Kap. 12: Berühmte Inhaber großer Privatvermögen.

ÜBERSICHT:

1. Unterschiedliche Arten des Reichtums und die durch sie begründeten Arten sozialer Geltung und späteren Nachruhms.

2. Maximale Gewinnanerzielung durch Geschäftsleute ohne besondere Bindung an Standes- oder Dezenzregeln.

3. Der politisch genutzte Reichtum der Aristokraten.

4. Der Reichtum der römischen Kaiser.

5. Die patronale Wohltätigkeit reicher Privatleute.

6. Literatur, Medien, Quellen.

1. Unterschiedliche Arten des Reichtums und die durch sie begründeten Arten sozialer Geltung und späteren Nachruhms.

Reichtum verleiht demjenigen, der ihn hat, für die Zeit, in der er ihn hat, Einfluß und soziale Geltung, aber im allgemeinen keine andere 'Größe' als eben eines solchen 'Prestiges'. Das gilt für unsere Zeit ebenso wie für die Antike.

Große Vermögen entstammen in aristokratischen Kreisen der Antike oft aus Kriegsbeute, die einem Erwerber in Ausübung eines militärischen Amtes zuteil geworden, oder aus irgendeiner politisch motivierten Zuweisung, die einem aristokratischen Empfänger im Hinblich auf seine erwiesenene oder erwartete Loyalität, zuteil geworden ist und dann weiterverebt wird.

Große Vermögen können in Griechenland und Rom im übrigen prinzipiell nur von Nicht-Aristokraten gebildet werden, und zwar durch erfolgreiche Handelsgeschäfte, welche die Möglichkeiten der Gewinnsteigerung und - ansammlung 'konsequent', d. h. prinzipiell ohne eine eingelagerte Rücksicht auf politische, soziale oder religiöse Pflichten nutzen. Sie gehen deshalb nicht selten über die Grenzen des sittlich oder sogar rechtlich Gebotenen hinaus und werden deshalb teilweise auch - etwa in unübersichtlichen politischen Situationen, zu 'dunklen' Geschäften.

Der 'reine Reichtum' gilt in der Antike deshalb, wenn Anlaß besteht, dies im Hinblick auf bestimmte Quellen seines Erwerbs und seine Handhabung anzunehmen, als 'unanständig', 'rechtlich bedenklich' oder zumindest 'stillos'.

Es gibt andererseits typische Bedingungen, unter denen sich ein großes Privatvermögen in Verbindung mit anderen Umständen als notwendige Voraussetzung einer von reichen Privatleuten erlangten 'Größe' erweist, nämlich

die des von einem privat Verfügungsberechtigten überwiegend politisch genutzten Reichtums,

ferner die des Wohltäters, der mit seinem Reichtum karitativ und für öffentliche Zwecke eintritt, und, damit zusammenhängend, die eines 'Maecen', der die Wissenschaften und Künste fördert.

Einige Reiche haben sich ihre in der Antike erlangte Berühmtheit im Wege der mehr oder weniger zufäligen literarischen Überlieferung, in der sie erwähnt wurden, auch bis in die Nachwelt und bis in unsere Zeit erhalten, Zu ihnen gehört der Maecenas, der Freund des Kaisers Augustus, welcher edler Förderers der Wissenschaften und Künste zum Begriff geworden ist.

Mit den Erwerbern eines großen Vermögens infolge einer ihnes als militärischen Befehlshabern in einem siegreich beendeten Kriege zugekommenen Beuteanteils befaßt sich die nachfolgende Übung 12. In dem einen Textauszug geht es um eine als beachtlich anerkannte politische und karitative Nutzung dieses formell zwar privaten, aber nach allgemeinem Empfinden eigentlich weiterhin auch der Öffentlichkeit gehörenden Reichtums, in dem anderen um die größtenteils luxurierende Existenz des Beutenehmers (Lucullus), dessen Name ebenfalls zu einem Begriff geworden ist, welche ihm eine eher negative als positive Berühmtheit verschafft hat.

Übung 12.

AUFAGABEN:

1) Welcher Zeit gehören jeweils die in den unten ( zu 2.) wiedergegeben Plutarch-Texten erörterten Persönlichkeiten zu?

2) Wie kommen sie zu ihrem Reichtum? Welche Maßstäbe bei der anerkennenden Bewertung ihres Umgangs mit ihrem Reichtum sind erkennbar? Welche generelle moralisch bewertende Einstellung zum Reichtum steht im Hintergrund?

