Philippos und Alexandros zugestanden wurde. Die Athener versetzten ferner die beiden außerdem noch unter die Zahl der 'Rettenden Götter', hoben das uralte Amt des Archonten und den Brauch auf, das Jahr nach dem Inhaber dieser Würde zu benennen, und wählten statt dessen von nun an jährlich einen 'Priester der Retter', dessen Name allen öffentlichen Regierungsbeschlüssen und Staatsverträgen vorangesetzt werden sollte. Ferner verordneten sie, die Bildnisse beider wie die der Götter in den 'heiligen Mantel' einzuweben. Den Ort [in der Stadt], wo Demetrios zuerst vom Wagen gestiegen war, erklärten sie für heilig und errichteten daselbst einen Altar, der 'Altar des Herabsteigenden Demetrios' genannt wurde. Ferner fügten sie zu den bisherigen zehn Phylen zwei neue neue hinzu, welche Demetrias und Antigonis hießen ...

12. [Außer einem gewissen, als tollkühn, frech und unzüchtig bekannten Stratokles, welcher außerdem noch vorschlug, die Gesandten des Staates, welche an Antigonos und Demetrios geschickt wurden, 'Theoren', genannt werden, also als Botschafter in Angelegenheiten des religiösen Kults gelten sollten] gab es noch andere, die, um mit Aristophanes zu reden, noch heißer waren als das Feuer. Es machte nämlich jemand, der den Stratokles an Niederträchtigkeit übertreffen wollte, den Vorschlag, den Demetrios, sooft er nach Athen komme, mit denselben feierlichen Zeremonien zu empfangen wie die Demeter und den Dionysios ...

[Nach einer wechselvollen Geschichte verschiedener weiterer Kriegszüge, die einerseits zu weiteren Erfolgen, aber auch wegen Rücksichtslosigkeiten und Übertreibungen zu zunehmender Ablehung des Antigonos und des Demetrios in ihrem Herrschaftsbereich und schließlich zu der großen Niederlage und dem Tod des Antigonos in der Schlacht bei Ipsos i. J. 303 v. Chr. im Kampf gegen die mittlerweile gegen sie entstandene Koalition des Ptolemaios, Lysimachos, Kassandros und Seleukos führen, verliert der überlebende Demetrios fast jeglichen Einfluß, auch in Griechenland und speziell in Athen. Er vermag sich mit Unterstützung des Seleukos, der Demetrios' Tochter Stratonike heiratet, lediglich in Kilikien und an der palästinensichen Küste zu halten. Ein politischer Konflikt in Athen erweckt in ihm schließlich den Plan, die Stadt anzugreifen mit dem Ziel, sie sich erneut untertan zu machen, und auch im übrigen Griechenland wieder Fuß zu fassen. Nach einer mißlungenen ersten Operation zur Landung in Attika wendet er sich der Peloponnes zu und belagert dort zunächst die Stadt Messene]

33 ... Hier geriet er bei Bestürmung der Mauern in große Gefahr, da ihn ein Katapultpfeil in das Gesicht, d. h. durch die Backe in den Mund traf. Nachdem er wieder geheilt war, unterwarf er sich einige abtrünnige Städte und fiel dann aufs neue in Attika ein, wo er Eleusis und Rhamnus besetzte und das Land verwüstete. Als ihm ein Schiff, welches Getreide nach Athen führte, in die Hände fiel, ließ er den Kaufmann und den Steuermann aufknüpfen und schreckte dadurch andere von gleichem Unternehmen ab, so daß in der Stadt eine große Hungersnot nebst einem Mangel an allen andern Bedürfnissen entstand. Ein Scheffel Salz wurde mit 40 Drachmen bezahlt, und ein Modius Weizen kostete 300 Drachmen. Eine kurze Erholung verschaffte den Athenern das Erscheinen von 150 Schiffen bei Aigina, die ihnen Ptolemaios zu Hilfe schickte. Da aber jetzt viele Schiffe teils aus der Peloponnes, teils aus Zypern zu Demetrios stießen, so daß er wieder eine Flotte von 300 Schiffen beisammen hatte, segelte die Flotte des Ptolernaios eiligst davon, und der [bisher in Athen regierende, aber dort umstrittene] Tyrann Lachares verließ die Stadt, die er sich nicht zu behaupten getraute.

