Kap. 13: Berühmte Frauen.

ÜBERSICHT:

1. Sittliche oder religiöse Beispielhaftigkeit und politisch bedingte Prominenz bei antiken Frauen.

2. Die Prominenz einer Politikersgattin, am Beispiel der Aspasia.

3. Die Denkwürdigkeit sittlich beispielhafter Frauen der älteren römischen Geschichte.

4. Die Prominenz der Kaisersgattinnen und anderer weiblicher Angehöriger römischer Kaiserdynastien, am Beispiel der Iulia.

5. Beispielhaft fromme Frauen, am Beispiel der Mutter des Kirchenvaters Augustin, Monnika.

6. Literatur, Medien, Quellen.

1. Sittliche oder religiöse Beispielhaftigkeit und politisch bedingte Prominenz bei antiken Frauen.

Unter den Göttern der griechischen und der römischen Religion nehmen die Göttinnen einen nach Bedeutung und Zahl der Männerseite gegenüber ungefähr gleichgewichtigen Platz ein. Unter den berühmten gottmenschlichen Wesen gibt es Frauen, wie z. B. die Sibyllen, allerdings deutlich weniger als Männer. Bei der Gründung von Gemeinwesen treten Frauen, wie z. B. die aus Tyros stammende Königstochter Dido, die Begründerin Karthagos, noch weniger in Erscheinung. In der historischen Wirklichkeit des politischen und militärischen Geschehens in Griechenland und Rom, deren Gemeinwesen eine weibliche Aktivbürgerschaft nicht kennen, treten Frauen dagegen notwendigerweise in Prominenzpositionen kaum je hervor, es sei denn, diese Prominenz sei abgeleitet von der prominenter Herrscher, Aristokraten, Politiker, Heerführer oder einflußreicher Rhetoren.

Frauen können theoretisch innerhalb der antiken gesellschaftlichen Organisation 'Größe' aber dort entwicklen, wo sie auch wirken lönnen und wo es wegen des Wesens einer Tätigkeit möglich ist: so im Bereich des Familien- und Verwandtschaftslebens, im Rechts- und Geschäftsverkehr, soweit Frauen dort rechtlich handlungsfähig sind, im Bereich der Bildung, der Künste und der Religion und ihrer sozialen Verpflichtungen, soweit das Handeln dort nicht ebenfalls rechtlich-institutionellen oder sittlichen Beschränkungen unterliegt.

Wie bei Ausländern, Sklaven oder anderen statusrechtlich in ihren Handlungsmöglichkeiten - gegenüber freien, in ihrer Ehre nicht geminderten Bürgern - beschränkten Personen ist daher 'Größe' bei antiken weit weniger überliefert als bei Männern.

Frauen werden gelegentlich als Dichterinnen ( wie etwa Sapppho), Philosophinnen (wie etwa Hypatia) oder überhaupt Hochgebildete, häufiger als Priesterinnen (etwa der Pythia des Orakels von Delphi) oder als Erbinnen großer Vermögen bekannt und von der Überlieferung mitgeteilt. Am meisten gewinnen sie aber Berühmtheit entweder als beispielhafte Verkörperungen höchster Tugenden der Liebe, der Treue, der Ehre, der Vaterlandsliebe, der Pietät , der Frömmigkeit und der Caritas oder durch ihre Prominenz als Mütter, Frauen, Schwestern und sonstige Verwandte berühmter Männer.

Mit der Prominenz der 'Aspasia', der Gattin des Perikles, die zu ihrer Zeit als hochgebildet gilt, von der aber nichts Schriftliches hinterlassen ist, befaßt sich exemplarisch die nachfolgende Übung 13.

Ubung 13.

AUFGABEN:

1) Welchen Epochen ordnen Sie die unten zu 2. wiedergegebenen Textquellen über Aspasia zu?

2) In welcher Weise, in welchen Zusammenhängen und aus welchen Gründen kommen Ihres Erachtens in beiden Texten der Aspasia gegenüber Anerkennung, Kritk oder Polemik zum Ausdruck?


2. Die Prominenz einer Politikersgattin, am Beispiel der Aspasia.

Die nachfolgenden Auszüge aus der Perikles-Biographie Plutarchs lassen erkennen, in welchem Maße Aspasia als zweite Frau des Perikles - und als solche Adressatin mancher letztlich an ihn adressierter Vorschläge, Bitten und Kontaktversuche - in das öffentliche Gerede innerhalb und außerhalb Athens gerät und wie sie auch zum Mittel letztlich gegen ihn in Gang gesetzter Intrigen und Machtkämpfe werden kann.

