EINLEITUNG

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Gizewski, Eine Sozialstaats-Verfassung für Deutschland, ihre Traditionen und Perspektiven.

Im Wintersemester 2016/2017 und Sommersemester 2017.

Lehrvortrag mit Diskussion.

IN FORTENTWICKLUNG.

Bearbeitungsstand: Febr. 2016.

Zum Inhalt:

Die Bundesrepublik Deutschland ist nach ihrem Grundgesetz (Art. 20 und 28 GG) ein 'demokratischer und sozialer Bundesstaat'. Schon bei ihrer Gründung und später besonders bei der Wiedervereinigung der beiden Nachkriegsteile Deutschlands 1989/1990 stellte sich die Frage, was das - nicht nur im Hinblick auf die vormalige DDR - verfassungsrechtlich genau bedeute. In unserer Zeit erfordern soziale Versorgungs-Notstände, Zuwanderung und Erwerbslosigkeit die klare Neufestlegung grundlegender Regeln und Grundrechte einer zeitgemäßen Sozialstaats-Verfassung. Politische, philosophische, religiöse und sogar rechtliche Traditionen erfordern es, 'neo-liberale' Einseitigkeiten derzeitiger Gesetzgebung und Regierungspolitik in Deutschland aufzugeben und möglichst konkrete und zugleich prinzipielle Alternativen zu entwickeln. Der geschichtliche und politische Rahmen des Verfassungs-Themas macht eine weitgehende Konzentration auf die Bundesrepublik Deutschland sinnvoll. Der Lehrvortrag ist jeweils mit einer - in starkem Maße auch politischen - Diskussion verbunden.

Die im WS 2916/2017 begonnene, wegen eines Klinikaufenthalts leider nur bis zu den Weihnachtsferien ausführbare Lehrveranstaltung wird mit weiter entwickelter Thematik im SS 2017 wiederaufgenommen.

>>> Skript Übersicht.

Zum vergangenen Semester (WS 2016/2017).

WS 2016 an der TU Berlin 2017: 3. 10. 2016 -21. 3. 2017,

Vorlesungszeit: 17. 10. 2016 - 18. 2. 2017: vorlesungsfrei: 19. 12. 2016 - 2. 1. 2017.


Lehrveranstaltungs-Nr. 3132 L 600 LV-Verzeichnis der TUB.

(LV-Suchbereiche: 'Für Hörer aller Fakultäten', 'Politik und Technik', 'Freie Wahl'. LV-Zweck: Wissenschaftlich begründete, politisch-historische Allgemeinbildung).

Veranstaltungstermine: wöchentlich freitags 10 - 12 Uhr.

Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H 3008.

Erster Termin: Freitag, 21. 10. 2016

Die letzten Termine nach den Winterferien im Januar und im Februar 2017 konnten wegen eines mehrwöchigen Klinik-Aufenthalts des Dozenten im Januar nicht stattfinden.

Lehrveranstaltungs-Nr. 3132 L 600 LV-Verzeichnis der TUB.

LV-Suchbereiche im Allgemeinen Vorlesungsverzeichnis der TUB: 'Für Hörer aller Fakultäten', 'Politik und Technik', 'Freie Wahl'. LV-Zweck: Wissenschaftlich begründete, politisch-historische Allgemeinbildung.

Veranstaltungstermine: wöchentlich freitags 10 - 12 Uhr. Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H 3008.

Es hätte im WS prinzipiell die Möglichkeit gegeben, eine schriftliche Hausarbeit aanzufertigen. Diese hätte sofort nach Beginn der LV begonnen und spätestens vierzehn Tage vor dem letzten Termin der LV zur Überprüfung abgegeben werden müssen.

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Organisatorisches zum SS 2017.

SS 2017 an der TU Berlin: 1. April - 30. Sept. 2017.

Vorlesungszeit: 18. April - 22. Juli. Vorlesungsfrei: Gesetzliche Feiertage.

LV-Beginn: Freitag, 21. April 2017.

LV-Ende: Freiitag. 21. Juli 2017.

Ort: H 3008.

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Teilnahmearten und WWW-Skript 'Alte Geschichte im WWW'.

Parallel zur Lehrveranstaltung gibt es ein ständig fortentwickeltes WWW-Skript unter der WWW-Adresse

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/

(über die Abteilung 'Auditorium' der WWW-Adresse 'AGiW'). Die Themen werden angemessen übersichtsartig und exemplarisch behandelt.

