Kap. 7: Religiös-ethische Systeme in der Antike.

INHALT

1. Übersicht über antike Formen der Verbindung religiöser Moral und 'rationaler' oder 'politischer' Ethik.

2. Traditionelle Nähe philosophischer Weisheitslehre zur Religion (am Beispiel der Pythagoräer).

3. Ethische Konsequenzen philosophischer Theologie (am Beispiel der Stoiker).

4. Religiöse Rückbesinnung als politische Ideologie (am Beispiel des offiziösen religiösen Archaismus der frühen römischen Prinzipatszeit) .

5. Rationale Ethik im Dienste religiöser Beharrung (am Beispiel jüdischer Religiosität in hellenistisch-römischer Zeit).

6. Religiös-philosophische Erlösungs- und Sittenlehren (am Beispiel des Neuplatonismus).

7. Die Verbindung philosophisch-ethischer und religiöser Traditionen im Christentum.

8. Literatur, Medien, Quellen.

1. Übersicht über antike Formen der Verbindung religiöser Moral und 'rationaler' oder 'politischer' Ethik

An dieser Stelle sollen nicht die mit religiösen Traditionen üblicherweise verbundenen Spekulationen und die daraus hervorgehenden i. w. S. ethischen Konsequenzen interessieren. Vielmehr sollen die Verbindungen religiöser und philosophischer oder politischer Ethik im Vordergrund stehen; der Begriff 'Ethik' wird in diesem Zusammenhang dabei, wie früher (Kap. 5, zu P. 2) erklärt, in einer weiteren, nicht auf die Philosophie beschränkten Bedeutung gebraucht. Von historischem Interesse ist die Verbindung religiöser mit politischer oder philosophischer Ethik deshalb, weil von dieser Kombination besonders starke Wikungen auszugehen pflegen.

Aus unterschiedlichen Gründen kommt es im Verlaufe der griechischen und römischen Geschichte zu derartigen Verbindungen, die mehr sind als eine bloße Spekulation über das Wesen der Gottheit und religiöse Pflichten einerseits, eine rein philosophische Lehre oder eine politische Idee andererseits: nämlich eine aufgrund ihrer kombinierten Kraft oftmals besonders wirksam überzeugende Form der Ethik, die unter förderlichen Bedingungen breite ideelle Strömungen des religiösen Geisteslebens und tief verankerte Gesinnungen zu schaffen vermag. Die Verbindung religiöser und philosophischer Ethik führt zu religiös-ethischen Lehrsystemen . Bei der Verbindung religiöser und politischer Ethik haben wir es dagegen mit einer antiken Form dessen zu tun, was man in der Neuzeit als 'politische Ideologie' bezeichnet.

Folgende Typen lassen sich hervorheben:

a) Ein erster Typus ergibt sich aus dem im archaischen Griechenland traditionellen Nahverhältnis zwischen Musik, Dichtung und Weisheitslehre zur Religion. Dies führt mit der Entstehung der alten griechischen 'Naturphilosophie' zu einer frühen Form speziell philosophischer Weisheitslehre, die sich einerseits zwar in traditionellen religiösen Bindungen weiß und Kontakt zu priesterlich-kultischen Denkweisen hält, andererseits aber repräsentiert wird durch nicht-priesterliche Leit-Figuren. Sie beruht auf einer eher wissens- als kultbezogenen Form privater Lehrtätigkeit beruht undvermittelt einen Kanon von Lebensregeln ('Diaetetik') , der, was seinen Adressatenkreis betrifft, einerseits im Vergleich zur üblichen religiösen Kultausübung stark exklusiv ('esoterisch') zu sein pflegt, andererseits aber thematisch über den Kreis religiöser Gedanken hinausreicht. Dies wird am Beispiel des Pythagoras (ca. 570 - 480 v. Chr.) und der von ihm begründeten Schule gut faßbar, ist aber nicht auf diese Schulrichtung beschränkt, sondern überträgt sich zumindest teilweise auch auf andere, spätere philosophische Schulbildungen. Vor allem gilt das für die 'platonische Akademie', die diese Eigentümlichkeit wie die Schule der Pythagoräer in den nachfolgenden Jahrhunderten ihrer antiken Existenz zumindest in einem Kern noch lange beibehält und in der späteren Antike - in Gestalt des Neuplatonimsus (siehe unten zu 5.) - sogar reaktiviert.

