Kap. 2.3: Unterdrückung, Ausbeutung oder Deklassierung gesellschaftlicher Gruppen und Schichten in der politischen Verfassung antiker Reichsbildungen.

SKRIPT IM AUFBAU.


Ein grundlegendes und weitverbreitetes Problem antiker Verfassungordnungen liegt vor, wenn ihre Zweckbestimmung nicht an einem Allgemeinwohl, d. h. den berechtigten und gegeneinander angemessen abgewogenen Interessen der gesamten Reichbevölkerung orientiert ist, sondern bestimmte gesellschaftliche Gruppen und Schichten zugunsten anderer bewußt und geplant einer politischen Unterdrückung, wirtschaftlichen Ausbeutung oder sozialen Deklassierung aussetzt.

Zur Erläuterung sind Beispiele aus folgenden historischen Themenbereichen geeignet:

a) die verschiedenen Formen antiker Sklaverei,

b) die verschiedenen Formen antiker Bodenbindung und personengebundener Hörigkeit,

c) die Unterordnung breiter Bevölkerungsschichten unter den politischen Einfluß und Reichtum der Oberschichten antiker Gesellschaften.


LV Gizewski SS 2008

Autor: Christian Gizewski, EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de