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Kap. 8: Zur altchinesischen Landwirtschaftsgeschichte

(Beiträge sinologischer Autoren und themenbezogen strukturierte, mit Literaturhinweisen versehene Sammlung illustrativer Materialien).

 

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Zur Erklärung des musikalischen und des Bildmotivs siehe Fußleiste.

BEITRÄGE

 

VERWEISSYSTEM

 Themen

 Literatur, Quellen

 Elektronische Querverweise

Zu Kap. 3: Überblick über die Landwirtschaftsgeschichte des östlichen Altertums:

A. Räume und Epochen antiker Landwirtschaftsgeschichte.

B. Produkte, Verfahrensweisen und Instrumente landwirtschaftlicher Tätigkeit.

C. Landwirtschaftliche Organisationseinheiten.

R. Goepper (Hg.), Das alte China, München 1988; darin u.a. ein Beitrag von E. v. Mende, Wirtschaft, S. 149 - 185.

D. Twitchett, Michael Loewe, (Ed.) The Ch'in and Han Empires 221 B. C. - A. D. 220, Cambridge(University Press) 1986, (darin bes. S. 551 - 648 : N. Sadao und O. Ebrey über die Wirtschaftsgeschichte der Han-Zeit).

Cho-yun Hsu, Han Agriculture. The Formation of Early Chinese Agrarian Economy (206 B. C. - A. D. 220), ed. by J. L Dull, Seattle and London 1980.

Raimund T. Kolb, Landwirtschaft im Alten China. Teil I: Shang -Yin, Berlin 1992.

Josepf Needham, Science and Civilisation in China [ das umfassende, auf etwa 7 Bde. mit 20 Abschnitten angelegte Originalwerk], Cambridge (University Press), 1954 - 1988; darin Bd. 6. 1 (Biology) und 6.2 (Agriculture), 1986. Kurzfassung: Wissenschaft und Zivilisation in China (Bd. 1 und 2), bearbeitet von Colin A. Ronan, ins Deutsche übersetzt von Rainer Herbster, Frankfurt (suhrkamp) 1988.

Brundhild Staiger (Hg.), China. Natur - Geschichte - Gesellschaft - Politik - Staat - Wirtschaft - Kultur, Ländermonographien Bd. 12, Stuttgart 1980.

Oskar Weggel, China, München 1994 4 (Zum heutigen politischen und wirtschaftlichen System Chinas).

F. H. King, 4000 Jahre Landbau in China, Korea und Japan (Reisebericht aus dem Jahre 1910), München 1984.

Zum Kap.3.

 

Zu den Illustrationen_3 der altchinesischen Aspekte.

 Zu Kap.4: Verwandtschaftsordnung, Moral und Religion auf dem Lande.

1. Familie und Verwandtschaft.

a) Strukturformen der Haus- und Erbverwandtschaft,

b) Strukturformen der Wahlverwandtschaft und affinen Verhältnisse,

c) Strukturformen der größeren Verwandtschaftsverbände.

2. Nachbarschaften und örtliche Gemeinschaften mit wirtschaftlichen und anderen verwandtschaftsübergreifenden Funktionen.

3. Ethnische Gruppierungen.

4. Rechtliches Herkommen und Prinzipien moralischer Ordnung.

5. Gottheiten oder numinose Wesen 'des Landes' und ihr Kult.

R. Goepper (Hg.), Das alte China, München 1988; darin: K. A. Dietsch, Staat und Gesellschaft S. 113 - 148; S. 115 ff.: Das Leben auf dem Lande; E. v. Mende, Wirtschaft, S. 149 - 185.

Marcel Granet: Das chinesische Denken. Inhalt. Form . Charakter (u. a. über Sprache, Schrift und Philosophie), Bd. 2: Die chinesische Zivilisation. Familie. Gesellschaft. Herrschaft. Von den Anfängen bis zur Kaiserzeit; bes. S. 17 ff.: Die Menschen auf dem Lande. Die bäuerlichen Sitten. Familien und bäuerliche Gemeinschaften), Frankfurt (stw 518) 1985.

