Kap. 2: Mythos und Wissenschaften in der Antike.

ÜBERSICHT

1) Zu Umfang und Funktionen wahrheitsindifferenter oder -resistenter Erkenntnis- und Verständigungsverfahren in menschlichen Gesellschaften (Mythenbildung i. w. S).

2) Historische Momente der Trennung antiken wissenschaftllichen Denkens von mythischen Vorstellungsformen.

a) Innerreligiöse Ideenkonflikte.

b) Naturphilosophische Spekulation,.

c) Empirischer Wissenszuwachs.

d) 'Sophistische Aufklärung', 'wahrheitsbezogene'.Dialektik und Systematik.

e) Philosophische Skepsis.

3) Die Mythenerzeugung der Religionen, der Volks- und Kulturgemeinschaften und der Politik in verschiedenen Formen ihrer antiken Einwirkung auf wissenschaftliches Denkens.

a) Religiöse Mythen über Götter und Weltall in ihrer Wechselbeziehung zur Kosmologie und Logos-Philosophie.

b) Antike Völkerbilder in ihrer Wechselbeziehung zu Historie und antiker Ethnologie.

c) Die Nötigung der Wissenschaften durch politische Machtverhältnisse zu wissenschaftlich unangemessener Parteilichkeit, Folgsamkeit oder Selbstbeschränkung.

4) Themenbeispiele zu 2) und 3).

a) Radikale Religionskritik an fremden Religionen in der Bibel.

b) Aristoteles Abgrenzung der Wissenschaften,

c) Platons Bericht über sein politisches Engagement in Sizilien.

d) Die Astrologie in ihrer Wechselbeziehung zur Astromomie bei Ptolemäus.

5) Literatur, Medien, Quellen.

1) Zu Umfang und Funktionen wahrheitsindifferenter oder -resistenter Erkenntnis- und Verständigungsverfahren in menschlichen Gesellschaften (Mythenbildung i. w. S).

'Wissenschaft' in ihrer antiken, in Kap. 1 erörterten Form läßt sich generalisierend als exzeptionelles Entwicklungsphänomen in oder gegenüber den das alltägliche Leben bestimmenden, üblichen, weitverbreiteten Mythensystemen antiker Gesellschaften verstehen, deren Erklärungswert oder Handlungsrelevanz aus verschiedenartigen, im folgenden zu besprechenden Gründen als unzureichend empfunden wird und zu verschiedenartigen Formen der empirischen und theoretischen Untersuchung, Wissenssammlung und -systematisierung, Lehrstoff- und Schulbildung führen kann.

Was die eingehendere Erklärung des in diesem Skript verwendeten weiten Begriffes 'Mythos' bzw. 'Mythensystem' betrifft, darf auf die Einleitungskapitel des Skripts 'Zur historischen Bedeutung antiker Mythologie' verwiesen werden, mit dem die hier zu machenden Ausführungen innerlich zusammenhängen. Die verschiedenen Typen der in diesem weiten Sinne zu verstehenden antiken Mythenbildung, aus denen heraus sich 'antike Wissenschaft' entwickelt und von denen sie begrenzt wird, finden sich dort in den Kap. 3 - 9 anhand zahlreicher Quellenbeispiele eingehend erörtert.

Im folgenden werden daher lediglich zwei knapp gehaltene Übersichten zu Begriff und Arten sowie zu den Themenbereichen antiker 'Mythensysteme' präsentiert.

Zu Begriff und Arten des 'Mythos' ('Mythensystems').

Als 'Mythen' bzw. 'Mythensysteme' i. w. S. werden - in Übereinstimmung mit einer in Ethnographie, Sozialwissenschaften und Philosophie üblich gewordenen, auch auf historische Gegenstände anwendbaren Terminologie - hier solche Erkenntnisse oder andere Inhalte menschlicher Verständigung bezeichnet, die in wahrheitsindifferenten oder -resistenten Verfahren zustandekommen, gesellschaftsweit verbreitet und und für längere Dauer als allgemeingültig und richtig behandelt werden. Wahrheitsindifferente oder -resistente Verfahren der Meinungsbildung sind solche, die wegen ihrer Motive und Rahmenbedingungen eine systematisch-umfassende, kontroversoffene Überprüfung von Aussagen und Urteilen unter Wahrheitskriterien ihrer Anlage nach nicht zulassen oder erschweren; dazu gehören z. B. Verfahren göttlicher Offenbarung, Vn. der autoritativen Äußerung religiöser, politischer oder Wissens-Autoritäten, Vn. der Ingeltungssetzung verpfichtender Traditionen, Vn. der allgemeinen Konsensbildung, Vn. des rein wirkungsbezogenen Kunstausdrucks in Bild und Sprache, Vn. der kollektiven, ungesteuerten, ungeprüften Bildung allgemein akzeptierter Denkmodelle, Vorurteile und Nachrichten (Gerüchte).

