Kap. 1 (Einführung).

ÜBERSICHT:

    1. Sprachlicher, juristischer und historischer Zugang zum Römischen Recht.

    2. Die Rechtskonzeptionen und die verschiedenen systematischen Gebiete des Römischen Rechts.

    3. Die allgemeingeschichtliche Bedeutung des Römischen Rechts in seinen verschiedenen Epochen.

    4. Literatur, Medien, Quellen.

1. Sprachlicher, juristischer und historischer Zugang zum Römischen Recht.

Der Gegenstand einer 'Geschichte des Römischen Rechts' kann primär von historischem, juristischem oder sprachlichem Interesse sein, setzt aber zum Verständnis eines dieser Aspekte immer auch eine gewisse Kenntnis der anderen voraus.

Der zeitliche Rahmen, in dem das 'Römische Recht' als geschichtliches Phänomen in Textquellen direkt faßbar oder aus ihnen und andersartigen Quellen in gewissem Umfang zu rekonstruieren ist, kann bei sinnvoll weiter Fassung auf die frühe Geschichte der Latiner und anderer 'Italiker'in Italien (seit ca. 1000 v. Chr.) erstreckt werden. Er bezieht ferner sicherlich die frühe Geschichte der Stadt Rom seit ihrer 'Gründung' (legendär seit 753 v. Chr.; 'Königszeit') ein, umfaßt aber für die Altertumsgeschichte - der Bedeutung des erschließbaren rechtlichen Quellenmaterials nach - hauptsächlich die Zeit der römischen Stadtrepublik (seit dem 5. Jht. v. Chr), der imperialen römischen Republik (seit dem Ende des 1. punischen Kriegs i. J. 241 v. Chr.) und des römischen Kaiserreiches (seit 31. v. Chr. bis zum Ende der Antike). Aber auch über ein Ende der Antike hinaus , wie auch immer man dieses definiert - eine mögliche Epochengrenze ist die Wende vom 6. zum 7. Jht.- , kann man bis weit in das Mittelalter hinein von einer Fortwirkung des Römischen Rechts und dann, seit dem 11. Jht., von einer Neuaufnahme des römischen Rechts ('Rezeption') sprechen, deren intensive Fortwirkung auf verschiedenen Rechtsgebieten bis zu den europäischen Rechtsordungen noch des 19. Jhts. reicht und in den heutigen an vielen Stellen als Traditionsgut enthalten ist.

Geschichtswissenschaftlich ist das römische Recht mithin ein Gegenstand, der zu frühen Phasen der Alten Geschichte ebenso hinführen kann wie zur jüngeren Neuzeitgeschichte und zu allen Epochen dazwischen. Das Fachteilgebiet 'Römisches Recht' (großgeschrieben) kann damit zu Kenntnissen über weit auseinanderliegenden Geschichtsepochen ebenso führen wie es umgekehrt Kenntnisse über sie in gewissem Maße voraussetzt; es muß ja naturgemäß immer auch aus seinen jeweils recht unterschiedlichen rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verstanden werden. Das römische Recht ist insoweit ein illustratives Musterbeispiel für die verschiedenen Formen bedeutungsvoller und praktisch folgenreicher 'Fortwirkung der Antike' in späteren Geschichtsepochen. Zur Erfassung des Römischen Rechts in seiner Vielfalt ist dementsprechend ein prinzipiell epochenübergreifendes historisches Interesse und auch ein entsprechend weit ausgreifendes historisches Vorwissen vorteilhaft.

