Gründe für den Rückgang des arabisch-nomadischen Einflusses in der mittelalterlichen islamischen Welt aus der Sicht eines zeitgenössischen Gelehrten.

Auszüge aus: Ibn Chaldun [1332 - 1406], Buch der Beispiele. Die Einführung (al muqadimma), dt. Übersetzung aus dem Arabischen, Auswahl, Vorbemerkungen und Anmerkungen von Matthias Pätzold, Leipzig 1992, Passagen: Kap.III, 28. Abschnitt (S. 152 f.), Kap. V, 21. - 23 Abschnitt (S. 225 - 227), Kap. VI, 13. Abschnitt (S. 248 - 252), Kap. VI, 35. Abschnitt (S. 265 - 269). Kap. VI, 39. Abschnitt (S. 272 f.). - Die Wortwahl des Übersetzers wurde an einigen Stellen etwas vereinfacht, die Kommentierungen in eckigen Klammern folgen Pätzold, die Sonderzeichen für die phonetische Umschreibung arabischer Namen und Begriffe wurden bei dieser Bearbeitung für das Internet fortgelassen. D. Hg.


[Kap. III, 28. Abschnitt]

Die Wandlung des Kalifats zum Königtum.

... Du hast nunmehr gesehen, wie die Macht in königliche Herrschaft mündete, dabei [aber] Eigenschaften, die zum Kalifat gehören, erhalten blieben, so, sich um die Religion und ihre Lehren zu bemühen und dem Pfad der [religiösen] Wahrheit zu folgen. Die Veränderung zeigte sich nur im zügelnden Einfluß, der einst von der Religion ausgegangen war, dann aber durch 'asabiya' [rechtmäßige politische Zwangsordnung altarabischer Tradition] und Schwert ersetzt wurde. So war es zu Zeiten Muawiyas, Marwans und seines Sohnes Abd al-Malik sowie am Anbeginn der abbasidischen Kalifen bis hin zu (Harun ar-) Rashid und einigen seiner Söhne. Dann schwanden die Eigenschaften des Kalifats, und nichts blieb außer seinem Namen. Die Macht geriet zu reinem Königtum. Die Herrschaft erreichte ihr höchstmögliches natürliches Maß und diente ihren natürlichen Zielen, d. h.: Gewalt auszuüben und sich Begierden und Genüssen hinzugeben.

Derart war es bei den Söhnen Abd al-Maliks und den abbasidischen Nachfolgern Rashids. Der Name des Kalifats blieb ihnen erhalten, da die 'asabiya' der Araber fortexistierte. Während dieser zwei Phasen waren Kalifat und Königtum miteinander vermischt. Mit dem Verfall der 'asabiya' der Araber, dem Untergang ihrer Rasse und der Vernichtung ihrer Lebensverhältnisse vergingen auch die letzten Spuren und Überreste des Kalifats. Die Macht verblieb als reines Königtum, wie es bei den nichtarabischen Herrschern im Mashriq ['Osten': 'Levante', mit Mesopotamien und Persien] der Fall war, die sich gegenüber dem Kalifen zu Gehorsam verpflichteten, um sich der [damit verbundenen] Segnungen zu erfreuen. Das Königtum aber gehörte mit all seinen Titeln und Eigenschaften ihnen. Der Kalif hatte daran keinerlei Anteil. So verfuhren auch die Zanata [Berber]-Herrscher im Westen, wie beispielsweise die Sanhadja [Berberstammesgruppe im Westen der Sahara] mit den Ubaididen [Fatimiden-Dynastie] und auch die Maghrawa [Konföderation der Berberstämme] und Banü Ifran [Zweig des Zanata-Berber] mit den umayyadischen Kalifen in al-Andalus [Spanien] und den Ubaididen in Kairouan.

Es wird deutlich, daß das Kalifat zunächst ohne Königtum existierte, sich dann beider Eigenschaften vermengten und vermischten und schließlich einzig noch das Königtum existierte, als sich dessen 'asabiya‘ von der des Kalifats trennte.

"Allah bestimmt Tag und Nacht." [Koran 73. 20 (20)] Er ist der Eine, der Bezwinger.

[Kap. V, 21. - 23 Abschnitt]

Von allen Völkern sind den Arabern die Gewerbe am fremdesten.

Der Grund hierfür ist der, daß die Araber dem nomadischen Leben am stärksten verhaftet sind und ihnen die seßhafte Kultur sowie die sich aus ihr ergebenden Gewerbe und anderen Dinge besonders fremd sind. [Dagegen] verstehen sich die Nichtaraber des Mashriq [des 'Ostens', s. o.] und die christlichen Völker an den Ufern des Mittelmeers am besten auf die Gewerbe, da sie der seßhaften Kultur sehr stark verhaftet sind und ihnen das nomadische Leben und dessen Kultur sehr fern stehen. Sie haben nicht einmal Kamele, die es den Arabern erlauben, ungebunden in der Wüste zu leben und ein nomadisches Dasein zu führen, noch haben sie Weideland und Sandboden, die die Kamelaufzucht ermöglichen.

