Christian Gizewski, Dr., Rechtsanwalt, Prof. an der TU Berlin, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel. und AB: 030-8337810, christian.gizewski@tu-berlin.de , http://agiw.fak1.tu-berlin.de/ .
An das
Landgericht Berlin
Littenstraße 12 - 17
10179 Berlin

Einschreibebrief 10. Jan. 2016

Berufungsrechtsstreit
Prof. Dr. (phil.) Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Berufungskläger, anwaltlich vertreten durch sich selbst,

gegen

1. Frau Eva Friedrich, 2. Herrn Lars Friedrich, 3. Frau Sigrid Müller-Holtz, 4. Herrn Ruprecht Müller-Holtz, alle Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Berufungsbeklagte, anwaltlich vertreten durch die Anwaltsfirma Becker und Becker, Rechtsanwalt R. Becker, Bundesallee 181, 10717 Berlin.

Az. 63 S 130/14
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AG Schöneberg 11 C 255/13
Betr.:Ergänzung meines Schreibens vom 31. 12. 2015

Sehr geehrtes Gericht!

Aus Zeitgründen - ich muß auch all diese Arbeit in eigener Person verrichten - komme ich erst jetzt dazu, noch im Rahmen des laufenden Verfahrens in tatsächlicher Hinsicht zu betonen, daß aus früheren 'Minderzahlungen' meinerseits für die Gegenseite keine Forderungen mehr offen sind.

Die mit den Kündgungen des Jahres 2014 von der Gegenseite gerichtlich in Anspruch genommenen Mietforderungsreste sind tatsächlich bezahlt.

Einen 'Postbank'-Beleg vom 8. 1. 2015 für die Zahlung eines letzten offen gebliebenen Betrages in Höhe von 100.00 EUR füge ich bei. Wegen einer damals gerade leer werdendent Drucker-Cartouche ist er leider nur schecht lesbar.

Seit die Gegenseite im Jahre 2014 ihr Festhalten an dem bisherigen Mietpreis anwaltlich erklären ließ, habe ich Mietzahlungen bis heute immer nur unter ausdrücklichem Vorbehalt einer richtig bestimmten Preishöhe vorgenommen. Daraus ergibt sich ergänzend, daß ich damals prinzipiell nur vorläufig einen der Höhe nach geschätzten Mietbetrag vorauszahlte und vorauszahlen wollte, nicht mehr und nicht weniger.

Ich habe bis heute, wie dargelegt, berechtigte rechtliche Zweifel daran, ob die jetzige Miethöhe einem geeigneten Normkontrollverfahren, wie ich es von Anfang an erklärtermaßen - für den Eventualfall - im Verhältnis zu den Neueigentümern anstrebte, vor einem dafür zuständigen Bundes- oder Landesgericht standhalten würde. M. E. müßte sie 50 bis 100 EUR niedriger liegen.

C. Gizewski