Unter 'religiösen Mythen' seien mythische Aussagen oder Aussagenkomplexe zu verstehen, die sich auf das Wesen und Wirken personal erscheinender Götter und Geistwesen, aber auch verschiedenartiger, in einer Personalität nicht faßbarer, aber dennoch in irgendeiner Weise zielbezogen-sinnhaft handelnd erscheinender übermenschlicher Mächte und Kräfte beziehen. Wegen ihrer göttlich sanktionierten, Widerspruch als gott- oder pietätlos ausschließenden Geltung haben Aussagen über Götter, Geistwesen und übermenschliche, sinnhaft agierende Mächte prinzipiell mythischen Charakter.

'Völkerbezogene' Mythen' sind Aussagenkomplexe über 'Völker' unterschiedlicher Art, welche aus deren kollektiver Selbstabgrenzung als 'Selbstbilder' oder aus ihrer Wahrnehmung anderer Völkern und der Abgrenzung von ihnen als 'Fremdbilder' hervorzugehen pflegen. Ihre Entstehung und Entwicklung ist primär eine Angelegenheit eines kollektiven, eher brauchtümlichen Bewußtseins, wie es etwa auch der Sprachbildung oder Herausbildung alltäglicher, ethnisch-kultureller Gemeinsamkeiten bestimmter Völker zugrundliegt. Ein solches Bewußtsien ist nicht auf 'Völker' beschränkt, sondern kann auch aus der Innen- und Außenperspektive von Ständen, sozialen Schichten und sonstigen menschlichen Gruppenbildungen hervorgehen; ja sie ist für die Bildung und Abrenzung solcher Gruppen essentiell.

'Politische Mythen' sind eine von mehreren Klassen innerhalb des großen Gesamtbereichs der Mythen. Sie sind dadurch charakterisiert, daß sie aus politischen Vorgängen und Entwicklungen hervorgehen und - zumeist planmäßig - politischen Zwecken angepaßt sind. Im Vordergrund ihrer Wesensbestimmung steht also weder eine eventuelle religiöse Herkunft und Intention noch eine eventuelle Entstehung aus kollektiven Bewußtseinsbildungsprozessen im Rahmen kultureller oder ethnischer Systeme, sondern ihr politischer Charakter. Die Absicherung ihres mythischen Charakters geschieht üblicherweise auch mithilfe machtgestützter Diskussionsverbote und Tabubildungen. In diese Klasse lassen sich etwa einordnen: a) 'Personenbezogene Mythen' über bestimmte Herrscherpersönlichkeiten oder andere politische Akteure oder Gruppen von Akteuren, die dazu dienen, sie in ihrer Berufung, Begabung und Fähigkeit zur Macht- und Herrschafstsausübung zu unterstützen und zu legitimieren oder, im Gegenteil, ihren Geltungs- und Machtausübungsanspruch in den dafür in Frage kommenden Prozessen gesellschaftlicher Kommunikation zu destruieren. b) 'Geschichtsmythen' zur Schaffung politikgerechter 'Geschichtsbilder' - einschließlich solcher über die Lage der Gegenwart und die zu erwartende Zukunft. Sie dienen dazu, Aussagen über die historische Bedeutsamkeit von Ereignissen und Entwicklungen zu machen, ohne doch einer Überprüfung auf ihren Wahrheitsgehalt oder ihre Alternativlosigkeit standhalten zu können, ja sich einer solchen Überprüfung überhaupt zu stellen. c) 'Ideologien' sind Aussagenkompexe, die - in der Regel planmäßig und systematisch - darauf ausgerichtet sind, gesellschaftliche und politische Ordnungen mit Argumenten zu verteidigen, die eingehender Prüfung nicht standhalten bzw. sich einer Diskussion auf ihre Validität und Alternativlosigkeit machtgestützt entziehen.

