Kap. 9: Berühmte Philosophen.

ÜBERSICHT:

1. Die Größe berühmter Philosophen als Begründer nicht-mythischen Erkennens, Schulgründer, Lehrer rechten Lebens, Systematiker und Kritiker der Erkenntnis und eklektischer Bildungsmittler.

2. Thales, der erste 'Naturphilosoph'.

3. Pythagoras, der erste Begründer einer philosophischen Schule und einer diätetisch-philosophischen Lebensweise.

4. Sokrates, Begründer einer ethischen Philosophie.

5. Platon, Begründer einer in starkem Maße politischen Ideenphilosophie.

6. Aristoteles, Begründer einer systematischen Philosophie und Wissenschaft.

7. Cicero, der Übersetzer der griechischen Philosophie in das Lateinische.

8. Literatur, Medien, Quellen.

1. Die Größe berühmter Philosophen als Begründer nicht-mythischen Erkennens, Schulgründer, Lehrer rechten Lebens, Systematiker und Kritiker der Erkenntnis und eklektischer Bildungsmittler.

Der 'Philosophie' pflegen in der Antike mit unterschiedlicher Abgrenzung alle Tätigkeiten des Geistes zugeordnet zu werden, die man in einer einfachen summierenden Aufführung als nicht-mythisches Erkennen, Schulgründung zum Zwecke gemeinsamen Erkennens, rational begründete Lehre rechten Lebens, Systematik des Wissens, Methodik und Kritik der Erkenntnis der 'Wahrheit' und eklektische Bildungsmittlung zusamenfassen kann. Wie die Musenkünste (vgl. Kap. 8) gehört 'Philosophie' einem Bereich 'höheren Geistes' zu. Sie wird im Anfang ihrer geistesgeschichtlichen Entwicklung sogar als 'sophia' (Weisheit) verstanden und steht insoweit auch teilweise in gedanklicher Nähe auch zur religiösen Spekulation und Kultausübung wie z. B. bei Pythagoras, Sokrates oder Platon. Andererseits bedient er sich 'Philosophie', wie Aristoteles im ersten Buche seiner 'Metaphysik' darlegt, nicht mehr der für vor ihrer geistesgeschichtlichen Entstehung für ein 'Weisheits'-Denken üblichen mythischen Denk- und Darlegungsformen, sondern ist vielmehr darauf ausgerichtet, dem philosophischen Denken prinzipiell eine systematisch-rationale Begründung und eine objektiviernd argumentierende Darstellung zu geben.

Die Entwicklung der antiken Philosophie ist eng mit der griechischen Geistesgeschichte verbunden, Sie beginnt im 7. Jh. v. Chr. mit dem Hervortreten einzelner prominenter Philosophen und reicht mit einer Ausdifferenzierung ihrer verschiedenen Schulrichtungen bis in die Zeit des Hellenismus und seiner Rezeption auch durch die Römer im 1. Jahrhundert v. Chr. Geistiges Gemeingut der hellenistisch-antiken Welt geworden, wird die Gesammtheit griechisch-philosophischer Denkansätze und geistiger Lebensentwürfe zur Basis einer auf ihnen aufbauenden und aus ihnen auswählenden Fortbildung philosophischen Denkens, das teils 'eklektische' Neuentwürfe teils hermeneutische Transformationen der zuvor gebildeten philosophischen Schultraditionen erzeugt.

Die 'Größe' berühmter Philosophen bezieht sich in diesem Zusammenhang teilweise auf ihre Prominenz als Schulgründer, teilweise auf ihre auch heute noch beachtlichen Leistungen als Gelehrte und als Systematiker der Wissenschaft und der Ethik; teilweise ist es eine auf Legendenbildung beruhende 'Größe', die den konkreten Personen - sozusagen als 'geistigen Heroen' - insbesondere in anakdotischer Form - Fähigkeiten, Leistungen und beispielhaftes Verhalten zuschreibt, welche die einzelnen Personen nicht in dieser Form aufgewiesen haben dürften.

Mit der Entwicklung, Ausdifferenzierung und Rezeption der ursprünglich griechischen Philosophie im geistigen Raum der zunächst primär griechischen und dann auch römischen antiken Geistesgeschichte befaßt sich die folgende Übung 9, welche die kurze, überblicksartige Einleitung zu dem Werk des Diogenes Laertios betrifft.

Ubung 9.

AUFGABEN:

1) Welcher Zeit ist der unten wiedergegebene Text des Diogenes Laertios zuzuordnen?

