Kap. 4: Das Christentum und die ihm benachbarten antiken Religionen im Überblick.

I. Zu einer 'enzyklopädischen' Methode des Vergleichs antiker Religionen und Ideensysteme.

Das folgende Schema dient der Illustration einer 'enyklopädischen' Methodik bei der allgemeingeschichtlichen Beschäftigung mit Religionen wie dem antiken Christentum.Es folgt im Aufbau den Abgrenzungen (definitiones, gr. horoi) des christlichen Glaubensbekenntnisses. Von diesen ausgehend entwickelt es dann Strukturbegriffe, mit denen Ähnlichkeiten und Differenzen zwischen verschiedenartigen antiken Religionen benannt werden können. In deren Kriterien verbinden sich religionsgeschichtliche, allgemeingeschichtliche und vergleichend-religionssoziologische Denkansätze und Verfahrensweisen mit dem hermeneutischen Verständnis traditionllerweise theologisch, philologisch und kunstgeschichtlich erschlossener Texte sprachlicher und nichtsprachlicher (z. B. bildlicher) Art,

Übung 4.1

Wie ist in dem beigefügten Text (Odyssee 13, 287 ff., dt. Übersetzung von Thassilo von Scheffer) die Göttin Athene geschildert, als sie dem nach nach langen Irrfahrten aus dem Trojanischen Kriege nach seiner Heimatinsel Ithaka (an der Westküste Griechenlands) heingekehrten Odysseus gegenübertritt?

Übung 4.2

a) Stellen Sie anhand der beigefügten Zusammenstellung der Wortbedeutungen von griechisch 'parthenos', lateinisch 'virgo' und deutsch 'Jungfrau', soweit möglich, begriffs- und sprachgeschichtliche Kontinuitäten zwischen Antike und Gegenwart fest.

b) Wie äußern sie sich Ihres Erachtens in christlich-theologischen Vorstellungen von der 'Gottesmutter Maria'?

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1. griechisch 'parthenos': 1) 'gebärfähige' junge Frau (kein Mädchen mehr, > idg. '-part' [gebären]), 2) unberührte junge Frau, 3) sittlich untadelige junge Frau, 4) junge Ehefrau, 5) ältere unverheiratete Frau, 6) unverheiratete und auch mannlose Göttin (wie Athene/Minerva oder Artemis/Diana) - Differenz zu 'gyne' ('Gebärerin' > idg. 'gen-' [Geschlecht])

2. lateinisch: 'virgo': 1) 'mannbare' junge Frau (> 'vir'=Mann), 2). unberührte junge Frau, 3) sittlich untadelige junge Frau, 4) die junge Ehefrau, 5) die ältere kinderlose Frau, 6) die willentlich unverheiratete Frau (>coelebs), 7) unverheiratete und auch mannlose Göttin (wie Athene/Minerva oder Artemis/Diana), 8) der 'jungfräulich' lebende (>coelebs) Mann - Differenz zu 'femina' ('säugende' [idg. fel-] Frau) und 'nonna' (Amme, Kinderbetreuerin).

3. deutsch: 'Jungfrau': 1) mannbare Frau, 2) junge Frau, 3) Jungfer, 4) Fräulein, 5) [in der christlichen Dogmatik] verehrungswürdige, 'geheiligte' (> sancta) junge Frau (auch Ehefrau; als weibliche Heilige keine 'Göttin', wenn auch im Begriff 'Gottesmutter' Fernwirkungen nicht-christlicher Religionstradition erkennbar) - Differenz zu 'Weib', 'Nonne' und 'Amme'

II. Zu zentralen Strukturen verschiedener Religionen der antiken Welt.

A. Typische Vorstellungen ('ideelle Muster') von göttlichem Wesen in nicht-christlichen antiken Religionen, die sich auf irgendeine Weise im Chritentum wiederfinden.

