Replikationen und Kurzkommentare zu Erstbeiträgen und ausführlicheren Kommentaren des 'Diogenes-Dialog'-Forums.

In zeitlicher Reihenfolge.


Nr. 6 /1 - 19. 4. 2001

Herr PD Dr. Stefan Schlatt, z. Zt. University of Pennsylvania , Center for Animal Transgenesis and Germ Cell Research, New Bolton Center, 382 West Street Rd. , Kennett Square, PA 19348-1962, USA, schrieb für die die Initiatoren des kritisierten 'Offenen Briefs' wie folgt:

Sehr geehrter Prof. Gizewski,

herzlichen Dank fuer Ihr Interesse an unserer Gemeinschaftsbriefaktion und fuer die Bereicherung der Diskussion zur Hochschulreform. Wir haben einen Link zu ihrer Web-Page installiert.

Damit Sie unsere Aktion etwas besser verstehen, moechte ich Ihnen einige Informationen geben.

Als DFG-Stipendiaten arbeiten wir in voelliger Unabhaengigkeit. Auch die DFG-mailing-Liste, zu der jeder Zugang hat, ist kein Organ der politischen Einflussnahme sondern eine hervorragende Moeglichkeit, sich unter Gleichgesinnten oder auch Andersdenkenden auszutauschen. Organe der DFG selbst melden sich hier sehr selten zu Wort.

Sie muessen wissen, dass die Zustimmungen zum von Herrn Brune und mir konzipierten Gemeinschaftsbrief zum groessten Teil nicht ueber die DFG-mailing Liste sondern ueber wie auch immer geartete DFG-unabhaengige Kontakte entstanden sind. Wir sind weder verbandlich organisiert sind noch haben wir irgendeine Plattform fuer unsere Aktion. Die grosse Resonanz, die wir nach der Diskussion und Veroeffentlichung unseres Briefes auf der Mailing-Liste hatten ist nur durch sehr viele Multiplikatoren zu erklaeren, die den Brief weitergereicht haben. Ich halte dies fuer ein ausserordentlich deutliches und ungewoehnliches Zeichen der Solidaritaet fuer einen Brief, der klare Forderungen stellt.

Meine Motivation zum Mitmachen kommt aus den Erfahrungen und Schwierigkeiten, die ich als interdisziplinaerer Forscher waehrend der letzten Jahre im In- und Ausland gesammelt habe. Ich habe von dieser Aktion keine persoenlichen Vorteile, eher das Gegenteil: Mittlerweile haben sich die angefallenen Kosten fuer die Gemeinschaftsbriefaktion schon sehr summiert, zu schweigen von der Zeit, die ich investiert habe und die nicht so sehr meiner Forschungsarbeit, sondern vor allem meiner Familie gestohlen wurde.

Genau deshalb kann ich ihre Frage "Haben sich das 464 - vermutlich überwiegend- stipendiengeförderte Wissenschaftler aus primär eigener Einsicht einfallen lassen?" nur mit einem deutlichen Ja beantworten, zumindest wenn Sie mich als einen der Initiatoren dieser Aktion hier einmal fuer alle sprechen lassen. Keiner ist in irgendeiner Weise verpflichtet oder gedraengt worden, diese Aktion zu unterstuetzen. Ich hoffe, dass dies bei der Unterschriftensammlung des DHV genau so aussah.

Ich wuerde mich freuen, wenn die Hochschulreform demnaechst den besten Nachwuchswissenschaftlern aehnlich viele Freiraueme und Eigenverantwortung ermoeglicht wie dies die DFG den Stipendiaten zubilligt. Ich kann die Abschaffung/Relativierung der Habilitation, die Juniorprofessur und die leistungsbezogenen Gehaltsbestandteile nur begruessen und hoffe, dass nach diesen ersten richtigen Schritten noch einige mehr folgen werden, die eine attraktive Forschungslandschaft an deutschen Hochschulen ermoeglichen.

Mit freundlichen Gruessen, Stefan Schlatt


Nr. 6.2 - 20. 4. 2001

Antwort Gizewski auf den Brief PD Dr. Stefan Schlatt (Nr. 6.1):

An Herrn PD Dr. Stefan Schlatt., z. Zt. University of Pennsylvania.

Sehr geehrter Herr Schlatt!

Vielen Dank für Ihre Erklärung und auch für Ihre Bereitschaft, sich in eine Diskussion mit Meinungsgegnern einzulassen.

