Kap. 7

Zur Illegitimität von Kolonial-, Okkupations- und Interventionsherrschaften der Neuzeit.


I. Die Willkür bei der Errichtung von Kolonialherrschaften.

A. Die Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85 und die europäische Expansion.

B. Kolonialherrschaften und der religiöse, ethnische und nationale Widerstands gegen sie bis zu ihrer Beendigung.

II. Auf Brechung des Eigenwillens der betroffenen Bevölkerungen gerichtete Okkupationformen.

A. Der Bruch des Völkerrechts bei der Gebietsannexion und die willkürliche Verhinderung politischer Willensbildung der Bevölkerung eines annektierten Territoriums.

B. Vertreibung, Enteignung, präventive Überwachung und Drangsalierung der Bevölkerung eines annektierten Territoriums.

Abb. 1: Zur Unterwerfung des Herero-Aufstandes der Jahre 1903 - 1908 gegen die deutsche Kolonialsmacht.
Abb. 2: Zur Kontrolle der besiegten Hereros in Konzentrationslagern.

III. Vorübergehende politische Selbstorganisiation in territorial annektierten Bevölkerungen gegenüber der Besatzungsherrschafr zum Zwecke der Errichtung legitiner Volksvertretung und Regierungsgewalt.

A. Zum Inhalt und Umfang des natürlichen Recht auf Befreiung unterworfener Bevölkerungen.

B. Zu den rechtmäßigen Methoden des Guerilla-Kampfes.

C. Zu der rechtmäßigen und der willkürlichen Behandlung des unterworfenen Feindes.

D. Zur rechtmäßigen Führung von Verhandlungen mit dem Feinde und zur Willkür dabei.


Literatur, Medien und Quellen-Verzeichnis zur LV Gizewski 'Traditionen staatlicher Willkürherrschaft seit der Antike' im SS 2014.


Bearbeitungsstand: 17. Juni 2014.

Autor des WWW-Skripts: Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de