Die berühmte Aspasia, Perikles zweite Frau: Plutarch, Perikles, 24 f. und 31 f.

Deutsche Übersetzung nach: Plutarch, Bioi paralleloi: Perikles. Plutarch, Lebensbeschreibungen, Gesamtausgabe, mit der Übersetzung von Johann Friedrich Kaltwasser (1799 - 1806) in der Bearbeitung von Hans Flörke (1913) in der Revision von Ludwig Kröner, München um 1960, Bd. 1, S. 340 - 342, 348 - 350.

Die in Platons Dialog 'Menexenos' wiedergegebene, angeblich von Aspasia stammende Rede sieht auf den ersten Blick wie eine Huldigung an ihren Geist und ihre Bildung aus, ist aber bei genauerer Erwägung nichts weiter als eine Verhöhnung des Perikles, dem mit einer von schönen Phrasen strotzenden Rede, die von Aspasia stammen soll, nicht nur die eigene Unfähigkeit, überhaupt eine vernünftige Rede zu halten, nachgesagt wird, sondern auch seine Abhängigkeit von einer angeblich geltungssüchtigen, scheingebildeten Frau, die alle in mehr oder weniger planvoll betriebener Schmeichelei überschätzen. Der Dialog, lange nach Perikles Wirken, aber wohl noch in zeitlicher Nähe zu Sokrates geschrieben, läßt die grundsätzliche und stark gefühlsgeladene Ablehnung der als demagogisch eingeordneten Form der athenischen Demokratie zur Zeit des Perikles durch Platon erkennen: Perikles, von Thukydides wiedergegebene berühmte Totenrede d. J. 431/430 v. Chr. (Thukydides (2, 34 - 47) wird auf ein gedankenleeres, unverantwortliches und demagogisches Agieren vor der Öffentlichkeit reduziert.

Aspasia, fiktive Verfasserin einer Rede des Perikles: Platon, Menexenos.

Deutsche Übersetzung aus: Platon, Sämtliche Werke. In der ÜPPbbersetzung von Friedrich Schleiermacher mit der Stephanus-Numerierung herausgegeben von Walter F. Otto, Ernesto Grassi und Gert Plamböck, Bd. 2 (Menon, Hippias I, Euthydemos, Menexenos, Kratylos, Lysis, Symposion), S. 105 - 122.

Anhand beider oben wiedergegebener Quellen ist ein zutreffendes Bild von den wirklichen Qualitäten und Leistungen der Aspasia nicht zu gewinnen. Die im folgenden wiedergegebene Büste zeigt - sicherlich mit Absicht, da es sich um eine repräsentative Abbildung handelt - nichts weiter als eine junge, hübsche Frau mit einem etwas nachdenklich und auch stolz anmutenden Gesicht, deren nach den Maßstäben ihrer Zeit elegant aufgemachte Frisur mit einem - zugleich Pietät und Dezenz betonenden - Schleier überdeckt ist.

Büste vermutlich der Aspasia.

Entstehung vermutlich 2. Hälfte des 5. Jhts. v. Chr. Heutiger Standort: Vatikan. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 62 f.

3. Die Denkwürdigkeit sittlich beispielhafter Frauen der älteren römischen Geschichte.

Zu den 'überlieferungswürdigen Taten und Worten' gehören für Valerius Maximus in seinem um 35 n. Chr. publizierten gleichnamigen Werk auch die der - zumeist - römischen Frauen der älteren römischen Geschichte, welche der Zeit des Autors als Beispiele für wahrhaft anerkennenswerte weibliche Tugenden vor Augen geführt werden sollen; sie sind gelegentlich deutlich abgesetzt gegen Verhaltensweisen, die als eigensüchtig und indezent gelten.

Denkwürdige Frauen der älteren römischen Geschichte: Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia 4, 4 und 6. 6, 7. 8, 3.

Lat. Text und deutsche Übersetzung aus: Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia. - Denkwürdige Taten und Worte. Lateinisch - deutsch. Auswahl. Übersetzt und herausgegeben von Ursula Blank-Sangmeister, Stuttgart 1991 ; S. 110 f., 116 - 119, 182 f. und 230 f.

4. Die Prominenz der Kaisersgattinnen und anderer weiblicher Angehöriger römischer Kaiserdynastien, am Beispiel der Iulia.