2) In welcher systematischen Ordnung stellt der Autor die Philosophen dar? Wieso erwähnt der Autor kaum einen Römer unter den von ihm beschriebenen Philosophen, obwohl sein Thema ganz allgemein eine Beschreibung des 'Lebens und der Gedanken berühmter Philosophen' ist?


Der griechische Charakter der Philosophie und ihrer berühmtesten Vertreter: Diogenes Laertios, Leben und Meinungen großer Philosophen 1, 12 - 21.

Deutsche Übersetzung aus: Diogenes Lartios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Unter Miarbeit von Günter Zekl neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neien Anmerkungenzu Text und Übersetzung versehen von Klaus Reich, Hamburg 1990, S. 8 - 12.

2. Thales, der erste 'Naturphilosoph'.

Thales von Milet (Lebensdaten ungewiß, 1. Hälfte d. 6. Jhs. v. Chr.) gilt der antiken Geistesgeschichte, so etwa Aristoteles in seiner 'Metaphysik', als 'erster Philosoph' in dem Sinne, daß er versucht habe, die Erscheinungen der Natur aus ihren Ursachen zu erklären, nicht aus mythisch angenommenen Götterhandlungen und Schicksalsbestimmungen. Die von Diogenes Lartios wiedergegebene Überlieferung zu seiner Zeit führt naturwissenschaftliche und mathematische Erkenntnisse, Sätze und Theorien - wie z. B. den Satz von dem einem Halbkreis eingeschriebenen, notwendig rechtswinkligen Dreieck - auf Thales zurück, enthält aber offenkundig auch viel Anekdotisches, Legendäresund. Zu den anzunehmenden, auf offenbar vielen Gebieten erbrachten geistigen Leistungen, welche zunächst eine Berühmtheit als 'Weiser', umfassend Gebildeter begründet haben dürfte, wird später eine eher legendäre Rolle als 'philosophischer Heros', als 'Gründer-Philosoph' hinzugekommen sein und seine 'Größe' mitbegründet haben.

Über Thales, den 'ersten Philosophen'. Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen 1, 22 - 44.

Deutsche Übersetzung nach: Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Unter Mitarbeit von Hans Günter Zekl neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neuen Anmerkungen zu Text und Übersetzung versehen von Klaus Reich, (1921) Hamburg 1990 3, S. 13 -24.

3. Pythagoras, der erste Begründer einer philosophischen Schule und einer diätetisch-philosophischen Lebensweise.

Auch bei Pythagoras (ca. 560 - 480 v. Chr.), soweit Diogenes Laertios über ihn berichtet, tritt im Kern eine Universalität des Wissens und der Erkenntnisinteressen aus der Menge des Anekdotischen und Legendären hervor. Sein Profil ist darüberhinaus durch seine der Religion und der Maxime 'sittlicher Reinheit' verpflichtete 'Diätetik' und die mit ihr verbundene 'esoterische Schulbildung' bestimmt. Von einzelnen besonders bekannt gewordenen Leistungen abgesehen - wie z. B. dem 'Lehrsatz des Pythagoras' (" a2 + b2 = c2 ") - wird in der Antike, wie es scheint, vor allem hierin seine maßstabsetzende philosophische 'Größe' gesehen.

Pythagoräische Schulbildung und Diätetik. Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen 8, 8 - 36.

Deutsche Übersetzung nach: Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Unter Mitarbeit von Hans Günter Zekl neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neuen Anmerkungen zu Text und Übersetzung versehen von Klaus Reich, (1921) Hamburg 1990 3, S. 214 - 226.