So stellen wir fest, daß die Stammlande der Araber und die Länder, die sie [seit der Offenbarung] des Islam in Besitz nahmen, im Ganzen nur wenige Gewerbe aufweisen, so daß diese aus anderen Regionen übernommen werden mußten. Schau dir an, wie viele Gewerbe es in den außer-arabischen Ländern, so in China, Indien, den Ländern der Türken und christlichen Völker, gibt, und wie [andere] Völker deren Gewerbe übernahmen!

Die Nichtaraber des Maghrib [des 'Westens'], die Berber, ähneln in dieser Hinsicht den Arabern, da [auch] sie seit altersher im nomadischen Dasein verwurzelt sind. Als Beleg hierfür kann dir die geringe Zahl großer Städte in der Region der Berber dienen, wie wir vorhin schon festgestellt haben. Deshalb sind die Gewerbe im Maghrib nicht zahlreich und bis auf die Wollweberei sowie das Nähen und Gerben von Leder nicht fest beheimatet. Diese beiden Gewerbe entwickelten die Berber in großem Umfang, als sie seßhaft wurden, da sie [zum einen] allgemein notwendig waren und [zum anderen] Wolle und Leder die Materialien sind, von denen es in der Region der Berber, solange sie Nomaden waren, am meisten gab.

Was den Mashriq anbelangt, so konnten die Gewerbe dort seit langer Zeit unter der Herrschaft der alten Perser, Nabatäer, Kopten, Israeliten, der alten Griechen und Römer Fuß fassen. Unter ihnen prägten sich die Verhältnisse der seßhaften Kultur und damit auch die Gewerbe fest aus, wie wir festgestellt haben. Ihre Spuren sind [seitdem] nicht ausgelöscht worden.

Was den Jemen, Bahrain, Oman und die Djazira [nördliches Mesopotamien] anbelangt, so waren diese Gebiete zwar im Besitz der Araber, doch wechselte deren Herrschaft seit Tausenden von Jahren zwischen vielen arabischen Völkerschaften. Sie gründeten die dortigen Städte und Ortschaften und entwickelten eine hohe Kultur und großen Luxus. So taten es die Ad [einer der legendären südarabischen Stämme, die sich nicht freiwillig zum Islam bekehrten], Thamud [ein anderer islamfeindlicher südarabischer Stamm], die Amalekiter und Himyar [arabisches Volk, das im Süden Arabiens in den Jahrhunderten vor der Ausbreitung des Islam eine hegemoniale Stellung innehatte], später die Tubba [südarabische Herrscherdynastie] und Adhwa [südarabische Herrscherdynastie]. Lang währte die Zeit königlicher Herrschaft und seßhafter Kultur, und fest prägte sich deren Eigenart aus. Zahlreich und fest verwurzelt waren die Gewerbe. Durch den Verfall der [jeweiligen] Dynastie trugen sie ... keinen Schaden davon. Sie blieben bis heute erhalten, entstanden immer wieder neu und gaben der Region ihre Eigenart. Hierzu gehören die Fertigung bestickter Stoffe, farbiger Tücher, fein gewebter Tuche und Seiden.

Allah ist Erbe der Erde und aller, die auf ihr sind. Er ist der beste Erbe.

Der teilweise nicht-nomadische Charakter der wichtigsten Gewerbe (Erwerbstätigkeiten).

Wisse, daß die Gewerbe unter der menschlichen Gattung sehr zahlreich sind, da in der menschlichen Kultur so viele Arbeiten ausgeübt werden, daß ihre Auflistung unmöglich ist und eine Zählung sie nicht erfassen würde. Doch gibt es unter ihnen solche, die in der menschlichen Kultur für das [zum Lebenserhalt] Nötige da sind, und solche, die wegen ihres Gegenstands vornehm sind. Wir wenden uns diesen beiden Arten zu und lassen die anderen außer acht.

Zu den notwendigen Arbeiten gehören Landwirtschaft, Bauwesen, Schneiderhandwerk, Tischlerei und Weberei.

Zu den Gewerben, die durch ihren Gegenstand edel sind, zählen Geburtshilfe, Kalligraphie, Buchkunst, Gesang und Medizin.

