Rede des Niketas Choniates vor dem Kaiser Theodoros Laskaris.

Übersetzung nach: Kaisertaten und Menschenschicksale im Spiegel der schönen Rede. Reden und Briefe des Niketas Choniates, Reihe 'Byzantinische Geschichtsschreiber', hg. von E. von Ivanka, Bd. XI, übersetzt, eingeleitet und erklärt von Franz Grabler, Graz, Wien, Köln 1966, S. 286 ff (289 - 298).


An den Kaiser, den Herrn Theodoros Laskaris, als er den Sultan van Ikonion getötet hatte. Die vorliegende Ansprache wurde in völlig klarem Text herausgegeben wegen der Schwäche der Zuhörer.

Nun halten wir den Tag wirklich für den Tag und die Sonne für die Sonne, nun haben wir alle rein das Licht der Freiheit erblickt. Denn du bist zurückgekehrt, Großes wirkender Kaiser, von deinen persischen Mühen, mehr Strahlen werfend als die Sonne, und nachdem du die Feindeswolke zerstreut hast, die schrecklich und verderblich gegen uns schwirrte. Dem Scheine nach hast du nur ein einziges Volk niedergekämpft, in Wirklichkeit aber hast du, mit einem tausendfältigen Völkergemisch ringend, Perser herumgewirbelt und Ikonier vor dir hergetrieben, Araber zur Flucht gewandt und die Bewohner des Landes zwischen den Strömen geschlagen, in einer einzigen Schlacht und durch die Werke deiner Hände. Wie sollen wir also diese deine Rückkehr benennen? Nicht anders als gewiß einen Aufgang in der Höhe (Luk. 1, 78), eine göttliche Gnadenheimsuchung (Gn 50, 24), eher noch die Ankunft eines Gottes bei uns, wenn schon nicht der Natur nach, so doch deinen strahlenden Heldentaten und übernatürlichen Erfolgen nach.

"Wer kann die Macht des Herrn aussprechen, wer allen seinen Ruhm vernehmbar machen? (Ps. 105, 2) Wahrhaft ein Gott der Rache ist der Herr, wahrhaft ein mächtiger Gott ist unser Gott! (Ps. 93, 1) Ich will diese Worte Davids ausrufen, weil sie diesen deinen jüngsten Großtaten entsprechen und angemessen sind. Denn sowie du deine Rosse, die viel Wasser aufwühlten, in den Mäander steigen ließest (Hab. 3, 15), zersprengtest du schon die Waffengemeinschaft der Barbaren, ihre Vorkämpfer wurden erschlagen, die Kampfrosse zusammengefangen, das Lager geplündert und die Habe geraubt, und der Rest des Heeres, von Furcht ergriffen, wurde wie Schlachtschafe (Ps. 43, 23) zerstreut. Wie segensreich und heilbringend für die Rhomäer ist dein Reiten (Hab. 3, 8), wie noch segensreicher deine Heerführung! Wie dreimal glücklich und dreimal groß bei allen Herrschern und Führern bist du, weil du Völker besiegtest, die bisher unbesieglich waren, und feindliche Schlachtordnungen zerschlugst, die prahlten, ständig Siegeszeichen zu erringen. Denn wie groß war die persische Reiterei, von den Waffen blitzend und beinahe durch die Lüfte getragen von ihren windfüßigen Reittieren! Und zu diesen wie viele Bogenschützen, wie viele Lanzenträger, Rutenträger, leichtgewaffnete Fellrockträger! Wie viele gepäcktragende Kamele noch und der verschiedenartige Kriegstroß! Wenn einer auf die Menge des Heeres und den von ihm mitgeführten Reichtum blickte, den unendlichen in den Pferden liegenden und den unzähligen in den Wagen, den in den goldgewirkten Gewändern und kostbaren Geräten und in den übrigen Bequemlichkeiten für den Leib beruhenden und die riesige Zahl des Sandes übersteigenden, hätte er sagen können, die Nachkommen Hagars zögen nicht zum Kampfe aus, sondern alle Bewohner Asiens siedelten nach Europa um, weil ein von Gott geschickter Strafgerichtstermin hereingebrochen sei, wenn auch jetzt dies alles wie Spreu von der sommerlichen Tenne fortgeweht ist. Denn nicht hat Achill so die Troer gescheucht, wie du das vieltausendköpfige Heer der Perser zum Weichen gebracht hast. Es trat auch David zum Kampfe an, aber gegen einen einzigen Barbaren, den Goliath, und als er diesem den Kopf genommen hatte, wurde er von den tanzenden Mädchen besungen, er habe sich als Held unter Zehntausenden bewährt (1. Sam. 18, 7). Auch den David sprang ein Mann aus fremdem Stamme an, doch Abessa trat hinzu und schlug die Gefahr von ihm fort, und das ganze Heer schrie zu David auf: "Zieh nicht mehr in den Kampf, damit nicht die Leuchte Israels ausgelöscht werde!" (2. Sam. 21, 16 - 17.) Du aber strittest nicht bloß gegen einen, sondern triebst ganze Heerhaufen vor dir her, schließlich schleudertest du auch den Tod gegen das Haupt des Vertragsbrüchigen, der die Ruhmredigkeit übersteigende Prahlereien ausgestoßen hatte, nicht bloß solche, wie sie Xerxes gegen Hellas großsprecherisch von sich gab, der doch das Meer zu Land und das Festland zum Meere machte, die Sonne mit Geschossen verdunkelte und die Flüsse leertrank.