b) Ein zweiten Typus stellen ethische Konsequenzen dar, die aus rein philosophischen Lehren über die Gottheit und Götterwelt - d. h. aus einer philosophischen 'Theologie' abgeleitet werden; dabei erhalten sie u. U. nicht nur u. U. eine besondere Bedeutung für die Praxis, sondern lassen, obschon eigentlich philosophisch, gelegentlich sogar neuartiges religiöse Strömungen in der antiken Geisteswelt entstehen. Der Begriff 'Theologie' entstammt ursprünglich der griechischen Philosophie und kennzeichnet dort einen Teilbereich philosophischer Erkenntnis; er ist also keine terminologische Neuerung des Christentums. So gibt es etwa eine aristotelische 'Theologie', die zu ihrer Zeit im 4. Jht. v. Chr. schon von einer geozentrischen Kosmologie ausgeht und die Götter in der Sphäre der die Erde umkreisenden Gestirne lokalisiert. Es ist anzunehmen, daß dies ideelle Auswirkungen in Richtung auf eine 'deistisches' Götterverständnis hatte und damit auch indirekt auf eine theoretische Marginalisierung religiöser Einflüsse in einer philosophischen Ethik, etwa so: die Gottheit bestimmt die Konstellationen der Menschenwelt, entscheiden aber muß der Mensch. In der aristotelischen Ethik spielt wohl auch deshalb ein Rekurs auf den göttlichen Willen für ethische Begründungen keine wesentliche Rolle. In anderer Weise geht ein epikuräisch-'theologischer' Ansatz - der einer 'atomar' strukturierten Götterwelt - eher in Richtung auf eine Beseitigung religiöser Begründungen für ethisches Handeln. Anders ist es allerdings in der stoischen Philosophie. Ihr philosophisch-'theologisches' Konzept eines harmonischen, gottheitsdurchwirkten Alls (Pantheismus) ist ethisch folgenreicher. Es bedeutet für die ethische Arbeit des Stoikers an seiner Gesinnung eine Menge an Zumutungen, stellt ihm dafür aber auch eine Art Erlösung durch Einpassung in das göttliche Universum in Aussicht. Welche religiöse Tiefenwirkung die Stoa zu entfalten vermag, wird etwa an den Selbstbetrachtungen Marc Aurels (121 - 180 n. Chr., reg. 161 - 180 n. Chr.))deutlich.

c) Eine ganz andere Form der Verbindung religiöser und - zwar nicht philosophisch, so doch - politisch-ideell motivierter Ethik stellen politisch motivierte geistige Bewegungen zur Rückbesinnung auf religiöse Traditionen dar. Eine solche findet etwa in augusteischer Zeit, aber auch noch unter Kaiser Tiberius, in einem offiziösen religiösen Archaismus Ausdruck, der alte römische Sitten und Religionsanschauungen wiederbelebt und ihre 'Neugeburt' in Säkularfeiern, intensiver künstlerischer Aktualisierung und hingebungsvoller historisch-antiquarischer Zuwendung ausdrückt. Einen von den vielen Vertretern dieser Geistesströmung haben wir in Valerius Maximus mit seinem Werk 'über beispielhafte Taten und Denkweisen der römischen Vorfahren' vor uns, in dem auch die alte römische Religion einen hervorgehobenen Platz einnimmt.

d) Die politische Wirklichkeit des Imperium Romanum bringt einen weiteren Typus der Verbindung religiöser Tradition und ethischer Argumentation hervor, und zwar in der literarischen Apologetik solcher Religionen im 'Imperium Romanum', die zeitweilig oder dauerhaft als unerlaubt und anrüchig gelten. Dies trifft etwa auf die jüdische Religion zur Zeit der jüdischen Aufstände und des Krieges gegen die Römer im Nahen Osten (66 - 72 n. Chr.) und längere Zeit danach zu. In der Verteidigung des Judentums gegen die damals gängigen Beschuldigungen des bei Flavius Iosephus ( ca. 37 - nach 100 n. Chr.) in seiner Schrift 'Gegen Apion' verbindet sich jüdisch-religiöse Prinzipientreue und Beharrung mit einer 'rationalen' Form ethischer Beweisführung, die in der geistigen Umwelt des Judentums gängig ist und deshalb verstanden wird. Das philosophische Element ist dabei erkennbar nicht Mittel zum Zweck, sondern Inhalt der Überzeugung selbst. Auch für andere uns überlieferte jüdische Autoren dieser Zeit, etwa für Philo von Alexandria (25. v, Chr. - 40 n. Chr.) ist eine Verbindung jüdischer Religionstradition und hellenistischer Philosophie, auch in der Tugendlehre - so etwa in Philomns Werk 'De vita contemplativa' - charakteristisch.