4. Sokrates, Begründer einer ethischen Philosophie.

In seiner ersten Verteidigungsede vor dem athenischen Gericht, das ihn zum Tode verurteilt, legt Sokrates (ca. 470 - 399 v. Chr.) nach der Überlieferung durch Platon die Maximen einer prinzipiell nur der Wahrheit, einem rechten Lebenssinn, einer kompromißlosen Tugend und einem gerechten Staate gewidmeten, an jedermann gerichteten 'Aufklärungstätigkeit' dar, die er selbst dennoch nicht als 'Lehrtätigkeit', als 'öffentlich' oder gar als 'politisch' versteht. Er hebt lediglich - aber immerhin - seine Rolle im Dienste höheren Geistes, in seiner Sprache eines 'Daimonion', hervor. Von Sokrates hinterlassene systematisch konzipierte Lehrschriften gibt es nicht, auch wenn er nach seinen Selbstaussagen, die Platon an anderer Stelle wiedergibt, das eine oder andere auch schriftlich verfaßt haben könnte. Der Ruhm des Sokrates beruht einerseits auf seiner offenbar ganz unprätentiösen Lebensführung, die später u. a. in der Schule der 'Kyniker' nachwirkt, zum anderen in dem - von Platon hervorgehobenen Ansatz einer durch verbreitete und mächtige moralische Fehlhaltungen nicht korrumpierbaren Sittlichkeit und eines durch herrschende falsche Meinungen nicht korrumpierbaren Strebens nach unverstellter Wahrheit. Dieser Ansatz des Denkens in seiner 'Radikalität', d. h. auch und seinem lebensbestimmenden, alles 'Unwesentliche beiseiterückenden Geltungsanspruch, ist ein prägendes Muster dessen, was später 'Wahrheitsphilosophie' einerseits und 'ethische Philosophie' oder 'Ethik' andererseits heißt. Mit ihm wird ein eigener Geltungsanspruch des 'wahrheitsorientierten Denkens' - der 'Wissenschaft' - gegenüber 'Politik' und 'öffentlicher Meinung' begründet, der letztlich nichts weiter für sich hat, als die Unbeirrbarkeit der Erkenntnis Einzelner und ihre unbeugbare Bereitschaft, aus ihrer Erkenntnis des richtig Erscheinenden persönliche Konsequenzen zu ziehen. Diesen Ansatz argumentativ überzeugend begründet zu haben, gilt, wie es scheint, der Antike und späteren Epochen vor allem als die 'Größe' des Sokrates.

Grundorientierungen ethischer Philosophie: Platon, Apologie des Sokrates 30 a - 36 a ( 18 - 24).

Deutsche Übersezung aus: Platon, Apologie des Sokrates- Griechisch - deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann, Stuttgart1992, S. 51 - 69.

Die von Sokrates erhaltenen verschiedenartigen Abbildungen dürften ihn , da er eine prominente Figur der seiner Zeitgeschichte ist, mit ihrer gleichartigen Wiedergabe eines charakteristischen Gesichts und anderer - seiner Zeit als eher 'silenartig' geltender Körpernemerkmale - realistisch darstellen.

Büste des Sokrates.

Vermutlich Kopie eines zu Lebzeiten des Sokrates oder kurz danach entstandenen griechischen Originlals. Heutiger Standort: Neapel. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 253.

5. Platon, Begründer einer in starkem Maße politischen Ideenphilosophie.

Obschon Platon (427 - 347 v. Chr.) enzyklopädisch gebildet ist und wohl auch bei anderen Lehrern in die Schule gegangen sein dürfte als bei Sokrates, so steht doch, wie bei Sokrates, in seinem Denken die Philosophie 'der Wahrheit', der richtigen Maßstäbe menschlichen Handelns und der staatlichen Ordung im Mittelpunkt. Über die Entwicklung seines politischen Denkens berichtet sein der philologischen Wissenschaft als echt geltender 7. Brief, der imm folgenden teilweise wiedergegeben wird. In ihm finden sich jedenfalls glaubwürdige biographische Motive für die akzentuierten Positionen, die er etwa in der 'Politeia' vertritt, aus der sich im folgenden weiterhin ein kleines Zitat findet. In der systematischen - und öffentlich lehrend auftretenden - Beschäftigung mit den Fragen der Politik und der politischen Moral aus einer Perspektive, die nicht eigentlich 'politisch'-interessenbezogen, sondern vielmehr 'wahrheits- und ideenphilosophisch' ist, ist ein oft benannter Teil der philosophischen 'Größe' begründet, die Platon in der Antike und in späteren Epochen (z. B. im Hinblick auf die heutige 'Wissenschaftsfreiheit') zuerkannt wird. Von anderen Leistungen ('Dialektik', 'Ideenphilosophie', 'Ästhetik', 'Theologie') als Aspekten dieser philososophischen Größe muß hier abgesehen werden.

Platons politische Erfahrungen und politisch-philosophische Grundüberzeugungen (ep. 7, 323 b - 334 c und rep. 7, 520 b - 521 a.

Deutsche Übersezung aus: Platon, Der siebente Brief. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Ernsdt Howald, Stuttgart 1998, S. 3 - 21 und : Platon, Der Staat (Politeia). Eingeleitete, übersetzt und erklärt von Karl Vretska, Stuttgart 1958, S. 321 f.