Welchen Namen soll ich dir also passend erfinden? Soll ich dich Persertöter nennen? Doch das trifft nicht allein auf dich zu. Städteeroberer? Doch du hast auch große Siege im Reiterkampf davongetragen. Erretter? Doch du hast nicht allein das Deine gerettet, sondern dazu auch noch das Fremde niedergerungen. Um wieviel bist du bewundernswerter als der Makedone Alexander! Großes unternahm auch dieser und auch er liebte die Gefahr, doch als er Dareios besiegt hatte, vermochte er nicht auch, Dareios gefangenzunehmen. Und was ärger ist: als er mit den Indern kämpfte, wurde er von einem Pfeil durch den Panzer in die Brust getroffen und aus der Schußwunde hauchte er zugleich mit dem Blut Atemluft aus, Schwindel erfaßte ihn und Ohnmacht, er sank in sich zusammen und fiel auf den Schild. Beinahe wäre er von den Händen der Barbaren gefangengenommen worden und sein Haupt wäre ihm abgeschlagen worden, wenn nicht die Makedonen rings um den Niedergefallenen getreten wären und ihn, einer neben dem anderen ihn mit den Schilden deckend, von seinem Fall aufgerichtet und aus der Gefahr gerettet hätten. Auch du, am meisten die Gefahren liebender Kaiser, wurdest, als du dich wie Alexander als Held erwiesest, beworfen und niedergeworfen, da Tausende einen umringten. Sogleich erhobst du dich, als hätten Heere von Engeln dir aufgeholfen oder als hättest du Christus selbst neben dir stehen gehabt, daß er dich aufrichte und aufstelle, und geduckt unter dem Schild, von keinem bemerkt und wieder ein Hoplit, gingst du aus eigener Kraft und aus eigenem Antrieb auf den Herrn der Perser los und man sah dich Reiterkämpfer als Fußkämpfer, sah, wie du dem Pferd, dem hochnackigen, gegen die Beine schlugst, seinen Reiter herunterholtest und vernichtetest, viel mutvoll-unbekümmerter als Brasidas, der einen Speer aus seinem Leib zog und mit eben diesem den Werfer von sich abwehrte. "Darum sanken auch die Schwerter des Feindes gänzlich und die Erinnerung an ihn verschwand nach dem Schall. (Ps. 9, 7.) Besiegt ist der Sieger und niedergekämpft der Kämpfer und gefangen der schwer zu Fangende, zu Boden geworfen ist der, dessen Wonne der Krieg war. Und die Sonne sah ein Bild, das bis zu unserer Zeit nicht zu sehen war: zu Boden gestürzt in schwerem, unauferweckbarem Sturz und geköpft ihn, der geprahlt hatte, er werde das ganze Land gegen Sonnenaufgang in seine Gewalt bringen, der geschnaubt hatte, er werde unsere Städte zu Schutt niederreißen, der sich vorgestellt hatte, er werde deren Einwohner wie zurückgelassene hier und ein leeres Nest ausnehmen (Ies. 10, 14).