e) Die hellenistische und römische Geschichte mit expansiven Reichsbildungen und sich ständig ausweitenden Verkehrsbeziehungen ist geistesgeschichtlich auch durch eine Vielzahl synkretistischer Religionsbildungen gekennzeichnet, unter denen der Typus 'universeller Erlösungsreligionen' eine besondere Stellung einimmt. Dieser neue Typus einer universellen Erlösungsreligion verbindet sich partiell auch mit philosophischen Schultraditionen. Eine solche Verbindung haben wir u. a. im 'Neuplatonismus vor uns', wie er in den Schriften Plotins überliefert ist. Dieses geistige System knüpft an die platonische Ideenphilosophie und ihren religiösen Kern an, entwickelt diesen Kern aber zu einer hauptsächlich religiösen Erlösungslehre, in der der 'Seelenaufstieg' und seine ethischen Konsequenzen für die menschliche Praxis ungleich dringlicher und deutlicher erscheinen als in der überwiegend philosophisch bleibenden alten platonisch-philosophischen Lehre. In charakteristischer Weise springt bei Plotin die Reflexion über die 'Metaphysik des Einen', die ein antiker Philosoph wie Aristoteles philosophisch so 'nüchtern' abzuhandeln vermocht hätte, bei Plotin, wie es scheint 'ohne sachliche Notwendigkeit', in eine 'Wesensschau' des göttlichen Urgrunds menschlicher Existenz über.

f) Die Verbindung philosophisch-ethischer und religiöser Traditionen erreicht schließlich im Christentum eine besondere geistesgeschichtliche und allgemeingeschichtliche Bedeutung. Schon in den weltentsagenden und 'paradoxen' 'Christus-Worten' der Evangelien wird die Verbindung jüdisch-apokalyptischer Religionstradition, zeittypischer - teils religiös, teils ideenphilosophisch bergündeter - Erlösungs-Lehre und -Praxis und kynisch-philosophischer Tradition erkennbar. In der von Paulus formulierten Konzeption der 'Gemeinschaft der Heiligen' verbindet sich ein von fern an die platonischen Ideal-Polis erinnerndes ethisches Muster des Gemeinschaftshandelns mit einer auf jüdisch-pharisäischer Tradition beruhenden religiösen Gemeinschafts-Ethik. Die weitere Entwicklung des Christentums hat ferner an zentraler Stelle, etwa im Trinitäts-Begriff, Elemente auch der platonischen Ideenphilosophie, später des Neuplatonismus übernommen. Ferner ist die Pflichtenlehre (Ethik) des Christentums, wie sie später Ambrosius formuliert, ciceronisch-eklektizistisch, d. h. vor allem stoisch und peripatetisch mitgeprägt, auch wenn selbstverständlich grundsätzlich eine diesen philosophisch-ethischen Ansätzen gegenüber andere Gewichtung der für die religiöse Ethik maßgeblichen Lebensziele in der Jenseitsorientierung christlichen Glaubens begründet ist.

Übung 7.

AUFGABEN:

a) Wie verbinden sich in dem nachfolgenden Text Momente der ethischen Lehre, der religiösen Tradition und Praxis miteindander? Zählen Sie die Aspekte im einzelnen auf.

b) Was ist der Kern der vermittelten religiös-ethischen Botschaft und welche Momente der Neuerung und der Distanz gegenüber gewohnten Formen religiösen Leben können Sie feststellen.


Die 'Bergpredigt'. Matthäus-Evangelium Kap. 3 ff.

Dt. Übersetzung nach: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Einleitungen zu jedem der biblischen Bücher und erklärenden Anmerkungen zu den Texten. In ungekürzter Fassung herausgegeben von T. Schwegler und A. Herzog (Große Familien-Bibel), Zürich 1974, S. 1425 f.- Kleine Modifikationen des Übersetzungstextes. D. Hg.

