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'Gizewski, Zur Durchsetzung der Meinungs- und Geistesfreiheit von der Antike bis in unsere Zeit.'

Im Wintersemester 2015/2016.

Integrierte Lehrveranstaltung.

Bearbeitungsstand: 19. Dezember 2015.

NOCH IMMER IM AUFBAU.

Zum Inhalt:

Im Rahmen einer Reihe seit dem WS 2013/2014 durchgeführter Vorträge zum Gesamt-Thema 'Illegitime Herrschaft und ihre Abwehr in der geschichtlichen Entwicklung seit der Antike'. beschäftigt sich dieser neue Teil mit dem - auch für aktuelle Konfliktlagen auf der Welt - oft so ursächlichen 'politisch-praktischen' Problem der 'Durchsetzung' der 'Meinungs- und Geistesfreiheit'. Bei der Freiheit der Meinung und der mit ihr zusammenhängenden, aber nicht identischen Freiheit des Geistes geht es um zwei traditionsreiche und bedeutungsvolle Grund- und Widerstandsrechte des menschlichen Individuums gegenüber den Regelungs- und Geltungsansprüchen etablierter und zumeist mächtigerer politischer Institutionen und Traditionen ganz unterschiedlicher Art; es muß sich nicht um 'Staaten' nach heutigem völkerrechtlichen Sprachgebrauch handeln.

'Meinungsfreiheit' kann sachlich zutreffend und freiheitsbewußt definiert werden als das Menschenrecht, persönliche Wahrnehumgen, Erinnerungen, Überzeugungen und Wünsche ohne jede Behinderung durch staatliche oder andere Machtinhaber der Öffentlichkeit mitzuteilen.

'Geistesfreiheit' ist zu definieren als das Menschenrecht, öffentlich alle systematisch begründeten, auf argumentativen Streit ausgelegten Überzeugungen und Erkenntnisse gegen jede Behinderung ihrer Argumentation durch staatliche oder andere Machthaber zu vertreten.

Nicht jede Form der Äußerung politischer, weltanschaulich-ideeller und religiös-gläubiger Positionen in Vergangenheit und Gegenwart kann sich auf die naturrechtliche Meinungs- und Geistesfreiheit berufen, insbesondere dann nicht, wenn sie dazu dient, Meinungsdiktatur oder Meinungsterror zu verbreiten.

Die religiösen, naturrechtlichen und demokratisch-verfassungsmäßigen Begründungen für diese elementaren Menschenrechte in ihrer historischen Entwicklung zu erörtern soll Gegenstand einer diskursiv angelegten 'Lehrveranstaltung' werden.

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Organisatorisches.

Allgemeine Vorlesungszeit an der TU Berlin im WS 2015//2016: 12.10.2015 - 13.02.2016

Vorlesungsfrei: 21.12.2015 - 02.01.2016;


Lehrveranstaltungs-Nr. 3132 L 108 im LV-Verzeichnis der TUB.

Zeit: Veranstaltungstermine vom 16.10.2015 - 11.02.2016. Wöchentlich freitags 12 - 14 Uhr.

Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H 3002.

Erster Termin: Freitag, 16. Okt. 2015.

Der letzte Termin am Freitag, 12. Februar 2016, muß wegen unfallsbedingter Bewegungs- und Schreibeinschränkung des Dozenten leider ausfallen.

Die für diesen Termin vorgesehenen Bescheinigungen werden später nachgeholt. Rückfragen ggf. unter: 030-8337810. Freundlichen Gruß C.G.


WWW-Seite und Teilnahmearten.

Abgabe einer evtl. übernommenen schriftlichen Hausarbeiten spätestens vierzehn Tage vor dem letzten Termin der Vorlesung

Parellel zur Lehrveranstaltung gibt es ein ständig fortentwickeltes WWW-Skript unter der WWW-Adresse

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/

(über die Abteilung 'Auditorium' der WWW-Adresse 'AGiW'). Die Themen werden angemessen übersichtsartig und exemplarisch behandelt.