Der Terminus 'Recht, auch wenn er mit dem Adjektiv 'römisch' verbunden wird, bedarf im Hinblick auf diesen weiten historischen Rahmen einer Klarstellung und Differenzierung. Wenn man in unserer Zeit umgangssprachlich oder auch juristisch von 'Recht' spricht, so meint man damit in aller Regel ein von der modernen Institution des Staates gesetztes oder zumindest anerkanntes, mit allgemeiner Bindungswirkung für die Staatsangehörigen und den Hoheitsbereich des Staates ausgestattetes, mit staatlichen Sanktionen durchsetzbares, umfassendes Gefüge von Normen für das Verhalten von Personen und Kollektiven. Daneben kennen wir ein 'vorstaatliches' Recht in Gestalt des sog. 'Naturrechts' und ein 'überstaatliches' Recht in Gestalt des 'Völkerrechts'. Wichtige Elemente dieser gegenwartsbezogenen Begriffsbestimmung des 'Rechts' können für andere Kulturregionen der Menschheit oder andere, insbesondere auch antike Rechtsepochen wegfallen oder anders aussehen als in unserer Zeit. So gibt es in allen Epochen des antiken römischen Rechts einen sehr hohen Anteil eines 'Gewohnheitsrechts', das unsere Zeit der 'konsequenten Rechtsstaatlichkeit' zwar auch noch, aber nur noch in stark eingeschränkter Form als Bestandteil der Rechtsordnung anerkennt. Demgegenüber gibt es in der Antike nur sehr eingeschränkt ein'Völkerrecht', wenn man damit ein über den einzelnen Herrschaftssystemen und Gemeinwesen stehendes allgemeinverbindliches Recht meint. Die Antike kennt ferner nicht eine 'moderne Form' der 'Staatlichkeit', bei der prinzipiell alle Ebenen des politischen Lebens eines Gemeinwesens oder Herrschaftssystems, ob freiheitlich-gewaltenteiliger oder diktatorischen Verfassungsform, auf einen unwidersprüchlich gedachten und organisierten Kern der politischen Souveränität (d. h. des politischen Letztbestimmungsrechts) ausgerichtet zu sein pflegen; dies führt in bestimmten Epochen der römischen Geschichte - etwa in der späten Republik oder in der Kaiserzeit, dazu, daß sich zum Beispiel für den Bereich der politischen Ordnung nicht immer ganz genau ermitteln läßt, welche Rechtsnormen, deren Geltung sich im Streit befindet, 'wirklich' dort Geltung haben oder nicht. Beim 'römischen Recht', das in neuzeitliche Rechtsordnungen integriert ist, ist das natürlich anders.

Aus diesem Grunde ist es zum einen sinnvoll, einen epochenübergreifenden Rechtsbegriff zu bilden, um das Gemeinsame an den verschiedenartigen Rechtsordnungen und insbesondere die zwischen ihnen bestehenden Kontinuitätsmomente erfassen zu können.

Unter Recht sollen deshalb verstanden werden: alle Arten einer von herrschaftlich-politischen oder religiös-politischen Institutionen eines Gemeinwesens oder Herrschaftssystems anerkannten, gesetzten und angewendeten Normativität für eine Gruppe oder eine Allgemeinheit von Normverpflichteten und -berechtigten. D. h.: es kommt primär darauf an, daß sich das gemeinte Gefüge von Normen in einem engen Entstehungs- oder Anwendungszusammenhang mit den Leitaktiviäten 'politischer' Institutionen befindet.

Als 'politisch' lassen sich alle Organsiationformen begreifen, die größere, familien- und verwandtschaftsübergreifende Mengen menschlicher Population ('die Allgemeinheit', die 'Öffentlichkeit') mit den Mitteln der Abstimmung und Regierung, der gesetzlichen und religiösen Regelungen, der Rechtsprechung und der hoheitlichen, bewaffneten Zwangsanwendung zu Gemeinwesen oder Herrschaftssystemen zusammenfassen.

Um 'Recht' in diesem weiten Sinne zu erfassen, ist ein spezifisches juristisches Wissen nicht Voraussetzung. Allerdings erleichtert eine Orientierung etwa an heutigen Formen juristischen Denkens durchaus ein analog verfahrendes Verständnis früherer Rechtsformen.

