Die Wahrung und politische Nutzung byzantinischer Kirchen- und Reichstraditionen im Großfürstentum Moskau. Aus der 'Russichen Chronik' eines Anonymus.

Übersetzung entnommen aus: Der Aufstieg Moskaus (II.). Vom Beginn des 15. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts. Auszüge aus einer russischen Chronik (sog. 'Codex von 1479'), übersetzt, eingeleitet und erklärt von Peter Nitsche, Bd. V der Reihe 'Slawische Geschichtsschreiber', hg. von G. Stökl, Graz, Wien, Köln 1967, S. 52 - 59 und S. 131 - 135. Die in eckigen Klammern markieren korrumpierte Stellen der handschriftlichen Überlieferung; Worte oder Satze sind ergänzt bzw. nicht mehr zu rekonstruieren. Kursiv gedruckte Passagen in eckigen klammern stellen Zwischenbemerkungen des Autors der Auswahl und Übersetzung dar, die hierher übernommen wurden. Sonderzeichen zur Verdeutlichung der russischen Namensschreibung werden hier nicht wiedergegeben.


1. Textausschnitt:

Im Jahr 6947 ... Der Kaiser und der Patriarch der Rechtgläubigkeit erlagen den Verführungen der lateinischen Häresien, sie verfingen sich im Netz des Goldes, sie gingen zugrunde durch Isidors Lüge, sie nahmen Gold, fielen von Gott ab und vereinigten sich mit den Lateinern. Was, o Kaiser, hast du Gutes bei den Lateinern gefunden? Ist nicht dies die Ehrerbietung in ihrer Kirche Gottes, daß sie in ihr ihre Stimmen erheben wie Verrückte, daß viel Rufen und Geschrei [ist] und daß das Geheul ihres Gesanges gar groß ist? Oder ist das die Schönheit ihrer Kirche, daß sie Trommeln schlagen, Trompeten blasen und Orgeln spielen, in die Hände klatschen, mit den Füßen stampfen und viele Spiele veranstalten, die den Teufeln Freude machen?. Ist dies Demut und Frömmigkeit in der heiligen Kirche, daß ihr Papst niederkniet und ungesäuertes Brot herbeiträgt, in Handschuhen die Liturgie hält und Ringe auf den Handschuhen trägt? Ebenso tun auch die Erzbischöfe und Bischöfe, ihre Lehrer, auch die Kapläne knien nieder, ebenso alle Polen und das ganze Lateinergeschlecht, Männer und Frauen, Kleine und Große, alle fallen auf die Knie und knien bis zum Ende ihres gottlosen Gesangs. Genauso taten auch die Juden, da sie Christus, unseren Gott, verhöhnten, als er während seines heiligen Leidens Schimpf und Schmach von ihnen erduldete. Diese aber, ihre Kirchenlehrer [und] Geistlichen, scheren noch dazu ihre Bärte und Schnurrbärte, um dem Bild des Herrn Schimpf anzutun, sie eifern dem Aussehen der Frauen nach und sprechen töricht: "So ist es gut, sich dem Heiligtum zu nahen. Und wo sie die Liturgie halten und die Eucharistie empfangen, dorthin gehen auch ihre Hunde mit ihnen.

Der gottlose Isidor aber gab ihnen Ratschläge und lobte solches, und deshalb empfing Isidor vom Papst große Ehre. Und so ging er von Rom auf die Reise in die russische Metropolie, und am 5. März gelangte er in die Budin genannte Stadt; von dort schickte er seine Schreiben ins polnische, litauische und deutsche Land und in die ganze Rus, das Land der recht-gläubigen Christenheit, und schrieb:

Danach kam Isidor ins russische Land in die von Gott errettete Stadt Moskau, zu dem gottesfürchtigen und rechtgläubigen Großfürsten Vasilij Vasilevic, er barg in sich den lateinischen Trug der Häresie, die er unter der wahren Rechtgläubigkeit verbreitete, und so zeigte er bald seine Hochschätzung des lateinischen Brauches, die Besessenheit seines Stolzes, da er sich mit dem großtun wollte, was für den rechtgläuhigen Glauben ausländisch und fremd ist [und] was den Gläubigen nicht zu tun ziemt. Denn zuerst nannte er sich in seinen Sendschreiben Legatus a latere des polnischen, litauischen und deutschen apostolischen Stuhls, und er befahl, ihm zu Ehren des fränkischen Brauchs ein lateinisches Kreuz und drei silberne Stäbe voranzutragen. Als er in den Gebeten der heiligen Liturgie [an diese Stelle gekommen war,] gedachte er an erster Stelle statt der heiligen ökumenischen Patriarchen des römischen Papstes Eugen, dem er den heiligen Glauben der griechischen Rechtgläubigkeit gegen Gold verkauft hatte, und pries ihn. Nach Beendigung der heiligen Liturgie bestieg Isidor den Ambon und befahl, laut die Urkunde jenes eitlen unkanonischen achten Konzils zu verlesen, in der ruchlos und abtrünilig geschrieben ist, worin die lateinische Verführung besteht:

All dies aber dachten sie aus und taten sie um der Verführung des wahren Glaubens der Rechtgläubigkeit willen, um die Christenheit zu verführen und vom göttlichen Gesetz zu trennen. Und Engen selbst, der römische Papst, sandte mit ihm über all ihre Angelegenheiten ein Schreiben an den rechtgläubigen Großfürsten Vasilij Vasilevic, und er schrieb folgenden Brief:

Nachdem der Großfürst all dies vernommen hatte und als er die Beglaubigungen der Urkunden ihres eitlen Konzils sah und in seinen Worten an erster Stelle das Gedächtnis des Namens des Papstes hörte, erkannte er die Häresie Isidors, der reißend war wie ein Wolf, und er ließ sich von ihm nicht den Segen erteilen und nannte ihn einen lateinischen häretischen Verführer; er entlarvte ihn schnell, beschämte ihn und nannte ihn einen Wolf anstelle eines Hirten und Lehrers. Und er befahl sogleich, ihn als wahnsinnigen Verführer und vom Glauben Abtrünnigen vom Metropolitenthron zu verjagen, und [ferner] befahl er ihm, sich im Kloster aufzuhalten, bis er nach den göttlichen heiligen Regeln der heiligen Apostel und der von Gott berufenen sieben Konzilien der heiligen Väter eine Untersuchung gegen ihn durchführen werde. So entlarvte er durch ein wahres Gericht der Gerechtigkeit vor den Erzbischöfen und Bischöfen seiner Länder und vor allen Synoden der Geistlichen seine Werke, die in schlimmen Häresien bestanden, damit er sich solcher Dinge schäme, seinen Haresien entsage, sich schuldig bekenne, bereue und [so] Gnade erlange. Isidor aber, gesättigt mit dem bösen Gift, konnte [dies] auf keine Weise aussprechen und hielt es wegen der Schande seiner Entlarvung hinsichtlich der schlimuien lateinischen Häresien, deren er sich schuldig gemacht hatte, nicht aus, auch nur kurze Zeit zu warten, er bedeckte sich mit der Dunkelheit seines Unglaubens, verließ nachts ungehindert [das Kloster] und floh heimlich mit seinem Schüler, dem Mönch Grigorij, und sie trugen die böse lateinische Häresie [mit sich] fort. Der in Gott verständige Fromme aber, der rechtgläubige Großfürst Vasilij Vasilevic schickte ihm nicht nach, um ihn zurückzuholen, noch wollte er ihn aufhalten, da er nicht bei Verstand und gottlos war, auf daß er sich nicht seiner Sünde teilhaftig mache; die heiligen Regeln des göttlichen Gesetzes der heiligen Apostel befehlen nämlich, einen solchen Verderber der Kirche zu verbrennen oder lebendig zu begraben. Isidor aber ging fort, ohne daß ihm für seine lateinischen Häresien, deren er sich schuldig gemacht hatte, etwas Böses widerfahren wäre; nachdem dies vorbei ist, tut Isidor in der Ferne dasselbe wie die böse verderbenbringende Schlange, der Teufel, grausam verfolgt er die heilige Kirche der in der Rus blühenden Frömmigkeit und verwandelt das Christentum ins Lateinertum. Vor solch einem arglistigen Feind bewahrte Gott der Herr und die allerreinste Gottesmutter die heilige Kirche sicher und ungestört infolge der Entlarvung durch den von Gott belehrten, mächtigen Vasilij Vasilevic, den in Frömmigkeit blühenden Zaren der ganzen Rus, dem Gott der Herr gegeben hatte, dies in Klugheit zu verstehen und alles in Weisheit zu beurteilen.

[Neben dieser Erzählung berichtet die Chronik noch ein zweites Mal über die mit Isidors Rückkehr nach Moskau verbundenen Ereignisse, zwar nicht unter dem richtigen Datum,aber doch in dem sonst flir unsere Quelle typischen Stil, so daß man annehmen darf, daß es sich hierbei um die fortlaufenden chronologischen Notizen handelt, die dem Codex zugrunde liegen]