Das Lebensschicksal der aus der ersten Ehe des Augustus - mit Scribonia - hervorgegangenen Tochter Iulia, die zunächst Frau des engsten politischen Freundes des Augustus, Marcus Agrippa, später die des Thronanwärters Tiberius wird, ist ein aus politischen Gründen prominentes und unerwartet trauriges zugleich. Prominent, weil Julia durch das Nahverhältnis zu ihrem kaiserlichen Vater zur wichtigen Figur in politischen Projekten wird: wie andere seiner Verwandten baut Augustus auch seine Tochter in seine dynastisch-politischen Planungen ein. Traurig, weil sich Augustus bei solchen Planungen offenkundig ggf. auch über wesentliche Gefühle der Beteiligten hinwegsetzt und von einer strikten Staatsräson auch im deren Bewußtsein einfach ausgeht. Die offenbar rein politisch gewollte Ehe der Iulia mit Tiberius ist wohl für beide Seiten gefühlsmäßig eine Zwangsehe, da sowohl Tiberius sich zuvor von einer geliebten Frau scheiden muß als auch Iulia mit ihm, wie es nach ihrem 'Lebenswandel' scheint, nicht glücklich wird. Die 'Größe' einer berühmten Römerin ist in diesem Falle also allein etwas durch die im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit stehehenden Lebensverhältnisse der betreffenden Person Erzeugtes. Die 'Tragik' ihrer letzten Jahre hat nichts 'Großes' an sich, sondern ist das normale Schicksal eines Menschen, der durch die politischen 'Notwendigkeiten' einfach erdrückt wird.- Nicht immer, aber immerhin gelegentlich verläuft das Leben prominenter Angehöriger römischer Kaiserdynastien so unglücklich.

Julia, die Tochter des Augustus und Frau des Tiberius. Sueton, De vita Caesarum, Augustus 61 - 65 und Tiberius 4 - 7.

Deutsche Übersetzung aus: Gaius Suetonius Tranquillus, Leben der Caesaren - De vita Caesarum. Übersetzt und herausgegeben von André Lambert, München 1972, S. 92 - 95 und 124 - 126.

Die Abbildung zeigt das feine, zurückhaltend lächelnde Gesicht einer jungen Frau mit einer chrakteristischen, in augusteischer Zeit als 'altrömisch' geltenden Frisur, bei der ein kleiner Haarknoten direkt über der Stirn sitzt. Viele der Statuen der Iulia, die in ihren glücklicheren Jahren zu ihrer und ihres Vaters Ehrung angefertigt worden sein dürften, dürften nach ihrer - von ihrem geschiedenen Ehemann Tiberius weiterverordneten - Verbannung aus dem öffentlichen Leben verschwunden sein. Bei der vorliegenden Büste könnte es sich im Hinblick auf Entstehungszeit und Porträtähnlichkeit mit Abbildungen des Augustus um eine der übriggebliebenen, für die Öffentlichkeit bestimmten Abbildungen der Iulia handeln.

Büste möglicherweise der Julia, der Tochter des Augustus.

Entstehung vermutlich in augusteischer Zeit. Heutiger Standort: Berlin. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 151 f.

In ganzem Kontrast zu Iulia steht die Frau des spätantik-frühbyzantinischen Kaisers Justinian (geb. 482, reg. 527 - 563 n. Chr.), Theodora (497 - 548 n. Chr.). Justinian ehelicht die sehr viel jüngere Theodora - trotz Bedenken des alten Kaisers Justin und seiner Frau gegen die Herkunft der Theodora aus dem Schaustellermilieu - i. J. 525 n. Chr., noch vor seinem Regierungsantritt, und zwar nach einem sicherlich auf sein Drängen zurückgehenden kaiserlichen Dispens, der die an sich rechtlich unstatthafte Eheschließung zwischen Angehörigen 'patrizischen' Standes und Frauen aus dem 'verrufenen' ('infamen') Schaustellermilieu im vorliegenden Fall ausnahmsweise erlaubt (vgl dazu das später von Justinian erlassene Gesetz Cod. Iust. 5, 4, 29). Nach seinem Regierungsantritt ist Justinian bemüht, außer Zweifel zu stellen, daß seine Frau seinen kaiserlichen Stand teilt, und ihr im Rahmen der - unter den auch in der 'Dominatszeit' des römischen KaIsertums verfassungs- und amtsrechtlich begrenzten - Möglichkeiten, die der Kaiser zur Betrauung von Privatpersonen mit politischen Aufträgen hat, auch eine Mitwirkung an seinen Regierungsgeschäften zu ermöglichen.

