DIOGENES-FORUM.

INHALT

1. Abteilung: Diskussionsbeiträge zur Klärung der Frage: Wer war und ist eigentlich für den Hochschulrahmenrechts-Gesetzentwurf 1999/2002 der Bundesregierung und warum? [Diese Beitäge betreffen die Diskussion um das Hochschulrahmenrechtsgesetz des Bundes vom 19. Jan. 1999 i. d. F. v. 16. Febr. 2002, das zwar durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Juli 2004 in vollem Umfang für nichtig erklärt wurde, dessen Grundgedanken aber nach wie vor in der Hochschulgesetzgebung einiger Länder eine wichtige Rolle spielen.]

2. Abteilung: Diskussionsbeiträge zur Klärung der Frage: Wo liegen wichtige Versäumnisse der Hochschul- und Wissenschaftspolitik der Universitäten und Wissenschaftsorganisationen, der Parteien, der Landesregierungen und der Bundesregierung gegenüber den Problemen tausender stellungsloser höchstqualifizierter Wissenschaftler in Deutschland, und was ist angesichts dessen von den Betroffenen politisch zu fordern?

3. Abteilung: Diskussionsbeiträge zur Klärung der Frage: Fördern oder behindern gegenwärtige politische Projekte einer 'europäischen Modernisierung' des Hochschulwesens wissenschaftlich sinnvolle und berechtigte (Art. 5, Abs. 3 GG) Formen der Lehre und Forschung?

Nach Bedarf können an dieser Stelle weitere Diskussionsabteilungen eingerichtet werden.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN:

Der Hg. stellt diese Diskussionsplattform nur mit folgenden Begrenzungen zur Verfügung, für die er um Verständnis bittet.

1. Diese Diskussionsplattform ist kein Archiv für ältere Arbeiten. sondern dient der aktuellen Diskussion.

2. Diese Diskussionsplattform soll ferner übersichtlich bleiben und deswegen jeweils nur einen sog. 'Hauptbeibeitrag' eines Autors zu einem bestimmten Thema enthalten. Es ist ihm ggf. freigestellt, diesen entweder umzuarbeiten und in neuer Form hier publizieren zu lassen oder durch knapp gehaltene Zusatzbemerkungen zu modifizieren.

3. Sog. 'Hauptbeiträge' zu einem Thema müssen sachlich gefaßt und begründet (keine bloßen Impressionen und Gefühlsäußerungen), aber dürfen trotzdem grundsätzlich nicht länger als 5 Schreibmaschinenseiten sein. Replikationen und Kurzkommentare zu ihnen sind möglich und erwünscht. Sie müssen aber zum Thema des Hauptbeitrags gehören, ebenfalls sachlich gefaßt und begründet und angemessen knapp sein.

4. Die redaktionelle Verantwortlichkeit für Auswahl und Gestaltung der Beiträge im Rahmen dieser Beitragssammlung liegt ausschließlich beim Herausgeber. Er behält sich auch sachangemessene Inhaltskürzungen, Umformulierungen und Formveränderungen der ihm zugehenden Beiträge sowie die Schließung dieser Diskussionsplattform zu gegebener Zeit vor.

C. G.


Abteilung 1: Diskussionsbeiträge zur Klärung der Frage: Wer war und ist eigentlich für den Hochschulrahmenrechts-Gesetzentwurf 1999/2002 der Bundesregierung und warum?

[Diese Beitäge betreffen die Diskussion um das Hochschulrahmenrechtsgesetz des Bundes vom 19. Jan. 1999 i. d. F. v. 16. Febr. 2002, das zwar durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Juli 2004 in vollem Umfang für nichtig erklärt wurde, dessen Grundgedanken aber nach wie vor in der Hochschulgesetzgebung einiger Länder eine wichtige Rolle spielen.

Hier sollten - und sollen ggf. weiterhin - Stimmen zu Wort kommen, sich aber auch der Kritik stellen, die inhaltlich überwiegend für die Grundideen des von der Bundesregierung eingebrachten, mittlerweile für verfassungswidrig erkärten Gesetzes zum Hochschulrecht eintraten - und ggf. weiterhin eintreten.

Interessenten bitte ggf. Teilnahmebedingungen beachten.

Christian Gizewski (EP: christian.gizewski@tu-berlin.de .

Hauptbeiträge (1).