Was ist süßer als jener Tag! Was ist erfreulicher als dieser Anblick! Christus König, o deine Großartigkeit und deine neuen Wunder und jüngsten Zeichen und deine unaussprechliche Fürsorge für uns! Der du tötest und Leben schaffst, in den Hades hinabführst und heraufführst (1. Sam. 2, 6), gleichsam unter den Ausschlag des Züngleins an der Waage hattest du unser Schicksal gestellt, du hattest uns jede günstige Hoffnung genommen, plötzlich aber ließest du das Zünglein über Erwarten zur anderen Waagschale hin ausschlagen. Du warst zu Boden gestürzt, Kaiser, und von deinem Reittier geschleudert, als du allein die Gefahr zugunsten aller und gegen den einen Kriegsherrn des ganzen herandrängenden Barbarenheeres auf dich nahmst. Doch durch deinen Fall sind wir alle auferstanden und sind aufgerichtet worden. "Wenn er stürzt", heißt es nämlich, "wird er nicht niederbrechen, denn der Herr unterstützt seine Hand. (Ps. 36, 24).

Doch auch dieser dein Kampf ahmte wahrhaft Christus nach. Auch Christus rang mit dem Bekämpfer unserer Natur und nahm willig den Sturz bis in das Grab auf sich, und aus diesem aufspringend, warf er gleichsam Satan, den Anbeginn des Bösen, zur Erde und zog durch sein Leiden strahlender in sein Reich ein. Auch du wurdest, als du dich als erster auf die Feinde stürztest und dich allein Tausenden von Gepanzerten entgegenstelltest, gestoßen und umgeworfen, damit du fielest, der Herr aber erfaßte dich (Ps. 117, 13); einschließend umschlossen dich die Barbaren, doch du rächtest dich an ihnen im Namen des Herrn (Ps. 117, 11) Folglich kehrtest du so wie Christus uns als erhabenerer Kaiser zurück und bewahrst noch immer die dir unseretwegen zugefügten Beulen und gewährst freundlich jedem, der will, dich zu berühren und zu sagen: Mein Herr und mein Herrscher! (Joh. 20, 27 - 28.) Darum sagen wir auch kühnlich, durch deine Beule seien wir alle geheilt worden (Ies. 53, 5), und du habest dein Leben hingegeben als Lösegeld für alle (1 Tim. 2, 6).