Zum anderen ist es sinnvoll, drei unterschiedliche, für das 'Römische Recht' wichtige, allgemeingeschichtlich bedingte, übergreifende Entwicklungsepochen zu unterscheiden:

Für das im byzantinischen Reich angewandte und gesetzte Recht ist eine Einordnung sowohl unter a) als auch unter b) als auch - teilweise - unter beiden Punkten denkbar. Zweifellos steht dieses Recht einerseits in einer weitgehenden Kontinuität zum antiken römischen Recht; andererseits gehört es dem Mittelalter und seinen allgemeingeschichtlichen Strukturen zu. Diese treten rechtlich durchaus hervor (z. B. in der Veränderung der Verwaltungsorganisation des Reiches oder der Ordnung des Hofes) und sind auch bei der Rechtsinterpretation im übrigen naturgemäß mitzuberücksichtigen.

'Römisches Recht' im Sinne der vorherigen Abgrenzungen ist im allgemeinen, aber nicht notwendig lateinischsprachig formuliertes Recht. In der antiken, aber auch in der byzantinisch-nachantiken Geschichte wird es in starkem Maße auch in griechischer Sprache amtlich propagiert. Es gibt auch eine kleinere Anzahl überlieferter Übersetzungen römischer Rechtstexte in anderen antiken Sprachen (z. B. aramäische wie das 'Syrisch-römische Rechtsbuch d. 5. Jhts.), welche allerdings im Römischen Reich nicht den Charakter von Amtssprachen haben. In nachantiker Zeit läßt sich an nicht-lateinischsprachigen Rechtsquellen der germanischen 'Barbarenreiche' öfters die Übersetzung lateinischer Rechtstexte oder lateinisch-spachiger Rechtsbegriffe feststellen. In der Neuzeit, inbesondere seit der zunehmenden und schließlich alleinigen Verwendung der Nationalsprachen für die staatliche Gesetzgebung und Rechtsprechung, wird der Gebrauch materiell römisch-rechtlicher Denkformen und Normen in nicht-lateinischer Sprache üblich, und dies setzt sich auch im Bereich der Rechtswissenschaft durch.

Dennoch ist für die antiken und mittelalterlichen Quellen des römischen Rechts eine ausreichende Kenntnis sowohl des Lateinischen - in seinen verschiedenen sprachgeschichtlichen Epochen - als auch des Griechischen prinzipiell unerläßlich, und zwar nicht nur der allgemeinsprachlichen, sondern auch der spezifisch rechtsbezogenen, also 'juristischen' Terminologie. Da diese Sprachkenntnisse bei heutigen Lesern römischer Rechtstexteim allgemeinen nicht vorausgesetzt werden können, bleibt für ein sprachliches Verständnis zumeist nichts anderes übrig als der indirekte Weg über die Übersetzung. Dabei muß allerdings ausdrücklich auf die erheblichen Gefahren übersetzungsbedingter, weil von heutigen sprachlichen Bedeutungsfeldern ausgehender Fehldeutungen antiken Rechts hingewiesen werden, die sich aus dem ausschließlichen Gebrauch von Übersetzungen ergeben können.. Wie in anderen derartigen Problemlagen ist u. U. die schwerpunktmäßige oder wenigstens fallbezogene Nachprüfung bestimmter problematisch erscheinender Übersetzungen mithilfe eines wissenschaftlich-fachlich einschlägigen Wörterbuchs für ein richtiges Verständnis der altsprachlichen Quelle sinnvoll.

Übung 1 a.

AUFGABEN:

Der nachfolgend wiedergegebene lateinischsprachige Rechtsquellentext 'XII. DE OFFICIO PRAEFECTI URBI' ist für einen nicht sprachlich, fachlich und historisch vorgebildeten Leser im allgemeinen unverständlich.

1. Versuchen Sie dennoch, aufgrund Ihres Wissensstandes aus Einzelheiten des Textinhalts und seiner formalen Präsentation festzustellen,

    a) worum es sich etwa handelt,

    b) welcher Zeit des Altertums der Text zuzuordnen ist.

2. Stellen Sie ferner stichwortartig zusammen, was Ihres Erachtens für ein schnelles Textverständnis vorrangig zu klären wäre und was Sie selbst in dieser Hinsicht sinnvoll unternehmen können.