Nr. 1: Birgit Reichert, Verlorene Generation oder gewonnene Perspektive. Anmerkungen zum Konzept eines neuen Hochschuldienstrechts .

Dieser Beitreg wurde den EP-Adressen [ resolution@wissenschaftlichernachwuchs.de, information@bmbf.bund.de, leserbriefe@berlinonline.de, hellfritsch@doctima.de, gizeoebg@linux.zrz.tu-berlin.de, dfg-stipendiaten@listserv.gmd.de, dhv@hochschulverband.de, zeitiminternet@zeit.de ] , d. h. auch dem Hg., am 30. März 2001 mit folgemdem Begleitbrief übermittelt:

"An alle Adressaten, viel gesprochen und viel gesagt wurde bereits über die Vorschläge zum neuen Hochschuldienstrecht. Irgendwann beim Verfolgen der Diskussion lief das Fass dann auch bei mir über, entweder wegen politischer Willkür, Ignoranz, Unausgewogenheit, Falschinformation oder Arroganz. Meiner eigenen Motivation folgend schließe ich mich nunmehr an, nur eine einzelne Stimme, aber das Internet machts möglich. Wer oder welche möchte, also viel Spass beim Lesen des attached-pdf file(über eine web-site verfüge ich nicht). MfG Dr.-Ing. Birgit Reichert(Projektleiterin in der Salzgitter AG und Lehrbeauftragte an der TU Clausthal)."

Nr. 2: Christian Gizewski, Ein Gewinn für was und wen? .

Kritische Bemerkungen zu Nr. 1, vor allem aber zum BMBF-Konzept selbst.

Nr. 3: Jürgen Mlynek, Freie Fahrt für den Nachwuchs. Die Mängel in Deutschland: Zu lange Qualifikationszeit, zu starke Abhängigkeit, zu wenig Selbständigkeit.

Publiziert und damit zur öffentlichen Diskussion gestellt im Berliner 'Tagesspiegel' vom 5. April 2001, auf S. 34. Der Beitrag wird hier zum Zwecke der Kritik buchstabengetreu nochmals veröffentlicht.

Nr. 4: Christian Gizewski, Freie Fahrt für so etwas?

Kritische Bemerkungen zu Nr. 2 und zur Informationpraxis des Berliner 'Tagesspiegel'.

Nr. 5: Ein offener Brief im Namen von 464 deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Ausland an die Frau Bundesministerin Bulmahn und die Damen und Herren Kultusminister der Länder.

Für die öffentliche Diskussion bestimmter Brief unter URL-Adresse http://www.geocities.com/hochschulreform/Hochschulreform1.htm ) ; an dieser Stelle zum Zwecke der Kritik nochmals veröffentlicht.

Nr. 6: Christian Gizewski, Eigene Forderungen? Angemessene Forderungen?

Kritische Bemerkungen zu Nr. 5 und zur Verfahrensweise der DFG bei der Organisation eines 'Offenen Briefs' ihrer Stipendiaten an die für Wissenschaftsfragen zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder.

Nr. 7: Modernes Dienstrecht für moderne Hochschulen. Ein Beitrag von Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zur 'ZEIT'-Debatte.

Entnommen aus: ZEIT. de, ZEIT-Debatte, Hochschule, 11. Apr 2001 (http://194.163.254.200/WebX?13@x@.30011e0e). Als an die Öffentklichkeit gerichtete Erklärung der Bundesministerin wird der Beitrag hier zum Zwecke der Kritk nochmals veröffentlicht. D. Hg.

Nr. 8: Christian Gizewski, Des Ministeriums moderne Kleider für die Hochschule.

Kritische Bemerkungen zu Nr. 7: Modernes Dienstrecht für moderne Hochschulen. Ein Beitrag von Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zur 'ZEIT'-Debatte.

Knappe Erwiderungen, Kommentare und Modifikationen zu den Hauptbeiträgen.


Abteilung 2: Diskussionsbeiträge zur Klärung der Frage: Wo liegen wichtige Versäumnisse der Hochschul- und Wissenschaftspolitik?