Die Geburtshilfe ist im Rahmen der menschlichen Kultur unbedingt nötig und von allgemeinem Belang, da zum Großteil durch sie das Leben des Neugeborenen erhalten und bewahrt wird. Ihr Gegenstand sind damit die Neugeborenen und deren Mütter. Die Medizin schützt die Gesundheit des Menschen und wehrt Krankheit von ihm ab. Sie ist ein Zweig der Physik. Ihren Gegenstand bildet der Körper des Menschen. Die Kalligraphie und die zu ihr gehörende Buchkunst halten für den Menschen das, was er begehrt, [schriftlich] fest und bewahren es vor dem Vergessen. Sie lassen die inneren Stimmen der Seele zu entfernten und verborgenen Regionen gelangen, verewigen die Ergebnisse von Geist und Wissenschaft auf Papier und verbinden die verschiedenen Ordnungen der Realität mit den Ideen. Musik ist die Harmonie der Töne und macht dem Gehör deren Schönheit deutlich.

Alle diese drei Fertigkeiten machen den Umgang mit sehr mächtigen Herrschern in ihrem Privatleben und in vertraulichem Beisammensein erforderlich. Deshalb ist ihnen etwas Edles eigen, das andere Gewerbe nicht haben. Diese anderen Gewerbe sind zumeist nach- und untergeordnet. Doch ist dies je nach Zweck und Erfordernis verschieden.

Allah weiß es zu Recht am besten.

[Kap. VI, 13. Abschnitt]

Die verschiedenen rationalen Wissenschaften und ihre Herkunft aus nicht-arabischen Kulturzentren.

... Wisse, daß es unter den Völkern, von denen wir Kunde haben, die der beiden mächtigen Reiche vor dem Islam, nämlich Persien und Rom [bzw. Griechenlands und der Griechenreiche], waren, die diese Wissenschaften am intensivsten pflegten. Wie uns bekannt wurde, gediehen bei ihnen die Wissenschaften, da ihre Zivilisation reich entwickelt war und sie die [größte] dynastische Macht und Herrschaft vor dem Islam und dessen Zeitalter besaßen. So blühten in ihren Regionen und großen Städten die Wissenschaften.

Die Chaldäer und vor ihnen die Syrer und deren Zeitgenossen, die Kopten [Bewohner Ägyptens], widmeten sich intensiv der Magie und Astrologie sowie den mit ihnen zusammenhängenden geheimen Schriftzeichen. Die Völker der Perser und Griechen übernahmen dies von ihnen. Insbesondere die Kopten zeichneten sich hierbei aus; bei ihnen waren diese Dinge weithin verbreitet. Dies findet seine Erwähnung im Koran in der Geschichte von Harut und Marut und der Sache mit den Magiern [des Pharao] sowie in den Berichten wissender Leute über die Tempel Oberägyptens. Später verboten alle nachfolgenden Religionsgemeinschaften diese Wissenschaften und erklärten sie für unerlaubt, so daß sie ausgelöscht wurden und verschwanden, als hätte es sie nie gegeben. Es blieben nur Restspuren, die jene, die sich diesen Gewerben widmeten, weitervermittelten.

Allah weiß es am besten, ob diese Gewerbe rechtens sind. Jedoch wachen die Schwerter des religiösen Gesetzes über ihnen und verhindern, daß man sich an ihnen versucht.

Bei den Persern waren diese rationalen Wissenschaften von großer Bedeutung und weit verbreitet, da ihre Dynastie mächtig war und ihre königliche Herrschaft ohne Unterbrechung währte. Es wird behauptet, daß diese Wissenschaften von den Persern nach Griechenland gelangten, als Alexander [der Große, der Makedonenkönig] Darius tötete und das Achämenidenreich besiegte. Dabei bemächtigte er sich ohne Zurückhaltung ihrer Bücher und Wissenschaften. Doch als Persien von den Muslimen erobert wurde, fanden diese [noch] zahlreiche Bücher vor, und Sad Ibn Abi Waqqas [Heerführer und Gefährte Mohammeds] schrieb an Umar ben al-Khattab den [zweiten Kailifen nach Mohammed], daß jener erlauben möge, die Bücher in Besitz zu nehmen und sie unter den Muslimen zu verteilen. Umar schrieb ihm daraufhin:

Daher warfen die Muslime die Bücher ins Wasser oder ins Feuer; die in ihnen enthaltenen Wissenschaften der Perser wurden so ausgelöscht und erreichten uns nicht.

Was die Byzantiner betrifft, so war ihre Herrschaft zunächst die der Griechen, bei denen die Wissenschaften einen wichtigen Platz einnahmen. Ihre berühmtesten Persönlichkeiten, so die Meister der [philosophischen] Weisheit und andere, betrieben sie. Insbesondere die Peripatetiker und die Stoiker zeichneten sich durch eine gute Methode in der Wissensvermittlung aus. Es wird behauptet, daß sie in einer Säulenhalle zu studieren pflegten, die sie vor Sonne und Kälte schützte. Wie sie angeben, läßt sich ihre Lehrmeinung bis zu Luqman [Sagengestalt des arabischen Heidentums], dem Weisen, zurückführen, der sie seinem Schüler Hippokrates von der Tonne weitervermittelte, dieser seinem Schüler Platon, dieser seinem Schüler Aristoteles und dieser schließlich seinen Schülern Alexander von Aphrodisias und Themistios sowie anderen.

