Kap. 2: Zu den Verfahren der Prognose und Planung in antiker Betriebs-, Volks- und Globalwirtschaft

I. Allgemeines in Zusammenfassung zu 'Betriebswirtschaft', 'Volkswirtschaft', 'Staatswirtschaft', 'internationalem' Wirtschaftshandeln, Marktwesen und Ausbeutungsverhältnissen in der Altertumsgeschichte.

- Durch natürliche Abgrenzungen gebildete Bevölkerungsräume.

- Verkehrsverbindungen über Land, Fluß und und See. Häfen, Knotenpunkte und Pässe.

- Bevölkerungsverteilungen und -verdichtungen.

- Völkerbildungen und -bewegungen.

- Der vorderorientalisch-mediterrane Wirtschaftsraum, seine Gliederung in 'Volkswirtschaften' und seine Nachbarräunme im Altertum.

- Lebenswichtige und wertvolle Güter des Altertums.

- Die Verteilung der natürlichen Güter und menschlichen Erzeiggnisse

durch Krieg,

durch staatliche Regelung,

durch Privathandel und andere Privatgeschäfte.

II. Zur 'Betriebswirtschaft' am Beipiel der Kalkulation eines antiken Landwirtschaftsbetriebs.
Übung 1

1. Was erfahren wir aus dem Text über die wirtschaftliche Zweckbestimmung und Kalkulation beim Kauf und bei der Verwaltung eines Landgutes?

2.Wie kann man den dort empfohlenen sozialen Umgang mit menschlichen Arbeitskräften wirtschaftsmoralisch charakterisieren? Wie werden diese bezahlt und behandelt?

3. Welchen sozailen und wirtschaftlichen Status wird der Autor des Werkes Ihres Erachtens haben. An welchen Leserkreis wendet er sich mit seinem Werk?

III. Wirtschaftliche Ausbeutung durch Sklaverei.

IV. Wirtschaftliche Ausbeutung durch Kolonat.

V. Eroberung und wirtschaftliche Ausbeutung fremder Länder am Beispiel des 1. und 2. Attischen Seebundes.

VI. Wertvolle und lebenswichtige Güter im Wirtschaftsraum des Imperium Romanum.

Übung 2.

1. Welche wichtigen Handelslinien gibt das Kartenbild an.

3. In welcher Hinsicht könnte der Umfang des Imperium Romanum durch wirtschaftliche Gegebenheiten mitbedingt worden sein?

2. Welche Güter und Werte, die die Karte angibt, könnten kriegerische Konflikte in der Geschichte des Imperrium Romanum mitbestimmt haben?

VII. Das Imperium Romanum als 'Räuberbande' in christlich-spätantiker Sittenkritik.

Übung 3.

1. Lesen Sie den beigefügten Text.genau durch.Ist der Autor Ihnen bekannt? Welche geistesgeschichtliche Bedeutung hat der Autor?

2. Was hält der Autor dem Römischen Reich aus welchen Gründen vor? Warum erscheint er so streng? Welche historischen Alternativen hätte es geben können?

Zu Literatur, Medien und Quellen.

Alle Zitate aus Quelleneditionen, Literatur, Karten-, Bild- und Tonwerken erfolgen ausschlielich zum Zwecke des wissenschaftlichen Gebrauchs in Forschung und Lehre. Die einzelnen Titel sind im Literatur-, Medien- und Quellenverzeichnis aufgeführt. C. G.


Bearbeitungsstand: 14. Juni 2012.

Autor des WWW-Skripts: Christian Gizewski, Prof. Dr., TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP:christian.gizewski@.tu-berlin.de