Es geht um Verantwortlichkeit der Universitäten und Wissenschaftsorganisationen, der Parteien, der Landesregierungen und der Bundesregierung gegenüber den Problemen tausender stellungsloser höchstqualifizierter Wissenschaftler in Deutschland, und was ist angesichts dessen von den Betroffenen politisch zu fordern? Hier sollen - in sog. 'Hauptbeiträgen' - Stimmen Betroffener und anderer Sachkenner zu Wort kommen, die sich in konzentrierter Form mit der Analyse der Lage und ihren politischen Konsequenzen befassen möchten, und angemessen knapp gefaßte Stimmen, die an den Hauptbeitrrägen Kritik üben wollen.

Interessenten bitte ggf. Teilnahmebedingungen beachten.

Christian Gizewski (EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de).


Hauptbeiträge (2).

(Stichworte: Sachlich unvertretbarer Mangel an Stellen für professorable Wissenschaftler in der Hochschullehre, Nichtbeteiligung sog. 'nebenberuflicher' Hochschullehrer an der akademischen Selbstverwaltung, systematische und quantitativ erhebliche Ausbeutung sog.' nebenberuflicher' Hochschullehrer im Wege einer Zumutung kostenloser Dauerleistungen in Forschung und Lehre)

Nr. 1: Offener Brief an den Wissenschaftssenator. Privatdozentinnen und -dozenten melden sich zu Wort.

Abdruck eines Berichts in der Universitätszeitung 'Humboldt. Die Zeitung der Alma Mater Berolinensis' (Humboldt-Universität), v. 14. Juli 2005, S. 2, der auf einen dem Senator für Wissenschaft, Forschung und Kunst zugegangenen 'Offenen Briefs', unterzeichnet von PDin Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen und PD Dr. Wilfried Spohn, Bezug nimmt.

Nr. 2: Volker von Prittwitz, Programm 'Offene Universität' - Privatdozenten organisieren sich für leistungsfähige Forschung und Lehre.

Der Autor ist außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Ihnestr. 26, 14195 Berlin. Die Veröffentlichung der Denkschrift vom 18. Juli 2005 erfolgt mit Zustimmung des Autors zum Zwecke der Diskussion auch an dieser Stelle.

Nr. 3: Volker von Prittwitz, Der Betteldozent. Über den Skandal entgeltloser Lehre und Prüfungen.

Der Autor dieses gleichermaßen an die Öffentlichkeit und die wissenschaftlichen Kollegen gerichteten Appells, Prof. Dr. Volker von Prittwitz, ist außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut). Email: vvp@gmx.de. Homepage: http://www.volkervonprittwitz.de. Die Veröffentlichung erfolgt hier auf seinen Wunsch.

Zu den Stichworten: 'Ökonomisierung' und staatliche Mittelkürzung im Hochschulbereichs einerseits, Beeinträchtigung freier Forschung, Nichtnutzung, Abbau und Nichtförderung vorhandener Forschungsstrukturen und wissenschaftlich produktiver, hochqualifizierter Arbeitskräfte in Forschung und Lehre andererseits äußern sich:

Nr. 4: Reinhard Blomert, 'Effizienz' ist das Ende der Universität.

Mit vorausgesetztem Einverständnis des Autors und der Zeitung - zum Zwecke der Diskussion auch an dieser Stelle - entnommen aus: 'taz' Nr. 7726 vom 27.7.2005, Seite 18.

Nr. 5: Reinhard Blomert und Martin Spiewak, Zwischen Humboldt und Coca-Cola.

Der Beitrag, der zunächst in der Zeitschrift 'DIE ZEIT' 33/200, Abt. F O R S C H U N G erschienen ist wird mit vorausgesetzter Zustimmung der Autoren auch an dieser Stelle veröffentlicht, um die öffentliche Diskussion über den Zusammenhang zwischen einem Brachliegen von Forschungspotentialen und wissenschaftlich produktiver Arbeitskraft einerseits und für die Wissenschaft als ganze zunehmend problematischen Ökonomisierungstendenzen gegenwärtiger wissenschaftspolitischer Denkweisen zu erhellen. Es geht um folgende die USA betreffende, aber modellartig auch für gegenwärtige deutsche Verhältnisse und Entwicklungen beachtliche Fragestellung: Weil die US-Regierung ihren staatlichen Universitäten die Mittel kürzt, suchen die Wissenschaftler nach Geldgebern in der Wirtschaft. Besonders in Kalifornien wissen große Firmen diese Chance zu nutzen. Droht nun der Ausverkauf der unabhängigen Forschung? D. Hg.