Entsprechend der großen geistesgeschichtlichen Bedeutung sind Abbildungen des Platon in den auf seine Lebenszeit folgenden Epochen des Altertums und der nachantiken Geschichte oft in idealisierender Imagnination erstellt worden. Die im 19. Jh. in Rom entdeckte, mit dem Namen Platons beschriftete Büste dürfte dagegen die Kopie einer zeitnah zu seinem Leben entstandenen Plastik sein. Die Bart- und Haartracht scheint urban-modische Akzente der Zeit Platons aufzuweisen. Über die Lebensechtheit der Darstellung gab es nach ihrer Entdeckung allerdings Kontroversen, die auch darauf beruhten, daß einem so berühmten und sublimen Denker ein so grob und finster erscheindes Gesicht nicht angemessen zu sein schien.

Büste des Platon.

Vermutlich Kopie einer zeitnah zu Platons Leben entstandenen griechischen Plastik.Heutiger Standort: Berlin Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 218.

6. Aristoteles, Begründer einer systematischen Philosophie und Wissenschaft.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) begründet in seiner 'Metaphysik' des Wesen der philosophischen Wissenschaft als leitender menschlicher Geistestätigkeit und ihren daraus hervorgehenden Dominanzanspruch gegenüber der menschlichen Alltagspraxis (Handwerk, 'empirisch' basierte Erkenntnisse und Berufstätigkeiten) einerseits und den 'Künsten' (als teilweise empirischen, teilweise theoretischen Erkenntnisen und Tätigkeiten) andrerseits. Er beschreibt damit den Rahmen und die innere Struktur desssen, wofür er selbst berühmt geworden ist, nämlich die systematische, enzyklopädische Erörterung des Gesamtbereichs menschlichen Wissens und menschlicher Erkenntnis nach seinen tragenden Gedanken und erkenntnismäßigen Voraussetzungen.

Aristoteles Wissenschaftskonzept: Metaphysik, 1. Buch, 980 a - 983 a.

Deutsche Übersetzung aus: Aristoteles, Metaphysik. Schriften zur Ersten Philosophie. Übersetzt und herausgegeben von Franz F. Schwarz, Stuttgart 1974, S. 17 - 23.

Während sich mit Beginn der Epoche Alexanders im Bereich der höheren Gesellschaftsschichten die Bartlosigkeit als Normalform des urban gestaltenen Geischts älterer Männer durchzusetzen beginnt, bleibt für den Habitus der Philosophen der folgenden Jahrhunderte ein 'Philosophenbart' chrakteristisch, wie er für die Gründerväter der griechischen Philosophie, darunter Sokrates, Platon und Aristoteles überliefert ist.

Büste des Aristoteles.

Vermutlich Kopie einer zeitnah zu Aristoteles Leben entstandenen Büste. Heutiger Standort: Rom, Museo Nazionale. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 60.

7. Cicero, der Übersetzer der griechischen Philosophie in das Lateinische.

In seiner Schrift 'De finibus bonorum et malorum' begründet Cicero (106 - 43 v. Chr.), wieso es eine eigene philosophische Aufgabe ist, das griechische Erbe der Philosophie sachgerecht in die lateinische Sprache zu übersetzen, für die Zeitgenossen verständlich zu machen unddurch Kommentierung und Weiterdenken auch auszubauen. In bewußter Distanz zu traditionelem römischen Standesstolz und mit ihm verbundener Griechenverachtung, aber unter Abwehr auch eines ihm ungemessen erscheindenden Philhellenismus hält er die Philosophie für die wichtigste Aufgabe des menschlichen Geistes überhaupt. So betont er besonders die Fähigkeit nicht nur der griechischen, sondern auch der lateinuischen Sprache, den Erkenntniszielen und Darstellungsbedürfnissen det Philosophie gerecht zu werden. Die ciceronische Defintion der Philosophie versucht ferner, schulübergreifend ihre Fragestellungen zu bestimmen: "qui sit finis, quid extremum, quid ultimum, quo sint omnia bene vivendi recteque faciendi consilia referenda, quid sequatur natura ut summum ex rebus expetendis, quid fugiat ut extremum malorum?"