Themenbereiche antiker Mythensysteme.

Mythen über die Entstehung, das Wirken und das Schicksal von Göttern, Geistern und Gottmenschen,

Mythen über das Werden des Kosmos,

Mythen über die göttliche Schaffung und Bestimmung des Menschen in seiner rein menschlichen Form,

Weisheitslehren und volkstümliche Sprichworte, die die menschliche Natur, das menschliche Lebens und die Institutionen und Regeln menschlicher Gemeinschaft betreffen,

Personenlegenden und -anekdoten, insbesondere solche über 'berühmte', 'berufene', 'begabte' oder 'heilige' Menschen,

Legendäre Genealogien und andere Geschichtslegenden aller Art,

Ideologien aller Art zur Rechtfertigung schwer begründbarer Herrschafts-, Wirtschafts- und Machtinteressen,

Länder- und Völkerbilder, besonders deutlich solche von weit entfernten oder weitgehend unbekannten Ländern und Völkern,

die Vorstellungen über das, was als Tradition und Brauch gilt,

die als kosmisch bedeutungsvoll geltende Symbolik der Zahlen, geometrischen Formen, Farben, Stoffe ('Elemente'), Gestirne, Tiere und Pflanzen,

die archetypisch vorgeprägten Strukturen in Erzählungen und Abbildungen, etwa die Muster des Idealen, Schönen, 'Großen', Schrecklichen, Fremdartigen, Dramatischen oder Verhängnisvollen,

die in der 'Vorzeichenhaftigkeit' gegenwärtiger Erscheinungen für zukünftige Geschehnisse vorausgesetzten landläufigen Annahmen,

die in der 'Einmaligkeit' von Orten, Gestalten und Zeitpunkten im Rahmen schicksalshafter Vorherbestimmung vorausgesetzten allgemein akzeptierten Annahmen.

2) Innerreligiöse Ideenkonflikte, rationale Spekulation, empirischer Wissenszuwachs, sophistische Skepsis und Aufklärung, Dialektik und Systematik 'wahrheitsbezogener Wissenschaft' als historische Momente der Trennung antiken wissenschaftllichen Denkens von mythischen Vorstellungsformen.

Übung 2.

AUFGABEN:

Untersuchen Sie den unter 4 a) wiedergegebenen Quellentext mit Ihrem gegenwärtigen Wissen daraufhin,

a) von welcher Überzeugungsbasis aus und mit welchen Argumenten - und eher polemischen Mißverständnissen - darin religiöse Vorstellungen und Gebräuche außerhalb des Jahve-Kults als gegenstands- und wertlos dargestellt werden,

b) welche Gründe für eine so scharfe Abgrenzung einer Religion gegen eine andere bestimmend sein mögen und

c) was von den vorgebrachten Argumenten und Werturteilen sich auch für eine anti-mythische Argumentation und Polemik gegen die Jahve.Religion selbst eignen könnte.

a) Innerreligiöse Ideenkonflikte.

b) Naturphilosophische Spekulation.

c) Empirischer Wissenszuwachs.

d) 'Sophistische Aufklärung', 'wahrheitsbezogene' Dialektik und Systematik.

e) Philosophische Skepsis.

3) Die Mythenerzeugung der Religionen, der Volks- und Kulturgemeinschaften und der Politik in verschiedenen Formen ihrer antiken Einwirkung auf wissenschaftliches Denkens.

a) Religiöse Mythen über Götter und Weltall in ihrer Wechselbeziehung zur Kosmologie und Logos-Philosophie.

b) Antike Völkerbilder in ihrer Wechselbeziehung zu Historie und antiker Ethnologie.

c) Die Nötigung der Wissenschaften durch politische Machtverhältnisse zu wissenschaftlich unangemessener Parteilichkeit, Folgsamkeit oder Selbstbeschränkung.

4) Themenbeispiele zu 2) und 3).

a) Radikale Religionskritik an fremden Religionen in der Bibel.