Jm Jahre [69]48. ... Über den Metropoliten Isidor, wie er aus Rom nach Moskau kam. In diesem Frühjahr kam aus Rom der Metropolit Isidor; er ließ ein lateinisches Kreuz vor sich hertragen und sprach: "Wir haben auf diesem Konzil die östlichen Kirchen mit den westlichen vereinigt. Und so wollte er die Rechtgläubigkeit mit dem Lateinertum vereinigen. Gott der Herr aber erlaubte diesem einen Wolf nicht, die zahllose Menge der Schafherde der rechtgläubigen Christenheit ins Verderben zu stürzen, und seine Tollheit wurde aufgedeckt. Am dritten Fastensonntag nämlich kam er nach Moskau, und an demselben Tag hielt er die Liturgie und sprach: "Gedenke, Herr, zuerst des römischen Papstes." Der Großfürst aber hörte das, und es waren damals alle russischen Bischöfe und die übrige Menge der rechtgläubigen Christen dort in Moskau und viele, die die Heilige Schrift kannten. Und allen schien dies gottlos, denn früher war der Name des römischen Papstes in unserem Land niemals genannt worden, seit es getauft wurde; jetzt aber wurde seiner in der heiligen Liturgie gedacht. Und so entlarvten und verhörten sie Isidor darüber, ergriffen ihn am Mittwoch der vierten Fastenwoche und setzten ihn im Cudov-Kloster gefangen; und dort saß er den ganzen Sommer über.

Über den Metropoliten Isidor, wie er aus Moskau floh. Im Jahre [69]49 am 15. September floh der Metropolit Isidor aus Moskau nach Tver und von dort nach Litauen und auf die Krim zu seinem gottlosen Papst, dem Teufel, in seinen eigenen Untergang geführt.

[Nun war man in Moskau in einer prekären Lage. Der geweihte Metropolit war abgesetzt, einen neuen wollte man in Konstantinopel nicht einsetzen lassen, weil ja der Patriarch und der Kaiser derselben Häresie schuldig waren wie Isidor. Andererseits wollte man aber auch nicht formell mit Konstantinopel brechen. So wurde erwogen, den Patriarchen offiziell um die Genehmigung zu bitten, den Metropoliten selbst wählen zu dürfen. Ob diese Bitte auch tatsächlich geäußert wurde, ist nicht sicher; als die Wahl endlich stattfand, geschah dies jedenfalls ohne Genehmigung aus Konstantinopel, obwohl sich der Chronist bemüht, diesen Sachverhalt zu verschleiern.]

2. Textausschnitt.

Im Jahre 6980 ... Auch der Chan selbst kam ans Ufer und sah die vielen Heere des Großfürsten, die wogten wie das Meer, die Rüstungen an ihnen waren sehr blank, sie glänzten wie Silber, und sie waren schwer bewaffnet, und er begann sich in dieser Nacht allmählich vom Ufer zurückzuziehen, Angst und Zittern überfielen ihn, und er floh, vom Zorn Gottes gejagt; von den Heeren des Großfürsten aber war kein einziger Mann zu ihnen über den Fluß gekommen, denn der allbarmherzige Gott, der die Menschen liebt, erbarmte sich des Christengeschlechts und sandte über die Tataren eine todbringende Seuche, viele in ihrem Heer begannen plötzlich zu sterben, und sie erschraken und flohen, so daß sie in sechs Tagen zu ihren Weibern kamen, von wo aus sie den ganzen Sommer hergezogen waren. Derart war die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus für uns Sünder und so groß der Sieg über die feindlichen Rohfresser durch die Gebete und die Fürbitte seiner allerheiligsten Mutter, unserer Herrin, der Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria, und den Beistand der ehrwürdigen himmlischen körperlosen Mächte und aller Heiligen und der heiligen russischen Wundertäter, unserer allerheiligsten Metropoliten Petr, Aleksej, Tona und aller übrigen. Als der Großfürst hörte, daß der Chan abgezogen sei, begann er viele von seinen Leuten den Tataren auf ihrem Weg hinterherzuschicken wegen der Zurückbleibenden und der christlichen Gefangenen. Und als der Großfürst die Nachricht erhielt, der Chan sei schon zu den Weibern gekommen und zum Winterlager gezogen, da dankte er Gott dem Herrn und seiner allerreinsten Mutter, der raschen Helferin im Unglück, und unseren Beschützern, den Erzengeln Michael und Gabriel, den übrigen himmlischen körperlosen Mächten und allen Heiligen, auf deren Gebete hin der Herr das Christengesehlecht vom Überfall der gottlosen Hagarsöhne errettet hatte. Darauf entließ er seine Brüder in ihre Voteinen [und] ebenso seine Fürsten und Feldherren und alle seine Krieger, und sie gingen auseinander, ein jeder in das Seine, indem sie Gott dem Herrn dankten, der ihnen einen unblutigen Sieg über die gottlosen Hagarsöhne gegeben hatte; der Großfürst selbst aber kehrte nach Kolomna zurück und mit ihm der Prinz Danjar, der Sohn Tregubs, und von dort entließ er auch diesen, nachdem er ihm Ehre erwiesen hatte, in sein Städtchen, selbst aber zog er nach Moskau und kam in die Stadt am Montag, dem 23. August.