Die Geschäftstätigkeit der zahllosen begüterten Geschäftsleute, die in den Jahrhunderten der griechischen und römischen Geschichte tätig sind und Reichtum anhäufen, hat in der Literatur - verglichen mit ihrer Berichterstattung über Politik, Religion, Philosophie, Kunst und Wissenschaft - vergleichsweise geringen Widerhall gefunden. Biographien über 'Reiche', die 'nur' reich waren und deren 'nur' in händlerischer oder gewerblicher Geschäftstätigkeit bestehendes Lebenswerk vermutlich manches Bemerkenswerte enthalten haben dürfte, gibt es nicht. Dagegen gibt es Grabinschriften, Urkunden, literarische Persiflagen und Gerichtsreden, in denen ihr Tätigkeitsbereich erhellt wird.

In persiflierter Form tritt der Typus des indezenten, geltungssüchtigen 'Neureichen' in Petrons um die Mitte des 1. Jhs. n. Chr. entstandenen 'Satyricon' ('Cena Trimalchionis') hervor.

Die skupellosen Geschäfte eines die politischen Verhältnisse zur Selbstbereicherung nutzenden Glücksritters werden durch Ciceros i. J. 80 v. Chr. gegen Chrysogonus, einen Gefolgsman Sullas, gerichetete Verteidgungsrede für Sextus Rooscius aus Ameria beleuchtet.

2. Maximale Gewinnerzielung durch Geschäftsleute ohne besondere Bindung an Standes- oder Dezenzregeln.

Der Reichtum eines Neureichen am Beispiel des fiktiven 'Trimalchio': Petronius Arbiter, Satyricon 28 - 30 und 37 - 40 (Auszüge aus dem 'Gastmahl des Trimalchio').

Text der deutschen Übersetzung nach: Petron, Satyricon. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1984, S. 37 - 39 und 44 - 47; lat. Text aus: Petronii Arbitri Satyricon, cum app. crit. ed. Konrad Müller, München 1961, S. 27 f. und 35 - 39.

Die dunklen und skrupellosen Geschäfte eines Glücksritters unter politisch günstigen Bereicherungsverhältnissen. M. Tullius Cicero, Pro Sexto Roscio Amerino 43 - 45.

Lat. Text und deutsche Übersetzung aus: Marcus Tullius Cicero, Rede für Sextus Roscius aus Ameria. Lateinisch und deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Gerhard Ktüger, Stuttgart, 1984, S. 107 - 113.

3. Der politisch genutzte Reichtum der Aristokraten.

Beim Vergleich des athenischen Feldherren Kimon (ca. 510 - ca. 460 v. Chr.) und des römischen Feldheren Lucullus (117 - 56 v. Chr.), denen beiden als Beuteanteil aus siegreich beendeten Kriegen ein- jeweils nach den Maßstäben iher Zeit - äußerst großes Vermögen zuteilwird, spielt für Plutarch offenkundig gerade der Erwerb dieses Vermögens und seine spätere Verwendung durch ihre Inhaber eine Rolle. Beide erscheinen ihm auf ihre Weise bemerkenswert, Kimon im positiven, Lucullus in einem eher negativen Sinne.

Aristokratischer Reichtum im Vergleich: Plutarch, Kimon 9 - 11, Lucullus 37 - 41 und Vergleich Kimon - Lucullus 1 - 3.

Deutsche Übersetzung aus: Plutarch, Lebensbeschreibungen, Gesamtausgabe, mit der Übersetzung von Johann Friedrich Kaltwasser (1799 - 1806) in der Bearbeitung von Hans Flörke (1913) in der Revision von Ludwig Kröner, München um 1960, Bd. 3, S. 244 - 247 und: S. 308 - 317.

4. Der Reichtum der römischen Kaiser.

In seinen 'Res gestae' weist Augustus häufiger auf Ausgaben hin, die er aus 'eigenen Mitteln', d. h. aus einem ihm persönlich zur Verfügung stehenden Vermögen, für öffentliche Zwecke - wie die Veteranenremuneration, die Gründung von Kolonien, die Getreideversorgung Roms, zahlreiche öffentliche Bauten, insbesondere Tempel und öffentliche Spiele - bestritten habe. Es isr erkennbar, daß dem 'aerarium' des staates diese Mittel nicht zur Verfügung gestanden hätten. Augustus rechnet sich diese Ausgaben als persönliches und politisches Verdienst zu, ohne doch die Herkunft und den Charakter des Vermögena, aus dem er sie ihmtätigt, zum Thema zu machen. Es ist während des politisch-militärischen Lebens des Augustus zustandegekommen und dürfte deshalb vor allem teils aus Beuteanteilen infolge siegreich beendeter Kriege und Bürgerkriege, teils aus den Proskriptionen während seiner frühen Triumviratszeit, teils aus persönlichen Zuwendungen politischer oder persönlicher Sympathisanten an ihn in seiner Eigenschaft als 'Augustus' in späteren Jahren zustandegkommen sein. Wie bei Kimon und Lucullus hat es damit eigentlich einen 'öffentlichen' Charakter, auch wenn es formell privatrechtlicher Natur ist. Augustus trägt dem durch seinen Einsatz angemssen, wie es scheint, Rechnung.

