Christian Gizewski,

Zur historischen Bedeutung des Lateinischen

am Beispiel lateinischsprachiger Quellendokumente der Antike und Nachantike.

Zur entsprechenden Vorlesung/Übung im SS 2007.

Zur Veranschaulichung der Fortwirkung der lateinischen Sprache in unserer Zeit. Abb. entnommen aus: Bernhard Kytzler, Lutz Redemund, Unser tägliches Latein. Lexikon des lateinischen Spracherbes, Kulturgeschichte der antiken Welt, Bd. 52, Mainz 1992; S. 396 f.

ZUR LEHRVERANSTALTUNG:

Charakter der Lehrveranstaltung.

Mit ihrem ständigem Wechsel von Vortrag und Übungselementen richtet sich die Lehrveranstaltung an alle interessierten Studenten aller infragekommenden Studienrichtungen und -gänge, die eine gewisse praktische Vertrautheit mit lateinischsprachigen Quellen verschiedener Epochen anstreben, selbst wenn sie mit der lateinischen Sprache durch Schulunterricht oder Kurse bisher nicht näher bekannt geworden sind. Lateinkenntnisse sind daher für den Besuch der Lehrveranstaltung nicht Voraussetzung. Im Gegenteil ist es eines ihrer Ziele, die Scheu vor dem Kontakt mit lateinischsprachigen Quellen zu verringern, auch wo die dafür an sich vorauszusetzenden Sprachkenntnisse gering sind.

INHALT DES SKRIPTS.

Einführung.

Kap. 1: Das Lateinische als dominierende Sprache der Politik und Kultur des Imperium Romanum.

Kap. 2: Das Lateinische als Sprache der Hochkulturdiffusion auf ein 'Barbarikum' in der späteren Antike.

Kap. 3: Das Lateinische als Sprache der christlichen Kirchen- und Missionsorganisation v. a. des 'Westens' im späteren Altertum.

Kap. 4: Das Mittel-Lateinische als eine Sprache der mittelalterlich-staatlichen, -kirchlichen und gelehrsamen Kommunikation in Europa.

Kap. 5: Das Lateinische als eine Sprache der 'Renaissance' und des 'Humanismus'.

Kap. 6: A. Zur Entwicklung des Neu-Lateinischen. B. Übersicht über das lateinisch-stämmige Sprachmaterial im Wortschatz heutiger europäischer Volkssprachen.


LV Gizewski SS 2007

Autor: Christian Gizewski, EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de