Die LV kann von ihren studienberechtigten Teilnehmern - einschließlich BANA-Studenten und Studenten mit anderen Studienberechtigungen - besucht werden

1. als rein informative Lehrveranstaltung für studienberechtigte Interessenten aller Art (ohne Teilnamebescheinigung) sowie für Interessierte aller Art (ohne Gasthörerschein nach Absprache mit dem Dozenten),

2. als Vorlesung - bei regelmäßigem Besuch mit Teilnahmebescheinigung (Testat) - im Rahmen allgemeinbildender Wahllehrveranstaltungen verschiedener Fakultäten der TU Berlin, des BANA-Studiums und im Rahmen interdisziplinärer Studien,

3. nach Absprache mit dem Dozenten als Lehrveranstaltung für alle Studiengänge, die in ihren Studienordnungen die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit im Rahmen ihrer Allgemeinbildungsvoraussetzungen ermöglichen oder vorschreiben. Voraussetzung für die Erteilung eines Scheins ist der regelmäßige Besuch und zugleich die Anfertigung einer 20-seitigen schriftlichen Arbeit innerhalb der laufenden Vorlesungszeit. D. h.: die schriftliche Arbeit ist bis spätestens 14 Tage vor dem letzten Termin der LV fertigzustellen. Nur so ist eine rechtzeitige Durchsicht und Bewertung möglich.

4. Die Teilnahme an der LV kann auch im Rahmen eines Orientierungs-Studiums stattfinden. Dazu ggf. die Studienberatung der TU Berlin konsultieren. Allgemeine Teilnahmebedingungen und besondere Leistungen.

Die LV ist sowohl für Berliner Studenten der Geschichtswissenschaft als auch anderer dem Thema naher Fachrichtungen geeignet, insbesondere im Rahmen von Allgemeinbildungsstudien, wie sie für alle technischen Studienfächer der TU Berlin in deren Studienordnungen vorgesehen sind. Die regelmäßige Teilnahme an der LV wird auf Wunsch bescheinigt. Sie kann sich auf Wunsch eines Teilnehmers auch mit der Anfertigung einer größeren schriftlichen Hausarbeit verbinden. Kleinere schriftliche Arbeiten sind im Rahmen dieser LV sinnlos und werden daher nicht aufgegeben. Die Einordnung der in der LV zu erbringenden Leistungen bestimmt sich nach den Studienordnungen, in deren Rahmen jeweils diese wissenschaftlich-allgemeinbildende LV von Studenten besucht wird. Die Art der ggf. zu erteilenden Bescheinigungen richtet sich ebenfalls nach dem jeweiligen Studiengebiet des Teilnehmers. Sie können aber auch für besondere nachgewiesene Notwendigkeiten erteilt werden. Die Leistungsbewertung erfolgt nach historisch-fachlichen Aspekten. Auch Interessenten anderer Berliner Universitäten, solche aus dem Kreis der BANA-Studenten sowie andere Interessierte (z. B hospitierende Schüler) - können nach Absprache mit dem Dozenten die Lehrveranstaltung besuchen.Die schriftliche Bearbeitung eines Themas ist mit dem Dozenten vor ihrem Beginn abzustimmen. Nur so ist ggf. eine rechtliche und eine fachlich sinnvolle Betreuung möglich.
Das Ergebnis einer schriftlichen Arbeit wird auf einem für ihren Verfasser nach der jeweils einschlägigen Studienordnung entsprechenden Formblatt bescheinigt. Dazu kommt eine angemessene Kommentierung der Leistungen, Fehler oder Nachteile der Arbeit durch den Dozenten.
Nicht kenntlich gemachte und nicht mit Belegstellen versehene Zitate aus dem Internet oder aus gedruckter Literatur (Plagiate) können dazu führen, daß eine Arbeit als nicht ausreichend bewertet werden muß. Akustische Mitschnitte der Vorlesung während einzelner Sitzungstermine setzen jeweils eine vorherige Information des Dozenten über diese Absicht voraus. Sie sind in abzugebenden Studienarbeiten nicht zitierfähig.

Testate, Seminarscheine und sonstige Bescheinigungen, notwendige Anwesenheitsliste.

Wegen aller Bescheinigungen und generell aller Fragen wenden Sie sich ggf. bitte an: Christian Gizewski, Tel.: 030-8337810 oder EP: christian.gizewski@tu-berlin.

Für Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der, wie erwähnt, ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird eine Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) sowie öfters auch eine Anwesenheitsliste geführt. Unvermeidliche Fehlzeiten müssen von solchen Teilnehmern schriftlich begründet, Gründe für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) gemacht werden. Bitte richten Sie Ihr Studienprogramm ggf. so ein.