2. Traditionelle Nähe philosophischer Weisheitslehre zur Religion (am Beispiel der Pythagoräer).

Pythagoräische Philosophie und Frömmigkeit. Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen 8, 8 - 36.

Deutsche Übersetzung nach: Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Unter Mitarbeit von Hans Günter Zekl neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neuen Anmerkungen zu Text und Übersetzung versehen von Klaus Reich, (1921) Hamburg 1990 3, S. 214 - 226.

3. Ethische Konsequenzen philosophischer Theologie (am Beispiel der Stoiker).

Stoisch geprägte Religiosität bei Marc Aurel (Wege zu sich selbst, 9, 1 - 8).

Deutsche Übersetzung aus: Marc Aurel, Wege zu sich selbst. Griechisch-deutsch. Herausgegeben und übersetzt von Rainer Nickel, Düsseldorf, Zürich 1998, S. 213 - 219.

4. Religiöse Rückbesinnung als politische Ideologie (am Beispiel des offiziösen religiösen Archaismus der frühenrömischen Prinzipatszeit) .

Alte Religion als ethisches System gegenwärtiger Orientierung. Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia, Buch 1.

Lateinischer Text und deutsche Übersetzung nach: Valerius Maximus. Facta et dicta memorabilia. Denkwürdige Taten und Worte. Lateinisch - Deutsch. Auswahl, Übersetzung, Erklärungen und Register von Ursula Sangmeister, Stuttgart 1991, S. 6 - 31. - Größere Kürzungen und Weglassung des lateinischen Textes. D. Hg.

5. Rationale Ethik im Dienste religiöser Beharrung (am Beispiel jüdischer Religiosität in hellenistisch-römischer Zeit).

Die religiös-ethisch begründete Beharrung beim Althergebrachten. Flavius Iosephus, Gegen Apion 2, 19 - 30.

Dt. Übersetzung des griechischen Textes nach: Des Flavius Josephus kleinere Schriften (Selbstbiographie - Gegen Apion - Über die Makkabäer). Übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Heinrich Clementz, Halle um 1901, S. 176 - 184.

6. Religiös-philosophische Erlösungs- und Sittenlehren (am Beispiel des Neuplatonismus).

'Das Eine' und seine ethischen Konsequenzen. Plotin, Enneaden 6, 9, 9. 1 - 79.

Deutsche Übersetzung nach: Plotin, Ausgewählte Schriften. In der Übersetzung von Richard Harder, teilweise überarbeitet von Willy Theiler und Rudolf Beutler, herausgegeben von Walter Marg, Stuttgart 1973, S. 144 - 165. - Zur Verdeutlichung des Textes wurden an dieserc Stelle einige Modifikationen der Vorlage vorgenommen. U. a. werden Begriffe mit zentraler philosophischer oder religiöser Bedeutung (wie z. B. der Terminus 'das Eine') dort, wo man sich dieser besonderen Bedeutung bewußt sein muß, um den Text zu verstehen, in Problematisierungs-Anführung gesetzt. Die Textpassagen gegen Ende des Textes, die speziell eine religiöse Vostellungswelt und Ethik betreffen, sind in Fettdruck wiedergegeben. D. Hg.

7. Die Verbindung philosophisch-ethischer und religiöser Traditionen im Christentum.

Einheit in Christus und christliche Kardinaltugenden Glaube, Hoffnung, Liebe. Paulus, 1. Korintherbrief, 12, 13 - 13, 23.

Dt. Übersetzung nach: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Einleitungen zu jedem der biblischen Bücher und erklärenden Anmerkungen zu den Texten. In ungekürzter Fassung herausgegeben von T. Schwegler und A. Herzog (Große Familien-Bibel), Zürich 1974, S. 1654 f.- Zum besseren sachlichen Verständnis wurden einige Modifikationen am Übersetzungstext vorgenommen. D. Hg.


Der Unterschied zwischen philosophischer und christlich-religiöser Ethik. Ambrosius, De officiis ministrorum 2, 1 f. (70 - 72).

Lateinischer Text aus: J. P. Migne, Patrologiae cursus completus, Series Latina, Bd. 16, Paris 1880, S. 110 f.. Deutsche Übersetzung: Christian Gizewski.

