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zur
LV und WWW-Seite
'Gizewski, Latein, Griechisch und Hebräisch in der Deutschen Sprache.'
im
Sommersemester 2013.rn.

Zum Inhalt:

Latein, Griechisch und Hebräisch sind zwar 'nur' Sprachen des Altertums. Jedes allgemeinhistorische Interesse an der vor der Gegenwart liegenden Geschichte muß aber diese Sprachen mitberücksichtigen. Sogar die heute gesprochenen Sprachen der christlich-europäischen Kulturtraditions-Zone - wie unter anderem das Deutsche - sind in ihrem Wortbestand und ihrer Grammatik von den 'Alten Sprachen' mitgeprägt. Die Lehrveransstaltung hat den Zweck, einmal die damit zusammenhängenden sprachsystematischen und sprachgeschichtlichen Fragen - selbstverständlich nur in exemplarisch auswählenden und übersichtlichen Kapiteln - zu erörtern. Für Studenten aller Fachrichtungen und andere Bildungsinteressierte sollen damit also - in sehr begrenztem Umfang - auch altsprachliche Kenntnisse vermittelt werden. Dies dient nicht nur, aber auch einem praktischen Konzept von Allgemeinbildung, und zwar auch für nicht-wissenschaftliche Berufstätigkeiten aller Art. Wer - beispielshalber - nicht ein wenig Latein versteht, kann sich einen Großteil der heutigen Bildungssprache nicht erklären und verwendet deswegen ihre Worte (wie z. B. das gegenwärtig im Fernsehen beliebte Wort 'Focus') ständig und als Bildungsschein erkennbar falsch.

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Allgemeine Vorlesungszeit an der TU Berlin im SS 2013: 08.04.2013 - 13.07.2013.

Termine der Lehrveranstaltung:

ACHTUNG:

Testate für die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung werden am 12. Juli erteilt.

Wöchentlich freitags 10 - 12 Uhr.

Erster Termin: Freitag, 12. April 2013.

Letzter Termin: Freitag, 12. Juli 2013.

Abgabe schriftlicher Hausarbeiten spätestens am 29. Juni 2013.

Ort:

Hauptgebäude der TU Berlin, H 3002.

WWW-Seite und Teilnahmearten.

Parellel zur Lehrveranstalung wird gibt es ein ständig fortentwickeltes WWW-Skript unter der WWW-Adresse

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/

(über die Abteilung 'Auditorium' der WWW-Adresse 'AGiW')

Die LV kann von ihren studienberechtigten Teilnehmern (einschließlich BANA-Studenten und Studenten mit anderen Studienberechtigungen) besucht werden

- als rein informative Lehrveranstaltung für studienberechtigte Interessenten aller Art (ohne Testat),

- als Vorlesung - bei regelmäßigem Besuch mit Testat - im Rahmen allgemeinbildender Wahllehrveranstaltungen verschiedener Fakultäten der TU Berlin, des BANA-Studiums und im Rahmen interdisziplinärer Studien,

- nach Absprache mit dem Dozenten als Lehrveranstaltung für alle Studiengänge, die die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit im Rahmen ihrer Allgemeinbildungsvoraussetzungen ermöglichen oder verbindlich machen. Voraussetzung für die Erteilung eines Scheins ist der regelmäßige Besuch und zugleich die Anfertigung einer 15-seitigen schriftlichen Arbeit innerhalb der laufenden Vorlesungszeit (d. h. Abgabe der Arbeit bis spätestens 14 Tage vor dem letzten Termin der LV!). Die Bearbeitung eines Themas ist mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abzustimmen, damit ggf. eine rechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich sind.

Das Ergebnis einer schriftlichen Arbeit wird ggf. in einem der für den Verfasser jeweils einschlägigen Studienordnung entsprechenden Formblatt bescheinigt. Dazu kommt eine ausführlichere Kommentierung der Leistungen, Fehler oder Nachteile der Arbeit durch den Dozenten.

Plagiate (nicht kenntlich gemachte und nicht mit Belegstellen versehene Zitate) aus dem Internet oder aus gedruckter Literatur können - und müssen ggf. - dazu führen, daß eine Arbeit als nicht ausreichend bewertet wird.

