Kap.1: Allgemeines zu den bis zur Gegenwart reichenden sprachlichen Nachwirkungen der Antike.

1. Zur Vielfalt der Zusammenhänge zwischen der Ideen- und Sprachwelt der Antike und der der Gegenwart.

2. Beispiel: Die deutsche als eine germanischstämmige und zugleich auch 'romanische' Sprache.

3. Beispiel: Das antik geprägte Sprachgut in Lebensweisheit, Bildung und Wissenschaft.

4. Zu Literatur, Medien und Quellen.

1. Zur Vielfalt der Zusammenhänge zwischen der Ideen- und Sprachwelt der Antike und der der Gegenwart.

a) Sprachstruktur- und Sprachschatznachwirkungen der Antike im Überblick über den Gesamtbereich der Sprache.

Im folgenden soll in einem Überblick über die Vielfalt der direkten oder indirekten Antikeneinflüsse vermittelt werden. Zunächst geht es um eine alphabetisch geordnete allgemeine etymologische Liste mit exemplarischen Wortmaterial. Dann geht es um eine ebenfalls alphabetisch geordnete Liste mit Namen im weiteren Sinne antiker Herkunft.

b) Die sprachlich-antik geprägten Lebensbereiche der Gegenwart.

ÜBUNG 1 ZU KAP. 1.
AUFGABE:
Versuchen Sie, mittels der angegebenen oder sonst geeigneter Literatur eine etymologische (wortgeschichtliche) Einschätzung der in nachfolgender Liste beispielhaft aufgeführten Wörter der deutschen Gegenwartssprache zu geben und diese dann der politischen Ideen- und Sprachwelt, der Sprache des Rechts, der Sprache für Sozialordnung und Wirtschaftsstrukturen, der Sprache der Religion, der Philosophie- und Wissenschaftssprache sowie der Sprache der Kunst der Antike zuzuordnen.

c) Antik geprägte und andere Namen des deutschen Sprachbereichs.

ÜBUNG 2 ZU KAP. 1.
AUFGABE:
Versuchen Sie eine etymologische (wortgeschichtliche) Einschätzung der in nachfolgender Liste beispielhaft aufgeführten Namen nach ihrer Herkunft aus der Antike (gelegentlich auch aus anderen Epochen).

2. Beispiel: Die deutsche als eine germanischstämmige und zugleich vielfältig 'romanische' Sprache.

a) Zur Entwicklungsgeschichte der deutschen Sprache im Überblick.

b) Zur Bedeutung der Ausgangsprägung der deutschen Sprache durch ihre germanischsprachige Herkunft.

c) Zu den Gründen für die starke Übernahme antik geprägter Sprachelemente insbesondere in die germanischstämmigen Sprachen Mittel- und Westeuropas: im Bereich des heutigen Frankreich und Belgien, ferner der Niederlande, der Schweiz, Österreichs und Deutschlands).

d) Ausmaß und Formen der Entlehnung antiken Sprachguts ins Deutsche.

3. Zu Literatur, Medien und Quellen.

Rudolf E. Keller, Die deutsche Sprache und ihre historische Entwicklung. Bearbeitet und übertragen aus dem Englischen, mit einem Begleitwort sowie einem Glossar versehen von Karl-Heinz Mulagk, Hamburg 1995 2.

Gerhart Wolff, Deutsche Sprachgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ein Studienbuch, Tübingen und Basel 2009 6.

Adolf Hemme, Das lateinische Sprachmaterial der deutschen, französischen und englischen Sprache, Hildesheim / New York 1979.

Kluge, Etymologisches Lexikon der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold, 24., durchgesehene und erweiterte Auflage, Berlin / NewYork 2002.

Konrad Kunze, dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen sprachgebiet. Mit 105 Abbildungsseiten in Farbe, bearb. von H--J- Paul, München 1998

Friedhelm Debus, Reclams Namenbuch. Die wichtigsten deutschen und fremden Vornamen mit ihren Ableitungen und Bedeutungen, Stuttgart 2006.


Zur LV Gizewski im WS 2008/2009 und SS 2009.

Autor: Christian Gizewski, EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de