Ich erfahre aus der Geschichte, die ihn bis zum heutigen Tag mit Lob und viel Beifall behandelt, von einem Kämpfer, Kallimachos von Namen, gegen den die Perser jeden Köcher öffneten und jeden Pfeil herausleerten. Doch auch nachdem er gestorben war, schien er unzerstörbar; rings von Pfeilen getroffen und ein Leichnam, hielt er es für Schande, zu fallen, und obgleich er nur mehr aus der bloßen Rüstung und dem von der Seele allein gelassenen Leib bestand, verscheuchte er wie vorher die Barbaren, von den gefiederten Schäften der Pfeile emporgehalten. Doch was hat hier mit dir, göttlichster Kaiser, diese bis jetzt namhafte und jedem zum Ziel dienende Leistung des Kallimachos zu tun? Nicht bloß Pfeilschüssen gegenüber bewiesest du deine mannhafte Gefaßtheit, sondern botest den Geschossen ganz Asiens und den geschwungenen Lanzen und erhobenen erzbeschlagenen Keulen deinen Leib und hieltest aus wie ein Stahl und wie ein Amboß, der von dem Hammer nicht bezwungen wird. Du hattest ja Christus zum Beschatter deines Hauptes wie in den Kämpfen früher auch David, der sagt: "Du beschattetest mein Haupt am Tage des Kampfes." (Ps 139, 8). Der Barbar glaubte nicht nur, sondern schrie es auch laut, daß er dich schon in Händen habe, und brachte beinahe das Siegesopfer dar. Und wo dein für uns gefallener Leib war, dort sammelten sich auch die Adler (Matth. 24, 28), nämlich die Großen um ihn, wenn sie auch durcheinander und ohne Verstand zu dir flogen und wie Dohlen krächzten, was nichts einbringen sollte, und vergeblich flatterten. Denn er, der auf dem Kreuz die Arme wie Fittiche ausbreitete, unser Gott Christus, nahm dich gleichsam auf seine Schultern und bewahrte dich wie seinen Augapfel, er schwebte wie ein Adler über seinen Jungen, wenn er seine Brut schützen will, und wurde dir zu einem beschirmenden Gott (Ps. 30, 3), er schlug die, welche sich gegen dich erhoben, unter dir in Fesseln (Ps.17, 40) und stellte deine Füße auf breiten Grund (Ps. 30, 9), so daß auch diese Klänge Davids an dir in Erfüllung gingen: "Sie wurden in Fesseln geschlagen und fielen, wir aber standen auf und wurden aufgerichtet." (Ps. 19, 9).

Welche des den Kaiser liebenden Christus und deiner, des Christus liebenden Kaisers, würdige Entscheidung nahm der Krieg! Es mußte ja Christus über Mohammed stehen, der schwatzte, die bei ihm in Gunst stehende Kamelstute schlürfe ganze Flüsse, und der die Söhne Hagars jede Schandtat lehrte, und es mußte ja ein frommer und gottliebender Kaiser dem Sohn der Ruchlosigkeit (Ps. 88, 23) und Aufrührer ganz gottloser Scharen überlegen sein. Wer hat seit Ewigkeit von einem solchen Siegeszeichen gehört? Wer hat so rasch das ungebärdige Schnauben der Perser vernichtet? Wer hat so leicht einen Perserherrscher überwältigt, der eine die Zahl der Sterne übertreffende Reiterei führte und ein Fußvolk hatte, das ganze Ebenen bedeckte? Du allein also hast als erster, und ich glaube auch: als letzter, göttlichster Kaiser, dieses großartige und von Gott dargebotene Siegeszeichen vollendet. Denn dir, dem Geschenk Gottes, wie dein Name anzeigt, mußte ja Gott Großtaten gelingen lassen. Das Volk von Ägypten, von Moses einst gegeißelt, benannte eines dieser wunderbaren und göttlichen Werke den Finger Gottes (Ex. 8, 19). Siehe, auch für uns ist durch dich, den gleich Moses den Verstand übersteigende Wunder wirkenden, dieses Werk als ein gottziemendes vollbracht, und es wird nicht bloß Finger Gottes genannt werden, sondern den Völkern überall so sehr Schrecken und Staunen erregen, daß jedes vor Bestürzung den Finger auf den eigenen Mund legen wird (Hiob 29, 9). Denn auf das Haupt des Gesetzlosen den Tod schleudernd, zogst du die Fesseln seiner Machthaber hoch bis zum Hals (Hab. 3, 13), du schlugst auch den Kopf ab, der geprahlt hatte, er werde herumziehen und durch unsere Länder und Städte gehen und sie purpurn färben mit Blut, dieses Haupt wurde von dir herumgeschickt als Gelächter erregender Anreiz der Schadenfreude aller, in eine Satteltasche getan, gräßlich die Zähne bleckend, die Augen geschlossen und den Boden mit dem eigenen Blut besudelnd.

