Roms Bestimmung nach der Weissagung des Anchises. Vergil, Aeneis, 6. Gesang, 847 - 854.

Dt. Übersetzung aus: Vergil, Aeneis, verdeutscht von Thassilo von Scheffer, Wiesbaden, um 1950, S. 187 - Lat. Text : P. Vergilii Maronis Aeneis, in usum scholarum recognovit Otto Ribbeck, Leipzig 1978, S. 214.


Deutsche Übersetzung:

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"Andre mögen Gebilde aus Erz wohl weicher gestalten,

dünkt mich, und lebensvoller dem Marmor die Züge entringen,

besser das Recht verfechten und mit dem Zirkel des Himmels

Bahnen berechnen und richtig den Aufgang der Sterne verkünden:

Du aber, Römer, gedenke die Völker der Welt zu beherrschen.

Darin liegt deine Kunst, und schaffe Gesittung und Frieden.

Schone die Unterworfnen und ringe die Trotzigen nieder."

So sprach Vater Anchises .....

Lateinischer Text:

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"excudent alii spirantia mollius aera

- cedo equidem - vivos ducent de marmore voltus

orabunt causas melius, caelique meatus

describent radio et surgentia sidera dicent:

tu regere imperio populos Romane, memento

- haec tibi erunt artes - pacique inponere morem,

parcere subiectis et debellare superbos."

Sic pater Anchises ..........


LV Gizewski WS 2002/2003

Bearbeitung für das Internet: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)