Kap. 5:

'Demagogische Aktionen'. Beispiele: Der Prozeß des Sokrates und Caesars Rechtfertigung seiner Usurpation. 

 INHALT

1. Politische Kampagnen und der Prozeß gegen Sokrates i. J. 399 v. Chr.

2. Die politisch-publizistische Kampagne Caesars zur Rechtfertigung seiner gegen die traditionelle römische Verfassung gerichteten Usurpation i. J. 49 v. Chr.

3. Das Spektrum politischer und politisch motivierter justizieller Kampagnen im Laufe der antiken Geschichte.

4. Literatur, Medien, Quellen.

Zu den stichwortartigen Hinweisen siehe das Vorwort zu diesem Skript.  

1. Übung 5, Teil 1.: Politische Kampagnen und der Prozeß gegen Sokrates i. J. 399 v. Chr.

AUFGABE:

Wie erscheint die Stellung des Sokrates in der Athener Öffentlichkeit lange vor, bei und nach dem Prozeß gegen ihn im Lichte der Aussagen der im folgenden wiedergegeben Quellentextauszüge? Welche Gründe mag es Ihres Erachtens für seine aus heutiger Sicht unverständlich erscheinenden Verurteilung gegeben haben?



Lösung zu Übung 5, Teil 1.

2. Übung 5, Teil 2: Die politisch-publizistische Kampagne Caesars zur Rechtfertigung seiner gegen die traditionelle römische Verfassung gerichteten Usurpation i. J. 49 v. Chr.


AUFGABE:

Wie erscheinen Caesars Maßnahmen gegen seine innenpolitische Gegner in seiner eigenen und in Plutarchs Darstellung motiviert? Wie schildern beide Darstellungen die Verbindung des Einsatzes militärischer Gewalt mit den Möglichkeiten öffentlicher Argumentation?



Lösung zu Übung 5, Teil 2.

3. Das Spektrum politischer und politisch motivierter justizieller Kampagnen im Laufe der antiken Geschichte.

Die Amtsbewerbung in Griechenland und Rom.

Politische Prozesse in Athen, in der römischen Republik und im römischen Kaiserreich.

Kriegsbedingte Propaganda-Aktionen in Griechenland und Rom.

4. Literatur, Medien, Quellen.

Hinweis auch auf das Allgemeine Literatur-, Medien- und Quellenverzeichnis (ALMQ).

LITERATUR.

O. Gigon, Sokrates. Sein Bild in Dichtung und Geschichte, Bern, München 1979 2 .

Werner Dahlheim, Julius Caesar. Die Ehre des Kriegers und der Untergang der römischen Republik, München 1987.

Alexander Demandt, Der Idealstaat. Die politischen Theorien der Antike, Köln 1993.

K. W. Welwei, Die griechische Polis. Verfassung und Gesellschaft in archaischer und klassischer Zeit, Stuttgart 1983.

J. Bleicken, Die athenische Demokratie, Stuttgart 1995 4 .

Ernst Meier, Römischer Staat und Staatsgedanke, Zürich, München 1975 4.

Karl Vorländer, Geschichte der Philosophie. Mit Quellentexten, Bd. 1: Altertum, Hamburg 1990.

MEDIEN.

H. E. Stier u. a. (Hg.), Großer Atlas zur Weltgeschichte, Westermann-Schulbuch-Verlag Braunschweig 1990 (Sonderausgabe des Orbis-Verlags; eine Neuauflage ist 1998 erschienen).

E. Schmalzriedt (Hg.), Hauptwerke der antiken Literaturen. Einzeldarstellungen zur griechischen, lateinischen und biblisch-patristischen Literatur, München 1976.

QUELLEN.

Xenophon, Apomnemoneumata. Dt. Übersetzung: Xenophon, Anabasis, Hellenika, Erinnerungen an Sokrates. Hg. von Walter Müri, Gisela Strasburger und Peter Järisch, Wiesbaden um 1960, S. 625 - 645.

Diogenes Laertius, Bioi philosophon - Sokrates. Dt. Übersetzung: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, aus dem Griechischen übersetzt von Otto Apelt. Mit Vorwort, Einleitung und Anmerkungen bearbeitet und herausgegeben von Klaus Reich und Hans Günter Zekl, Hamburg 1990, S. 92 - 95.

Caesar, Bellum civile 1, 1 - 11; 26, 32 f. Dt. Übersetzung aus: Gaius Julius Caesar, Der Bürgerkrieg. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Marieluise Deissmann-Merten, Stuttgart 1983, S. 3 - 26).

Plutarch, Caesar-Biographie. Dt. Übersetzung: Alexander - Caesar. Lebensbeschreibungen. Übersetzt von Johann Friedrich Salomon Kaltwasser, redaktionell überarbeitet von Wolfgang Ritschel, Berlin, Weimar 1982, S. 118 - 126. 


 

LV Gizewski SS 1999

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)