Die schon vor seinem Regierungsantritt gegen Justinian vorhandene Opposition in Konstantinopel, die wenige Jahre nach seinem Regierungsantritt sogar zu einem Aufstand gegen seine Herrschaft (Nika-Aufstand d. J. 533 n. Chr.) führt und später mehr oder weniger offen fortdauert, nimmt unter vielem anderen auch an der unstandesgemäßen Heirat Justinians Anstoß und macht Theodora zum Ziel scharfer persönlicher Angriffe, die letztlich den Kaiser treffen sollen. Ein literarischer Vertreter dieser Opposition ist Prokop, der aus persönlich motivierter Feindschaft sowohl zu Justinian als auch zu Theodora in seinen 'Anekdota' mit rücksichtsloser Polemik vermutlich vorhandene Regierungsfehler und Persönlichkeitsschwächen aufgreift und zu verworfenster Unsittlichkeit und verbrecherischsten Untaten umgestaltet. Soweit er daher den Lebenslauf, den Charakter und die Teilnahme Theodoras an den Regierungsgeschäften ihres Mannes erörtert, läßt sich oft nicht sicher auseinanderhalten, was im Kern wahr und was schon übertreiben ist.

Dennoch ergibt sich aus seiner Darstellung Theodoras das Bild einer selbst- und machtbewußten, stolzen und nicht nur in persönlichen, sondern auch in den ihr zugänglichen politischen Angelengenheiten spontan und gelegentlich angreifbar agierenden Frau. Auch diese Art einer eher aktiv entwickelten Prominenz läßt sich also für eine 'Augusta' im Rahmen der dynastisch-patrimonialen Konstruktion des spätantiken Kaisertums erreichen. Mit dem Ausdruck 'Kaiserin' ist ihre Stellung und ihre historische 'Größe' dennoch nicht richtig übersetzt, weil sie kein Amt ausübt, sondern nur eine abgeleitete Herrschaftsstellung innehat.

Theodora, die Gattin des Kaisers Justinian, aus kaiserkritisch-polemischer Sicht: Prokop, Anekdota 9. 10. 15 - 17.

Deutsche Übersetzung aus:Prokop, Werke, Anekdota. Griechisch-deutsch, ed. Otto Veh,München 1979, S. 77 - 93 und 129 - 153.

Die einige Jahre nach der durch Belisar erreichten Wiedereroberung Ravennnas i. J. 540 n. Chr. in der Kirche San Vitale in Ravenna entstandenen Mosaik-Darstellungen des Kaisers Justinian und seiner kaiserlichen Gemahlin sind Ausdruck der in Italien nach dem ersten Teil des Gotenkriegs zunächst weitgehend wiederhergestellten römischen (ost-römischen) Autorität. Aus diesem Grunde erscheinen die beiden Persönlichkeiten ganz in ihrer herscherlichen Pracht. Die Abbildung Theodoras zeigt sie im Kreise ihres höfischen, uüberwiegend weiblichen Gefolges, angetan mit einem ihren Status als 'Augusta' symbolisierenden Diadem und einem purpurnen, golddurchwirkten Gewand, ferner in ihrer 'Größe' betont durch eine ihre sakrale Majestät symbolisierenden Aureole.

Theodora, die Gattin des Kaisers Justinian, mit Gefolge.

Mosaik. Entstehung: um 547 n. Chr. Standort: San Vitale, Ravenna. Abb. entnommen aus: Steven Runciman, Kunst und Kultur in Byzanz. Ein Überblick, München 1978, S. 43.

5. Beispielhaft fromme Frauen, am Beispiel der Mutter des Kirchenvaters Augustin, Monnika.

Monnika (ca. 331 - 387 n. Chr.) , die Mutter des Kirchenvaters Augustinus (365 - 430 n. Chr.), wäre der Nachwelt nicht bekannt geworden, hätte ihr nicht ihr berühmt gewordener Sohn in seinen 'Confessiones' ein Denkmal gesetzt, in dem er ihre Größe als frommer Christin und ihren Einfluß auf seine Konversion zum Christentum hervorhebt. Unserer ungläubigen Zeit mag manches, was Augustin und seiner Zeit an dem einfachen Lebenslauf dieser Frau, die eine 'innerfamiliäre Missionsarbeit' leistet und insweit in gottgewollter Bedeutsamkeit erscheint, nicht 'groß', sondern empirisch-normal erscheinen; aber es ist gerade die Perspektive des Glaubens und der Frömmigkeit, die der Monnika ihre 'Größe' in der christlichen Tradition verleiht.