Ich nehme also zur Kenntnis, daß Sie als einer der Initiatoren des 'Offenen Briefs' im Ausland befindlicher, DFG-geförderter Wissenschaftler an die Bundesregierung und die Landesregierungen in Sachen Hochschulreform aus primär eigener Initiative und eigenem Interesse den Text entworfen oder mitverfaßt haben und daß es keine wesentlichen Vorgaben oder Anregungen dafür vonseiten der Verwaltungsspitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft - etwa auf der Tagung in Palo Alto - gegeben hat. Ich nehme ferner zur Kenntnis, daß die Unterstützung, die Ihr Brief erfuhr, zwar durch den DFG-EP-Dienst stark erleichtert, aber letztlich im wesentlichen durch andere Formen seiner Verbreitung hergestellt wurde. Obwohl eine gewisse Skepsis bei mir bleibt, will ich Ihnen das glauben. Ich kenne im übrigen die Anstrengungen, die Initiativisten auf sich nehmen, aus eigener vielfältiger Erfahrung zur Genüge und habe deshalb abstrakt Sympathie mit Ihrem Engagement. Sicherlich ist auch richtig, daß zu einer Unterschriftenaktion dieser Art vor allem Leute gehören, die aus eigenem Antrieb ihre Unterschrift leisten, d. h. daß man bei der Deutung einer solchen Aktion prinzipiell jeden einzelnen Unterschreibenden mit seinen Motiven berücksichtigen muß und nicht nur die Organisatoren.

Was sind Ihre Motive und die der vielen anderen Unterschriftleistenden, anders als zum Beispiel eine von ca. 2350 (20. April 2001) Mittelbauwissenschaftlern getragene Unterschriftenaktion, die am 'Reformentwurf' der Bundesregierung aus gerechtfertigter Sorge um die eigene wissenschaftliche Perspektive immerhin eine Menge zu bemängeln hat , eine relativ kritiklose Unterstützungserklärung für sie abzugeben, die außerdem noch haargenau zur derzeitigen DFG-Politik in dieser Frage paßt?

Den Grund dafür sehe ich im wesentlichen in Ihrer und vieler anderer im Ausland befindlicher Kollegen Sorge, nach dem Ende einer wissenschaftlich anspruchsvollen,wahrscheinlich erfolgreich vollbrachten Auslandstätigkeit unter den derzeitigen Bedingungen in Deutschland keine angemessene Fortsetzung für die eigene wissenschaftliche Laufbahn zu finden. bzw. mit Qualifikationsnachforderungen belastet zu werden, die ihren Auslandsaufenthalt eher zu einer Last als zu einem Vorteil machen. Dieses Motiv habe ich bereits in meiner früheren Kritk an Ihrem 'Offenen Brief' ernstgenommen.

Es begründet allerdings in meinen Augen nicht Ihre Art der Unterstützung des Regierungsentwurfs zum Hochschulrahmenrecht. Es begründet auch nicht Ihre Behauptung, "die ganze akademische Struktur der deutschen Hochschulen" sei "nicht mehr zeitgemäß" oder "die Habilitation" diene "mehr der Zementierung existierender Machtstrukturen als dem wissenschaftlichen Leistungsnachweis".

Haben denn Ihre 'habilitierten' Kollegen im Inland nicht dieselbe uneingeschränkte und unvoreingenommene Anerkennung ihrer Leistungen verdient, wie Sie sie für sich erhoffen und gerechterweise auch erwarten dürfen? Ist das im Regierungsmodell vorgesehene 'Professorierungsverfahren' wirklich so unabhängigkeitsförderlich für Nachwuchswissenschaftler und so wissenschafts- und chancengerecht, wie Sie ohne weiteres vorauszusetzen scheinen? Machen Auslandsaufenthalte tüchtige Wissenschaftler automatisch tüchtiger als andere, die erhebliche Leistungen vorzuweisen haben? Wollen Sie - im Gegensatz zu Ihrem richtigen Postulat einer Solidarität unter Wissenschaftlern - gesetzlichen Lösungen das Wort reden, die bestimmte wissenschaftliche Leistungen in ungerechtester Weise akademisch abwerten und darüber hinaus einen neuen, bisher nie dagewesenen Grad an Mauschelei bei Qualifikationsprüfungen und Stellenbesetzungen ('Berufungen') im Wissenschaftsbereich mit sich bringen würden?

Es gibt heute sicherlich eine ausgespochene Sackgassensituation für viele hochqualifizierte 'Jungwissenschaftler' nach Abschluß der Qualifizierungsphase, und zwar im Ausland wie im Inland. Es dürfte aber auch nach Einführung einer beliebigen 'Reform' der Qualifikationswege so bleiben, wenn nicht die Finanzsituation im Hochschulwesen und die gesamtgesellschaftlichen (also auch außerhochschulischen) Beschäftigungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Hoch- und Spezialqualifikationen erheblich verbessert werden. Dies ist keine Problem des Bundesbildungs- und Forschungsministeriums allein, sondern eine Bund-Länder-Aufgabe, die über die Zuständigkeiten spezieller Ministerien weit hinausreicht und bisher nie in Angriff genommen wurde, obwohl die Probleme schon älter als zwei Jahrzehnte sind. Vielleicht sollte man auf diesem Gebiet gemeinsam wirkliche Reformkonzepte entwickeln?