Artistoteles war der Lehrer Alexanders [des Großen], der über die Griechen herrschte, der die Herrschaft der Perser überwand und ihnen ihr Königtum entriß. Unter allen Wissenschaftlern war er der gelehrteste und der berühmteste. Er wurde der "erste Lehrer" genannt und war in der [ganzen] Welt berühmt.

Als die Macht der Griechen verging und den [römischen] Kaisern zufiel und als diese die Religion des Christentums annahmen, gaben sie diese Wissenschaften auf, so, wie es die religiösen Gemeinschaften und die für sie geltenden religiösen Gesetze fordern. Die Wissenschaften lebten aber in den Handschriften und Büchern weiter, die in ihren Magazinen aufbewahrt wurden, und als die römischen Kaiser über Syrien herrschten, blieben die Bücher dieser Wissenschaften [auch dort] unter ihnen erhalten.

Dann brachte Allah dem Islam und seinen Anhängern unvergleichliche Siege. Die Muslime entrissen den Römern wie auch allen anderen Völkern ihre Herrschaft und begründeten die eigene unter bescheidenen Verhältnissen, wobei sie die Künste und Gewerbe nur wenig beachteten. Doch als die Regierungsmacht und Dynastie [der Muslime] ihren Höhepunkt erreicht hatten, eine seßhafte Kultur voller Wohlstand entstanden war, die kein anderes Volk kannte, und die Muslime zu Meistern in den Gewerben und Wissenschaften geworden waren, dürstete es sie danach, diese weisheitlichen Wissenschaften kennenzulernen, da sie durch die Bischöfe und Priester der [christlichen] Untertanen von ihnen gehört hatten und weil es die Gedanken des Menschen [von Natur aus] zu diesen Wissenschaften hinzieht. Deshalb ließ Abu Djafar al-Mansür [zweiter abasidischer Kailf, gest. 775 n. Chr.] zum Herrscher von Rom [d.h. Byzanz] schicken: er möge ihm übersetzte Werke der Mathematik senden. Dieser schickte ihm das Buch von Euklid und einige Bücher über Physik. Als die Muslime sie gelesen und ihren Inhalt kennengelernt hatten, wuchs ihr Verlangen, sich auch noch das Verbleibende anzueignen. Danach kam al-Ma'mun [der Sohn des Kalifen Harun al Raschid, an die Macht], der [wissenschaftliche] Kenntnisse und den Wunsch besaß, sich diesen zu widmen. Dieses Verlangen ließ ihn etwas für die Wissenschaften unternehmen. Er schickte eine Abordnung von Gesandten zu den Herrschern Roms [d.h. zu den Kaisern von Byzanz], um die Wissenschaften der Griechen zu ergründen und sie ins Arabische zu übertragen, und entsandte zu diesem Zweck Übersetzer. Ein Gutteil dieses Wissens wurde so bewahrt und erfaßt.

Muslimische Wissenschaftler beschäftigten sich eifrig mit diesen [griechischen] Wissenschaften und beherrschten [alsbald] deren Disziplinen. In ihren Einsichten gelangten sie dabei so weit, daß sie oftmals den Ansichten des 'ersten Lehrers' widersprechen mußten. Sie machten [aber] insbesondere ihn aufgrund seiner Berühmtheit [auch] zur Entscheidungsinstanz, ob [in einemr Kontroverse] etwas zu akzeptieren oder abzulehnen sei. Sie schrieben all das in systematischen Werken nieder und übertrafen in diesen Wissenschaften ihre Vorgänger. Zu den größten [Philosophen] in der islamischen Gemeinschaft zählten Abu Nasr al-Farabi [870 - 950; tätig am Hamdanidenhof in Aleppo] und Abu Ali ben Sina [ = Avicenna, 980 - 1037, aus Buchara/Transoxanien, Universalgelehrter, Arzt, Naturwissenschaftler und islamisch-neuplatonischer Philosoph] im Mashriq, der Richter Abu'l Walid b. Rushd [ = Averroes; 1126 - 1198, rationalsitischer isalmischer Philosoph, tätig in Spanien] und der Wezir Abu Bakr ben Saigh [gest. 1138, Universalgelehrter: Philosoph, Arzt, Mathematiker, Astronom, Dichter, Musiktheoretiker; tätig am Hofe der Almoraviden in Cordoba] in al Andalus und noch weitere, die dieses hohe Maß [an phibsophischem Wissen] in diesen Wissenschaften erreichten. Diese Männer konnten sich des Ruhmes und eines guten Rufes erfreuen. Viele begnügten sich damit, sich den mathematischen Wissenschaften und ihren angeschlossenen Wissenschaften, so der Astronomie, der Magie und den geheimen Schriftzeichen, zu widmen. Berühmtheit erlangten hierbei der Andalusier Maslama b. Ahmad al-Madrjiti [gest. um 1004 n. Chr.; Mathematiker und Asronom] und sein Schüler.