Testate, Seminarscheine und sonstige Bescheinigungen, notwendige Anwesenheitsliste:

Wegen Testaten, Seminarscheinen, sonstiger Bescheinigungen und generell aller Fragen wenden Sie sich ggf. bitte an: Christian Gizewski, Tel.: 030-8337810 oder EP: christian.gizewski@tu-berlin.


Achtung: Für Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird eine anfängliche Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) sowie gelegentlich auch eine Anwesenheitsliste geführt. Unvermeidliche Fehlzeiten müssen von solchen Teilnehmern schriftlich begründet, Gründe für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) gemacht werden. Bitte richten Sie Ihr Studienprogramm ggf. so ein.

Zur Leistungsbewertung:

Zur Bewertung erbrachter Leistungen: Schreiben Gizewski vom 27. Nov. 2012 an das Prüfungsamt in der Abt. I der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin.

Zur Anfertigung schriftlicher Übungsarbeiten in besonderen Bedarfsfällen: Schreiben Gizewski vom 20. April 2013 an das Referat für Studienangelegenheiten Abt. I der Technischen Universität Berlin.

C. G.

Aufgaben für die schriftliche Arbeit:

Für die schriftliche Bearbeitung ist ein Quellentext aus dem Lateinischen, dem Griechischen oder dem Hebräischen (mit deutscher Übersetzung) vorgesehen. Sie hat den Charakter einer übungshalber anzufertigenden Seminararbeit.

In Frage kommen:

I. das Buch 'Genesis' ('Schöpfungsgeschichte'), Kap. 1,

II. das Werk des griechischen Philosophen Plato 'Über den Staat', Buch 1 oder

III. das Werk 'Kommentare Caesars zum Gallischen Krieg', Buch 1.

Die genaue Aufgabenstellung und die Bearbeitung eines Themas müssen mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abgestimmt werden, damit ggf. eine rechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich sind. Die Zuweiung der Bearbeitungsaufgaben erfolgt nach Annahme der Betreuung durch den Dozenten in schriftlicher Form an den jeweiligen Bearbeiter.

Generell sind folgende Aufgaben zu erfüllen:

1. Die Bearbeiter müssen mit eigenen Worten eine genaue Zusammenfassung des Inhalts des zu bearbeitenden Quellentexts geben. Einfache Zusammenstellung von Zitaten aus der Übersetzung eines Editionstextes reicht nicht aus. Auch Textzusammenfassungen heutiger wissenschaftlicher Autoren dürfen nicht zitiert werden.

2. Ferner ist eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Übersicht über den Zusammenhang des zu bearbeitenden Quellentexts mit größeren Textzusammenhängen, in denen er steht, zu geben.

3. Dazu müssen mindestens fünf einschlägige Titel wissenschaftlich kommentierender Literatur ermittelt werden. Das bedeutet: die Bearbeiter müssen auch persönlich - u. U. mehrfach - eine wissenschaftliche Bibliothek aufsuchen und thematisch einschägige Werke (Bücher oder Aufsätze) selbst finden und einsehen. Dabei müssen sie sich diejenigen Werktitel und Textstellen genau notieren, die sie späterhin in ihrer schriftlichen Arbeit zitieren wollen.

Bei der Anfertigung der Arbeit kann der Dozent - wenn nötig, auch unter seiner Privatadresse - konsultiert werden.

Sie ist nicht ganz leicht zu erledigen. Dennoch ist sie - von der Beratung durch den Dozenten abgesehen - eigenständig und ohne jede fremde Hilfe anzufertigen.

Sie muß bitte bis 14 Tage vor dem Ende der Vorlesungszeit abgegeben werden. Das setzt eine ausreichend lange und rechtzeitige - am besten eine sofort beginnende - Bearbeitung während der Vorlesungszeit voraus. Dies wird erfahrungsgemäß von Bearbeitern öfters leichtsinnig unbeachtet gelassen.

Der Grund für diese nichr abänderbare Fristsetzung ist folgender: Der Dozent hat ein berechtigtes Interesse daran, bis zum Ende der Vorlesungszeit mit seiner eigenen, nicht unerheblichen Arbeit - u. a. - für die Lehrveranstaltung fertig zu werden, und kann - deshalb und auch aus Gerechtigkeitsgründen - keine Ausnahmen von der Abgabefrist zulassen.

C. G.

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Bearbeitungsstand: 7. April 2013

Autor des WWW-Skripts: Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de