Bei der Vermeidung grob ungerechter Chancenverteilungen unter den gegebenen Verhältnissen, von der die 'auslandsdeutschen' Wissenschaftler ebenso betroffen sein dürften wie andere, nämlich die im Inland 'habilitierten', ist m. E. die konsequent chancen- und wissenschaftsgerechte gesetzliche Neureglung des 'Berufungsrechts'der zentrale Punkt.

Ich darf inwoweit - und auch was weitere Schwachpunkte des Reformentwurfs (z. B. die 'Evaluationsideologie'oder das Gerede von 'jungendlicher Kreativität' und den 'Besten' in der Wissenschaft) betrifft - auf meine anderen Beiträge zur Forumsdiskussion 'Diogenes Dialog' (oder an anderer Stelle in meiner WWW-Seite) verweisen, wenn Sie sich darüber informieren möchten.

Mit freundlichen Grüßen Christian Gizewski


Nr. 6.2.1 - 23. 4. 2001

Herr Dr. Joerg Liesen. z. Zt. Center for Simulation of Advanced Rockets, University of Illinois at Urbana-Champaign, 3315 Digital Computer Laboratory, MC-258, 1304 W. Springfield Avenue, Urbana, IL, 61801, USA, WWW : http://www.csar.uiuc.edu/~liesen/ , kritisierte die Antwort Gizewski an Herrn Schlatt (Nr. 6.2 v. 20. 4. 2001). Er schrieb an den Hg.:

Sehr geehrter Herr Prof. Gizewski,

als einer der Unterzeichner des offenen Briefes der deutschen Auslandswissenschaftler muss ich doch kurz auf Ihre "kritischen Bemerkungen" zu diesem Brief eingehen.

Ihre Vermutungen bezueglich der Existenz eines "adressenverwaltenden Organisationszentrums" und des "wohl nur nach besonderer Zulassung fuer DFG-Angehoerige zugänglich(en)" Diskussionsforums sprechen von grober Unkenntnis der Sachlage. Die von Ihnen skizzierte Verschwoerungstheorie, ganz nach dem Motto "Jungwissenschaftler im Ausland als politischer Arm der DFG", entbehrt jeder Grundlage. Sie haetten sich von diesen Tatsachen selbst in nur 10 Minuten duch einen Blick auf die WWW-Seite

http://www.dfg.de/mailbox-systeme/

ueberzeugen koennen. Dass Sie weiterhin -- selbst nach Stefan Schlatts sehr passender Antwort auf Ihre Bemerkungen -- eine ironische "gewisse Skepsis" bezueglich der Entstehung des "Gemeinschaftsbriefes" zur Schau stellen, empfinde ich als hoechst unangebracht. Vielleicht sollten Sie sich einfach die Zeit nehmen, sich besser zu informieren.

Willkommen im 21. Jahrhundert, Herr Gizewski. Das Internet ermoeglicht eine schnelle Verbreitung von Meinungen und Informationen. Interessengruppen koennen sich schnell und effizient bilden, auch ohne von verbandlichen oder administrativen Zentren gesteuert zu sein.

Mit freundlichen Gruessen, Joerg Liesen


Nr. 6.2.2 - 24. 4. 2001

Antwort Gizewski auf den Brief Dr. Jörg Liesen (Nr. 6.1.1).

An Herrn Dr. Jörg Liesen, z. Zt. Center for Simulation of Advanced Rockets, University of Illinois at Urbana-Champaign.

Sehr geehrter Herr Liesen!

Zunächst möchte ich mich zu Ihren Einwendungen gegen meine Annahmen über die Art und Weise der Organisation Ihres 'Offenen Briefs' äußern. Bitte verkennen Sie jedoch nicht, daß mein Anliegen von Anfang an nicht in einer polemischen Diffamierung Ihrer Aktion bestand, sondern in der Kritik Ihrer Ausgangssvorstellungen von den angeblich 'unflexiblen und hierarchischen akademischen Strukturen der deutschen Hochschulen' und den daraus Ihrerseits abgeleiteten, m. E. teilweise völlig unkzeptablen Forderungen. Ihrem, d. h. Ihrer 'Gruppe', Interesse, soweit ich es als gerecht erkennen kann, habe ich m. E. durchaus gerecht zu werden versucht. Ich hoffe, Sie haben das registriert.