34. Ungeachtet die Athener die Todesstrafe darauf gesetzt hatten, wenn jemand vom Frieden oder einer Aussöhnung mit Demetrios spräche, öffneten sie ihm nun doch sogleich das nächste Tor und schickten Abgesandte, nicht weil sie sich von ihm Güte und Nachsicht versprachen, sondern weil sie die äußerste Not dazu zwang, bei welcher unter mehreren andern schrecklichen Vorfällen auch folgender sich ereignet haben soll. Ein Vater und ein Sohn saßen beisammen in einem Zimmer voller Verzweiflung über ihre Lage; indes fiel eine tote Maus von der Decke herab, und beide sprangen, als sie sie sahen, hastig auf und schlugen sich um die Maus miteinander herum. Auch erzählt man von dem Philosophen Epikuros, daß er seine Freunde in dieser Not ernährt und täglich eine gewisse Anzahl Bohnen mit ihnen geteilt habe.

In dieser Lage befand sich damals die Stadt, als Demetrios einrückte und befahl, daß alle Bürger sich im Theater versammeln sollten. Dort hatte er die Bühne mit Soldaten besetzt und den vorderen Teil derselben mit seinen Trabanten umringt. Er selbst stieg dann, wie die tragischen Schauspieler, durch die oberen Zugänge herab und setzte dadurch die Athener noch mehr in Angst. Aber gleich der Anfang seiner Rede nahm ihnen alle Furcht. Denn er vermied alle Heftigkeit der Stimme und jede Anzüglichkeit im Ausdruck. Nach einigen gelinden und glimpflichen Vorwürfen erteilte er ihnen vielmehr völlige Verzeihung, schenkte ihnen 100 000 Scheffel Getreide und setzte überdies alle Behörden wieder ein, die beim Volk am beliebtesten waren.

Als der Redner Dromokleides bemerkte, daß das Volk vor Freude in ein lautes Jubelgeschrei ausbrach und die Lobreden, welche die Demagogen auf der Rednerbühne hielten, noch zu übertreffen suchte, machte er den Vorschlag, daß der Peiraieus und Munychia dem König Demetrios [als militärische Stützpunkte] übergeben werden sollten. Dies wurde denn auch durch ein Dekret genehmigt; aber Demetrios besetzte außerdem noch auf eigene Faust das Museion [in der Stadt und baute es zur Festung aus], damit das athenische Volk nicht etwa durch einen neuen Abfall ihm, wenn er anderwärts zu tun habe, zu schaffen mache.

35. Kaum sah er sich jetzt im sicheren Besitz von Athen, als er seine Absichten auf Lakedaimon richtete. Bei Mantineia besiegte er den König Archidamos, der ihm entgegenzog, schlug ihn in die Flucht und fiel in das lakonische Gebiet ein. In der Nähe von Sparta selbst machte er in einem andern Gefecht 500 Gefangene, tötete 200 Mann und dachte nun, die Stadt sogleich in seine Gewalt zu bekommen, die bis auf diese Zeit noch nie erobert worden war. [Dies gelang allerdings nicht] ...