Die LV kann von ihren studienberechtigten Teilnehmern - einschließlich BANA-Studenten und Studenten mit anderen Studienberechtigungen - besucht werden

1. als rein informative Lehrveranstaltung für studienberechtigte Interessenten aller Art (ohne Teilnamebescheinigung) sowie für Interessierte aller Art (ohne Gasthörerschein nach Absprache mit dem Dozenten),

2. als Vorlesung - bei regelmäßigem Besuch mit Teilnahmebescheinigung (Testat) - im Rahmen allgemeinbildender Wahllehrveranstaltungen verschiedener Fakultäten der TU Berlin, des BANA-Studiums und im Rahmen interdisziplinärer Studien,

3. nach Absprache mit dem Dozenten als Lehrveranstaltung für alle Studiengänge, die in ihren Studienordnungen die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit im Rahmen ihrer Allgemeinbildungsvoraussetzungen ermöglichen oder vorschreiben. Voraussetzung für die Erteilung eines Scheins ist der regelmäßige Besuch und zugleich die Anfertigung einer 15-seitigen schriftlichen Arbeit innerhalb der laufenden Vorlesungszeit. D. h.: die schriftliche Arbeit ist bis spätestens 14 Tage vor dem letzten Termin der LV fertigzustellen. Nur so ist eine rechtzeitge Durchsicht und Bewertung möglich.

Die schriftliche Bearbeitung eines Themas ist mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abzustimmen. Nur so sind ggf. eine rechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich.

Das Ergebnis einer schriftlichen Arbeit wird auf einem für ihren Verfasser nach der jeweils einschlägigen Studienordnung entsprechenden Formblatt bescheinigt. Dazu kommt eine ausführlichere Kommentierung der Leistungen, Fehler oder Nachteile der Arbeit durch den Dozenten.

Plagiate, d. h. nicht kenntlich gemachte und nicht mit Belegstellen versehene Zitate aus dem Internet oder aus gedruckter Literatur können dazu führen, daß eine Arbeit als nicht ausreichend bewertet werden muß.

Akustische Mitschnitte der Vorlesung während einzelner Sitzungstermine setzen jeweils eine vorherige schriftliche Information des Dozenten über diese Absicht voraus. Sie sind in abzugebenden Studienarbeiten nicht zitierfähig.

Die LV ist sowohl für Berliner Studenten der Geschichtswissenschaft als auch anderer dem Thema naher Fachrichtungen geeignet, insbesondere im Rahmen von Allgemeinbildungstudien, wie sie für alle technischen Studienfächer der TU Berlin in deren Studienordnungen vorgesehen sind. Die regelmäßige Teilnahme an der LV wird auf Wunsch bescheinigt. Sie kann sich auf Wunsch eines Teilnehmers auch mit der Anfertigung einer größeren schriftlichen Hausarbeit verbinden. Kleinere schriftliche Arbeiten sind im Rahmen dieser LV sinnlos und werden daher nicht aufgegeben. Die Einordnung der in der LV zu erbringenden Leistungen bestimmt sich nach den Studienordnungen, in deren Rahmen jeweils diese wissenschaftlich-allgemeinbildende LV von Studenten besucht wird. Die Art der ggf. zu erteilenden Bescheinigungen richtet sich ebenfalls nach dem jeweiligen Studiengebiet des Teilnehmers. Sie können aber auch für besondere nachgewiesene Zwecke erteilt werden. Die Leistungsbewertung erfolgt nach historisch-fachlichen Aspekten.

Auch Interessenten anderer Berliner Universitäten und solche aus dem Kreis der BANA-Studenten sowie andere Interessierte (z. B hospitierende Schüler) - können nach Absprache mit dem Dozenten die Lehrveranstaltung besuchen.

Testate und andere Bescheinigungen. Anwesenheit.

Wegen aller Bescheinigungen und generell aller Fragen wenden Sie sich ggf. bitte an: Christian Gizewski, Tel.: 030-8337810 oder EP: christian.gizewski@tu-berlin.

Für Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der, wie erwähnt, ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird eine Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) sowie öfters auch eine Anwesenheitsliste geführt. Unvermeidliche Fehlzeiten müssen von solchen Teilnehmern schriftlich begründet, Gründe für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) gemacht werden. Bitte richten Sie Ihr Studienprogramm ggf. so ein.

Alle diese Hinweise müssen bedauerlicherweise, wie der Dozent nach seiner Lehrerfahrung betont, gegeben werden, um einen allseits sinnvollen Ablauf der LV zu ermöglichen.


Leistungsbewertung.

Zur Bewertung erbrachter Leistungen: Schreiben Gizewski vom 27. Nov. 2012 an das Prüfungsamt in der Abt. I der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin.