Beispiel einer römischen Rechtsquelle.


Lösung zu Übung 1.

Übung 1 b.

    AUFGABEN:

    1. Versuchen Sie, die hier abgebildete Amtsperson ihrer Funktion nach zu bestimmen und historisch einzuordnen.

    2. Was sagt der im folgenden übersetzt wiedergegebene Quellentext über den Aufgabenbereich des dort behandelten Beamten aus?

Rechtsgeschichtliche Analyse einer Bild- und einer Textquelle.


Lösung zu Übung 1 b.

2. Die Rechtskonzeptionen und die verschiedenen systematischen Gebiete des Römischen Rechts.

Übung 1 c.

    AUFGABEN:

    1. Welche Begriffe und Gliederungen des Rechts bietet der nachfolgend wiedergegebe Auszug aus einem juristischen Lehrbuch für Anfänger der justinianischen Zeit (6. Jht. n. Chr.)?

    2. Wo lassen sich Unterschiede, wo Gemeinsamkeiten zu heutigen Vorstellungen von der Rechtsordnung ausmachen?

Einteilung des römischen Rechts.

Zu Rechtsbegriffen und zur Systematik des Römischen Rechts im Spiegel der spätantik kodifizierten römischen Rechstradition.

Lateinischer und deutscher Text aus: Corpus Iuris Civilis. Die Institutionen. Hg. von Okko Behrend, Rolf Knütel, Berthold Kupisch, Hans Hermann Seiler. Text und Übersetzung, Heidelberg 1993, S. 1 -. 5.


Lösung zu Übung 1 c.

3. Die allgemeingeschichtliche Bedeutung des Römischen Rechts in seinen verschiedenen Epochen.

a) Archaisches Stammes- und Stadtrecht im mittleren Italien des frühen ersten Jahrtausends v. Chr:

Die Beleuchtung der polyethnischen Traditionen im Italien des frühen 1. Jts.: die Überlagerung altitalischer, italisch-indogermanischer, etruskischer, griechischer u d auch punischer Traditionen dort.

Institutionelle Parallelentwicklungen in Rom und anderen italischen Völkerschaften des frühen ersten Jts.

Die literarisch überlieferte rechtsgeschichtliche Legendenbildung für Rom im Lichte der quellenmäßig faßbaren institutionellen Entwicklung einer frühen römischen Stadtvolks- und Amtsverfassung (1)

b) Das stadtrömische Recht Roms in den ersten Jahrhunderten der Republik.

Die literarisch überlieferte rechtsgeschichtliche Legendenbildung für Rom im Lichte der quellenmäßig faßbaren institutionellen Entwicklung einer frühen römischen Stadtvolks- und Amtsverfassung (2)

Politische Gründe und außerrrömische Parallelen für die frühe stadtrömische Rechtskodifikation im XII-Tafel-Gesetz.

Konkrete Motive und Gesamtcharakter der Herausbildung eines republikanisch-stadtrömischen Gesetzesrechts und seiner verschiedenartigen Gesetzgebungsinstitutionen.

Die Differenzierung des Gerichtswesens und die Entstehung einer nicht-sakralen, öffentlich auftretenden Rechtsgelehrsamkeit.

c) Das Reichsrecht des sich entfaltenden Imperium Romanum bis zum Ende der Republik.

Die rechtliche und administrative Behandlung der Provinzen und der neuen römischen Koloniebildungen dort.

Verfassungsrechtskonflikte und -reformen in der späten Republik und das Anwachsen der verfassungsmäßigen Bedeutung der Militärmacht bis zur Usurpation Caesars.

d) Das Römische Recht in seiner kaiserzeitlichen Entwicklung bis zum spätantiken kaiserlichen Kodex-Recht und Kirchenrecht.

Die Veränderung der republikanischen Verfassung durch den 'Einbau' eines monarchischen Souveräns.