Er begründet damit die institutionelle Entwicklung hin zu einem eigenen Haushalt des Kaisers, dessen Mittel allein von ihm verwaltet werden, und zwar ebenso zu persönliche-familiären bzw. Hofhaltungszwecken wie für politische Aufgaben, für die andere Mittel nicht vorhanden sind. Das dem Kaiser vorbehaltene Verfügungsrecht wird späterhin entweder als privatrechtliches Eigentum oder als eigentumsrechtsähnliches, aber aus der kaiserlichen, also öffentlichrechtlich-amtlichen Stellung hervorgehendes Recht aufgefaßt; die Benennungen 'res private Caesaris' oder 'patrimonium Caesaris' einerseits und 'fiscus Caesaris' oder 'sacrae largitiones' andererseits belegen diese Doppelnatur.

Die 'Größe', die Augustus insoweit für sich in Anspruch nimmt, ist so verstanden nicht mehr und nicht weniger als die desjanigen, der die ihm zur persönlichen Verfügung stehenden Mittel richtig für das allgemeine Wohl, nicht aber für persönliche Bedürfnisse einzzusetzen weiß.

Das kaiserliche 'Privatvermögen', seine Quellen und seine Verwendung: Augustus, Res gestae, dort 15 - 24.

Dt. und lat. Text aus: Res gestae. Tatenbericht (Monumentum Ancyranum). Lateinisch, griechisch und deutsch. Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Marion Giebel, Stutgart 1980; S- 17 - 28.

5. Die patronale Wohltätigkeit reicher Privatleute.

Aus den beiden folgenden Texten geht auf verschiedene Weise die Bedeutung eines 'maecenatischen' Wirkens reicher Privtaleute für ihre Umwelt hervor, welche sie ihnen auch 'Größe' zu verleihen vermag.

Horaz schildert in seiner offenkundig an Maecenas adressierten Satire in freundlich-witziger Weise einerseits die quälenden Dienstpflichten des geistig produktiven Klienten im Dienste des großen Förderers, andererseits die Erlösung von den Bedrückungen der 'geistlosen' Erwerbsarbeit, die ihnen durch eine großzügige Förderung zuteil zu werden vermag - wie demHoraz selbst, dem von Maecenas i. J. 38 v. Chr. ein für seineVersorgung ausreichendes kleines Gut in der ansprechenden ländlichen Umgebung der Sabiner-Berge (beim heutigen Licenza, 30 km ONO Rom) geschenkt wird. Maecenas 'Größe' betseht also hier darin, daß er Horaz die wirtschaftliche Grundlage für die geistige Entfaltung seiner bedeutenden künstlerischen Begabung gibt.

Die Kurzbiographie des Cornelius Nepos über Herodes Atticus verdeutlicht die Motive eines reichen und gebildeten Privatmannes, sich durch ständige Förderung und Fürsorge Bedrüftiger überall Freunde zu machen, aber auf keinen Fall irgendwo ein parteilich-politisches Engagement mit seinen unwägbaren Risiken und menschlichen Schattenseiten einzugehen. Mann kann diese Art reichen Privatiersdaseins auch als bewußt apolitisch bezeichnen. Dennoch oder gerade deswegen ist Herodes Atticus in seiner Zeit allseits beliebt und bekannt und hat wegen seiner häufigen Erwähnung in der antiken Literatur auch in späteren Epochen den Nachruhm des bewußt apolitischen reichen Privatiers behalten.

Maecenas als Patron aus der scherzhaften Sicht des Horaz, Saturae, 2. Buch, 6. Satire.

Lat. Text und deutsche Übersetzung aus:Horaz, Sermones. Satiren. Lateinisch und deutsch. Übertragen und herausgegeben von Karl Büchner, Stuttgart 1983, S. 159 - 169.

Der Lebenslauf des Herodes Atticus, eines reichen und gebildeten Wohltäters: Cornelius Nepos, De viris illustribus. XXV: Atticus.

Deutsche Übersetzung aus: Cornelius Nepos, Berühmte Männer. Aus dem Lateinischen übersetzt und mit einer Einleitung, Erläuterungen, einer Zeittafel, einem Namensverzeichnis und Literaturhinweise versehen von Gerhard Wirth, München 1992 7, S. 147 - 164.