a) Für meine ursprüngliche Einschätzung hatte ich gute Gründe. Sie bestehen teilweise fort. Ihr 'Offener Brief' enthielt - mit Ausnahme der Erwähnung des 'Emmy-Noether-Förderungs-Programms' - keinen Hinweis auf die Verbindung der unterschriftsleistenden Wissenschaftler zur DFG. Die hiesigen Medien trugen diese Information, soweit ich das neben meinen sonstigen Arbeiten verfolgen konnte, auch nicht nach. In der von mir befragten Wissenschaftsredaktion des Berliner 'Tagesspiegel', der Ihr Brief wie vielen anderen Redaktionen zuging, war das nicht einmal bekannt. In Ihrem 'Offenen Brief' war die Rede von "vielen der besten Nachwuchswissenschaftler Deutschlands", die " nach einem Auslandsaufenthalt nicht mehr zurückkehren" - statt klar und deutlich von Forschungsstipendiaten der DFG. Warum vermied Ihr Brief diese Angabe? Warum erwarten Sie von den Lesern eines 'offenen', also für die Öffentlichkeit bestimmten Briefes die eigenaktive, durchaus zeitaufwendige Klärung von Ungenauigkeiten oder Weglassungen Ihres Brieftextes? Nicht 'grobe Unkenntnis', wie Sie formulieren, liegt dann auf deren Seite vor, sondern, wenn schon, dann ein 'höchst unangebrachtes' Versäumnis aufseiten der Briefverfasser und -unterstützer, ob es nun auf Absicht oder Versehen beruht.

Dennoch habe ich mich einer - sehr viel längeren als der von Ihnen angemahnten zehnminütigen - Nachforschung unterzogen und bin dabei u. a. auch auf die von Ihnen angegebene URL-Adresse gelangt. Und? Der DFG-EP-Postdienst ist für DFG-Auslandsstipendiaten bestimmt, und, wie ich weiterhin annehme, prinzipiell nur für diese. Herr Schlatt und Sie bestätigen ferner die allgemeine Bedeutung dieses Postdienstes für die Verständigung der DFG-Auslandsstipendiaten untereinander. Soll und kann ich nach Ihrer Vorstellung den für Sie zuständigen Postdienst überwachen?

Woher soll ich im übrigen genau wissen, wie Ihre Verständigung außerhalb des DFG-Postdienstes, sei es untereinander sei es ggf. mit der DFG-Zentrale, geschah oder geschieht oder was etwa in Palo Alto zu Ihrer, wie man man sicherlich sagen darf, regierungsnahen Initiative führte? Als ob in derartigen Fällen alles Prekäre öffentlich behandelt zu werden pflegte!

Ich kenne weder Herrn Schlatt noch Sie, ebenso wie ich Ihnen persönlich unbekannt bin. Warum sollte ich in einer Frage wie dieser auf Ihre bloßen Erklärungen vertrauen? Leider entspricht es meiner persönlichen Erfahrung, daß im Wissenschaftsbereich - wie anderswo - nicht selten ein grober Interesseneigoismus sich die passenden ideologischen Formeln sucht. Davon sind auch die jüngeren Kollegen Wissenschaftler nicht ausgenommen. Natürlich ist es auch anders denkbar, und ich stelle das in Ihrem Falle ja zumindest in Rechnung. Sie werden mir jedoch nicht zumuten wollen, daß ich skeptische Vorbehalte aufgebe, die ich der Sachlage nach haben muß, selbst wenn Sie sich anders erklären. Insoweit war meine von Ihnen als unangemessen empfundene Formulierung angemessen. Ich kann Ihnen nicht zumuten, auf eine begründete politische Vermutung meinerseits mit einer vorauseilenden umfassenden Exkulpation Ihrerseits zu reagieren, wie umgekehrt Sie mir konzedieren müssen, daß ich aus den Taten und Tatsachen, nicht aus den Erklärungen meine Schlußfolgerungen ziehe. Das ist m. E. das Gegenteil einer 'Verschwörungstheorie'.

Ich habe ferner Herrn Schlatts und jetzt auch Ihren Brief - mit ihren durchaus nützlichen Informationen und Meinungsäußerungen - in der von mir eröffneten 'Dialog-Plattform' exakt und sofort wiedergegeben und dann kritisiert. Tut das jemand, der den anderen diffamieren will?

b) Ich wiederhole nunmehr das, was mir weitaus wichtiger zu sein scheint als ein notwendig ergebnisloser und deswegen nebensächlicher Streit über Ihre Organisation, nämlich meine Vermutung über Ihre - der Unterschreibenden - persönliche Gründe und Interessen, sich hinter den 'Offenen Brief' zu stellen, und wiederhole mich selbst (Brief an Herrn Schlatt. v. 20. 4. 2001), um auf diese Weise vielleicht doch noch einem ungerechtfertigten Mißverständnis meiner Kritk auf Ihrer Seite zu begegnen. Bitte lesen Sie genau:

"Den Grund dafür sehe ich im wesentlichen in Ihrer und vieler anderer im Ausland befindlicher Kollegen Sorge, nach dem Ende einer wissenschaftlich anspruchsvollen,wahrscheinlich erfolgreich vollbrachten Auslandstätigkeit unter den derzeitigen Bedingungen in Deutschland keine angemessene Fortsetzung für die eigene wissenschaftliche Laufbahn zu finden. bzw. mit Qualifikationsnachforderungen belastet zu werden, die ihren Auslandsaufenthalt eher zu einer Last als zu einem Vorteil machen. Dieses Motiv habe ich bereits in meiner früheren Kritk an Ihrem 'Offenen Brief' ernstgenommen.

