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Gizewski, Internet-Filme als Geschichtsquellen (WS 2017/2018).

Wintersemester 2017/2018

Stand: August 2017.

ZUM ZWECK DER LEHRVERANSTALTUNG.

Seit der Erfindung im Jahre 1895 bieten Stummfilme in begrenztem Maße die Möglichkeit einer anschaulichen Simulation realen Geschehens und damit auch historisch bedeutsamer Ereignisse. Die seit 1927 bestehende Möglichkeit einer synchronen Tonaufnahme hat auch die historische Information durch Filmaufnahmen perfektioniert. Seit es diese Möglichkeit gibt, dient sie allerdings nicht nur Zwecken der Aufklärung, Bildung und Archivierung. Schattenseite des technischen Fortschritts ist auch die Perfektionierung der Möglichkeiten einer planmäßigen und umfassenden Desorientierung eines breiten Publikums durch Täuschung und Desinformation.

Eine weitere Steigerung der positiven und negativen Wirkungen des Massenmediums Film ist grundsätzlich durch die seit den 1990er Jahren verbreitete Möglichkeit der 'Digitalisierung' filmischen Materials zu elektronischen Audio-, Graphik- und Film-Dateien möglich geworden, wie sie im heutigen Internet verwendet werden.

Die filmisch dokumentierte Geschichte seit 1895 am Beispiel einiger belangvoller Beispiele überlieferten Filmmaterials kennenzulernen, ist Aufgabe eines einsemestrigen Seminars. Als Seminar setzt die Lehrveranstaltung die dauernde Anwesenheit und Mitarbeit aller ihrer Teilnehmer voraus.

Die Planung der Inhalte ist völlig flexibel. Aus urheberrechtlichen Gründen werden die Filme außerdem nur ad hoc in der LV zugänglich gemacht.
ZUM INHALT.
1. Kap.: 'Geschehnisse': Nachrichten und ihre Kommentierung.
2. Kap.: 'Entwicklungen'. Dokumentation und Erklärung.
3. Kap.: Politische Aktionen und Reden.
4. Kap.: 'Zeitzeugen-Interviews'.
5. Kap.: Politische Abwertung, Kritik und Satire.
6. Kap.: 'Große Persönlichkeiten'.
7. Kap.: Glaubensbekenntnisse.
8. Kap.: Politische 'Dramatik'.
9. Kap.: Politische Symbolik.
10. Kap.: Öffentliche Unterhaltung.
Skript-Übersicht.
Literatur- und Medien-Verzeichnis.

LV Gizewski - LV- Nr. 3132L601

WS 2017/18 an der TU Berlin 2017: 1. Okt. 2017 - 31. März 2018.

Vorlesungszeit: 16.10. 2017 - 17. 2. 2018.

LV-Beginn: Freitag, 20. 10. 2017.

LV-Ende: Freitag, 16. 2. 2018.

Ort: H 3008.

Die Lehrveranstaltung ist ein wissenschaftlich konzipiertes Seminar und setzt als solches regelmäßige Teilnahme und substanzielle Eigenarbeiten der Teilnehmer voraus.

Parallel zur Lehrveranstaltung gibt es ein ständig fortentwickeltes WWW-Skript unter der WWW-Adresse

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Auditorium/HistQuIn/LVPortalAUDIT.html

(über die Abteilung 'Auditorium' der WWW-Adresse 'AGiW').


Die LV kann von allen Studienberechtigten, einschließlich BANA-Studenten, besucht werden

1. als rein informative Lehrveranstaltung - dies ermöglicht Filmbesichtigung und -diskussion, aber nicht eine Leistungsbescheinigung -,

2. nach Absprache mit dem Dozenten als Seminar für alle Studiengänge, die in ihren Studienordnungen die Anfertigung einer wissenschaftlich-substanziellen schriftlichen Arbeit im Rahmen fachlich sinnvoller Allgemeinbildungsvoraussetzungen vorsehen.