Die allmähliche rechtliche Angleichung der Provinzen an Italien unter kaiserlicher Herrschaft.

Grundlegende kaiserliche Hof-, Verwaltungs- und Militärreformen.

Kaiserliche Gesamtrechtsedikte und Rechtskodifikationen.

Die Entstehung der offiziellen christlichen Kirchenorganisation und ihres Rechts.

e) Die frühmittelalterliche Fortwirkung des Römischen Rechts.

Die kulturelle Bedeutung des Fortbestands römischer Rechtstraditionen außerhalb staatlich-römischer Setzung und Rechtspflege.

Umbau und Anpassung römischer Rechtsnormen in 'barbarischen' Nachfolgereichen des Imperium Ronmaum.

f) Die Rezeption des Römischen Rechts seit dem 12. Jht. in ganz Europa.

Die geschichtliche Bedeutung und die Triebkräfte der im Spätmittelalter neu einsetzenden 'Rezeption' des antiken römischen Rechts im italienischen, französischen und deutschen Bereich.

Die Entwicklung des europäischen Universitätswesens und der Jurisprudenz.

Die Entwicklung des 'staatlichen' und des kirchlichen Gesetzesrechts unter römischem Traditionseinfluß.

g) Die Bedeutung des Römischen Rechts in der neuzeitlichen europäischen Staatenentwicklung.

Das moderne bürgerliche Recht (Zivilrecht) und die 'Pandektistik'.

Das moderne Völkerrecht und seine antiken (auch römischen) Vorlagen.

Die Verfassungskonzepte, Rechtsstaatsprinzipien und Grundrechtskataloge moderner Staaten und die sie prägenden antiken (auch römischen) Vorbilder und normativen Muster.

4. Literatur, Medien, Quellen.

Hinweis auf das Allgemeine Literatur-, Medien- und Quellenverzeichnis zu diesem Skript sowie auf die allgemeinen wissenschaftlichen Hilfsmittel für Althistoriker, die bei dem vorliegenden Thema nicht außer acht gelassen werden sollten.

Lexika und Handbücher der römischen Rechtsterminologie; Fachzeitschriften zum Römischen Recht.

H. Heumann, E. Seckel, Handlexikon zn den Quellen des römischen Rechts, Graz 197111.
G. Panly, G. Wissowa (Hg.), Realencyklopädie der classischen Altertumswissenschaft, 83 Halbbände mit 2 Registerbänden , Stuttgart 1894 -1997 (Abk.: RE)
H. Cancik u.a. (Hg.) , Der Neue PauIy, Bd. 1 ff. 1997ff. (Okt. 2000 noch nicht abgeschlossen, aber weitgehend vorliegend)
Zeitschrift derSavigny-Stiftung für Rechtsgeschichre, Romanistische Abteilung, Weimar u. a. O., seit 1880 (Abk.: SZ, ZRG oder ZSavRom)

Gesamtdarstellungen der Systematik und Dogmatik des Römischen Rechts oder größerer Teilgebiete.

M. Kaser Das römische Privatrecht, 2 Bände, Bd. 1: Das altrömische, das vorklassishce und das klassische Recht, Bd. 2: Die nachklassischen Entwicklungen, München 19712/19752 (Handbuch der Altertumswissenschaft X 3.3.1/2).
M. Kaser, Römisches Privatrecht. Ein Studienbuch 199216.
M. Kaser, Das römische Zivilprozeßrecht, München 1996 2.
T. Mayer-Maly, Römisches Privatrecht ,Wien 19992.
D. Liebs, Römisches Recht, Göttingen 1995 5.
A. Bürge, Römisches Privatrecht, Darmstadt 1999.
Th. Mommsen, Römisches Staatsrecht, 3 Bde., Bd. 1 und 2, Leipzig 1887 3, Bd. 3, Leipzig 1888 3.
Th. Mommsen, Römisches Strafrecht, Leipzig 1899 (ND München 1992).
J. Bleicken, Die Verfassung der römischen Republik, Paderborn 1995 7.
J. Bleicken, Verfassungs- und Sozialgeschichte des römischen Kaiserreichs, 2 Bde., Paderborn 1995 4 und 1994 3.
G. Radke, Die Götter Altitaliens, Münster l979 2 .
K. Latte. Römische Religionsgeschichte, München 1960.
J. Gaudemet, L'Èglise dans l'Empire romain, IVe au Ve siècles, Paris 1965.