Nr. 6: Elisabeth Meyer-Renschhausen, Von der Austreibung des Geistes aus den Universitäten. Sparkurs und Konkurrenzdruck, Verschulung und Aussieben der Frauen.

Entnommen aus: Kommune-Forum 22. Jg. 2004, Heft 4, Seite 26-31.

Zu den Stichworten'Allgemeines politisch-mediales Desinteresse am politischen Problem einer Nichtnutzung in Deutschland in großem Umfang vorhandener wissenschaftlich produktiv nutzbarer, aber nicht angemessen eingesetzter Hoch- und Höchstqualifikationen. Notwendigkeit einer aktualisierten empirischen Studie über den beruflichen Verbleib wissenschaftlich Hochqualifizierter. Der verfehlte Lösungsansatz der 5. Hochschulrahmenrechtsnovelle. Katalog notwendig zu diskutierender wissenschafts- und sozialpolitischer Problemkomplexe innerhalb und außerhalb des Hochschulbereichs' äußern sich:

Nr. 7: Christian Gizewski, Zur Stellungs- und Einkommenlosigkeit habilitierter Wissenschaftler.

Zur Frage: Was ist aus Sicht tausender höchstqualifizierter, aber stellungsloser oder nicht qualifikationsangemessen eingesetzter Wissenschaftler in Deutschland an derzeitigen Leistungen oder Unterlassungen der deutschen Wirtschafts- und Sozial-, Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Bund und Ländern zu kritisieren? Fragen und Anregungen anläßlich der Bundestagswahl 2005.

Nr. 8: Kurzbericht zur Diskussion der Böll-Stiftung Berlin über das Thema "Lebensrisiko Habilitation? Was wird aus unseren 'Höchstqualifizierten'?"

am Montag, 6. Februar 2006, 19.00 - 21.00 Uhr in der Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Hackesche Höfe, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin-Mitte mit Teilnehmern aus der Initiative Berliner Privatdozenten und dem Berliner Arbeitskreis habilitierter Wissenschaftler und - als Podiumsdiskutanten - Ministerialdirigent Christoph Ehrenberg, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Peter Hommelhoff, Rektor der Universität Heidelberg, Ulrike Preißler, Justiziarin beim Deutschen Hochschulverband, Gerd Köhler, Mitglied des Bundesvorstands der GEW, Vorstandsbereich Hochschule und Forschung, Prof. Dr. Dorothea Beutling, Deutscher Hochschullehrerinnenbund, außerplanmäßiger Prof. Dr. Christian Gizewski, TU Berlin, und Martin Spiewak, Redakteur im Wissenschaftsresort der Wochenzeitung 'Die Zeit' (Moderation). - Zusammenfassung: Gizewski.

Nr. 9: Sven Krackow, Das Dequalifizierungsprinzip.

Zur Veranstaltung ,,Lebensrisiko Habilitation?" in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin am 6.2.2006 (s. o., Nr.8).

Knappe Erwiderungen, Kommentare und Modifikationen zu den Hauptbeiträgen (2).


3. Abteilung: Diskussionsbeiträge zur Klärung der Frage: Fördern oder behindern gegenwärtige politische Projekte einer 'europäischen Modernisierung' des Hochschulwesens wissenschaftlich sinnvolle und berechtigte (Art. 5, Abs. 3 GG) Formen der Lehre und Forschung?

Hier sollen - in sog. 'Hauptbeiträgen' - Stimmen Betroffener und anderer Sachkenner zu Wort kommen, die sich in konzentrierter Form mit der Analyse der Lage und ihren politischen Konsequenzen befassen möchten, und angemessen knapp gefaßte Stimmen, die an den Hauptbeitrrägen Kritik üben wollen.

Interessenten bitte ggf. Teilnahmebedingungen beachten.

Christian Gizewski (EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de).


Hauptbeiträge (3).

Nr. 1: Paul Kellermann, Von Sorbonne nach Bologna und darüber hinaus - Zur Ideologie derzeitiger europäischer Hochschulpolitik.

Knappe Erwiderungen, Kommentare und Modifikationen zu den Hauptbeiträgen (3).

Bisher keine Beiträge.

Letzte Bearbeitung: 13. Januar 2013.

Verantwortlich für die redaktionelle Gestaltung aller Beiträge und Mitteilungen im Rahmen der WWW-Seite http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW / Abteilung 'Cricetus criticus '( http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW/Cricetus/Cric.htm ): C. Gizewski, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de

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