... 39. [Demetrios gelangte jedoch allmählich in den Besitz eines großen Teils Griechenland]. Zum einen war er schließlich im völligen Besitz Makedoniens und Thessaliens. Andererseits hatte den größten Teil der Peloponnes und nördlich des Isthmos Megara und Athen in seiner Gewalt. So unternahm er noch einen Zug gegen die Boioter. ... Demetrios führte dabei seine Kriegsmaschinen gegen Theben und belagerte die Stadt, worüber [deren Militärbefehlshaber] Kleonymos so in Furcht geriet, daß er heimlich entwich und die bestürzten Boioter sich ergaben . Demetrios legte nun Besatzungen in die Städte, erpreßte große Summen Geldes und ließ den Geschichtsschreiber Hieronymos als Aufseher und Statthalter zurück. Dieses sein Verfahren hielt man jedoch immer noch für sehr gelinde ... [Dennoch kam es zu einer erneuten Erhebung der Stadt Theben. Demetrios stellte deshalb] in Thessalien ein Korps von zehntausend Mann Fußvolk und tausend Reitern auf, setzte dann der Stadt Theben aufs neue zu und ließ auch die 'Helepolis' [eine Belagerungsmaschine] herbeiführen, welche ihrer Größe und Schwere wegen nur allmählich und unter großer Mühe mit Hebeln in Bewegung gesetzt werden konnte, so daß sie 'innerhalb von zwei Monaten kaum zwei Stadien' fortrückte. Allein die Boioter wehrten sich auf das tapferste, und Demetrios zwang oft mehr aus Eigensinn als aus Notwendigkeit die Soldaten , zu stürmen und sich der Gefahr auszusetzen ... [wobei allerdings auch er] an den Gefechten teilnahm und bei einem solchen von einem scharfen Pfeil durch den Hals geschossen wurde. An dieser Wunde mußte er viel leiden; dessenungeachtet stand er von der Belagerung nicht ab, sondern eroberte schließlich Theben zum zweiten Male. Beim Einzug in die Stadt setzte er die Einwohner durch seine drohende Miene in solche Furcht, daß sie der härtesten Behandlung entgegensahen. Aber er begnügte sich, dreizehn derselben hinrichten zu lassen, verwies einige des Landes und verzieh allen anderen. So traf Theben, das erst seit zehn Jahren wieder aufgebaut war [nachdem Alexander es i. J. 333 v. Chr, zerstört hatte], das Schicksal, daß es binnen dieser Zeit zweimal zerstört wurde.

[In der Ausübung der von ihm schließlich erworbenen Herrschaftsstellung vermag Demetrios jedoch als Herrscherfigur den Griechen keine tieferreichende Loyalität abzugewinnen]

41. ... Viele [Makedonen] sagten dreist, [Pyrrhos von Epirus, ein Kriegsgegner des Demetrios] sei noch unter allen Königen der einzige, an dem man das wahre Bild von Alexanders kühnem Mut erblicke; die andern, und besonders Demetrios, äfften nur, wie Komödianten auf dem Theater, die Würde und den Stolz jenes Helden nach.

In der Tat war auch Demetrios mit einem wahren Theaterprunk umgeben. Er trug nicht nur auf dem Haupt einen mit doppelter Binde geschmückten Kausias und kleidete sich in ein purpurnes, mit goldenem Saum besetztes Gewand, sondern hatte auch selbst an seinen Füßen Schuhe, die aus einem Filz von reinem Purpur gemacht und mit Gold gestickt waren. Auch ließ er schon seit geraumer Zeit für sich einen Mantel weben, ein kostbares und prunkvolles Werk, worauf das ganze Weltgebäude nebst den am Himmel sichtbaren Sternen vorgestellt werden sollte. Dieser Mantel blieb aber bei der nachher erfolgten Veränderung der Dinge unvollendet, und niemand wagte es, davon Gebrauch zu machen, obgleich Makedonien in der Folge mehrere Könige bekam, die den äußerlichen Prunk sehr liebten.