Es gelang diesen Wissenschaften, auf die islamische Geineinschaft und ihre Angehörigen Einfluß zu nehmen. Sie beeindruckten viele Menschen, die sich zu ihnen hingezogen fühlten und ihren Anschauungen folgten. Wer so verfuhr, beging [allerdings] eine Sünde.

"Wenn Allah wollte, würden sie es nicht tun." [Koran 6.137(138)]

Später, als im Maghrib und in al-Andalus die Lebenskraft der Zivilisation schwand und mit ihrem Rückzug auch die Wissenschaften eingingen, blieben von ihnen in beiden Ländern nur wenige Spuren. Man kann auf sie bei einzelnen Persönlichkeiten stoßen, die aber unter der Kontrolle der sunnitischen religiösen Gelehrten stehen. Uns ist zu Ohren gekommen, daß unter den Bewohnern des Mashriq die Früchte dieser Wissenschaften noch immer reichlich vorhanden sind, vor allem im persischen Teil des Irak und noch weiter entfernt in Transoxanien. Wir haben gehört, daß sich die Bewohner diesen rationalen und den auf Überlieferung beruhenden Wissenschaften sehr intensiv widmen, da ihre Zivilisation reich entwickelt und ihre seßhafte Kultur fest gegründet ist.

In Agypten befaßte ich mich mit den zahlreichen Werken eines großen Mannes aus Herat in Khorasan, der als Sad ad-Din at-Taftazani [1322 - 1389, Gelehrter auf den Gebieten der Rhetorik, Logik, Metaphysik, Theologie und Rechtswissenschaft] bekannt ist. Unter ihnen gab es Werke zur KaIam-Wissenschaft ['Wissenschaft von der Sprache', d. h. von der theologischen Auslegung des Koran], den Grundlagen der Rechtswissenschaft und zu den rhetorischen Wissenschaften, die Zeugnis davon ablegen, daß er solche Kenntnisse in diesen Wissenschaften hat und daß er gut Bescheid weiß über die weisheitlichen Wissenschaften und auch beschlagen in den übrigen rationalen Wissenschaftsdisziplinen ist.

"Allah stärkt mit seiner Hilfe, wen er will." [Koran 3. 13 (11)]

Uns ist ferner zu Ohren gekommen, daß diese philosophischen Wissenschaften in den Ländern der Franken auf dem Gebiete Roms [Italiens] und den angrenzenden Gebieten der nordlichen Mittelmeerküste gedeihen. Man hört, daß diese Wissenschaften dort von neuem studiert werden, daß es zahlreiche Klassen gibt, in denen sie gelehrt werden, daß umfassende gesammelte Schriften von ihnen existieren und sie viele Studenten haben.

Allah weiß darüber am besten Bescheid. "Er schafft, was er will, und wählt." [Koran 28.68(68)]

[Kap. VI, 35. Abschnitt]

Die Gelehrten im Islam waren meist Nichtaraber

Es ist eine auffallende Besonderheit, daß die Gelehrten in der islamischen Gemeinschaft bis auf wenige Ausnahmen zumeist Nichtaraber gewesen sind, sei es in den religiosen oder den rationalen Wissenschaften. Selbst wenn ein Gelehrter von seiner Abstammung her Araber war, so waren doch seine Sprache, der Ort, in dem er aufwuchs, sowie seine Lehrmeister nichtarabisch - dies, obgleich doch die [islamische] Gemeinschaft [von ihrem Ursprung her] eine arabische ist und der Begründer ihres religiösen Gesetzes [d.h. der Prophet Muhammad] Araber war.

Die Ursache hierfür liegt darin, daß die islamische Gemeinschaft zu ihrem Anbeginn gemäß den bescheidenen und nomadischen Lebensverhältnissen weder Wissenschaft noch Gewerbe kannte. [Es genügte], daß die führenden Männer die Vorschriften des religiösen Gesetzes, d.h. die Gebote Allahs und seine Verbote, tief verinnerlicht hatten. Sie kannten die Quelle dieser Vorschriften, Koran und Sunna, aus Nachrichten, die ihnen vom Gesetzgeber und seinen Gefährten mitgeteilt worden waren [und die fur sie ausreichten]. Die Leute jener Zeit waren Araber, denen [wissenschaftliche] Unterweisung, das Verfassen [wissenschaftlicher] Werke und die systematische Aufzeichnung fremd waren. Nichts hielt sie dazu an, und kein Bedürfnis veranlaßte sie hierzu. Dieser Zustand blieb zu Zeiten der Gefährten des Propheten und der Nachfolgegeneration erhalten. Diejenigen, die sich damit beschäftigten, dieses [religiöse Wissen] auswendig zu kennen und es weiterzuvermitteln, wurden 'Koranrezitatoren' genannt. Es waren jene, die den Koran lesen konnten und keine Analphabeten waren. Das Analphabetentum war nämlich zu jener Zeit unter den Gefährten des Propheten, da sie [echte Wüsten-] Araber waren, eine generelle Erscheinung. Jene, die den Koran auswendig kannten, wurden damals Koranrezitatoren genannt, womit man [auf ihre Lesekundigkeit] hinwies. So waren sie die [einzigen], die im Koran und in der Sunna, die von Allah herrührten, lesen [und damit Auskunft zu den Vorschriften für die Menschen geben] konnten, denn man kannte die Vorschriften des religiösen Gesetzes nur aus Koran und Hadith, welche in der Mehrheit Hilfsquelle für den Koran sowie Deutung und Erläuterung desselben sind. Muhammad - Allah segne ihn und schenke ihm Heil - sprach:

Als sich zur Zeit der Herrschaft von [Harun] ar-Rashid die [mündliche] Überlieferung zeitlich [von ihrem Ursprung] entfernt hatte und der Abstand [immer] größer wurde, wuchs das Bedürfnis, die Koran-Kommentare [schriftlich] festzuhalten und die Traditionen niederzuschreiben, da man fürchtete, daß sie verlorengehen könnten. Es wurde notwendig, die Überliefererketten zu kennen und die Glaubwürdigkeit der Überlieferer zu prüfen, um zwischen korrekten Uberliefererketten und solchen, die [diese Qualität] nicht aufwiesen, unterscheiden zu können. Später wurden zunehmend weitere Vorschriften zu bestimmten [neuen] Tatbeständen aus Koran und Sunna abgeleitet; und in dem Maße, wie die Sprache dabei verdorben wurde, wurde es erforderlich, grammatikalische Regeln zu fixieren.

Alle religiösen Wissenschaften entwickelten sich dann zu [geistigen] Fertigkeiten, mit Hilfe derer man [neue Vorschriften] ableitete und ersann und Vergleiche und Analogieschlüsse zog. Weitere Wissenschaften, die als Hilfswissenschaften dienen sollten, wurden erforderlich, so die Kenntnis von den Regeln der arabischen Sprache, Regeln für das Ableiten [neuer Vorschriften] und den Analogieschluß sowie - als Reaktion auf eine Vielzahl häretischer Neuerungen und Abweichungen - für die Verteidigung der Glaubensgrundsätze mittels [rationaler] Beweise. Alle diese Wissenschaften entwickelten sich zu Wissenschaften mit [neuen spezifischen] Fertigkeiten, die [selbst wiederum] der [wissenschaftlichen] Unterweisung bedurften und somit unter die Künste und Gewerbe fielen.

Es ist festgestellt worden, daß es die seßhafte Bevölkerung ist, die sich den Künsten und Gewerben widmet, und daß es die Araber sind, denen diese am meisten fremd sind. So wurden die Wissenschaften städtisch, die Araber standen ihnen und ihrer Pflege fern. Die seßhafte Bevölkerung jener Zeit waren aber die Nichtaraber bzw., was auf das gleiche hinausläuft, Schutzbefohlene [ein zum Islam übergetretener früherer Ungläubiger hat als 'Klient' einen 'Patron' aus einem arabischen Stamme] sowie Seßhafte, die sich damals in der seßhaften Kultur und ihren Lebensverhältnissen, so in den Gewerben und [anderen] Tätigkeiten, an die Nichtaraber hielten. Sie waren in diesen Dingen am kundigsten, da die seßhafte Kultur bei ihnen seit der Herrschaft der alten Perser fest verwurzelt war. So waren die Begründer der Grammatik, Sibawaih [gest. 793 n. Chr., erster Philologe und Grammatiker der arabischen Sprache, aus der Provinz Fars/Iran], nach ihm al-Farisi [900 - 987 n. Chr.; Grammatiker am Samdaniden-Hof], später az-Zadjdjadi [Philologe des Arabischen], alle nichtarabischer Abstammung, obgleich sie in arabischer Sprache großgeworden waren und die Sprache durch die Erziehung und den Kontakt mit Arabern angenommen hatten. Sie entwickelten Regeln für die arabische Sprache und machten sie zu einer Wissenschaftsdisziplin, die spätere [Generationen nutzen konnten].