Für alle Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der, wie erwähnt, ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird eine Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) geführt sowie gelegentlich eine Teilnahmekontrolle vorgenommen. Dies soll dazu beitragen, den Lehrerfolg angemessen zu sichern.

Unvermeidliche Fehlzeiten müssen bei regelmäßiger Teilnahme bitte schriftlich begründet werden, Gründe sind für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) zu machen. Bitte richten Sie alle, liebe Kommilitonen, Ihr Studienprogramm darauf ein.

Die regelmäßige Teilnahme wird außer durch das Testat auf Wunsch auch gesondert bescheinigt. Für die regelmäßige Teilnahme ist eine Normbewertung mit 'befriedigend' vorgesehen, da es innerhalb der bloßen - aber immerhin - regelmäßigen Teilnahme keine Möglichkeit zu einer begründeten Leistungsdifferenzierung gibt.

Dagegen setzt die Anfertigung einer ausführlichen schriftlichen Übungsarbeit, die in besonderen Bedarfsfällen vereinbart werden kann, eine erhebliche und vom Dozenten wirklich nachprüfbare Eigenleistung des Studenten voraus, die deshalb differenziert bewertet wird.

Dazu :Schreiben Gizewski vom 20. Aprl 2013 an das Referat für Studienangelegenheiten Abt. I der Technischen Universität Berlin.


Aufgaben für eine schriftliche Arbeit.

Für die schriftliche Bearbeitung ist ein Quellentext (mit deutscher Übersetzung) vorgesehen. Sie hat den Charakter einer übungshalber anzufertigenden Seminararbeit.

Die Arbeit muß sich normalerweise eingehend mit dem historischen Quellentext, auch in seiner Ausgangssprache und ein oder zwei neueren wissenschaftlichen Kommentarwerken zu ihm befassen.

Die genaue Aufgabenstellung und die Bearbeitung eines Themas müssen mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abgestimmt werden, damit ggf. eine studienrechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich sind. Die Zuweisung der Bearbeitungsaufgaben erfolgt nach Annahme der Betreuung durch den Dozenten in schriftlicher Form an den jeweiligen Bearbeiter.

Bei der Ausführung der Arbeit muß folgendes beachtet werden:

1. Die Bearbeiter müssen mit eigenen Worten eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Zusammenfassung des Inhalts des zu bearbeitenden Quellentexts geben. Die einfache Zusammenstellung von Zitaten aus der Übersetzung eines Editionstextes reicht nicht aus. Auch Textzusammenfassungen heutiger wissenschaftlicher Autoren dürfen nicht einfach zitatweise anstelle einer Eigenarbeit übernommen werden.

2. Zur Arbeit gehört auch eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Darstellung des Zusammenhangs des zu bearbeitenden Quellentexts mit größeren Textzusammenhängen.

3. Ferner sind durch Bibliotheksbesuch mindestens fünf einschlägige Titel wissenschaftlich kommentierender Literatur zu ermitteln werden. Das bedeutet: die Bearbeiter müssen - u. U. mehrfach - persönlich eine einschlägige wissenschaftliche Bibliothek aufsuchen und thematisch einschägige Werke (Bücher oder Aufsätze) selbst finden und einsehen. Dabei müssen sie sich diejenigen Werktitel, Textstellen und Bibliotheksstandorte genau notieren, die sie späterhin in ihrer schriftlichen Arbeit zitieren wollen. Ihre Angaben werden nachgeprüft.

Die schriftliche Arbeit bereitet einige - nicht zu unterschätzende - Mühe. Sie ist auch ohne fremde Hilfe anzufertigen. Sie muß bitte bis 14 Tage vor dem Ende der Vorlesungszeit abgegeben werden, damit der Dozent sie rechtzeitig vor dem Ende der Vorlesungszeit korrigieren kann. Das setzt eine ausreichend lange und rechtzeitige - am besten eine sofort beginnende - Bearbeitung während der Vorlesungszeit voraus. Dies wird erfahrungsgemäß von Bearbeitern öfters leichtsinnig unbeachtet gelassen. Aus Gerechtigkeitsgründen können keine Ausnahmen von der Abgabefrist gemacht werden.

Bei der Anfertigung der Arbeit kann der Dozent - wenn nötig, auch unter seiner Privatadresse - konsultiert werden.


Autor des WWW-Skripts, Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de