Kap. 10: Der zeitgeschichtliche Widerstand gegen 'totalitäre' und 'autoritäre' Gesellschafts- und Herrschaftsformen.


Teil I: Deutscher Widerstand gegen das NS-Regime.

I. Das NS-System in seiner inneren Absicherung und militärischen Ausdehnung.

II. Exemplarische politische und persönliche Motive des Widerstands gegen das NS-System.

1. Carl Friedrich Goerdeler. und Fabian von Schlabrendorf.

2. Georg Banasch und Erich Honecker.

3. John Sieg, Max Josef Metzger und Charlotte Hundt.

III. Das Attentat des 20. Juli 1944.

A. Die organisatorischen Voraussetzungen eines erfolgreichen Attentats auf Hitler.

Nötig dafür waren

- eine längerfristige, persönlich und logistisch umfassende Vorbereitung,

- eine außenpolitisch-militärische Auslöse-Situation und

- ein Eindringen von Attentätern in den Sicherheits-Kreis des 'Führers' und seiner maßgeblichen Stellvertreter.

Zur Lage des (im September 1944 aufgegebenen) Hauptquariers des 'Führers' in einem weitgehend unzugänglichen Sumpfgebiet zwischen Angerburg und Rastenburg in Ostpreußen.

Zu dem bei einem Attentat zu überwindenden Sicherheitssystem der 'Wolfsschanze'.

B. Die militärische Beseitgung des NS-Regimes und die auslösenden Momente für das militärisch organisierte Attentat gegen Hitler.

1. Das unaufhaltsame Vordringen der sowjetischen Truppen an der Ostfront seit der Niederlage der deutschen Seite bei Stalingrad 1942/1943.

Die Kriegsentwicklung von 1942 - 1945.

2. Die alliierte Invasion im Westen.

D. Die Bedeutung des Attentats als historischen Nachweises für den möglichen und auch tatsächlich eingetretenen tatkräftigen Gesinnungswandel politisch-militärischer Verantwortungsträger unter NS-Bedingungen.

E. Die Bedeutung des Nürnberger Militär-Tribunals für eine nachträgliche geistige Beseitigung des Nationalsozialismus; seine problematischen Voraussetzungen und Folgen.

Teil II: Widerstandsbewegungen in Deutschland nach 1945.

I. Zum Widerstand gegen die 'Diktatur des Proletariats' in der DDR.

Die politischen Verhältnisse der Nachkriegszeit im vormaligen (bis zur Potsdamer Konferenz 1945) Ostdeutschland, in der sowjetischen Besatzungszone, der (seit 1949) DDR, sowie im östlicheren Europa nach dem Tode Stalins am 17. März 1953 sind die Ausgangsbedingungen für mehrere in den folgenden Jahren entstehende Aufstandsbewegungen gegen den sowjetischen Einfluß im östlichen Europa, an dessen Aufrechterhaltung die damalige Sowjetunion in dem damaligen, weltweiten Ost-West-Konflikt grundlegendes Interesse hatte. Erst in der 'Gorbatschow- Ära' begann die Sowjetunion, ihren Einfluß in Osteuropa aufzugeben, indem sie der Wiedervereinigung der nach 1945 verbliebenen zwei Teile Deutschlands zustimmte und ihre Truppen auch aus der DDR und anderen Gebieten Europas abzog. M. S. Gorbatschow war von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und von März 1990 bis Dezember 1991 Staatspräsident der Sowjetunion. Als solcher suchte er eine Verständigung mit 'dem Westen' und leitete eine Reformpolitik für den Bereich der bis dahin - seit 1922 - bestehenden alten Sowjetunion ein.

1. Zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR.

2. Das Verhältnis der DDR zur alten Bundesrepublik Deutschland und ihr Ende i. J. 1989/1990 (Auflösung der diktatorischen Einparteienherrschaft in der DDR und ungelöste Folgeprobleme der Wiedervereinigung).

Demonstration auf dem Alexanderplatz Berlin am 4. Nov. 1989.

.

II. Zum 'antiautoritären Widerstand' in der alten Bundesrepublik Deutschland.

Teil III: Zum Widerstand gegen geistige Diktatur, mediale Meinungssteuerung und vorurteilsbasierte Intoleranz in der heutigen Welt.

I. Zur Durchsetzung der Religionstoleranz gegenüber autoritär oder gewalttätig agierenden Herrschaftssystemen der Gegenwart

Ansprache des Papstes Franziskus an die Katechisten und Lehrer in Kampala, bei seinem Besuch in Munyonyo am 27. November 2015. Quelle: Radio Vatikan 27. Nov. 2017.

II. Zur gegenwärtigen Durchsetzung der Religionstoleranz in Europa und in der weiteren Welt.

III. Zur politisch-ideellen und praktischen Eingrenzung kapitalistischer, international wirksamerr Ausbeutungssysteme.

IV. Zur Durchsetzung der Toleranz und Menschlichkeit im sozialen Umgang mit Zuwanderern und Flüchtlingen.

Ideen zur sozialstaalichen Aufgabe der sinnvollen Organisation von Flucht- und Arbeits-Einwanderung, faktischer und rechtlicher Arbeitslosigkeit im Bereich der Bundesrepublik Deutschland mittels eines 'Allgemeinen Arbeitsdienstes (AD)'.

V. Zur Durchsetzung der Geistes- und Meinungsfreiheit gegen staatlich-autoritäre Meinungsreglementierungen in der Gegenwart.

Literatur, Medien und Quellen zum Thema 'Die Durchsetzung der Meinungs- und Geistesfreiheit seit der Antike. Diskursive LV im WS 2015/2016.


Bearbeitungsstand: 16. März. 2016.

Autor des WWW-Skripts: Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de