Voraussetzung für die Erteilung eines Seminar-Scheins ist außer dem regelmäßigen Besuch die Anfertigung einer 20 Druckseiten Normaltext langen schriftlichen Arbeit innerhalb der laufenden Vorlesungszeit. Die schriftliche Arbeit muß spätestens 14 Tage vor dem letzten Termin der LV abgegeben werden.

3. Eine Teilnahme an der LV kann ausnahmsweise auch vor Aufnahme oder zu Beginn eines Studiums zum Zweck einer Studien-Orientierung stattfinden. Dazu bitte in jedem Falle den Dozenten konsultieren.


Weitere Hinweise zur Teilnahme.

Das Seminar ist sowohl für Studenten der Geschichtswissenschaft als auch anderer Fachrichtungen - der TU Berlin und anderer Universitäten - geeignet, insbesondere im Rahmen von Allgemeinbildungsstudien, wie sie etwa für alle technischen Studienfächer der TU Berlin in deren Studienordnungen vorgesehen sind. 'Kleinere schriftliche Arbeiten' sind im Rahmen dieser LV nicht sinnvoll und werden daher nicht aufgegeben. Die Einordnung der in der LV zu erbringenden Leistungen bestimmt sich nach den Studienordnungen, in deren Rahmen jeweils diese wissenschaftlich-allgemeinbildende LV von Studenten besucht wird. Die Art der ggf. zu erteilenden Bescheinigungen richtet sich ebenfalls nach dem jeweiligen Studiengebiet des Teilnehmers. Sie können aber auch für besondere nachgewiesene Notwendigkeiten erteilt werden. Die Leistungsbewertung erfolgt nach historisch-fachlichen Aspekten.

Das Ergebnis einer schriftlichen Arbeit wird auf einem für ihren Verfasser nach der jeweils einschlägigen Studienordnung entsprechenden Formblatt bescheinigt. Dazu kommt eine angemessene Kommentierung der Leistungen, Fehler oder Nachteile der Arbeit durch den Dozenten.

Nicht kenntlich gemachte und nicht mit Belegstellen versehene Zitate aus dem Internet oder aus gedruckter Literatur (Plagiate) können dazu führen, daß eine Arbeit als nicht ausreichend bewertet werden muß. Akustische Mitschnitte der Vorlesung während einzelner Sitzungstermine setzen jeweils eine vorherige Information des Dozenten über diese Absicht voraus. Sie sind in abzugebenden Studienarbeiten nicht zitierfähig.

Testate, Seminarscheine und sonstige Bescheinigungen, notwendige Anwesenheitsliste.

Wegen aller Bescheinigungen und generell aller Fragen wenden Sie sich ggf. bitte an: Christian Gizewski, Tel.: 030-8337810 oder EP: christian.gizewski@tu-berlin.

Für Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der, wie erwähnt, ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird, soweit nötig, eine Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) sowie öfters auch eine Anwesenheitsliste geführt. Unvermeidliche Fehlzeiten müssen von solchen Teilnehmern schriftlich begründet, Gründe für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) gemacht werden. Bitte richten Sie Ihr Studienprogramm ggf. so ein.

Alle diese Hinweise müssen bedauerlicherweise, wie der Dozent nach seiner Lehrerfahrung betont, gegeben werden, um einen allseits sinnvollen Ablauf der LV zu ermöglichen.

Zur Leistungsbewertung.

Für alle Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern eine Leistung erbringen wollen und dafür formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird, soweit nötig, eine Liste der Bearbeiter mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) geführt sowie gelegentlich eine Teilnahmekontrolle vorgenommen.

Unvermeidliche Fehlzeiten müssen bei regelmäßiger Teilnahme bitte schriftlich und rechtzeitig begründet werden, Gründe sind für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) zu machen. Bitte richten Sie alle, liebe Kommilitonen, Ihr Studienprogramm darauf ein.

