Kap. 8: Die Revolution.

I. Die Revolution ('Umsturz') als systematisch organisierte Veränderung oder Beseitung einer bestehenden politischen Ordnung. Begriff und historische Vergleichsstrukturen.

Die Revolution ist eine systematisch geplante, organisierte und praktikabel durchgeführte Totalveränderung oder Beseistigung einer illegitim erscheinenden Staats- oder Herrschaftsordnung zugunsten einer als legitim angesehehenen anderern durch minoritäre oder majoritäre Bevölkerungsgruppen eines Staats- oder Herrschaftsgerbiets.

Die 'demokratische Revolution' in Athen am Ende des 5. Jhts. v. Chr. - Die 'römische Revolution' des 2. Jhts. v. Chr. - Die Englische Revolution des 16. Jhts.- Die Französische Revolution des 18. Jhts.- Die Revolutionen d. J 1833 und 1848 in Deutschland. - Die Russischen Revolutionen des 20. Jhts.

II. Revolutionen im antiken Rom.

Der Beginn des Bürgerkriegs zwischen den Anhängern Caesars und Pompeius' nach der Darstellung Caesars, Bellum civile, Buch 1, Kap. 1 - 11 (wie Kap. 5).

Lateinisch-deutscher Text entnommen aus: C. Iulius Caesar, Der Bürgerkrieg. Lateinisch - deutsch, hg. von Georg Dorminger, Ernst Heimeran Verlag München 1962 2, S. 6 - 21.

Im Überblick: Ronald Syme: Die römische Revolution. Machtkämpfe im antiken Rom. Klett-Cotta, Stuttgart 2003. Mit Nachwort von Werner Dahlheim: Ronald Syme.Geschichte als aristokratische Gelehrsamkeit und literarische Kunst. Nachwort, S. 713-731.

III. Zu den Revolutionen des 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland.

Der Philosoph Immanuel Kant im Jahre 1793 über die begriffliche Notwendigkeit widerstandslosen Gehorsams der Untertanen gegenüber einer mit dem Rechte wesensgemäß identischen Obrigkeit.

Immanuel Kant, Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis. - Zum ewigen Frieden. Ein philosophoscher Entwurf, 1792 und 1995. Mit Einleitungen und Anmerkungen, Bibliographie und Registern kritisch herausgegeben Heiner F. Klemme, Felix Meiner Verlag Hamburg 1992, S. 31 - 39.

Die Forderungen der 'badischen Radikalen' im Jahre 1848.

Aus Karl Marx, Friedrich Engels: Werke, Band 7, 'Die deutsche Reichsverfassungskampagne', S. 133-145, Dietz Verlag, Berlin/DDR 1960).

III. Zu den Revolutionen des 20. und 21. Jahrhunderts außerhalb Europas.

Hans-Jürgen Puhle, zu Widerstand und Politik in Lateinamerika, Asien und Afrika.

Hans-Jürgen Puhle, Bauern, Widerstand und Politik in Lateinamerika, Asien, Afrika. Einige Vorbemerkungen über Begriffe und über die Leistungen und Grenzen bäuerlicher Resistenz. In Michael Mann/ Hans Werner Tobler Hg., Bauernwiderstand: Asien und Lateinamerika in der Neuzeit, Wien 2012, S. 27-68.

IV. Verzeichnis der Literatur, Medien und Quellen zur LV Gizewski 'Widerstand als historische Tradition' im WS 2013/2014.


Bearbeitungsstand: 14. Jan. 2014.

Autor des WWW-Skripts: Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de