Auch waren die Gelehrten, die sich mit der Hadith-Überlieferung befaßten und die Traditionen für die Muslime bewahrten, in ihrer Mehrzahl Nichtaraber bzw. solche, die in Sprache und durch Erziehung zu Nichtarabern geworden waren. Die Gelehrten auf dem Gebiet der Grundlagen der Rechtswissenschaft waren, soweit bekannt, allesamt Nichtaraber, ebenso die, die sich mit der Wissenschaft der ['scholastischen' islamischen] Theologie befaßten und auch die meisten der Koranexegeten. Ausschließlich die Nichtaraber trugen dazu bei, die Wissenschaft zu bewahren und sie systematisch aufzuzeichnen. So wird die Wahrheit des [folgenden] Ausspruches des Propheten - Allah segne ihn und schenke ihm Heil - offenbar:

Als die Araber die seßhafte Kultur und deren reges Leben kennenlernten und sich dieser Kultur zuwandten und das nomadische Dasein hinter sich ließen, waren sie durch ihre führende Position unter der abbasidischen Dynastie und durch Verwaltungsaufgaben zu sehr beschäftigt, als daß sie sich selbst der Wissenschaft und ihrem Studium hätten widmen können. Als Angehörige der Dynastie stellten sie die oberste Schicht in Verwaltung und Armee. Außerdem ließ ihr Stolz es nicht zu, daß sie sich der Wissenschaft widmeten, zumal diese sich zu einem Gewerbe enwickelte. Führer dünken sich nämlich stets erhaben über die Gewerbe, [manuelle] Tätigkeiten und alles, was dazu hinführt. So überließen sie es den Nichtarabern und jenen aus Mischehen [Stammenden], sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Die Araber sprachen ihnen stets das Recht zu, Wissenschaft zu betreiben, da es der [islamischen] Religion und deren Wissenschaften entsprach. Sie schätzten diejenigen, die die Wissenschaften pflegten, keineswegs gering. Schließlich, als die Macht den Arabern gänzlich entglitten und den Nichtarabern zugefallen war, kannten sich die Mächtigen in den religiösen Wissenschaften nicht aus, da sie damit nicht zu tun gehabt hatten. Diejenigen, die die Wissenschaften betrieben, wurden geringschätzig behandelt, da die [Mächtigen] sahen, daß [die Gelehrten] ihnen weit entrückt waren und sich mit Dingen beschäftigten, die für sie in den Angelegenheiten königlicher Herrschaft und Verwaltung ohne Wert und Bedeutung waren, wie wir bemerkt haben, als wir von den religiösen Amtern berichteten. Was wir [hier] dargelegt haben, ist der Grund dafür, warum diejenigen oder der Großteil von denen, die sich mit religiösen Wissenschaften beschäftigten, Nichtaraber waren.

Was die rationalen Wissenschaften anbelangt, so gab es sie in der islamischen Gemeinschaft erst, nachdem sich eine bestimmte Gruppe von Gelehrten und Autoren entwickelt hatte. Die gesamte Wissenschaft bildete sich zu einem Gewerbe aus, das zu einer Domäne der Nichtaraber wurde. Die Araber standen abseits und unterließen es, sich ihnen zu widmen. Einzig die arabisierten Nichtaraber betrieben die rationalen Wissenschaften so, wie es sich bei allen Künsten und Gewerben verhielt, wie wir oben festgestellt haben.

Den Wissenschaften widmete man sich in den großen Städten, solange sich die seßhafte Kultur bei den Nichtarabern und in ihren Ländern, dem Irak, Khorasan und Transoxanien, erhielt. Doch wo jene Städte verfielen und mit ihnen die seßhafte Kultur unterging, die ein verborgenes Mittel Allahs für den Erwerb von Wissenschaft und Gewerbe ist, wurde auch die Wissenschaft bei den Nichtarabern gänzlich ausgelöscht, da diese nunmehr vom nomadischen Dasein beherrscht wurden. Die Wissenschaft blieb auf die großen Städte mit reich entfalteter seßhafter Kultur beschränkt. Heutzutage weist keine Stadt als Kairo eine reichhaltigere seßhafte Kultur auf. Kairo ist die Mutter der Welt, der Schrein des Islam und Quelle von Wissenschaft und Gewerbe.

Etwas von der seßhaften Kultur hat sich in Transoxanien erhalten, da sich die dortige Dynastie [schon seit jeher] um die seßhafte Kultur bemüht. Die Menschen [dort] haben deshalb in einem [gewissem] nicht zu leugnenden Umfang Wissenschaften und Gewerbe. Die Aussagen eines ihrer Gelehrten in den Werken, die zu uns in unsere Lande gekommen sind, wiesen uns darauf hin. Es handelt sich um Sad ad-Din at-Taftazani [s. o.]. Was die anderen Nichtaraber anbelangt, so wurde nach dem Iman Ibn al Khatib [vermutlich ein arabischer Gelehrter und Traditionswissenschaftler, der auch eine Geschichte Baghdads geschrieben hat; 1002 - 1071] und Nasir ad-Din at-Tusi [muslimisch-schiitischer Astronom, Polyhistor und Politiker im Irak zur Zeit der Mongoleninvasion] nichts geäußert, was auf eine vortreffliche Leistung hinweisen würde.

Berücksichtige und bedenke dies, dann wirst du eines der staunenswerten Dinge dieser Welt erkennen.