Strahlend sind deine Erfolge von gestern und vorher, o Kaiser, in welche sich Land und Meer teilten, und der folgende war immer strahlender als der vorhergehende. Aber dieses Siegeszeichen jetzt ist großartiger als alle deine Siege, und nicht bloß als deine Siege, sondern als alle Erfolge, die jemals die alten Kaiser und Feldherren errangen, um nicht zu sagen, es sei unvergleichlich und etwas, wie es noch nie einer der vielvermögenden Herrscher vollbrachte. Das bewirkte das Zeichen des Kreuzes, das dich schützend einhüllte und das als Erkennungszeichen zu befestigen du deinen Kämpfern anrietest. Darum hörtest du auch wie der große Konstantin: "In diesem Zeichen besiege deine Feinde!" Dieses Wappen wird der Stab der Macht sein, der dir von Sion aus zugesandt werden wird (Ps. 109, 2), es wird die vier Enden der Erde unter deine Hand geben und jeden Feind und Gegner, alle östlichen, alle westlichen, unter deine Füße legen. Gekommen sind, wenn man in Prophetenweise ausrufen darf, die Tage der Rache, gekommen die Zeit der Vergeltung! (Hos. 9, 7.) Es gilt, die Kinder der Drangsal erduldenden Perserin auf den Felsen Christi zu schmettern und ihr auch zu vergelten, was sie oft uns angetan hat! (Ps. 136, 9 u. 8).

Über solche Erfolge, großsiegender Kaiser, sind wir, die Untertanenschaft, voll jubelnder Freude und empfangen dich als wahrhaft von Gott gegebenes Geschenk dreimal freudig, wir brüsten uns mit deinen Kampfpreisen und singen das Danklied und tanzen zur Festesfeier deiner Kämpfe. Wir streben auch, die Beulen zu sehn, die du für uns trägst, und mit den Lippen die Wundmale einzuhüllen, nicht weil bei uns ein Zweifler ist, ein Zwilling der Gesinnung nach und Ungläubiger, sondern weil auch Christus sich freute, berührt und von den Händen des Jüngers untersucht zu werden, so wie wir vor kurzem den Helm deines geheiligten Hauptes, der die Zeichen deines Kampfes für uns trägt, als wir ihn besaben, mit Freude in den Arm nahmen und überglücklich herzten.

Doch, o Kaiser, wenn es möglich ist, lebe du für die ganze Ewigkeit, und deine Herrschermacht sei unsterblich; wenn die sterbliche Natur dies nicht wünscht, mögest du bis zum allergrauesten Alter gelangen und zum äußersten und dreimal gesegneten Greisentum, Siege mit Siegen verknüpfend und Siegeszeichen auf Siegeszeichen häufend, unübertreiflich gegenüber allen Herrschern allüberall und nicht mit ihnen zu messen, dich selbst aber mit dir messend und dich selbst übertreffend und immer die vergangenen Siegeszeichen durch künftige Großtaten überragend, verscheuchend und besiegend nicht bloß das Barbarentum im Osten, sondern auch das vom Westen her gegen uns eingedrungene Geschlecht, das weit ausgedehnte und andersredende! Und mögest du selbst der erwartete Befreier der ruhmreichen Stadt Konstantins sein und der Rückführer Zorobahel! Das wünschen auch die Umstehenden, die dir Herrschermacht von Gott erbitten, eine gesunde, wohlgemute, unbezwingliche und viele Jahre währende!


Auswahl und Bearbeitung für das Internet: Christian Gizewski


 

LV Gizewski WS 1999/2000 und SS 2000