Die regelmäßige Teilnahme wird außer durch das Testat auf Wunsch auch gesondert bescheinigt. Für die regelmäßige Teilnahme ist eine Normbewertung mit 'befriedigend' vorgesehen, da es innerhalb der bloßen - aber immerhin - regelmäßigen Teilnahme keine Möglichkeit zu einer begründeten Leistungsdifferenzierung gibt.

Dagegen setzt die Anfertigung einer ausführlichen schriftlichen Übungsarbeit, die in besonderen Bedarfsfällen vereinbart werden kann, eine erhebliche und vom Dozenten wirklich nachprüfbare Eigenleistung des Studenten voraus, die deshalb differenziert bewertet wird.

Dazu : Schreiben Gizewski vom 20. April 2013

Aufgaben für eine schriftliche Arbeit:

Für die schriftliche Bearbeitung ist ein historischer Quellentext (mit deutscher Übersetzung) vorgesehen. Die Arbeit muß sich eingehend mit dem Quellentext, auch in seiner Ausgangssprache, und ein oder zwei neueren wissenschaftlichen Kommentarwerken befassen.

Für die Bearbeitung sind wahlweise vorgesehen folgende Werke:

[..........................]

Die genaue Aufgabenstellung und die Bearbeitung eines Themas müssen mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abgestimmt werden, damit ggf. eine studienrechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich sind. Die Zuweisung der Bearbeitungsaufgaben erfolgt nach Annahme der Betreuung durch den Dozenten in schriftlicher Form an den jeweiligen Bearbeiter.

Bei der Ausführung der Arbeit muß folgendes beachtet werden:

1. Die Bearbeiter müssen mit eigenen Worten eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Zusammenfassung des Inhalts des zu bearbeitenden Quellentexts geben. Die einfache Zusammenstellung von Zitaten aus der Übersetzung eines Editionstextes reicht nicht aus. Auch Textzusammenfassungen heutiger wissenschaftlicher Autoren dürfen nicht einfach zitatweise anstelle einer Eigenarbeit übernommen werden.

2. Zur Arbeit gehört auch eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Darstellung des Zusammenhangs des zu bearbeitenden Quellentexts mit größeren Textzusammenhängen.

3. Ferner sind durch Bibliotheksbesuch mindestens fünf einschlägige Titel wissenschaftlich kommentierender Literatur zu ermitteln. Das bedeutet: die Bearbeiter müssen - u. U. mehrfach - persönlich eine einschlägige wissenschaftliche Bibliothek aufsuchen und thematisch einschlägige Werke (Bücher oder Aufsätze) selbst finden und einsehen. Dabei müssen sie sich diejenigen Werktitel, Textstellen und Bibliotheksstandorte genau notieren, die sie späterhin in ihrer schriftlichen Arbeit zitieren wollen. Ihre Angaben werden nachgeprüft.

Die schriftliche Arbeit bereitet einige - nicht zu unterschätzende - Mühe. Sie ist vor allem ohne jede fremde Hilfe anzufertigen. Sie muß bitte bis 14 Tage vor dem Ende der Vorlesungszeit abgegeben werden, damit der Dozent sie rechtzeitig vor dem Ende der Vorlesungszeit korrigieren kann. Das setzt eine ausreichend lange und rechtzeitige - am besten eine sofort beginnende - Bearbeitung während der Vorlesungszeit voraus. Dies wird erfahrungsgemäß von Bearbeitern öfters leichtsinnig unbeachtet gelassen. Aus Gerechtigkeitsgründen können keine Ausnahmen von der Abgabefrist gemacht werden.

Bei der Anfertigung der Arbeit kann, wenn wirklich nötig, der Dozent auch unter seiner Privatadresse konsultiert werden.

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Autor dieses WWW-Skripts: Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Fachgebiete Alte Geschichte, Allgemeingeschichte, Rechtsgeschichte, Politisch-historische Allgemeinbildung. Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de .

Bearbeitungstand: 1. August 2017