PORTAL zur LV und WWW-Seite

'Gizewski, Zur Geschichte der Ausbeutungsverhältnisse seit der Antike.

Traditionen und Typen wirtschaftlicher Wertbildung und -Akkumulation.'

Im Wintersemester 2014/2015.

Integrierte Lehrveranstaltung.

Bearbeitungsstand: 24. September 2014.

Zum Inhalt:

Die LV knüpft an die Lehrveranstaltungen des WS 2013/2014 und des SS 2014 an, wendet sich nun aber besonders den wirtschaftlichen und politischen Voraussetzungen 'organisierter' und sich unkontrolliert verbreitender Ausbeutungsstrukturen' zu.

Die Ordnungen und Verfahren wirtschaftlicher 'Akkumulation' und 'Ausbeutung' haben eine lange Traditionsgeschichte und ausgeprägte, zeittypische Formen rechtfertigender Begrifflichkeit in Recht und politisch-wirtschaftlicher Ideenwelt. 'Aubeutung' ist letztlich die 'Verfügung' über Leben, Freiheit, Lebensgestaltung, Einkommen und Besitz der ihr Unterworfenen. Sie vollzieht sich über kommerzielle oder sonst rechtsgeschäftliche Bereicherung, politische Abgaben und 'Mehrwert'-Aneigung in privaten Herrschaftsverhältissen. Die verschiedenen Formen der Ausbeutung führen bei fehlenden demokratischen Kontrollmöglichkeiten, d. h. ohne politische Gegensteuerung durch die von ihnen betroffenen Bevölkerungsgruppen durchweg zu einer stark ungleichen Wert-Verteilung der im gesamtgesellschaftlichen ('volkswirtschaftlichen') Produktionprozeß erzeugten 'Werte' und 'Güter'. Die wirtschaftliche Wertentstehung und -verteilung verschiedener Epochen an ausgewählten Themen-Beispielen in ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart hin zu verdeutlichen und zu bewerten, ist Absicht des Vorlesung..

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Allgemeine Vorlesungszeit an der TU Berlin im WS 2013:

3. 10. 2014 - 14.02.2015

Termine der Lehrveranstaltung (Nr. 3132 L 106 LV-Verzeichnis TUB):

Wöchentlich freitags 10 - 12 Uhr.

Erster Termin: Freitag, 17. Okt. 2014.

Letzter Termin: Freitag, 13. Febr. 2015

Abgabe der in der integrierten Lehrveranstaltung ggf. übernommenen schriftlichen Hausarbeiten spätestens am 30. Jan- 2015.

Ort: Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H 3002.

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WWW-Seite und Teilnahmearten.

Parellel zur Lehrveranstaltung gibt es ein ständig fortentwickeltes WWW-Skript unter der WWW-Adresse

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/

(über die Abteilung 'Auditorium' der WWW-Adresse 'AGiW'). Die Themen werden angemessen übersichtsartig und exemplarisch behandelt.

Die LV kann von ihren studienberechtigten Teilnehmern - einschließlich BANA-Studenten und Studenten mit anderen Studienberechtigungen - besucht werden

1. als rein informative Lehrveranstaltung für studienberechtigte Interessenten aller Art (ohne Teilnamebescheinigung) sowie für Interessierte aller Art (ohne Gasthörerschein nach Absprache mit dem Dozenten),

2. als Vorlesung - bei regelmäßigem Besuch mit Teilnahmebescheinigung (Testat) - im Rahmen allgemeinbildender Wahllehrveranstaltungen verschiedener Fakultäten der TU Berlin, des BANA-Studiums und im Rahmen interdisziplinärer Studien,

3. nach Absprache mit dem Dozenten als Lehrveranstaltung für alle Studiengänge, die in ohren Studienordnungen die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit im Rahmen ihrer Allgemeinbildungsvoraussetzungen ermöglichen oder vorschreiben. Voraussetzung für die Erteilung eines Scheins ist der regelmäßige Besuch und zugleich die Anfertigung einer 15-seitigen schriftlichen Arbeit innerhalb der laufenden Vorlesungszeit. D. h.: die schriftliche Arbeit ist bis spätestens 14 Tage vor dem letzten Termin der LV fertigzustellen. Nur so ist eine rechtzeitge Durchsicht und Bewertung möglich.

Die schriftliche Bearbeitung eines Themas ist mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abzustimmen. Nur so sind ggf. eine rechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich.

Das Ergebnis einer schriftlichen Arbeit wird auf einem für ihren Verfasser nach der jeweils einschlägigen Studienordnung entsprechenden Formblatt bescheinigt. Dazu kommt eine ausführlichere Kommentierung der Leistungen, Fehler oder Nachteile der Arbeit durch den Dozenten.

Plagiate, d. h. nicht kenntlich gemachte und nicht mit Belegstellen versehene Zitate aus dem Internet oder aus gedruckter Literatur können dazu führen, daß eine Arbeit als nicht ausreichend bewertet werden muß.

Akustische Mitschnitte der Vorlesung während einzelner Sitzungstermine setzen jeweils eine vorherige schriftliche Information des Dozenten über diese Absicht voraus. Sie sind nicht zitierfähig.