Es begründet allerdings in meinen Augen nicht Ihre Art der Unterstützung des Regierungsentwurfs zum Hochschulrahmenrecht. Es begründet auch nicht Ihre Behauptung, "die ganze akademische Struktur der deutschen Hochschulen" sei "nicht mehr zeitgemäß" oder "die Habilitation" diene "mehr der Zementierung existierender Machtstrukturen als dem wissenschaftlichen Leistungsnachweis".

Haben denn Ihre 'habilitierten' Kollegen im Inland nicht dieselbe uneingeschränkte und unvoreingenommene Anerkennung ihrer Leistungen verdient, wie Sie sie für sich erhoffen und gerechterweise auch erwarten dürfen? Ist das im Regierungsmodell vorgesehene 'Professorierungsverfahren' wirklich so unabhängigkeitsförderlich für Nachwuchswissenschaftler und so wissenschafts- und chancengerecht, wie Sie ohne weiteres vorauszusetzen scheinen? Machen Auslandsaufenthalte tüchtige Wissenschaftler automatisch tüchtiger als andere, die erhebliche Leistungen vorzuweisen haben? Wollen Sie - im Gegensatz zu Ihrem richtigen Postulat einer Solidarität unter Wissenschaftlern - gesetzlichen Lösungen das Wort reden, die bestimmte wissenschaftliche Leistungen in ungerechtester Weise akademisch abwerten und darüber hinaus einen neuen, bisher nie dagewesenen Grad an Mauschelei bei Qualifikationsprüfungen und Stellenbesetzungen ('Berufungen') im Wissenschaftsbereich mit sich bringen würden?

Es gibt heute sicherlich eine ausgespochene Sackgassensituation für viele hochqualifizierte 'Jungwissenschaftler' nach Abschluß der Qualifizierungsphase, und zwar im Ausland wie im Inland. Es dürfte aber auch nach Einführung einer beliebigen 'Reform' der Qualifikationswege so bleiben, wenn nicht die Finanzsituation im Hochschulwesen und die gesamtgesellschaftlichen (also auch außerhochschulischen) Beschäftigungsmöglichkeiten für wissenschaftliche Hoch- und Spezialqualifikationen erheblich verbessert werden. Dies ist keine Problem des Bundesbildungs- und Forschungsministeriums allein, sondern eine Bund-Länder-Aufgabe, die über die Zuständigkeiten spezieller Ministerien weit hinausreicht und bisher nie in Angriff genommen wurde, obwohl die Probleme schon älter als zwei Jahrzehnte sind. Vielleicht sollte man auf diesem Gebiet gemeinsam wirkliche Reformkonzepte entwickeln?

Weder Herr Schlatt noch Sie haben bisher zu diesen Fragen Stellung genommen. Ich erwarte zwar nicht, daß Sie mit mir in eine Art Dauerdialog eintreten . Das würde auch mich überfordern Aber ein sachgerechter Meinungsaustausch auch unter Meinungsgegnern besteht in einem angemessenen Eingehen auf die Positionen und Fragen des jeweils anderen. Äußern Sie sich also gern nochmals an dieser Stelle, wenn Sie wollen.


Nr. 6.3 - 24. 4. 2001:

Frau Dr. Sandra Reichstetter, Research Associate, Virginia Mason Research Center, 1201 9th Ave Work, Seattle, WA 98101 USA, schrieb am 24. Apr. 2001:

Sehr geehrter Prof. Gizewski, nun möchte ich mich als eine der Unterzeichnenden des Offenen Briefes doch auch einmal zu Wort melden. Ich kann durchaus verstehen, warum Jörg Liesen etwas ungehalten über Ihre Formulierungen in Ihrem Brief an Stefan Schlatt war. Nachdem Ihene Herr Schlatt erklaert hatte, dass der Brief keinesweg von der DFG-Zentrale organisiert war, behalten Sie dennoch "eine gewisse Skepsis". Man muss nicht allzu böswillg sein um daraus zu lesen, dass Sie Herrn Schlatt einen Lügner heissen.

