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zur LV und WWW-Seite 'Gizewski, Prophezeiung und Prognose in der Altertumsgeschichte.'
LV-Ankündigung für das Sommersemester 2012.rn.

Zum Inhalt:

Ein Teil der menschlichen Intelligenz ist auf die Zukunft ausgerichtet. Das kommt etwa im lateinischen Wort 'prudentia' (Klugheit) zum Ausdruck, das sprachgeschichtlich mit dem Verb 'providere' (voraussehen) zusammenhängt. Zukunftsvorstellungen können religiös-visionären, aber auch prognostischen oder entscheidungsbezogen-pragmatischen Charakter haben. Den vielfältigen, historisch überlieferen Phänomenen solcher Art aus der Geschichte des vorderorientalisch-mediterranen Altertums in exemlarischer Stoffauswahl nachzugehen, wird Aufgabe der angekündigten Lehrveranstaltung sein. Dabei wird es nicht nur um Texte und Bildmaterial als direkt über die Zukunft sprechende Quellen gehen, sondern auch um allgemeinhistorische Schlußfolgerungen, die sich etwa aus der Siedlungs-, Bau- und Stadtgeschichte, aus der Verkehrs- und Handelsgeschichte, aus der Völkergeschichte und nicht zuletzt aus der Militär- und Kriegsgeschichte des vorderorientalisch-mediterranen Altertums ableiten lassen.

Zu Lehrveranstaltung und Skript eingehender:

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Allgemeine Vorlesungszeit im SS 2012:

10. April 2012 - 14. Juli 2012

Zeit der Lehrveranstaltung:

Wöchentlich freitags 10 - 12 Uhr.

Erster Termin: Freitag, 13. April 2012

Letzter Termin: Freitag, 13. Juli 2012

Ort:

H 3002

WWW-Seite:

Parellel zur Lehrveranstalung wird - soweit sinnvoll - ein ständig fortentwickeltes WWW-Skript unter der WWW-Adresse

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Auditorium/PrPrAlt/Portal.html

zugänglich sein.

Der Zugang zu den LV der Fachteilgebieten 'Geschichte' und damit auch zu der LV Gizewski im SS 2012 ist zu finden über die Suchfunktion des TUB-Gesamt-LV-Verzeichnisses für das Sommersemester 2012

http://lsf2.tubit.tu-berlin.de/

Teilnahmearten:

Die LV kann von ihren studienberechtigten Teilnehmern (einschließlich BANA-Studenten) genutzt werden

als rein informative Lehrveranstaltung für sudienberechtigte Interessenten aller Art (ohne Testat)

als Vorlesung (regelmäßiger Besuch ist Voraussetzung und wird durch Testat bestätigt)

oder als Seminar (regelmäßiger Besuch mit Anfertigung einer größeren schriftlichen Arbeit innerhalb des laufenden Semesters; deren Ergebnis wird besonders bescheinigt).

Aufgaben für die schriftliche Arbeit:

Für die schriftliche Bearbeitung stehen zwei antike Texte bereit.

Entweder das Jesaja-Buch des Alten Testaments (Kap. 14 - 27).

Oder das Werk des Vitruv 'Über die Architektur' (Buch 5 und 6).

Die Bearbeitung betrifft die jeweiligen Werkteile selbst - mit all ihren Elementen - und einige wenige, aber einschlägige wissenschaftliche Literatur dazu, die Sie jedoch selbst ermitteln und ggf. in einer Bibliothek einsehen müssen; bloßes Titelzitieren ist nicht zulässig.

Folgendes müssen Sie in beiden Fällen tun:

1. Lesen Sie den zu bearbeitenden Text genau durch und geben Sie ihn in Ihren eigenen Worten - also grndsätzlich ohne Direktzitate von Sätzen oder auch längeren Satzteilen - möglichst genau, aber in einer dem vorgesehenen Umfang der Arbeit (mindestens 13 Seiten; siehe unten) angemessenen Kürze wieder. Vermeiden Sie unnötige Längen und Wiederholungen, unklare und modische oder sondersprachliche Formulierungen und auch Schreibfehler und sonstige Flüchtigkeiten.

2. Folgende Fragen sind von Ihnen zu bearbeiten:

- In welcher Zeit ist der Text entstanden?

- Wer war sein Autor?

- Aus welchem wissenschaftlichen Editions-Werk haben Sie den Text entnommen? Sie werden dabei im allgemeinen eine wissenschaftliche Übersetzung ins Deutsche verwenden.

- In welchem Zusammenhang steht der Text als Werkteil mit den übrigen (d. h. nicht eingehender zu bearbeitenden) Teilen des Geamtwerks?

- Was erscheint Ihnen an dem Text unter dem thematischen Aspekt 'Prognose' oder 'Prophezeiung' wichtig?

3. Führen Sie stets geeignete wissenschaftliche Literatur an, nachdem Sie selbst sie - in der Regel bei einem Bibliotheksbesuch - eingesehen haben.

4. Die Arbeit muß maschinengeschrieben, mindestens 13 Seiten lang, auf DIN A 4-Papier in normaler Schriftgröße und ohne unnötige Abstände und Ränder sein.

Die rechtzeitig, also spätestens am 29. Juni 2012 - am besten aber etwas früher - abzugebenden schriftlichen Arbeiten werden in der letzten Sitzung der Vorlesungzeit, also am 13. Juli 2012 besprochen und zurückgegeben.

Bis zum letzten Vorlesungstermin nicht abgeholte und besprochene Arbeiten samt einer vorliegenden Leistungsbescheinigung bewahrt der Dozent auf, bis sie bei ihm abgeholt werden. Die Aushändugung setzt eine vorherige persönliche Erörterung voraus.

Diese Hinweise lassen sich sowohl in Ihrem als auch in meinem eigenen Interesse leider nicht vermeiden, wofür ich um Verständnis und Nachsicht bitte.

C. G., 13. Juli 2012

Testate, Seminarscheine und sonstige Bescheinigungen, notwendige Anwesenheitsliste: de

Wegen Testaten, Seminarscheinen, sonstiger Bescheinigungen und generell aller Fragen richten Sie sich ggf. an: Christian Gizewski, Tel.: 030-8337810 oder EP: christian.gizewski@tu-berlin.

Achtung: Für Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur nebenher besuchen möchten, sondern Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der regelmäßige, d. h. auch der ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung.

Unvermeidliche Fehlzeiten müssen schriftlich begründet, Gründe für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) gemacht werden.

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(Bearbeitungsstand: 13. Juli 2012)

Autor des WWW-Skripts: Christian Gizewski, Prof. Dr., TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP:christian.gizewski@.tu-berlin.de