8. Literatur, Medien, Quellen.

LITERATUR

Karl Vorländer, Geschichte der Philosophie mit Quellentexten. Auf Grundlage der verschiedenen Bearbeitungen von E. Metzke, H. Knittermeyer, E. Grassi und E. Kessler neu herausgegeben von H. Schnädelbach u. a., Bd. 1: Altertum. Durchgesehen und mit einem Nachwort versehen von M. Forschner, Hamburg 1990.

Alasdair MacIntyre, Geschichte der Ethik im Überblick. Vom Zeitalter Homers bis zum 20. Jahrhundert. Übersetzt von Hans-Jüregn Müller, (1966) Frankfurt M. 1991.

Jan Rohls, Geschichte der Ethik, Tübingen 1991 [Von der Antike bis zur Gegenwart].

Rudolf Bultmann, Theologie des Neuen Testaments, mit Vorwort und Nachträgen hg. von Otto Merk, Tübingen 1977 7, S. 1 ff. (Die Verkündigung Jesu, S. 34 ff. (Die Verkündigung der Urgemeinde).

Klaus Berger und Carsten Colpe (Hg.), Religionsgeschichtliches Textbuch zum Neuen Testament, Göttingen, Zürich 1987, S. 27 ff. (Religionsgeschichtliches Vergleichstextmaterial nicht christlicher Provenienz zu einzelnen neutestamentlichen Texten).

Carl Schneider, Geistesgeschichte der christlichen Antike (gekürzte Sonderausgabe des erstmalig 1954 erschienenen Werks), München 1970.

Adolf Harnack, Dogmengeschichte, Freiburg i. B, 1898 3.

Ernst Troeltsch, Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen 1912 , ND Tübingen 1994.

Günter Stemberger, Das klassische Judentum. Kultur und Geschichte der rabbinischen Zeit (70 n. Chr. - 1040 n. Chr.), München 1979.

QUELLEN

Matthäus Evangelium, Kap. 3 ff.Dt. Übersetzungdes nach: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Einleitungen zu jedem der biblischen Bücher und erklärenden Anmerkungen zu den Texten. In ungekürzter Fassung herausgegeben von T. Schwegler und A. Herzog (Große Familien-Bibel), Zürich 1974, S. 1425 f.

Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Deutsche Übersetzung nach: Diogenes Laertios, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Unter Mitarbeit von Hans Günter Zekl neu herausgegeben sowie mit Vorwort, Einleitung und neuen Anmerkungen zu Text und Übersetzung versehen von Klaus Reich, (1921) Hamburg 1990 3, S. 214 - 226.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen 9, 1 - 8. Griechischer Text und deutsche Übersetzung aus: Marc Aurel, Wege zu sich selbst. Griechisch-deutsch. Herausgegeben und übersetzt von Rainer Nickel, Düsseldorf, Zürich 1998, S. 213 - 219.

Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia, Buch 1.Lateinischer Text und deutsche Übersetzung nach: Valerius Maximus. Facta et dicta memorabilia. Denkwürdige Taten und Worte. Lateinisch - Deutsch. Auswahl, Übersetzung, Erklärungen und Register von Ursula Sangmeister, Stuttgart 1991, S. 6 - 31.

Plotin, Enneaden 6, 9, 9. 1 - 79. Über das Eine. Deutsche Übersetzung nach: Plotin, Ausgewählte Schriften. In der Übersetzung von Richard Harder, teilweise überarbeitet von Willy Theiler und Rudolf Beutler, herausgegeben von Walter Marg, Stuttgart 1973, S. 144 - 165.

Flavius Iosephus, Gegen Apion 2, 19 - 30. Dt. Übersetzung des griechischen Textes nach: Des Flavius Josephus kleinere Schriften (Selbstbiographie - Gegen Apion - Über die Makkabäer). Übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Heinrich Clementz, Halle um 1901, S. 176 - 184.

Paulus, 1. Korinterbrief. Dt. Übersetzung nach: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments mit Einleitungen zu jedem der biblischen Bücher und erklärenden Anmerkungen zu den Texten. In ungekürzter Fassung herausgegeben von T. Schwegler und A. Herzog (Große Familien-Bibel), Zürich 1974, S. 1654 f.

Ambrosius, De officiis ministrorum. Lat. Text: J. P. Migne, Patrologiae cursus completus, Series Latina, Bd. 16, Paris 1880, S. 110 f.


LV Gizewski WS 2001/2002.

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)