Gesamtdarstellungen der Geschichte der Römischen Rechts.

F. Wieacker Römische Rechtsgesehichte I, München 1988 (Handbuch der Altertumswissenschaft X 3.1.1).
G. Dulckeit, F. Schwarz, W. Waldstein, Römische Rechtsgeschichte, Köln 1995 9.
W. Kunkel Rumische Rechtsgeschichte , Köln 1990 12.
M. Bretone, Geschichte des römischen Rechts, München 1992.
Friedrich Ebel, Georg Thielmann, Rechtsgeschichte. Ein Lehrbuch, Bd. 1: Antike und Mittelalter, Heidelberg 1998 2.

Umfassendere Quellensammlungen und Gesamtdarstellungen der Quellen des Römischen Rechts.

P. Krüger, Geschichte der Quellen und Litteratur des römischen Rcchts, München 1912 2.
L. Wenger, Die Quellen des römischen Rechts, Wien 1953.
H.- A. Rupprecht, Kleine Einführung in die Papyruskunde, Darmstadt 1994.
Fontes Iuris Romani Anteiustiniani (Abk. FIRA), 3 Bde, Bd. 1: Leges, Hg. S. Riccobono u. a., Florenz 1968, Bd. 2: Auctores, Hg. J. Baviera, Florenz 1968, Bd. 3: Negotia, Hg. V. Arangio-Ruiz, 1972 2.
G. Rotondi, Leges publicae populi romani (Zeitliche Übersicht und jeweils kurze Kommentierung, (1922) ND Hildesheim 1966.
D. Flach, S. von der Lahr, Die Gesetze der römischen Repuhlik, Darmstadt 1994.
O. Lenel, Das Edictum Perpetuum, Leipzig 1927 3.
Corpus Iuris Civilis, 4 Bände, 1. Bd.: Institutiones, Digesta, Hg. P. Krüger und Th . Mommsen, Berlin 1872, Bd. 2: Codex, Hg. P. Krüger, Berlin 1877, Bd. 3: Novellae, Hg. R. Schoell und G. Kroll, Berlin 1895.
O. Behrends, R. Knütel, B. Kupisch, H.H. Seiler, Corpus Iuris Civilis (Urext und dt. Übersetzung), I: Die Institutionen, Heidelberg1997 2, II: Digesten , Bücher 1-10, Heidelberg 1995).
Codex Theodosianus, 2 Bde., Hg. Th. Mommsen und P. M. Meyer, Berlin 1904/5 und 1971 4.
L. Huchthausen (Hg.), Römisches Recht (Auswahl wichtiger Quellentexte mit dt. Übersetzungen), Berlin, Weimar 1991 4.
M. Fuhrmann, Detlef Liebs, Exempla Iuris Romani. Römische Rechtstexte (Exemplarische Auswahl wichtiger Quellentextstellen), München 1988.

In diesem Kapitel verwendete Medien:

In diesem Kapitel verwendete Quellentexte.

Corpus Iuris Civilis. Die Institutionen. Hg. von Okko Behrend, Rolf Knütel, Berthold Kupisch, Hans Hermann Seiler. Text und Übersetzung, Heidelberg 1993, S. 1 -. 5.
Ulpianus, De officio praefecti urbi' = Dig. 1, 12, 1, 1 - 2 / 4 - 5 / 8 - 14 nach: Exempla Iuris Romani. Römische Rechtstexte. Herausgegeben, übersetzt und erläutert von Manfred Fuhrmann und Detlef Liebs, München 1988, S. 34 - 37.

LV Gizewski im WS 2000/2001

Autor: Christian Gizewski (EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de)