Was die Motivation der Unterzeichnendne angeht, ich kann nur fuer mich selbst sprechen. Ich bin keineswegs eine DFG-Stipendiatin. Ich beziehe mein Gehalt ueber einen NIH-Grant und bin während meines Auslandsaufenthaltes niemals von der DFG finanziert worden. Die EP-Liste steht für jeden offen, der sich dort eintragen will,und wird von vielen auslandsdeutschen Wissenschaftlern genutzt, die nicht DFG-Stipendiaten sind. Ich lebe seit fast zwei Jahren in den USA, und meine Arbeitsbedingungen hier sind in fast jeglicher Hinsicht so viel besser als in Deutschland, dass ich nicht im geringsten beabsichtige, nach Deutschland zurückzukehren (und ich glaube kaum, dass das aufgrund eines ablaufenden Visums nötig werden wird) . Offensichtlich kann also die Sorge um meine akademische Zukunft in Deutschland nicht meine Motivation sein. Vielmehr denke ich, dass es sehr schade ist, dass so viele junge Wissenschaftler dem Forschungsstandort Deutschland davonlaufen (ich bin keineswegs eine Ausnahme, ca. ein Drittel aller deutschen Postdocs bleiben im Ausland und die, die zurückkehren, tun dies meist aus privaten Gründen und nicht wegen guter Karierreaussichten). Ich halte einen Auslandsaufenthalt fuer eine wundervolle Chance, ein bisschen über den Tellerrand des eigenen Denkens hinauszuschauen und hatte nie geplant, dauerhaft in den USA zu bleiben. Aber der derzeitige Zustand der deutschen Forschung. insbesondere in der Medizinischen Forschung, laesst kaum eine anderen Wahl. Ich hoffe, dass die Reform dies mittelfristig ändern wird (auch wenn ich meine Entscheidung gefällt habe und die Reform fuer mich zu spaet kommt).

Mit freundlichen Gruessen Sandra Reichstetter


Nr. 6. 4 - 28. 4. 2001

Antwort Gizewski auf den Brief Frau Dr. Sandra Reichstetter (Nr. 6.3).

An Frau Dr. Sandra Reichstetter, Virginia Mason Research Center, Seattle, WA 98101 USA.

Sehr geehrte Frau Reichstetter!

Vielen Dank für Ihren Brief, in dem Sie a) Einwände Hern Dr. Liesens gegen gegen eine meinerseits fortbestehende Skepsis gegenüber politischen Motiven und Verfahrensweisen bei der Ihrer Unterschriftenaktion wiederholen und b) darauf hinweisen, daß Sie selbst nicht zu den DFG-Stpendiaten gehören und sich nichts für Ihre eigene Karriere von dem z. Zt. politisch promovierten HRR-Entwurf der Bundesregierun erwarten.

Was Herrn Liesens Brief betrifft, so habe ich versucht, auf dessen Einwände eine angemessene Antwort zu finden, auf die ich verweisen darf. Die Behauptung einer Lüge und die Äußerung eines berechtigten Zweifes sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Ich habe nicht ausgedrückt, daß irgendjemand gelogen habe, wie Sie unrichtig unterstellen, sondern ich habe vielmehr bezweifelt, ob wir - die Empfänger eines 'Offenen Briefs' in Deutschland - alles bei einem solchen Brief für die Öffentlichkeit Wichtige über das Zuständekommen und die politischen Motive dieser Aktion wissen und in Erfahrung zu bringen erwarten dürfen, auch nach der Erklärung Herrn Schlatts oder Herrn Liesens. Dabei habe ich auch plausible Gründe genannt, also nicht willkürlich gehandelt. Bitte akzeptieren Sie das, oder bleiben Sie bei Vereinfachungen, wie Sie wollen.

Wenn Sie unbedingt weiterfragen wollen und dieses Thema für wichtiger halten, als ich selbst es behandeln würde, so frage ich gezwungenermaßen weiterhinausdrücklich zurück: Wie kam es zum Beispiel zu den 'Grundgedanken' der Initiative in Palo Alto? Wie kam es zum Beispiel zu der 'zeitlichen Ablaufplanung dieser Aktion, nämlich zu ihrer Veröffentlichung in Deutschland genau einen Tag vor der Veröffentlichung der Anzeige des Deutschen Hochschulverbandes in der FAZ, obschon die Unterschriftenaktion noch längst nicht abgeschlossen war? Wie kam es zum Beispiel zu der inhaltlich genauen Übereinstimmung des 'Offenen Briefs' mit der von dem früheren Vizepräsidenten der DFG, Herrn Prof. Mlynek, vor kurzem ohne Vorbehalte verteidigten Position der DFG zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung? Wie kam es - anders als bei einer anderen, nämlich einer in Deutschland organisierten Unterschriftenaktion von Wissenschaftlern des Mittelbaus - zu einer weitgehend unkritischen Unterstützungsaktion für die Bundesregierung - der einzigen nenneswerten, die diese bisher überhaupt durch eine größere Menge von Wissenschaftlern erfahren hat? Wieso unterstützte dieser Kreis zumeist relativ junger oder jüngerer Wissenschaftler über solche Positionen hinaus, an denen man ihr eigenes Interesse zumindest verstehen kann, eine Anzahl weiterer politisch noch prekärerer Positionen ohne erkennbares eigenes Interesse? Wieso ist es so unerhört, dann anzunehmen, daß hier das gute alte Interessenkoalitionsprinzip 'do ut des' für die maßgebliche politische Grundformulierung der Positionen des 'Offenen Briefes' maßgeblich gewesen sein dürfte, wie auch immer das im einzelnen geschah? Wie können Sie das alles befriedigend erklären, und wie kann ich meinerseits dafür von Ihnen überzeugende Beweise überhaupt sinnvoll erwarten?