Wolfgang Bauer (Hg.), China und die Fremden. 3000 Jahre Auseinandersetzung in Krieg und Frieden, München 1980; darin u. a.: C. C. Müller, Die Herausbildung der Gegensätze: Chinesen und Barbaren in der frühenZeit (1. Jt. v. Chr. bis 220 n. Chr.);

Roger Goepper, Lei Congyun u. a., Das Alte China. Menschen und Götter im Reich der Mitte 5000 v. Chr. bis 220 n. Chr., Kalaog einer Ausstellung in der Villa Hügel, Essen 1995; viele Beiträge zur chinesischen Religion aus der Perspektive der archäologiscchen Hinterlassenschaften, u. a. von: R. Goepper und Lei Congyun, Menschen und götter im alten China; Chen Lie, Der Ahnenkult im alten China; Dieter Kuhn, Totenritual und Beerdigungen im chinesischen Altertum; Wolfgang Bauer, Gläubigkeit und Rationalität

Zum Kap.4.

 

Zu den Illustrationen_4 der altchinesischen Aspekte.

Zu Kap. 5: Die verschiedenen Aspekte des Stadt-Land-Verhältnisses.

1. Die Stadt als Marktort des umgebenden Landes.

2. Die Stadt als Grundbesitzerstadt, Konzentrationsplatz der sozialen Oberschicht und als politisch-administrativer Vorort des umgebenden Landes.

3. Die Stadt als Verkehrszentrum und Ansammlungsraum 'fremder Elemente' in einem umgebenden ländlichen Raume.

4. Die Stadt als zivilisatorisches Zentrum eines ländlichen Raumes.

5. Die Stadt als religiöses Zentrum eines ländlichen Raumes.

6. Einseitige Versorgungs- und Dienstleistungen aus dem Lande für die Stadt.

R. Goepper (Hg.), Das alte China, München 1988, darin i. a. Beiträge von: K. A. Dietsch, Staat und Gesellschaft: u. a. zur Trennung der Gesellschaft, zum Leben auf dem Lande und zur Stadt als Zentrum von Macht und Gelehrsamkeit, S. 113 - 148 ; E. v. Mende, Wirtschaft, S. 149 - 185; R. Holzer, Religion und Weltanschauung, S. 187 - 246: H. Schmidt-Glinzer, Literatur: u. a. zur Pflege der Schrift aam Kaiserhof, S. 281 - 314; R. Goepper, Kunst: u. a. Architektur, Schreibkunst und Malerei. S. 331 - 430.

D. Twitchett, Michael Loewe, (Ed.) The Ch'in and Han Empires 221 B. C. - A. D. 220, Cambridge (University Press) 1986, darin bes. S. 551 - 648 : N. Sadao, O. Ebrey, The Economic and Social History of Former Han, S. 551 - 607,: darin u. a. 574 ff.: The Development of Cities, Commerce, and Manufacturing.

Zum Kap.5.

 

Zu den Illustrationen_5 der altchinesischen Aspekte.

Zu Kap. 6:

Ländliche Eigentums- oder Besitzformen und die ihnen zugeordneten Sozialschichten.

1. Freie Eigentümer kleiner oder mittelgroßer Landflächen.

2. Kleinpächter, Sklaven und bodengebundene Landarbeiter.

3. Großgrundbesitzer. Großgrundbesitz als Grundlage der Aristokratie

a) Funktionen des ländlichen Großgrundbesitzes:

Großgrundbesitz als Staats- und Tempeleigentum.

Großgrundbesitz als ('feudale') Verwaltungseinheit.

Großgrundbesitz als Remuneration für Militärs (Krieger) und Verwaltungsbeamte.

Großgrundbesitz als handelsbasiertes Kapital.

b) Rechte (Privilegien) und Pflichten der Großgrundbesitzer in ihrer ländlichen Umwelt und gegenüber dem Staat

c) Der Bezug zum Lande in Moral und Standesbewußtsein.

d) Der Bezug zum Lande in Lebensstil und Bildung.

