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Schrift, Sprache und Denken

ohne

unzulässige oder unsinnige Sprachregelungen.

ABTEILUNG I:

GEGEN VERFASSUNGSMÄSSIG UNZULÄSSIGE SPRACH- UND SCHRIFTREGELUNGEN. Aktionen, Materialien, Beiträge.

Zur Einstimmung in die Problematik: : Jan. F., Ein Blick in die Zukunft. der deutschen Schriftsprache.

A. Aktionen und Nachrichten.

1. Wichtige Aktionen und Aktionszentren gegen das Projekt 'Rechtschreibreform' im deutschen Sprachraum.

2. Spezielle Aktionen in Berlin.

a) Mitteilungen aus dem Berliner Hochschularbeitskreis "Kulturelle Selbstbestimmung - Volksentscheid 'Rechtschreibreform'" (FU - HU - TU - HdK - FHW - TFH).

b) WWW-Seite des 'Berliner Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege (BVR)', Hg. Dr. Jürgen Brinkmann, Berlin: http://www.rechtschreibvolk.de , mit vielen Querverweisen zu weiteren Aktions-Adressen und Publikationen aus dem gesamten 'reform'-betroffenen Sprachgebiet.

c) Noch zum Volksbegehren gegen die 'Rechtschreibreform' in Berlin vom 20. Mai bis 9. Juli 1999.

3. Zur Information über Argumente und Ziele der Befürworter einer staatlichen Rechtschreibreform.

B. Ausmaß und Hauptgründe der Ablehung des staatlichen 'Rechtschreibreform'-Projekts.

1. Neues und Wissenswertes zur aktuellen Nichtverbreitung 'neuer Regeln' in der Bevölkerung und bei den Medien:

1. Für die Rückkehr zur "alten" Schreibung .............. 401 Leser = 82,34 %
2. Für die neue Schreibung .............................. 60 Leser = 12,32 %
3. Für eine Mischform und die abermalige Überarbeitung .. 26 Leser = 5,33 %
89,4% für die herkömmliche Rechtschreibung,
10,6% für Beibehaltung der reformierten Schreibung.
cc) Nach Angaben des "Allensbacher Instituts für Demoskopie" (am 10. 09. 2000 veröffentlicht in 'dsw'; .http://www.deutsche-sprachwelt.de/) lehnen die weitaus meisten Deutschen (64 Prozent) die Rechtschreibreform ab. In einer repräsentativen Umfrage sagten nur 13 Prozent von 2111 Befragten, sie hätten sich auf die neuen Schreibweise eingestellt; 15 Prozent wollten dies demnächst tun. Der Rest war unentschlossen. "Wer über 30 ist, denkt mehrheitlich nicht daran, die neue Rechtschreibung zu praktizieren", so die Allensbacher. Nach Darstellung der Meinungsforscher gibt es in dieser Frage kaum Unterschiede zwischen den Menschen im Osten und Westen des Bundesgebiets. Nur bei den Jüngeren im Alter von 16 bis 29 Jahren gab es ein höheres Votum für die neue Rechtschreibung: 25 Prozent hätten sich nach eigenem Bekunden auf die neue Schreibweise eingestellt

2. Gemeinsame prinzipielle Ablehnung: 594 Sprach- und Literaturwissenschaftler des In- und Auslandes gegen die 'Rechtschreibreform'.

3. Gemeinsame prinzipielle Ablehnung: Schriftsteller, Buchhändler, Verleger und viele andere Interessierte auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 1996 gegen eine 'Rechtschreibreform'.

4. Der Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) gegen eine 'Rechtschreibreform':

5. Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes zur Rechtschreibreform.

Aus dem Jahresbericht des DHV-Präsidenten, Prof. Schiedermair, auf dem Hochschulverbandstag im März 2001 in Saarbrücken; Textauszug entnommen aus: 'Forschung und Lehre' 5 / 2001, Beilage, S. 8 - 10.

6. Das Urteil des Bundesverfassungsgericht zur 'Rechtschreibreform' im Spiegel einiger kritischer Kommentare zu seinen sprachbezogen-fachlichen und verfassungsrechtlichen Ausführungen.

C. Zur praktischen Perspektive.

1. Zur sinnvollen Fortführung der üblichen deutschen Rechtschreibung nach Einführung der gegenwärtigen 'Reform'.

2. Zur moderaten, aber entschiedenen Abwehr unnötiger und unsinniger 'neuer Rechtschreibung' im Alltag.

D. Aktuelle Literaturhinweise zu historischen und fachlichen Aspekten der sog. 'Rechtschreibreform'.

Eine nützliche, materialreiche Zusammenstellung der für die Kenntnis der Probleme der Rechtschreibreform wichtigen Dokumente und Literatur enthält die von Michael Schneider (EP: webmaster@schneid9.de), für eine Lehrveranstaltung am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, erarbeitete Zusammenstellung, die unter der URL-Adresse http://www.schneid9.de/orthographie.html zugänglich ist.

Hanno Birken-Bertsch und Reinhard Markner, Schrift und Rede, Rechtlautung und Rechtschreibung. Traditionslinien der Rechtschreibreform, in [der im S. Fischer-Verlag, Frankfurt M. erscheinenden Zeitschrift für Literatur und zeitgenösssische Kultur; FAX: 069/6062214]: 'NEUE RUNDSCHAU' , III. Jahrgang 2000, Heft 4, S. 112 - 124. Zusammenfassung der Grundgedanken des Buches derselben Autoren, Rechtschreibreform und Nationalsozialismus. Ein Kapitel aus der politischen Geschichte der deutschen Sprache, Wallstein-Verlag, Göttingen 2000, 136 Seiten.

Eine Auswahl aus der Vielzahl 'rechtschreibreform'-kritischer Literatur findet sich unter der URL-Adresse: http://members.aol.com/_ht_a/jfrieling9166379/index.htm , verfaßt und gewartet von Jürgen Frielinghaus, Feichtetstraße 19, 82343 Pöcking ("Kaufempfehlungen für Erzeugnisse in traditioneller Qualitätsrechtschreibung").

Basismaterial und Argumente der 'Reform'-Befürworter finden sich zusammengefaßt in der 'Leitseite zur Rechtschreibreform' des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim: http://www.ids-mannheim.de/reform/.

E. Kleines Archiv für Dokumente und Materialien in Sachen 'Rechtschreibreform'.

Zum Archiv.

Zur Entlastung dieser vornehmlich grundsätzlichen oder aktuell besonders wichtigen Hinweisen dienenden speziellen Aktionsseite gegen die sog. 'Rechtschreibreform' werden im Archiv

F. Forum zur Abteilung I.

Hier werden interessante Leserrekationen oder kurze Kontroversen zu dem amtlichen Projekt 'Rechtspschreibreform' (in Benennung der Befürworter) bzw. 'oktryierte Schriftsprachregelung' (in Benennung durch Gegner) wiedergegeben. Es können sich auch konträre Auffassungen zu den vom Hg. bezogenen Positionen zu Wort melden. Sie sollten allerdings internetangemessen kurz gefaßt, strikt themenbezogen und nicht nur von kurzfristigem Interesse sein. Die Beiträge sind in numerierten thematischen Komplexen angeordnet. Die jüngeren stehen räumlich über den älteren.

Zum FORUM I.

Verantwortlich für die redaktionelle Gestaltung aller Mitteilungen im Rahmen der WWW-Seite [http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW]: C. Gizewski, EP: gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de.