Die LV ist sowohl für Studenten der Geschichtswissenschaft als auch anderer dem Thema naher Fachrichtungen geeignet, ferner im Rahmen von Allgemeinbildungstudien, wie sie für alle technischen Studienfächer der TU Berlin in deren Studienordnungen vorgesehen zu sein pflegen. Die regelmäßige Teilnahme an der LV kann sich auf Wunsch eines Teilnehmers auch mit der Anfertigung einer größeren schriftlichen Hausarbeit verbinden. Kleinere schriftliche Arbeiten sind im Rahmen dieser LV sinnlos und werden daher nicht aufgegeben. Die Einordnung der in der LV zu erbringenden Leistungen bestimmt sich nach den Studienordnungen, in deren Rahmen jeweils diese wissenschaftlich-allgemeinbildende LV von Studenten besucht wird. Die Art der ggf. zu erteilenden Bescheinigungen richtet sich ebenfalls nach dem jeweiligen Studiengebiet des Teilnehmers. Sie können aber auch für besondere nachgewiesene Zwecke erteilt werden. Die Leistungsbewertung erfolgt nach historisch-fachlichen Aspekten

Auch Interessenten anderer Berliner Universitäten und solche aus dem Kreis der BANA-Studenten, auch andere Interessierte - nach Absprache mit dem Dozenten - können die Lehrveranstaltung besuchen.

Testate, Seminarscheine und sonstige Bescheinigungen, notwendige Anwesenheitsliste:

Wegen aller Bescheinigungen und generell aller Fragen wenden Sie sich ggf. bitte an: Christian Gizewski, Tel.: 030-8337810 oder EP: christian.gizewski@tu-berlin.

Für Interessenten, die die Lehrveranstaltung nicht nur interessehalber besuchen möchten, sondern formelle Teilnahmebescheinigungen benötigen, ist dafür der, wie erwähnt, ununterbrochene LV-Besuch rechtliche Voraussetzung. Aus diesem Grund wird eine Teilnehmerliste mit genauen Angaben (Name, Postadresse, Telephon und ggf. EP-Adresse) sowie öfters auch eine Anwesenheitsliste geführt. Unvermeidliche Fehlzeiten müssen von solchen Teilnehmern schriftlich begründet, Gründe für das Fehlen ggf. glaubhaft (z. B. durch Attest) gemacht werden. Bitte richten Sie Ihr Studienprogramm ggf. so ein.

Alle diese Hinweise müssen bedauerlicherweise, wie der Dozent nach seiner Lehrerfahrung betont, gegeben werden, um einen allseits sinnvollen Ablauf der LV zu ermöglichen.

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Zur Leistungsbewertung:

Zur Bewertung erbrachter Leistungen: Schreiben Gizewski vom 27. Nov. 2012 an das Prüfungsamt in der Abt. I der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin.

Zur Anfertigung schriftlicher Übungsarbeiten in besonderen Bedarfsfällen: Schreiben Gizewski vom 20. April 2013 an das Referat für Studienangelegenheiten Abt. I der Technischen Universität Berlin.

Aufgaben für eine schriftliche Arbeit:

Für die schriftliche Bearbeitung ist ein Quellentext (mit deutscher Übersetzung) vorgesehen. Sie hat den Charakter einer übungshalber anzufertigenden Seminararbeit.

Für die Bearbeitung sind wahlweise vorgesehen folgende Werke:

..........................

Die Arbeit muß sich eingehend mit dem historischen Quellentext, auch in seiner Ausgangssprache und ein oder zwei neueren wissenschaftlichen Kommentarwerken zu ihm befassen.

Die genaue Aufgabenstellung und die Bearbeitung eines Themas müssen mit dem Dozenten vor ihrem Beginn und nach persönlicher Vorstellung abgestimmt werden, damit ggf. eine studienrechtliche Beratung und eine fachlich und didaktisch sinnvolle Betreuung möglich sind. Die Zuweisung der Bearbeitungsaufgaben erfolgt nach Annahme der Betreuung durch den Dozenten in schriftlicher Form an den jeweiligen Bearbeiter.

Bei der Ausführung der Arbeit muuß folgendes beachtet werden_:

1. Die Bearbeiter müssen mit eigenen Worten eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Zusammenfassung des Inhalts des zu bearbeitenden Quellentexts geben. Die einfache Zusammenstellung von Zitaten aus der Übersetzung eines Editionstextes reicht nicht aus. Auch Textzusammenfassungen heutiger wissenschaftlicher Autoren dürfen nicht einfach zitatweise anstelle einer Eigenarbeit übernommen werden.

2. Zur Arbeit gehört auch eine - angemessen kurz und zugleich genau gefaßte - Darstellung des Zusammenhangs des zu bearbeitenden Quellentexts mit größeren Textzusammenhängen.

3. Ferner sind durch Bibliotheksbesuch mindestens fünf einschlägige Titel wissenschaftlich kommentierender Literatur zu ermitteln werden. Das bedeutet: die Bearbeiter müssen - u. U. mehrfach - persönlich eine einschöägige wissenschaftliche Bibliothek aufsuchen und thematisch einschägige Werke (Bücher oder Aufsätze) selbst finden und einsehen. Dabei müssen sie sich diejenigen Werktitel, Textstellen und Bibliotheksstandorte genau notieren, die sie späterhin in ihrer schriftlichen Arbeit zitieren wollen. Ihre Angaben werden nachgeprüft.

Die schriftliche Arbeit bereitet einige - nicht zu unterschätzende - Mühe. Sie ist auch ohne fremde Hilfe anzufertigen. Sie muß bitte bis 14 Tage vor dem Ende der Vorlesungszeit abgegeben werden, damit der Dozent sie rechtzeitig vor dem ende der Vorlesungszeit korrigieren kann. Das setzt eine ausreichend lange und rechtzeitige - am besten eine sofort beginnende - Bearbeitung während der Vorlesungszeit voraus. Dies wird erfahrungsgemäß von Bearbeitern öfters leichtsinnig unbeachtet gelassen. Aus Gerechtigkeitsgründen können keine Ausnahmen von der Abgabefrist gemacht werden.

Bei der Anfertigung der Arbeit kann der Dozent - wenn nötig, auch unter seiner Privatadresse - konsultiert werden.

Autor des WWW-Skripts, Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de

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