Alle diese Hinweise müssen bedauerlicherweise, wie der Dozent nach seiner Lehrerfahrung betont, gegeben werden, um einen allseits sinnvollen Ablauf der LV zu ermöglichen.

Zur Leistungsbewertung.

Für alle Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird eine Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) geführt sowie gelegentlich eine Teilnahmekontrolle vorgenommen. Dies soll dazu beitragen, den Lehrerfolg angemessen zu sichern.

Unvermeidliche Fehlzeiten müssen bei regelmäßiger Teilnahme bitte schriftlich und rechtzeitig begründet werden, Gründe sind für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) zu machen. Bitte richten Sie alle, liebe Kommilitonen, Ihr Studienprogramm darauf ein.

Die regelmäßige Teilnahme wird außer durch das Testat auf Wunsch auch gesondert bescheinigt. Für die regelmäßige Teilnahme ist eine Normbewertung mit 'befriedigend' vorgesehen, da es innerhalb der bloßen - aber immerhin - regelmäßigen Teilnahme keine Möglichkeit zu einer begründeten Leistungsdifferenzierung gibt.

Dagegen setzt die Anfertigung einer ausführlichen schriftlichen Übungsarbeit, die in besonderen Bedarfsfällen vereinbart werden kann, eine erhebliche und vom Dozenten wirklich nachprüfbare Eigenleistung des Studenten voraus, die deshalb differenziert bewertet wird.

Dazu : Schreiben Gizewski vom 20. April 2013

Aufgaben für eine schriftliche Arbeit:

Für die schriftliche Bearbeitung ist ein historischer Quellentext (mit deutscher Übersetzung) vorgesehen. Die Arbeit muß sich eingehend mit dem Quellentext, auch in seiner Ausgangssprache, und ein oder zwei neueren wissenschaftlichen Kommentarwerken befassen.

Für die Bearbeitung sind wahlweise vorgesehen folgende Werke:

[..........................]

Die genaue Aufgabenstellung und die Bearbeitung eines Themas müssen mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abgestimmt werden, damit ggf. eine studienrechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich sind. Die Zuweisung der Bearbeitungsaufgaben erfolgt nach Annahme der Betreuung durch den Dozenten in schriftlicher Form an den jeweiligen Bearbeiter.

Bei der Ausführung der Arbeit muß folgendes beachtet werden:

1. Die Bearbeiter müssen mit eigenen Worten eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Zusammenfassung des Inhalts des zu bearbeitenden Quellentexts geben. Die einfache Zusammenstellung von Zitaten aus der Übersetzung eines Editionstextes reicht nicht aus. Auch Textzusammenfassungen heutiger wissenschaftlicher Autoren dürfen nicht einfach zitatweise anstelle einer Eigenarbeit übernommen werden.

2. Zur Arbeit gehört auch eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Darstellung des Zusammenhangs des zu bearbeitenden Quellentexts mit größeren Textzusammenhängen.

3. Ferner sind durch Bibliotheksbesuch mindestens fünf einschlägige Titel wissenschaftlich kommentierender Literatur zu ermitteln werden. Das bedeutet: die Bearbeiter müssen - u. U. mehrfach - persönlich eine einschlägige wissenschaftliche Bibliothek aufsuchen und thematisch einschlägige Werke (Bücher oder Aufsätze) selbst finden und einsehen. Dabei müssen sie sich diejenigen Werktitel, Textstellen und Bibliotheksstandorte genau notieren, die sie späterhin in ihrer schriftlichen Arbeit zitieren wollen. Ihre Angaben werden nachgeprüft.

Die schriftliche Arbeit bereitet einige - nicht zu unterschätzende - Mühe. Sie ist vor allem ohne jede fremde Hilfe anzufertigen. Sie muß bitte bis 14 Tage vor dem Ende der Vorlesungszeit abgegeben werden, damit der Dozent sie rechtzeitig vor dem Ende der Vorlesungszeit korrigieren kann. Das setzt eine ausreichend lange und rechtzeitige - am besten eine sofort beginnende - Bearbeitung während der Vorlesungszeit voraus. Dies wird erfahrungsgemäß von Bearbeitern öfters leichtsinnig unbeachtet gelassen. Aus Gerechtigkeitsgründen können keine Ausnahmen von der Abgabefrist gemacht werden.

Bei der Anfertigung der Arbeit kann, wenn wirklich nötig, der Dozent auch unter seiner Privatadresse konsultiert werden.

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Autor dieses WWW-Skripts: Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Fachgebiete Alte Geschichte, Allgemeingeschichte, Rechtsgeschichte, Politisch-historische Allgemeinbildung. Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de .

Bearbeitungstand: 20. Febr. 2016