Vergleicht man unterschiedliche antike Religionen miteinander, so lassen sich in ihren Überlieferungen, Abbildungen und Kultformen jeweils markante Typen von Göttern bzw. zentrale Ideen über deren Wesen feststellen, die man in irgendeiner belangvollen Form zumeist auch in der Vielfalt der Richtungen des antiken Christentum auffinden kann, und zwar auch dann, wenn dem in irgendeinem Sinne christlich-orthodoxe, dogmatisch-theologische Bedenken (z.. B. hinsichtlich einer 'Dreieinigkeit' Gottes) gegenüberstehen. Versucht man, eine Übersicht über die 'Typen' oder 'Zentralideen' einer vor- bzw. nicht-christlichen Gemeinreligiosität der Antike zu gewinnen, so kann man eine Übersicht wie die folgende erstellen.

Religiöse Muster der Antike, die im Christentum, nicht erkennbar sind, z. B. das eines 'Gottes des Lichtes und der Wissenschaft und Künste' (wie des griechischen und römischen 'Apollon') oder das eines selbständigen Gottes des Bösen, des Krieges und der Zerstörung (wie des griechischen Ares und des römischen Mars) werden im folgenden besonders markiert (Kursivschrift). Die im folgenden ferner gebildeten Gruppen sind ihrer Tradition und Bedeutung nach ganz unterschiedlicher Gottesideen ausschließlich unter dem Aspekt der ihnen eigenen Strukturen zusammengestellt. Für die einzelnen Bildbeispiele ist zu beachten, daß ihre Vorlagen zu bestimmten Zeiten entstanden sind; die religiöse Vorstellungswelt innerhalb religiöser Systeme kann sich aber historisch ändern. - Die Fundstellen der Bildzitate sind in der unter III. zusammengestellten Literatur enthalten.

Übersicht über antike religiöse Strukturmuster.

Das Muster des 'einzigen Gottes' (Monotheismus) findet sich - allerdings in besonderer Weise - im 'dreieinigen' Gott des Christentums, außerdem im israelitischen Jahve, beim ägyptischen Aton, beim phönizischen Baal und dem kanaanäischen Melech.

Das Muster der 'Götterfamilie' (Polytheismus): Das griechische und das römische Pantheon.

Das Muster der 'männlichen Gottheit': Zeus - Iupiter, Ares - Mars, Hermes - Merkur, Osiris, Elohim.

Das Muster der 'weiblichen Gotthheit': Astarte, Isis, Hera - Iuno, Aphrodite - Venus, Athene - Minerva, Artemis - Diana, Kybele, Isis.

Das Muster des 'Vatergottes'. Ahura Mazda, Zeus - Iupiter, Jahve.

Das Muster der 'Muttergöttin': Isis, Hera - Iuno.

Das Muster der 'nicht geborenen und nicht-gebärenden Göttin' ('Parthenos'): Artemis - Diana, Athene - Minerva.

Das Muster der 'Göttin der Liebe': Aphrodite - Venus , Aphrodite und Pan.

Das Muster der 'göttlichen Liebe': Eros - Amor (spirituell) und Psyche, Eros - Amor (sinnlich) und Cupido.

Das Muster der 'zweigeschlechtlichen Gottheit': Attis und Kybele.

Das Muster der 'Gottheit der Oberwelt': Anu, Horus, Hathor, Ahura Mazda, Uranos, Zeus, Hera - Iuno, Taranis/Tanaris, Thor.

Das Muster des Gottes des Lichts, der Sonne oder/und des Feuers : Apollon - Apollo, Mithras 1, Mithras 2, Sol invictus.

Das Muster der 'Gottheit der Unterwelt': Hades - Pluto, Persephone - Proserpina.

Das Muster der 'vielgestaltigen Gottheit': Athene, Odin.

Das Muster des 'Schöpfergottes': Horus, Adad, Elohim, Kronos.

Das Muster des 'Natur-Gottes': Baal (Himmel), Hadad (Wetter, Sturm), Thor.

Das Muster des 'der vernichtenden Gottes': Ares - Mars, Seth, Moloch.

Das Muster des 'sterbenden und wiederauferstehenden Gottes': Osiris, Attis, Adonis.

Das Muster des 'in das Weltgeschehen direkt eingreifende Gottes': Mithras, Elohim.

Das Muster des 'Schicksals': griech. Moira - lat. Fortuna (deifizierende Personifikation).

Das Muster des 'Stadtgottes'. Ningirsu, Athene, Roma aeterna (deifizierende Personifikation).