Zu den zahlreichen Statuen, die zur Ehrung des Herodes Atticus in Athen, das er mit seinem Vermögen in jeder Hinsicht förderte, errichtet wurden, dürfte auch die im folgenden wiedergegebene gehören.

Büste des Herodes Atticus.

Fundort: Probalinthos nahe Marathon (Attika), der griechische Wohnsitz des Herodes Atticus. Entstehung vermutlich 2. Jh. n. Chr. Heutiger Standort: Louvre, Paris. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993. S. 135.

6. Literatur, Medien, Quellen.

L.

M. Austin, Pierre Vidal-Naquet, Gesellschaft und Wirtschaft im alten Griechenland. Aus dem Französischen übersetzt von Andreas Wittenburg, (1973) München 1984

Géza Alföldy, Römische Sozialgeschichte, Wiesbaden 1975.

J. Bleicken, Verfassungs- und Sozialgeschichte des Römischen Kaiserreiches, 2 Bde., Paderborn 1981 2.

Peter Garnsey, Richard Saller, Das Römische Kaiserreich. Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, . Aus dem Enhlischen von Hans-Joachim Maass, , Hambirg 1989.

A. H. M. Jones, The Later Roman Empire (284 - 602). A Social, Economic and Administrative Survey, 3 Bde. und App., Oxford 1964.

M. Steinbrecher, Der Delisch-Attische Seebund und die athenisch-spartanischen Beziehungen in der kimonischen Ära (ca. 478/7 - 462/1), Stuttgart 1985.

Matthias Gelzer, Cicero, Wiesbaden 1969.

Matthias Gelzer, L. Licinius Lucullus, in: RE 13 (1926), 295 - 331.

Werner Eck, Augustus und seine Zeit, München 1998.

Ludwig Friedländer, Sittengeschichte Roms, in der Zeit von Augustus bis zum Ausgang der Antonine, bearbeitet von Georg Wissowa, 4 Bde., (1862 . 1871) Leipzig 1921 - 1923 10.

H. Oppermann (Hg.), Wege zu Horaz, Darmstadt 1972.

H. C. Schnur, The Age of Petronius Arbiter, Ann Arbor 1956.

M.

German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993. S. 135 (Herodes Atticus).

Q.

Plutarch, Kimon 9 - 11, Lucullus 37 - 41 und Vergleich Kimon - Lucullus 1 f. Deutsche Übersetzung aus:Plutarch, Lebensbeschreibungen, Gesamtausgabe, mit der Übersetzung von Johann Friedrich Kaltwasser (1799 - 1806) in der Bearbeitung von Hans Flörke (1913) in der Revision von Ludwig Kröner, München um 1960, Bd. 3, S. 244 - 247 und: S. 308 - 317.

Augustus, Res gestae, dort 15 - 24. Dt. und lat. Text aus: Res gestae. Tatenbericht (Monumentum Ancyranum). Lateinisch, griechisch und deutsch. Übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Marion Giebel, Stutgart 1980; S- 17 - 28.

Horaz, Saturae, 2. Buch, 6. Satire. Lat. Text und deutsche Übersetzung aus:Horaz, Sermones. Satiren. Lateinisch und deutsch. Übertragen und herausgegeben von Karl Büchner, Stuttgart 1983, S. 159 - 169.

Cornelius Nepos, De viris illustribus. XXV: Atticus.Deutsche Übersetzung aus: Cornelius Nepos, Berühmte Männer. Aus dem Lateinischen übersetzt und mit einer Einleitung, Erläuterungen, einer Zeittafel, einem Namensverzeichnis und Literaturhinweise versehen von Gerhard Wirth, München 1992 7, S. 147 - 164.

M. Tullius Cicero, Pro Sexto Roscio Amerino 43 - 45.. Lat. Text und deutsche Übersetzung aus: Marcus Tullius Cicero, Rede für Sextus Roscius aus Ameria. Lateinisch und deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Gerhard Ktüger, Stuttgart, 1984, S. 107 - 113.

Petronius Arbiter, Satyricon 28 - 30 und 37 - 40 (Auszüge aus dem 'Gastmahl des Trimalchio'). Text der deutschen Übersetzung nach: Petron, Satyricon. Übersetzt und erläutert von Harry C. Schnur, Stuttgart 1984, S. 37 - 39 und 44 - 47; lat. Text aus: Petronii Arbitri Satyricon, cum app. crit. ed. Konrad Müller, München 1961, S. 27 f. und 35 - 39.

Büste des Herodes Atticus. Fundort: Probalinthos nahe Marathon (Attika), der griechische Wohnsitz des Herodes Atticus. Entstehung vermutlich 2. Jh. n. Chr. Heutiger Standort: Louvre, Paris. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993. S. 135.


LV Gizewski SS 2002.

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)