42. Aber nicht bloß durch den glänzenden Aufzug beleidigte Demetrios die Makedonen, die nicht daran gewöhnt waren; auch seine Schwelgerei und üppige Lebensart war ihnen anstößig, und noch mehr als alles andere die Schwierigkeit, vor ihn zu kommen und mit ihm zu sprechen. Denn er gestattete nicht leicht jemandem den Zutritt oder bewies sich gegen die, welche vor ihm erschienen, hart und auffahrend. So hielt er eine Gesandtschaft der Athener, die er doch unter allen Griechen am meisten schätzte, zwei ganze Jahre lang auf. Als einst die Lakedaimonier einen einzigen Gesandten an ihn schickten, legte er das als Verachtung aus und geriet in großen Unwillen. Aber der Gesandte gab ihm auf die Frage: »Was soll das heißen? Die Lakedaimonier haben mir nur einen Gesandten geschickt?« die sehr feine und wirklich lakonische Antwort: »Ja freilich, o König, einen an einen.«

Eines Tages bezeigte er sich beim Ausreiten ungemein freundlich und schien sich nicht ungern sprechen zu lassen, so daß einige herbeiliefen und ihm schriftliche Gesuche überreichten. Er nahm sie auch alle an und steckte sie in den Mantel, was den Leuten große Freude bereitete, sodaß sie ihm nachfolgten. Als er aber an die Brücke des Axios kam, machte er den Mantel auf und warf alle Schreiben in den Fluß hinab. Dies kränkte denn freilich die Makedonen aufs äußerste, welche schnöde behandelt und nicht von einem König beherrscht zu sein glaubten. Sie erinnerten sich jetzt des Königs Philippos oder hörten denjenigen zu, welche von ihm erzählten, wie volksnah er in solchen Dingen gewesen sei. Einst rief diesen im Vorbeigehen eine alte Frau an und bat mehrmals, von ihm gehört zu werden. Da er antwortete, er habe dazu keine Zeit, schrie sie ihm zu: "So sei auch nicht unser König." Dies machte ihm einen solchen Eindruck, daß er, nach einigem Besinnen, nachhause zurückkehrte und unter Hintansetzung aller andern Geschäfte viele Tage hintereinander jedem, der ihn sprechen wollte, und der Alten zuerst, Gehör gab.

Nichts liegt einem König so sehr ob wie die Handhabung der Gerechtigkeit. Ares ist freilich ein Tyrann, wie Timotheos sagt, aber das Gesetz ist, nach Pindaros, König über alle, und Homer sagt, daß die Könige nicht Sturmmaschinen, nicht mit Erz gepanzerte Schiffe, sondern Rechte und Gesetze von Zeus zu bewachen und zu beschützen bekommen. Auch hat er nicht den kriegerischsten, den ungerechtesten oder den mordsüchtigsten unter den Königen, sondern den gerechtesten einen Genossen und Schüler des Zeus genannt. Demetrios hingegen ließ sich gern einen Beinamen geben, der dem König der Götter am wenigsten angemessen ist; denn dieser heißt ein Städtebeschützer, ein Städteerhalter, jener führte den Beinamen 'Städtebelagerer'. So wußte das Schändliche, das durch eine Macht ohne Weisheit an die Stelle des Schönen Anständigen trat, selbst die Ungerechtigkeit mit dem Schein des Ruhms und Ansehens zu verbinden.

[Bei den Plan, die Oberherrschaft in dem von Alexander begründeten Reichsgebiet zu erlangen und der dafür betriebenen großformatigen Aufrüstung, bringt Demetrios erneut eine Koalition der von ihm bedrohten Diadochenherrscher gegen sich auf, Er muß Pyrrhos von Epirus weichen, verliert trotz aller Gegenaktionen allmählich seine Machtbasis und unterliegt schließlich in einer Reihe von Gefechten inKilikien gegen seinen Schwager Sekleukos. In dessen Gefangenschaft festgehalten, wenn auch gut behandelt, stirbt er 54-jährig i. J. 283 v. Chr.]


LV Gizewski SS 2005.

Bearbeitung für das Internet: Christian Gizewski. EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de .