Das Muster des ' Schutzottes bestimmter Stämme, Stammesbünde und Völker': Jahve (bildlos), Baal von Emesa.

Das Muster des 'Reichsgottes': Assur, Bel, Ahura mazda.

Das Muster des 'Götterboten': Hermes.

Das Muster des 'Gottmenschen' ('Heros'): Gilgamesch, Osiris, Horus, Herakles.

Das Muster 'des göttlichen Hüters' oder 'göttlichen Nothelfers': 'Guter Hirte' der jüdischen und griechischen Religion, 'Paraklet' (des Manichäismus).

Das Muster des 'Unter-Gottes' (in einer Götterhierarchie): 'der furchtbare Engel' (Beispiel in 4. Mos, Kap. 22 - Geschichte von Bileams Eselin), der 'Satan' oder 'Teufel' ('diabolos'), der freundliche' Engel, der 'Naturgeist', die 'Nymphen', der 'Pan'.

Das Muster 'der 'göttlichen Ideen': Veden, griech. 'ideai', 'logos' (konkret-bildlos).

Das Muster des 'lebensspendenden göttlichen Atems': griech.'pneuma', hebr. 'ruach' (bildlos).

Das Muster des 'zur Hilfe herbeigerufenen und kommenden Gottes': 'Paraklet' im Judentum und Manichäismus (bildlos).

Das Muster des 'heiligen Predigers', 'Asketen', 'Gottgeweihten', Religionsstifters oder 'Propheten': Jesaja, Zarathustra, Anchises (Beispiel: Vergil, Aeneis 6. 846 - 853), Mani.

Das Muster des 'göttlichen oder vergöttlichten Herrschers': 'Gottkönige des orientalischen Altertums, 'Divus Augustus'.

Das Muster der 'reinen, gottgeweihten Jungfrau' und des 'geschlechtslos gewordenen, gottgeweihten Mannes': Römische Vestalinnen, Gallus-Priester der Atargatis.

Das Muster der 'tiergestaltigen Gottheit': Anubis, Horus-Falke, Hathor.

Das Muster der 'Tiere als Gottesboten': Apis-Stier, Adler als Vogel des Zeus bzw.des Jupiter, Raben als Vögel Odins und Apollons, Pferd (Pegasus), Taube als Verkörperung der göttlichen Hilfe (Genesis 8, 8-12) und des christlichen 'Heiligen Geistes' (Lukas 3, 22).

Das Muster 'gottnaher Pflanzen': Palmen in der römischen Religion, im Judentum und im Christentum, Eichen in der germanischen Religion.

Das Muster des 'Paradieses' als gottregierter Jenseitswelt oder eines göttlich befriedeten Diesseits: Unterwelt des Gilgamensch-Epos, Hades und 'orphischer Frieden' der griechischen Religion, Garten Eden' des Judentums, 'Paradies' des Christentums.

Das Muster des 'Orakels': die zehn Sibyllen (von griech. 'Dios Boule' = Gottes Rat).

Das Muster der 'geheiligten Worte, Zeichen und Gesten' (Zauber, Segen, Eid, Fluch): 'Abrakadabra'-Zauberformel, symbolidsche Zeichen wie das Kreuz, Akrostichen oder das 'ichthhys'-Akrostichon..

Das Muster der 'schicksalhaften oder göttlichen Gestirne und Gestirnkonstellationen': Sonne, Planeten, Sternbilder (der nördlichen Hemisphäre).

B. Typische Vorstellungen ('ideelle Muster') von göttlichem Wirken in nicht-christlichen antiken Religionen, die sich auf irgendeine Weise im Christentum wiederfinden.

Auch in nichtchristlichen Vorstellungen vom göttlichen Wirken sind Erklärungen der gegenwärtigen Realität und ihrer Geschichte enthalten.

Einerseits bedürfen die Erschaffung und Erhaltung, andererseits ein vorgestelltes Ende bzw. eine Vernichtung der 'Welt', in der die Menschen leben, irgendeiner Erklärung, und diese kann durch Zurechnung zu einem göttlichen Wirken mit dahinterstehenden göttlichen Absichten stattfinden.

