Kap. 8: Zum antiken Erbe in Strategie und Taktik späterer Epochen.


I. Allgemeines.

- Neuerungen in Burgenbau, Reiterei und Distanzwaffen des Mittelalters

- Die Erfindung des Schwarzpulvers an der Schwelle zur Neuzeit.

- Die Anpassung der Waffen- und Befestigungstechnik an die Möglichkeiten stetig gesteigerter Sprengkraft und Schußweiten.

- Die Anpassung der Heeresorganisation und der Gefechtsführung an die Fortentwicklung der Waffen- und Befestigungstechnik (bewegliche Heere, indirekte Operationen).

- Die Entwicklung des Luftkrieges und seiner strategischen und taktischen Möglichkeiten.

- Die Fortentwicklung der im Krieg einsetzbaren Zerstörungskräfte vom Schwarzpulver über das Dynamit bis zur Kernspaltung und -fusion. Die Entwicklung bakteriologischer und chemischer Waffen.

- Die prinzpielle Unbeherrschbarkeit künftiger kriegrischer Konflikte zwischen Mächten mit Massenvernichtungswaffen.

II. Neuerungen in Burgenbau, Reiterei und Distanzwaffen des Mittelalters. Die Erfindung des Schwarzpulvers an der Schwelle zur Neuzeit.

Übung 1.

1. Was veränderte sich in der Kriegführung seit dem Aufkommen des Pulvers? Von wem wurde dieses wann erfunden?

2. Welche Waffen und Geschosse gab es seither? Wie entwicklten sie sich?

3. Welche Abwehrvorkehrungen gab es seither, und wie entwickelten sie sich?

III. Die Anpassung der Waffen- und Befestigungstechnik an die Möglichkeiten stetig gesteigerter Sprengkraft und Schußweiten.

IV.Die Anpassung der Heeresorganisation und der Gefechtsführung an die Fortentwicklung der Waffen- und Befestigungstechnik (bewegliche Heere, indirekte Operationen).

Strategie und Taktik in neuzeitlichen Großgefechten (Schlachten).

1 Schlacht bei Leuthen.

2 Schlacht bei Austerlitz.

3 Schlacht bei Tannenberg.

VI. Die Fortentwicklung der im Krieg einsetzbaren Zerstörungskräfte von der Fortentwicklung des Schwarzpulvers über das Dynamit bis zur Kernspaltung und -fusion. Die Entwicklung bakteriologischer und chemischer Waffen.

VII. Entwicklung des Luftkrieges.

VIII. Die strategischen und taktischen Vergahren 'moderner' Kombination von Land-, See- und Lutftkriegsmöglickeiten.

VIII. Die prinzpielle Unbeherrschbarkeit kriegerischer Konflikte zwischen Mächten mit Massenvernichtungswaffen.

Übung 2.

1. Inwieweit hing die Gruppierung der jeweiligen Block-Streitkräfte in Deutschland mit dem Ost-West-Konflikt der Zeit zwischen 1945 und 1990 zusammen?

2. Welche größeren Truppenkörper beider Seiten waren in Deutschland einander gegenübergestellt?

3. Inwiefern könnten sich in dieser Konfrontations-Anordnung Muster antiker Grenzsicherungen und Grenzkonflikte wiederfinden? Was ist jedoch grundsätzlich anders geworden?

IX. Das völkerrechtlich bindende Verbot der Angrifsskriegsführung in der UNO-Charta vom 24. 10. 1945.

Alle Zitate aus Quelleneditionen, Literatur, Karten-, Bild- und Tonwerken erfolgen ausschlielich zum Zwecke des wissenschaftlichen Gebrauchs in Forschung und Lehre. Die einzelnen Titel sind im Literatur-, Medien- und Quellenverzeichnis aufgeführt. C. G.

Zu Literatur, Medien und Quellen.


Bearbeitungsstand: 20. Juni 2012.

Autor des WWW-Skripts: Christian Gizewski, Prof. Dr., TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP:christian.gizewski@.tu-berlin.de