Mit dieser eigenen und originellen geistigen Leistung auf philosophischem Gebiet im engeren Sinne gewinnt Cicero bereits in der Antike eine 'Größe', die neben seinen politischen und rhetorischen Leistungen für die römische Republik (vgl. Kap. 5) ein völlig eigenes Gewicht und für die Nachwelt sogar eine größere Bedeutung als sein politisch-rhetorisches Wirken entwickelt hat.

Zur Notwendigkeit, den Römern die griechische Philosophie zu vermitteln: Cicero, De finibus bonorum er malorum 1, 1 - 12.

Lat. Text und deutsche Übersetzung aus: Cicero, De finibus bonorum et malorum. Über das höchste Gut und das größte Übel. Lateinisch - deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Harald Merklin, Stuttgart 1989, S. 54 - 65.

8. Literatur, Medien, Quellen.

L.

Karl Vorländer, Geschichte der Philosophie mit Quellentexten. Auf Grundlage der verschiedenen Bearbeitungen von E. Metzke, H. Knittermeyer, E. Grassi und E. Kessler neu herausgegeben von H. Schnädelbach u. a., Bd. 1: Altertum. Durchgesehen und mit einem Nachwort versehen von M. Forschner, Hamburg 1990.

Eduard Zeller, Die Philosophie der Griechen in ihrer historischen Entwicklung, 3 Teile in 6 Bden, und einem Registerband, (1923 5) ND Hildesheim 1963.

Werner Jaeger, Paideia. Die Formung des griechischen Menschen, 3 Bde., Berlin 19593.

Olof Gigon, Sokrates. Sein Bild in Dichtung und Geschichte, Bonn, München 1979 2.

K. R. Popper, Der Zauber Platons. Die offene Gesellschat und ihre Feinde. Aus dem Englischen (The Open Society and Its Enemies) übersetzt von P. K. Feyerabend, Bern 1957.

I. Düring, Aristoteles. Darstellung und Interpretation seines Denkens, Heidelberg 1966.

P. Moraux (Hg.), Aristoteles in der neueren Forschung, Darmstadt 1968.

Friedrich Klingner, Cicero, in: ders., Römische Geisteswelt, München 1965 5, S. 110 - 159.

Andreas Goltz, Andreas Luther, Heinrich Schlange-Schöningen (Hg.), Gelehrte in der Antike. Alexander Demadt zum 65. Geburtstag, Köln, Weimar, Wien 2002.

M.

German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 253 (Sokrates), 218 (Platon) und 60 (Aristoteles).

Q.

Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Unter Mitarbeit von Hans Günter Zekl neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neuen Anmerkungen zu Text und Übersetzung versehen von Klaus Reich, (1921) Hamburg 1990 3, 1 , 1 - 22; 1, 22 - 44; 8, 8 - 36.

Platon, Apologie des Sokrates. . Deutsche Übersezung aus: Platon, Apologie des Sokrates- Griechisch - deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann, Stuttgart 1992, S. 51 - 69.

Platon, ep. 7, 323 b - 334 c. Deutsche Übersezung aus: Platon, Der siebente Brief. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Ernsdt Howald, Stuttgart 1998, S. 3 - 21.

Platon, Politeia, 520 b - 521 a. Deutsche Übersetzung: Platon, Der Staat (Politeia). Eingeleitete, übersetzt und erklärt von Karl Vretska, Stuttgart 1958, S. 321 f.

Aristoteles, Metaphysik. Deutsche Übersetzung aus: Aristoteles, Metaphysik, 1. Buch, 980 a - 983 a. Schriften zur Ersten Philosophie. Übersetzt und herausgegeben von Franz F. Schwarz, Stuttgart 1974, S. 17 - 23.

Cicero, De finibus bonorum er malorum 1, 1 - 12. Lat. Text und deutsche Übersetzung aus: Cicero, De finibus bonorum et malorum. Über das höchste Gut und das größte Übel. Lateinisch - deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Harald Merklin, Stuttgart 1989., S. 54 - 65.

Büste des Sokrates. Vermutlich Kopie eines zu Lebzeiten des Sokrates oder kurz danach entstandenen griechischen Originlals. Heutiger Standort: Neapel. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 253.

Büste des Platon. Vermutlich Kopie einer zeitnah zu Platons Leben entstandenen griechischen Plastik.Heutiger Standort: Berlin Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 218.

Büste des Aristoteles. Vermutlich Kopie einer zeitnah zu Aristoteles Leben entstandenen Büste. Heutiger Standort: Rom, Museo Nazionale. Abb. entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, (1981) Zürich 1993, S. 60.


LV Gizewski SS 2002.

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)