In früheren Antworten auf mir zugegangene Briefe habe ich deshalb für meine Seite betont, daß mir eine angemessene Erklärung Ihrer Interessen und die Diskussion einer angemesseneren, gerechteren Lösung für diese viel wichtiger sei. Offenbar zur Erwiderung darauf tragen Sie nun lediglich vor, Sie persönlich gehörten nicht zu den DFG-geförderten Wissenschaftlern und erwarteten für sich selbst von dem Gesetzentwurf der Bundesregierung 'nichts mehr'.Sie wollen damit wohl sagen, daß Ihre Stellungnahme für den Regierungsentwurf nicht auf den von mir vermuteten Interessen beruhe. Abgesehen davon, daß man nie 'nie' sagen sollte, sind dies persönliche Hinweise, die meine generelle Einschätzung der Menge der Unterschriftsleistenden bei Ihrer Aktion nicht widerlegen dürften. Sicherlich sind etwa die große Mehrheit der Benutzer des DFG-EP-Postidenstes DFG-Stipendiaten, und Ihr persönliches, vielleicht rein ideelles Motiv der Sympathie wäre ehrenhaft, aber nicht tragend. Näher liegt es m. E., für die Erklärung der typischen Interessen der Gruppe, der Sie sich angeschlossen haben, folgende Aussagen im Papier der Bundesregierung zu berücksichtigen:

"Auf eine Universitätsprofessur sollen [scil. künftig, wenn es nach den Vorstellungen der Bundesregierung ginge] im Regelfall Juniorprofessoren berufen werden. Alternative Wege für eine Berufung auf eine Professur sind die Qualifizierung aufgrund beruflicher Tätigkeit, die wissenschaftliche Qualifizierung im Ausland und die Qualifizierung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder außeruniversitären Foschungseinrichtung" (s. t. 'Professur')

und:

"Die Frage der Abschaffung der Habilitation stellt sich, um zu verhindern, daß in den traditionellen Habilitationsfächern nur habilitierte Bewerber auf Berufungslistenplätze gesetzt werden und die Habilitation in den betreffenden Fächern de facto Einstellungsvoraussetzung bleibt ." (s. t. 'Habilitation').

Hier wird zunächst deutlich, daß der von Ihnen unterstützten Gruppe Vorteile verheißen werden. Warum sollten die Betroffenen das nicht freudig erkennen? Dagegen wäre für sich genommen auch nichts einzuwenden. Es klingt sicherlich gut, wenn die Bundesregierung und die DFG plakatieren: "Freie Fahrt für den wissenschaftlichen Nachwuchs".

Allerdings geht es in Wirklichkeit nicht nur um Vorteile zugunsten der einen (d. h. der Nicht-'Habilitierten'), sondern

zugleich um eine erhebliche Zurücksetzung der anderen, die auch dem 'Nachwuchs' zuzurechnen sind (d. h. der zahreichen bereits 'habilitierten', aber noch nicht in beruflichen Stellungen Befindlichen)

und außerdem um einen nach Art. 5 GG verfassungswidrigen staatlichen Eingriff in den Kernbereich wissenschaftlicher Selbstbestimmung.

Die Bundesregierung schätzt es wahrscheinlich richtig ein, daß in vielen Wissenschaftsfächern bei Berufungsangelegenheiten nicht-habilitierte Bewerber im Status neuartiger 'Junioprofessoren' gegenüber habilitierten Berwerbern im allgemeinen nur geringe Chancen hätten, wenn nicht die Habilitation 'radikal abgeschafft' würde. D. h.: sie meint, die 'Habilitation' auf gar keinen Fall weiter dulden zu können, wenn nicht ihr Konzept zusammenfallen soll. Aber wie kann das sein, wenn nicht in der Praxis des Wissenschaftsbetriebs die im Wege der Habilitation ausgebildeten Wissenschaftler den angedachten 'Juniorprofessoren'gegenüber durchweg als erheblich besser qualifiziert erschienen? D. h.: eine solche Präferenz beruht auf sachlichen Gründen. Nur um diese nicht greifen zu lassen, will nun die Bundesregierung - sogar außerhalb des Rahmens der ihr verfassungsgemäß zustehenden Beurteilungskompetenz für Wissenschaftsangelegenheiten - nicht nur rechtsverbindlich, sondern sogar gesetzesförmlich letztlich die Bewertungsmaßstäbe selbst für Hochschullehrerqualifikation auf eine Art 'Vorhabilitationsstand' herabsetzen. Nur eine 'Habilitation', die es als rechtlich anerkannte Qualifikationsvoraussetzung überhaupt nicht mehr gäbe, könnte als Konkurrenzqualifikation in Berufungsverfahren unwirksam werden.