Des Kirchenvater Augustinus Mutter Monnika, eine beispielhafte Christin: Augustinus, Confessiones 9, 8 - 12.

Deutsche Übersetzung aus: Augustin, Bekennnisse. Eingeleitet, übertragen und mit Anmerkungen versehen von Wilhelm Thimme, Stuttgart 1977, S. 244 - 255.

6. Literatur, Medien, Quellen.

L.

Ernst Kornemann, Berühmte Frauen der Antike im Rahmen zweitausendjährigen Weltgeschehens, (1947) Köln 1998.

Rigobert Günther, Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion, Leipzig 1995.

Carl Schneider, Geistesgeschichte der christlichen Antike, (1954) Sonderausgabe München 1970, S. 312 ff. (die altchristliche Gesellschaft), bes. S. 372 ff. (Alter und Geschlecht).

Monika Staesche, Gebildete Frauen der römischen Oberschicht, in: Andreas Goltz, Andreas Luther, Heinrich Schlange-Schöningen (Hg.), Gelehrte in der Antike. Alexander Demadt zum 65. Geburtstag, Köln, Weimar, Wien 2002, S. 137 - 153.

M.

German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 62 f. (Aspasia) und 151 f (Julia).

Steven Runciman, Kunst und Kultur in Byzanz. Ein Überblick, München 1978, S. 43 (Mosaik-Darstellung der Theodora).

Q.

Plutarch, Perikles, 24 f. und 31 f.Deutsche Übersetzung nach: Plutarch, Bioi paralleloi: Perikles. Plutarch, Lebensbeschreibungen, Gesamtausgabe, mit der Übersetzung von Johann Friedrich Kaltwasser (1799 - 1806) in der Bearbeitung von Hans Flörke (1913) in der Revision von Ludwig Kröner, München um 1960, Bd. 1, S. 340 - 342, 348 - 350.

Platon, Menexenos. Deutsche Übersetzung aus: Platon, Sämtliche Werke. In der ÜPPbbersetzung von Friedrich Schleiermacher mit der Stephanus-Numerierung herausgegeben von Walter F. Otto, Ernesto Grassi und Gert Plamböck, Bd. 2 (Menon, Hippias I, Euthydemos, Menexenos, Kratylos, Lysis, Symposion), S. 105 - 122.

Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia 4, 4 und 6. 6, 7. 8, 3. Lat. Text und deutsche Übersetzung aus: Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia. - Denkwürdige Taten und Worte. Lateinisch - deutsch. Auswahl. Übersetzt und herausgegeben von Ursula Blank-Sangmeister, Stuttgart 1991 ; S. 110 f., 116 - 119, 182 f. und 230 f.

Sueton, De vita Caesarum, Augustus 61 - 65 und Tiberius 4 - 7.Deutsche Übersetzung aus: Gaius Suetonius Tranquillus, Leben der Caesaren - De vita Caesarum. Übersetzt und herausgegeben von André Lambert, München 1972, S. 92 - 95 und 124 - 126.

Prokop, Anekdota 9. 10. 15 - 17.Deutsche Übersetzung aus:Prokop, Werke, Anekdota. Griechisch-deutsch, ed. Otto Veh,München 1979, S. 77 - 93 und 129 - 153.

Augustinus, Confessiones 9, 8 - 12. Deutsche Übersetzung aus: Augustin, Bekennnisse. Eingeleitet, übertragen und mit Anmerkungen versehen von Wilhelm Thimme, Stuttgart 1977, S. 244 - 255.

Büste vermutlich der Aspasia. Entstehung vermutlich 2. Hälfte des 5. Jhts. v. Chr. Heutiger Standort: Vatikan. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 62 f.

Büste möglicherweise der Julia, der Tochter des Augustus. Entstehung vermutlich in augusteischer Zeit. Heutiger Standort: Berlin. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 151 f.

Theodora, die Gattin des Kaisers Justinian, mit Gefolge. Mosaik. Entstehung: um 547 n. Chr. Standort: San Vitale, Ravenna. Abb. entnommen aus: Steven Runciman, Kunst und Kultur in Byzanz. Ein Überblick, München 1978, S. 43.


LV Gizewski SS 2002.

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)