Im Jahre 6981. Am 1. September kamen die Franken und Griechen aus Rom mit der Prinzessin Sofija in die deutsche Stadt Lübeck, und dort rüsteten sie sich acht Tage lang aus, und am 9. dieses Monats brachen sie von dort hierher zu dem Schiff auf, am 10. aber bestiegen sie das Schiff.

Die Hochzeit des Großfürsten Ivan Vasilevic. In demselben Monat kam am 21. die Prinzessin zu Schiff nach Kolyvan, und das Meer hatte sie elf Tage getragen; aus Kolyvan brachen sie am 1. Oktober auf, nach Jurev kamen sie am 6. dieses Monats, und nach Pskov kamen sie am 11. Oktober. Die Pskover erwiesen der Prinzessin und allen, die mit ihr waren, große Ehre und machten der Prinzessin Geschenke, und sie waren sieben Tage dort. Am 25. Oktober trafen sie in Novgorod ein, und am 30. Oktober reisten sie weiter, nachdem ihnen vom Erzbischof und von ganz Novgorod große Ehre und Geschenke zuteil geworden waren. Und als sie schon nahe bei Moskau waren, meldete man dem Großfürsten, jener Gesandte, der Legat Antonio, komme mit der Prinzessin, und vor ihm her trage man ein lateinisches Kreuz; denn der Papst hatte seinem Gesandten die große Ehre erwiesen, so durch alle ihre Länder bis nach Moskau zu reisen wegen der großen Herrschaft dieses Landes und der weiten Entfernung. Als der Großfürst dies hörte, begann er mit seiner Mutter und mit seinen Brüdern und Bojaren darüber nachzudenken; die einen fingen an, es ihm nicht zu verwehren, und sprachen dies aus, andere aber sagten: "Dies hat es in unserem Land [noch] nicht gegeben, daß dem lateinischen Glauben Ehre erwiesen wurde; einzig Isidor hat das getan, und der ist zugrunde gegangen. Und der Großfürst sandte zu seinem Vater, dem Metropoliten Filip, und teilte ihm dies mit. Der Metropolit aber antwortete ihm:

Als der Großfürst dies von dem Metropoliten hörte, sandte er zu dem Legaten, daß das lateinische Kreuz nicht vor ihm herziehe, sondern er befahl, es zu verbergen. Jener bestand zunächst darauf, tat aber dann den Willen des Großfürsten; unser Münzmeister Ivan der Franke jedoch bestand nachdrücklicher darauf, daß man dem Papst und diesem seinen Gesandten und ihrem ganzen Land Ehre erweise, wie man sie ihm dort erwiesen habe; er aber hatte sich vom christlichen Glauben losgesagt und nannte sich einen Franken ihres Glaubens, unsere Taufe aber hatte er verheimlicht und dort alles getan, wie auch sie es tun.

Darauf zogen sie am 12. November, am Donnerstag, in die Stadt ein. Der Metropolit ging selbst in die Kirche, legte die liturgischen Gewänder an und bezeichnete die Prinzessin und die übrigen Christen, die mit ihr waren, mit dem Kreuzzeichen und entließ sie aus der Kirche, und sie zogen mit ihr zur Großfürstin Marija. Darauf verlobte sich Großfürst Ivan mit dieser Prinzessin nach dem Brauch, wie es ihrem Herrschertum ziemt, und sie gingen in die Kirche zur Liturgie. Der Metropolit Filip hielt an diesem Tage die Liturgie in der hölzernen Kirche Mariae Himmelfahrt, welche in der neu begonnenen Kirche der allerreinsten Gottesmutter aufgebaut war, und nachdem er die Liturgie beendet hatte, traute er den rechtgläubigen Großfürsten Ivan Vasilevic der ganzen Rus mit der rechtgläubigen Prinzessin Sofija, der Tochter des Foma, des Despoten von Morea; dieser Foma war ein Sohn des Kaisers Manuil von Zargrad, ein Bruder des Kaisers Ivan Kaloan und Dimitrijs und Konstantins. Es waren bei ihrer Trauung die Mutter des Großfürsten, die Großfürstin Marija, sein Sohn, seine Brüder, die rechtgläubigen Fürsten Andrej, Boris und Andrej [der Jüngere] mit allen übrigen Fürsten und ihren Bojaren, eine Menge Volks, der römische Gesandte, der Legat Antonio, mit seinen Römern, der Grieche Dimitrij, der Gesandte der Prinzen Andrej und Manuil, der Bruder der Prinzessin, die übrigen Griechen, die mit ihnen waren, und viele, die als Diener der Prinzessin hergekommen waren.


Auswahl und Bearbeitung für das Internet: Christian Gizewski


 

LV Gizewski WS 1999/2000 und SS 2000