Das bedeutet aber: die Bundesregierung strebt verfassungsbedenklich

- sowohl die Abwertung eines wissenschaftlich autonom (Art. 5 GG) gesetzten Standards

- als auch eine sofortige akademische Abwertung tausender wissenschaftlich verdienstvoll und fachlich zukunfstweisend erbrachter Habilitationsleistungen

an, mit der Folge eines ungerechtfertigten Ansehensverlustes, insbesondere auch eines 'Obsoletwerdens' solcher Qualifikationen für den wissenschaftlichen Arbeitsmarkt.

Diese Konsequenzen mögen Sie - die Unterschreibenden - sich vielleicht nicht alle in aller Genauigkeit vor Augen geführt haben. Sie begründen aber meine eigentliche Kritik an Ihrem Offenen Brief. Sie richtet sich nicht etwa gegen Ihr - der Unterschreibenden - Glück oder Ihren Vorteil, sondern gegen die m. E. im Ergebnis rücksichtslose Art, mit der Ihr 'Offener Brief' ohne viel Federlesens aus teilweise stark vorurteilshaften Grundannahmen solche empörend unakzeptablen Konsequenzen zieht.

M. E. wäre es für eine gerechte Wahrnehmung Ihrer Interessen u. a. angemessen, wenn es ein akademisches Äquivalenzfestellungsverfahren für im Ausland oder außerhalb einer deutschen Hochschule wissenschaftlich erbrachte habilitationsähnlichne Leistungen gäbe. Die Möglichkeit einer solchen Äquivalenzfeststellung während eines Berufungsverfahrens gibt es in Deutschland ja bereits heute vielfach; sie könnte erweitert werden, wobei allerdings das Berufungsverfahren insgesamt zu verbessern wäre. Das wiederum wäre aber etwas ganz anderes als das, was Ihrer Seite durch den Regierungsentwurf zumindest in Aussicht gestellt wurde.

Was die Bedeutung von Auslandsaufenthalten für die Hochschullehrerqualifikation betrifft, die dem Kreis der Unterschreibenden verständlicherweise besonders naheliegt, so muß man gegenüber der allgemein gehaltenenen und damit sicherlich mißverständlichen Formulierung des Regierungskonzepts jeweils genau zusehen, was der Hochschullehrerqualifikation in einem bestimmten Fachgebiet nützt und was weniger. 'Über den Tellerrand', wie Sie formulieren, schauen wir in der Wissenschaft aus prinzipiellen Gründen alle und ständig, wie ich hoffe. Längere Aufenthalte im 'Ausland', internationale Tagungen, die Beschäftigung mit der internationalen Fachliteratur, der Verkehr mit ausländischen Besuchern, auch das Internet, all das kann, muß aber nicht, was die Hochschullehrerqualifikation betrifft, von Nutzen sein. Wenn z. B. 90 % Ihrer Unterschriftsliste die USA als 'Ausland' ausuchen, so ist das dennoch für viele Fächer nicht eine Vordringlichkeit. Viele Fächer bewegen sich wissenschaftlich vorrangig und mit vollem Recht im Umkreis eines Landes oder einer Sprache, so zum Beispiel die Geisteswissenschaften oder die Rechtswissenschaft.

Auch an anderen Stellen unterstützten die Unterschriftsleistenden des 'Offenen Briefs', wie ich früher schon ausführte, unklar gehaltene oder vorurteilshafte politische Positionen der Bundesregierung (etwa zur notwendigen Jugendlichkeit wissenschaftlicher Kreativität, zu einer außerakademischen, im Endeffekt 'tonnenideologischen' 'Evaluation' oder zur Konstruktion eines neuartigen Systems 'materieller Anreize' für prinzipielle Geistesarbeiter, weil diese typischerweise eben faul seien).

Mein Appell richtet sich an Sie - die Unterschreibenden -, solche Positionen nicht weiter zu unterstützen, und zusammen mit Ihren Wissenschaftlerkollegen des Inlandes eine gewiß mögliche, abgestimmte gemeinsame Vertretung gerechter Interessen und wirklich zukunftsweisender Perspektiven auch für die Auslandskollegen zu suchen. Rosig wird es weder so noch so für alle Beteiligten aussehen.


Verantwortlich für die redaktionelle Gestaltung aller Beiträge und Mitteilungen im Rahmen der WWW-Seite http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW / Abteilung 'Cricetus criticus '(http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW/Cricetus/Cric.htm ): C. Gizewski, EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de.

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