In religiösen Vorstellungen aller Art können andererseits Erscheinungen der Lebenswelt als ein unmittelbares In-Erscheinung-Treten einer göttlichen Macht gedeutet werden (Beispiele: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Epidemien). Eine solche Deutung hat ebenfalls Erklärungscharakter.

Ferner wird in religiösen Vorstellungen von göttlicher Sorge, göttlichem Rat (z. B. in Orakeln und Weisungen) und göttlichem Gericht die menschliche Lebenswelt als von Gott behütet, bestimmt und beaufsichtigt verstanden, d. h. in einem 'personal' konstruierten Erklärungsrahmen erklärt

In der Annahme eines künftigen göttlichen Wirkens mit bestimmten Absichten und Auswirkungen liegt, ungläubig betrachtet, eine Umformung menschlicher Anahmen in göttliche Bestimmungen, welche Erklärungscharakter hat.

Ein Beispiel für eine - christlicher und nichtchristlicher Religiosität gemeinsame - Verfahrensweise der Deutung göttlicher 'Prophezeiungen' vom Ergebnis her ('vaticinatio ex eventu'), d. h. die Erklärung von vorgestelltem Künftigen aus göttlichem Willen, wird anhand der Geburtsgeschichte Jesu Christi im Neuen Testament und ihrem Rückgriff auf alttestamentarische 'Quellen' mittels der folgenden Übung 4.3 erörtert

Übung 4.3

In den ersten beiden Kapiteln des Matthias-Evangeliums geht es um die Geburt des Jesus von Nazareth als Messias (Christus) und als Gottessohns.

a) Stellen Sie zunächst fest, was davon zu der christlich-traditionellen Weihnachtsgeschichte gehört, wie sie zum Wehnachtsfest in den Kirchen verlesen zu werden pflegt. In welcher Weise findet diese Kurzform der Weihnachtsgeschichte in der kirchlich-liturgischen oder privat-weihnachtsfestlichen Symbolik (Weihnachtsbaum, Kerzen, Stall, Krippe, Jesuskindchen, Ochs und Esel, Hirten, Himmelsengelssschar, die 'heiligen drei Könige' Kaspar, Melchior und Balthasar, Lieder wie 'Herbei o ihr Gläubigen') ihren Ausdruck?

b) Stellen Sie dann fest, was sonst noch berichtet wird, und stellen sie Vermutungen darüber an, wieso auch dies für das Selbstverständnis der Christen des 1. Jhts. n. Chr. wichtig ist.

c) In welcher Weise wird in dem Gesamtbericht über Christi Geburt, durchgängig auf Textstellen des Alten Testaments Bezug genommen. Können Sie einige dieser (mindestens acht) Textstellen herausfinden?

d) In welcher Weise zeigen sich an der 'ganzen Weihnachtsgeschichte' charakteristische Frühformen antik-christlichen Bekenntnisses und Geschichtsverständnisses in Abgrenzung von den Traditionen der judäisch-pharisäsischen 'Schriftgelehrsamkeit'?

C. Vorstellungen vom göttlichen Geist.

Im 'göttlichen Wort' (griech. 'hieros logos') spricht die Gottheit unmittelbar zu den Menschen, d. h. unabhängig von ihrer menschlichen Sprache; sie wird deshalb von allen Menschen, welche Sprache sie auch haben, gleichermaßen verstanden.

Göttliche Ordnung des Seins (ebenfalls griech. 'Logos'): Die Gottheit ordnet alles, was existiert und geschieht, in einer Weise, die der menschlichen Vernunft entspricht, aber klüger und weitsichtiger ist als diese. Das 'Mehr' der göttlichen Vernunft und vernünftiger göttlicher Gerechtigkeit ist dem Menschen nicht zugänglich, bleibt ihm vielmehr prinzipiell verborgen und unbegreiflich ('Thoedize').

Gottlicher Geist ('Heiliger Geist'; griech. 'Pneuma') kann von Menschen Besitz ergreifen, d. h. sie zeitweilig oder auch länger 'inspirieren'. Allerdings können die betroffenen Menschen dann nicht ihrerseits 'göttlich handeln' oder etwas anderes sein als Menschen.