Daß anti-mythische Tendenzen des Erkennens nicht notwendigerweise philosophische Überzeugungen und Verfahrensweisen voraussetzen, sondern daß diese umgekehrt entwicklungsgeschichtlich auch im Zusammenhang mit interreligiösen öder innerreligiösen Ideenkonflikten gesehen werden sollten, ergibt sich mit Deutlichkeit aus dem nachfolgenden Textbeispiel, einem Text aus der jüdisch-hellenistischen Welt Ägyptens vermutlich des 1. Jhs. v. Chr.

Religiöse Kritik an fremden Religionen als Form einer Entmythologisierung: Das Buch der Weisheit, Kap. 13 und 14.

Deutsche Übersetzung: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Einleitungen zu jedem der biblischen Bücher und erklärenden Anmerkungen zu den Texten. In ungekürzter Fassung herausgegeben von T. Schwegler und A. Herzog (Große Familien-Bibel), Zürich 1974, S. 1404 - 1407.

b) Aristoteles Abgrenzung der Wissenschaften,

Mit seiner Abgrenzung des Wesens der 'Wissenschaft' verdeutlicht Aristoteles deren besonderen Charakter und Wert gegenüber 'reinem', nicht theoretisch stabilisierten und erklärbar gemachten 'Erfahrungswissen' einerseits und andererseits 'mythischem' Denken und Reden, wie es etwa "den Sängern" eigen sei, die "sich und andere vielfach täuschen".

Zum Wesen der Wissenschaft und zu ihrer Entstehung: Aristoteles, Metapysik, Buch 1, Kap. 1 und 2.

Deutsche Übersetzung nach: Aristoteles, Metaphysik. Schriften zur Ersten Philosophie. Übersetzt und herausgegeben von Franz. F. Schwarz, Stuttgart 1974, S. 17 - 23. - Der primär an Wortgenauigkeit orientierte Schwarzsche Text wurde im Interesse der inhaltlichen Verständlichkeit an mehreren Stellen modifiziert und gegliedert. C. G.

c) Platons Bericht über sein politisches Engagement in Sizilien.

Platons Bericht aus dem Jahre 354 v. Chr., in dem er seinen 'akademischen' Anhängern gegenüber Rechenschaft über sein jaahrzehntelang (zwischen 388 und 354 v. Chr.) andauerndes politisches Engagement für das Gemeinwesen Syrakus an der Seite der Tyrannen Dionysios I., Dionysios II. und Dion gibt, läßt erkennen, wie schwer es nicht nur ist, philosophische Maximen über den rechten Zustand des Gemeinwesens politisch umzusetzen, sondern auch, sich gegen Vereinnahmungen und Verdrehungen dieser Erkenntnisse durch Machthaber mit prinzipientreuer Wissenschaftlichkeit zur Wehr zu setzen, insbesondere, aber keineswegs nur dann, wenn sich der Philosoph in ihrem Zugriffsbereich befindet.

Platons politische Erfahrungen und philosophische Grundüberzeugungen (ep. 7, 323 b - - 334 c).

Deutsche Übersezung nach: Platon, Der siebente Brief. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Ernst Howald, Stuttgart 1998, S. 3 - 21 und : Platon, Der Staat (Politeia). Eingeleitete, übersetzt und erklärt von Karl Vretska, Stuttgart 1958, S. 321 f.

d) Die Astrologie in ihrer Wechselbeziehung zur Astromomie bei Prolemäus.

An dem nachfolgenden Text wird deutlich, wie sich der durch seine wissenschaftlich-astronomische Forschungen berühmt gewordene alexandrinische Gelehrte Ptolemaios (2. Jh. n. Chr.) in einem ebenfalls berühmt gewordenen Werk, der 'Tetrabiblos', bemüht, astrologischen Verfahrensweisen, Erkenntnissen und Deutungen eine wissenschaftliche Grundlegung zu geben. Es läßt sich gut erkennen, in welch starkem Maße eine geozentrische Kosmologie, die von heute her wissenschaftsentwicklungsgeschichtlich als erster Schritt zu einer Entmythisierung des Weltraums angesehen zu werden pflegt, zu ihrer Zeit dennoch tief eingebettet ist in religiös-mythische, speziell astralreligiöse Vorstellungen, ja sogar die Stellung astralreligiöser Mythologie innerhalb der gemeinreligiösen Denkgewohnheiten der Zeit untermauert.

Der Einfluß des Himmels auf das irdische Geschehen. Ptolemaios, Tetrabiblos 1, 2 - 9 (Auszüge).