R. Goepper (Hg.), Das alte China, München 1988; darin u.a. Beiträge von K. A. Dietsch, Staat und Gesellschaft, S. 113 - 148, und E. v. Mende, Wirtschaft, S. 149 - 185.

D. Twitchett, Michael Loewe, (Ed.) The Ch'in and Han Empires 221 B. C. - A. D. 220, Cambridge (University Press) 1986; darin bes. S. 551 - 648 : N. Sadao und O. Ebrey über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Han-Zeit.

Zum Kap.6.

 

Zu den Illustrationen_6 der altchinesischen Aspekte.

 Zu Kap. 7:

A. Die Entwicklung der staatlichen Verwaltung des Landes im Altertum.

B. Staatliche Verwaltung des Landes.

C. Staatlicher Grundbesitz.

D. Steuer- und Dienstleistungen der ländlichen Bevölkerung für den Staat (Transportdienste, Wegebaudienste, Einquartierungen, Requisitions-Abgaben).

Cho-yun Hsu, Han Agriculture. The Formation of Early Chinese Agrarian Economy (206 B. C. - A. D. 220), ed. by J. L Dull, Seattle and London 1980.

Raimund T. Kolb, Landwirtschaft im Alten China. Teil I: Shang -Yin, Berlin 1992.

D. Twitchett, Michael Loewe, (Ed.) The Ch'in and Han Empires 221 B. C. - A. D. 220, Cambridge (University Press) 1986; darin die Beiträge von N. Sadao und O. Ebrey über die Wirtschaftsgeschichte der Han-ZeitS. 551 - 648, sowie von M. Loewe, H. Bielesnstein und A. F. P. Hulsewe, zur Regierungspraxis, Verwaltung und Gesetzesordnung in der Han-Zeit., S. 463 - 544.

Zum Kap.7.

 

Zu den Illustrationen_7 der altchinesischen Aspekte.

Die Abbildung im Kopfteil dieser Übersicht ist ein Beispiel für die Bild-Symbol-Schrift, die die Vorform der späteren chinesischen Schrift war, aus der Shang-Zeit (2. Jahrtausend v. Chr.). Die Schrifttypen beziehen sich hier auf landwirtschaftliche Alltagstätigkeiten , und zwar einen Getreidetransport.

Quelle: Caroline Blunden, Mark Elvin, Weltatlas der Kulturen. China, ins Deutsche übersetzt von Dagmar Ahrens-Thiele und Renate Soeder, München 1992 6 , S. 55.

Das ebenfalls im Kopfteil enthaltene, durch Anklicken abrufbare Musikstück hat den einer Landschafts- und Naturspiritualität nahen Titel "Hohe Berge und fießende Wasser" (Gaoshan Liushui) und entsammt der klassischen chinsesischen Musiktradition, die sich in einzelnen Elementen - etwa in ihrer bewußt einfach gehalten wirkenden Form - sogar bis auf die Kaiserzeit des Altertums zurückführen läßt. Über das konkrete Stück wird in der mir vorliegenden Quelle allerdings nur mitgeteilt, daß es der im Jahre 1920 von dem angesehenen Musiker Cao Zheng auf einer dreizehnseitigen Zitter (zheng) dargebotenen Form entspricht und zu dem für dieses Instrument in Frage kommenden klassischen Repertoire gehört.

* Quelle: Chine - Musique classique, Hersteller: Fa. Ocora, Frankreich, Imp. Morault, Rouen, Tel. 35646464; CD Nr. C 559039 HM 83. - Aus der ursprünglichen Fassung einer AUDIO-Datei im Umfang von 4, 5 MB (etwa 4 min. Ladezeit für die ganze AUDIO-Datei) in eine kombinierte WAV-/MOV-Datei -Datei (Abspiel sofort möglich).


 

LV Gizewski WS 1997/98

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)