Allah ist uns genug. Welch vortrefflicher Sachwalter. Preis sei Allah.

[Kap. VI, 39. Abschnitt]

Die Sprache der seßhaften und der städtischen Bevölkerung ist eine eigenständige Sprache, die sich von der der Mudar [der nomadischen Araber der Umgebung Mohammeds] unterscheidet.

Wisse, daß die in den Städten und unter der seßhaften Bevölkerung gebräuchliche [arabische] Umgangssprache nicht der alten Mudar-Sprache [der nomadischen Araber der Umgebung Mohammend im Norden Arabiens] und auch nicht der Sprache der jetzigen Generation [arabischer Beduinen] entspricht. Sie ist eine andere, eigenständige Sprache, die sowohl von der Sprache der Mudar als auch von der der heutigen Generation der Araber abweicht. Von der Sprache der Mudar weicht sie dabei in stärkerem Maße ab.

Daß es sich offensichtlich um eine eigenständige Sprache handelt, läßt sich an den in ihren Ausformungen vorhandenen jeweiligen Abweichungen belegen, die von den Grammatikern als sprachliche Unkorrektheiten angesehen werden. Darüber hinaus unterscheidet sie sich von Stadt zu Stadt und dem unter ihren Bewohnern vorherrschenden Sprachgebrauch. So ist die Sprache der Bewohner des Mashriq in gewisser Weise von der der Bewohner des Maghrib verschieden und unterscheiden sich diese beiden ebenso von der der Bevölkerung von al-Andalus. Alle diese Menschen können [dennoch untereinander] mit Hilfe ihrer [ jeweils besonders ausgeprägten] Sprechweise ihre Absichten kundtun und ihre Gedanken verdeutlichen; das versteht man unter Sprache und Dialekt. Der Verlust der Vokalendungen schadet [dabei zum Beispiel] nicht, wie wir bereits festgestellt haben, als wir über die heutige Sprache der [beduinischen] Araber sprachen.

Daß die [heutige städtische] Sprache stärker von der originären Sprache [der Mudar] als von der der jetzigen Generation [arabischer Beduinen] abweicht, ist auf den Kontakt mit nichtarabischen [Sprachen und Dialekten] zurückzuführen. Je intensiver der Umgang mit Nichtarabern ist, um so stärker weicht die Sprache von dieser ursprünglichen ab. Denn zu [sprachlicher] Fertigkeit kommt man, wie wir festgestellt haben, nur durch Unterweisung [in der Sprache]. Diese [neue] Fertigkeit aber ist ein Gemisch aus der ursprünglichen Fertigkeit der Araber und der hinzukommenden der Nichtaraber. Je mehr die Menschen dem Nichtarabischen zuhören und in diesem Umfeld großwerden, um so weiter entfernen sie sich von der ursprünglichen Fertigkeit [des Arabischen der Beduinen].

Bedenke dies hinsichtlich der großen Städte in Ifriqiya, im Maghrib, in al-Andalus und im Mashriq. In Ifriqiya und im Maghrib hatten die Araber Kontakt zu den nichtarabischen Berbern, die den Großteil der dortigen Bevölkerung ausmachten. Es gab kaum eine größere Stadt und Bevölkerungsgruppe, in der nicht Berber vertreten waren. So gewann in ihnen das Nichtarabische die Oberhand über ihre arabische Sprache. Es entstand eine andere, vermischte Sprache, in der das Nichtarabische aus den obengenannten Gründen dominant war. Sie ist eine von der ursprünglichen Sprache stark abweichende Sprache.

Ebenso verhält es sich im Mashriq, wo die Araber die dortigen Völker der Perser und Türken besiegten und zu ihnen in Kontakt kamen. Durch die Bauern, Fellachen und Gefangenen, die die Araber als Diener, Hebammen und Nährmütter in Dienst nahmen, kamen deren Sprachen unter den Arabern in Umlauf. So verfiel mit nachlassender Fertigkeit auch deren [ursprüngliche arabische] Sprache, bis sie zu einer anderen wurde.

Der gleiche Fall war es bei den Bewohnern von al-Andalus in Beziehung zu den nichtarabischen Galiziern und Franken. Alle städtischen Einwohner dieser Regionen begannen eine andere, ihnen eigene Sprache zu sprechen, die sich von der der Mudar, aber auch untereinander unterscheidet, wie wir ausführen werden. Es ist in der Tat eine andere Sprache, insofern die Fertigkeit, sie zu sprechen, in den [verschiedenen] Generationen [in al-Andalus) fest verankert ist.

"Allah schafft, was er will", und hat die Macht. [Koran 3.47 (42); 5. 17 (20); 24.45 (44); 28.68 (68); 30.54 (53); 42. 49 (48)]


Auswahl und Bearbeitung für das Internet: Christian Gizewski


 

LV Gizewski WS 1999/2000 und SS 2000