Griechischer Text: Manetho. - Ptolemy, Tetrabiblos. Cambrdige, Mass, 1956. - Ptolemy, Tetrabiblos, edited and translated into English by F. E. Robbins, aus den S. 5 - 49. - Deutsche Übersetzung nach der Edition Robbins: Christian Gizewski.

Das Modell eines sphärischen Kosmos, der die Erde als Mittelpunkt einschließt, bewegt und beenflußt (geozentrisches Modell).

Schema entnommen aus: dtv-Lexikon der Antike (von der dtv-LexikonRedaktion umgearbeitete Lizenzausgabe des 'Lexikons der Alten Welt', Zürich, Stuttgart 1979 2, Abt. Philosophie, Literatur, Wissenschaft, Bd. 1, S. 207.

5) Literatur, Medien, Quellen.

L

W. Nestle, Vom Mythos zum Logos. Die Selbstentfaltung des griechischen Denkens von Homer bis auf die Sophistik und Sokrates, Stuttgart 1940.

Mircea Eliade, Geschichte der religösen Ideen, Bd. II: Von Gautama Buddha bis zu den Anfängen des Christentums, (1978), Budapest 2002, S. 214 ff.

O. S. Rankin, Jewish Religious Polemic, Edinburgh 1956.

Karl Vorländer, Gesschichte der Philosophie. Mit Quellentexten. Bd. I: Altertum. Durchgesehen und mit einem Nachwort versehen von Maximilian Forschner, (1963) Hamburg 1990, S. 50 ff. (Sophistische Aufklärung), 72 ff. (Platon) und 95 ff. (Aristoteles).

E. Rolfes, Die Philosophie des Aristoteles als Naturerklärung und Weltanschauung, Leipzig 1923.

G. Patzig, Theologie und Ontologie in der Metaphysik des Aristoteles, Kant-Studien 52 (1960), S. 185 - 205.

Ernst Howald, Nachwort zu: Platon, Der siebente Brief. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von dems, Stuttgart 1998, S. 57 - 72.

E. Barker, The Political Thought of Plato and Aristote, New York 1959, S. 81 ff.

R. Maurer, Platons Staat und die Demokratie, Berlin 1970, S. 39 - 68.

Hans Biedermann, Lexikon der magischen Künste (von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert). Alchemie. Sterndeutung. Hexenglaube. Geheimlehren. Mantik. Zauberkunst, 3. Auflage, Wiesbaden um 1990.

M.

dtv-Lexikon der Antike (von der dtv-LexikonRedaktion umgearbeitete Lizenzausgabe des 'Lexikons der Alten Welt', Zürich, Stuttgart 1979 2, Abt. Philosophie, Literatur, Wissenschaft, Bd. 1, S. 207 (Geozentrisches Modell des Ptolemäus).

Q

Das Buch der Weisheit, Kap. 13 und 14.Deutsche Übersetzung: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Einleitungen zu jedem der biblischen Bücher und erklärenden Anmerkungen zu den Texten. In ungekürzter Fassung herausgegeben von T. Schwegler und A. Herzog (Große Familien-Bibel), Zürich 1974, S. 1404 - 1407.

Aristoteles, Metapysik, Buch 1, Kap. 1 und 2. Deutsche Übersetzung nach: Aristoteles, Metaphysik. Schriften zur Ersten Philosophie. Übersetzt und herausgegeben von Franz. F. Schwarz, Stuttgart 1974, S. 17 - 23.

Platon, ep. 7, 323 b - 334 c. Deutsche Übersetzung nach: Platon, Der siebente Brief. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Ernst Howald, Stuttgart 1998, S. 3 - 21 und : Platon, Der Staat (Politeia). Eingeleitete, übersetzt und erklärt von Karl Vretska, Stuttgart 1958, S. 321 f.

Ptolemaios, Tetrabiblos 1, 2 - 9 (Auszüge).Griechischer Text: Manteho. - Ptolemy, Tetrabiblos. Cambrdige, Mass, 1956. - Ptolemy, Tetrabiblos, edited and translated into English by F. E. Robbins, aus den S. 5 - 49. - Deutsche Übersetzung nach der Edition Robbins: Christian Gizewski.


LV Gizewski SS 2003

Autor: Christian Gizewski, EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de