Menschliche Äußerungen über göttliches Wesen und Wirken werden von Menschen als Menschen formuliert und anderen mitgeteilt. Werden sie durch Tradition oder Konsens unter Menschen als 'gültig' oder 'verpflichtend' anerkannt und erhalten sie darüber hinaus eine schriftliche, allseits akzeptierte Form, so werden sie als autoritativ behandelt und mit Bezeichnungen wie etwa 'Verkündigung' oder 'heilige Schrift' oder 'Kanon' bezeichnet.

III. Literatur-, Medien- und Quellenverzeichnis.

Fundstellen der in Kap. 4 - ausschließlich für den wissenschaftlichen Gebrauch - benutzten Bildzitate. Das Bildmaterial der nachfolgend aufgeführten Werke wird an dieser Stelle zusammengeführt, um neuartige und produktive Ein- und Übersichten anschaulich zu ermöglichen, nicht um damit Geschäfte zu machen.

Cartledge, Paul (Hg.), Kulturgeschichte Griechenlands in deer Antike, dt. Übersetzung der 1998 erschienenen englischen Originalausgabe von Wilfried Nippel, Stuttgart, Weimar 2000, S. 77 (Dionysos)

Field, D. M. (Vornamen nicht feststellbar), Die Mythologie der Griechen und Römer, deutsche Übersetzung der englischen Originalausgabe 1977, Zollikon (Schweiz) 1977, S. 69 (Hermes), S. 70 (Venus), S. 146 (Guter Hirte), S. 185 (Attis und Kybele).

Pinsent, John, Griechische Mythologie, deutsche Übersetzung der 1960 erschienenen Originalausgabe von Julia Schlechta (mit zahlreichenn Abbildungen), München 1969, S. 22 (Eros und Psyche), S. 29 (Vestalinnen), S. 30 (Hades und Persephone), S. 35 (Artemis), S. 41 (Hermes), S. 56 (Aphrodite), S. 60 (Artemis, Eros), S. 61 (Kybele), S. 62 Athene Promachus - Amulett) S. 125 (Athene - Statue).

Friedrich Heiler u. a., Die Religionen der Menschheit. Mit Beiträgen von Kurt Goldammer, Friedrich Heiler, Franz Hesse. Günter Lanczkowski, Käthe Neumann und Annemarie Schimmel. Hg. von Kurt Goldammer. Mit 98 Abbildungen. Philipp Reclam jun. Verlag Stuttgart (erstmals 1959) 20037, S. 330 (Gallus-Priester).

Perowne, Stewart, Die Götter und Mythen des antiken Roms, deutsche Übersetzung der 1969 erstmalig erschienenen, 1983 überarbeiteten englischen Ausgabe (mit zahlreichenn Abbildungen), Klagenfurt 1988, S. 15 (Juno), S. 60 (Artemis, Eros), S. 89 (Isis und Osiris), S. 92 (Anubis), 105 ff. (Mithras), S. 133 (Fortuna).

Die Abbildung des 'Sol invictus' ist ein Apollo-Sol mit 7 strahliger Gloriole des Helios, wie ihn ein römisches Bodenmosaik in Tunesien, vermutlich aus dem späten 2. Jht. n. Chr., zeigt. Es wurde zum Zweck ausschließlich wissenschaftlichen Zitats vorläufig entnommen aus http://de.wikipedia.org/wiki/Sol_(Gott) zeigt. Der literarische Nachweis wird noch erbracht. Bildquelle ist vermutlich Stephan Berrens, Sonnenkult und Kaisertum von den Severern bis zu Constantin I. (193 - 337 n. Chr.), Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08575-0.

Ridpath, Ian, Der große BLV-Himmelsführer. Sternbilder, Planeten, interessante Objekte am Nord- und Südhimmel. Boobachtungen für das ganze Jahr. 160 Sternkarten und über 500 farbige Abbildungen, deutsche Übersetzung der englischsprachigen Originalausgabe 1998 von Margit Röser u. a., BLV - Verlagsgesellschaft München 1999, S. 14 (Planetensystem) , 26 (Sonne) und 158 f. (Sternbilder der nördlichen Hemisphäre).


Autor dieses WWW-Skripts: Christian Gizewski, Prof. Dr., TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP:christian.gizewski@.tu-berlin.de

(Bearbeitungsstand: 31. Okt. 2011).

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