ZUR EINLEITUNG.

Christian Gizewski, Zur Familiengeschichte.

INDEX.

Zum alteren Kreis der hier aufgeführten Personen siehe die Übersicht in Vorbemerkungen. Soweit bekannt werden alle Vor- und Nachnamen angegeben. Die 'Erinnerungsstücke' haben gewiß persönliche, aber vor allem 'typische' Bedeutung. Es geht also nicht um ein 'Familienlbum', sondern um methodisch-exemplarisch gemeinte Ansätze zu einer familiengeschichtlichen Erklärung vergangener Einzelschicksale. Daraus erklärt sich auch, daß vieles fehlt und die 'jüngeren Generationen' noch nicht vorkommen.

ADKOMAKLEY (Adelheid Korpiun-Makubikua, geb.Kley)

ALBKLEY (Albert Kley)

ANDGIZ (Karl Andreas Gizewski)

Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. 4. 2011

ANDWEGI (Andrea Westphal, geb. Gizewski)

ANENGELHEI (Annett Engels, geb. Heilemann)

BERNKLEY (Bernhard Kley)

BRUGIZ (Bruno Sylvester Gizewski)

Brief aus Preußisch Königsdorf, poln. Olesno (früher Westpreußen, Landkreis Marienburg) vom 19. Aug. 1943 an die Eltern .

Postkarte aus Preußisch Königsdorf vom 31. Aug. 1943 an Bruder Andreas.

Auszug aus einer selbstgezeichneten Karte des niederländisch-norddeutschen Bereichs mit Planquadrateinteilung zur Lokalisierung feindlicherBombereinflüge, 1944.

Zum Einmarsch der Engländer in Lengerich im März 1945. Zwölfseitiger Bericht des damals 12-jährigen Bruno.

Aufzeichnungen über die Vorfahren nach väterlichem Diktat, Juli 1947.

Selbstbeschreibung in der Ibbenbürener Schülerzeitung 'Der Wecker', 1962.

Zuschriften an den SPD-Politiker Gilbert Just und an den Bundespräsidenten Gustav Heinmann Anfang der 1970er Jahre.

Erinnerung an Bruno Gizewski zu seinem 82. Geburtstag im Jahre 2014 von Angelika Barthel .

CHRIGIZ (Christian Adolf Gizewski)

Erzählung 'Die Wanderung nach Langenes' (2003).

Schlusswort zur Erinnerungssammlung 1981.

Vorbemerkungen zur Erinnerungssammlung 1982.

DORGIZHER (Doris Gizewski, geb. Hergemöller)

ELISAGER (Elisabeth Gerding)

Letzter Brief der kranken Elisabeth an ihre ebenfalls kranke Schwester Auguste (März 1889). Textrekonstruktion.

Nachricht der Johanne Gerding an ihre Tochter Auguste über den Tod der Elisabeth vom 18. März 1889.

Begräbnispredigt des Pastors Wienecke vom 9. März 1889 zu 2. Tim. 2, 11. ("Sterben wir mit, so werden wir mitleben.")

ERHEINZ (Erich Heinze)

Seit April 1933 für bestimmte Personengruppen eingeführter, behördlich auch von Adolf Max Paul Erich Heinze, geb. 26. Juni 1876, damals Gymnasialdirektor und Geheimer Regierungsrat in Minden, angeforderter Stammbaum ('Arier-Nachweis'). Er enthält jenseits seiner damaligen amtlichen Zweckbestimmung wertvolle familiengeschichtliche Hinweise.

ERIGIZGER (Erika Gizewski, geb. Gerding)

Geburtsurkunde.

Brief an ihre Eltern vom 27. 10. 1950.

FRIGER (Friedrich Gerding)

Broschüre 'Der Ahnenpaß', hg. vom Reichsverband der Standesbamten Deutschlands e. V, 1937; aus dem Besitz des Fritz Gerding. Diese Schrift faßt das seit 1933 politisch maßgeblich gewordene NS-Reglement zu Rassefragen für die Alltagspraxis zusammen.

Zur Gründung eines 'Sippenverbandes Gerding' i. J.1937 mit Ausführungen zur 'Familienfoschung' und zu den 'ältesten Generationen der Gerdings' (seit dem 16. Jht.).

Bericht der Celleschen Zeitung über den Familientag der Holsten und Gerding in Celle1939.

Rundschreiben an die 'Mitglieder des Sippenverbandes Gerding', Dez. 1939.

Rundschreiben an die 'Mitglieder des Sippenverbandes Gerding', Mai 1944.

Anfrage eines auf 'Ahnenforschung' spezialisierten Dr. Wecken wegen eines Beitrags zum 'Deutschen Geschlechterbuch' (Auszug Bd. 102, S. 296 - 299) vom 14. 4. 1944 an dessen ähnlich spezialisierten Verfasser Dr. Holsten. Dort sei, so der Fragesteller mit bedrohlich wirkendem Unterton, die Ehe eines Angehörigen der Gerding-Verwandtschaft mit einer 'Jüdin', aus der ein Sohn hervorgegangen sei, verundeutlicht worden. Ob es noch weitere Nachkommenschaft aus dieser Ehe gebe? - Die 'Unvollständigkeit' des Beitrags wird auf Fritz Gerding zurückzuführen sein und der Brief sich deswegen in dessen Nachlaß befunden haben.

FRIGIZ (Friedrich Max Waldemar Gizewski)

Werbebrief des Friedrich Gizewski an Louischen vom 5. Nov. 1862: siehe LOUGIZDROE.

Empfehlungsschreiben eines Chefs für Friedrich Gizewski vom 10. 11. 1865.

Geburtstagsbrief von Sohn Paul Gizewski an den Vater vom 20. 11. 1882.

Kalendereintragungen Friedrich Gizewskis und seiner Tochter Agnes Gizewski 1884 und 1885 über drei Todesfälle in der Familie.

HANHOECK (Johanna Höcker, genannt 'Hannchen')

Hannchen bei der Betreuung von Christian.

HARKNUD (Harald Knudsen)

HAWKNUD (Hans-Wolfgang Knudsen)

HEDGIZ (Hedwig Clara Agnes Gizewski)

HEGIURB (Gertrud Helene Gizewski, geb. Urban)

HEIKLEY (Heilwig Kley)

HERHEINZ (Hermann Heinze)

Lebenslauf und lateinisch geschriebene Dissertationsschrift (Decklatt) des Vaters des Erich Heinze, Hermann Ludwig Georg Heinze, geb.21. Dez.1828. Die Schrift.des damals noch sehr jungen, wissenschaftszugewandten und insoweit später für seinen Sohn Erich beispielgebenden Gymnasiallehrers über das altphilologisch-althistorische Thema der jahrhunderlangen Entwicklung der römischen Staatsannalen wurde am 25. Mai 1840 von der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald angenommen.

IRMIHEIACH (Irmgard Heilemann, geb. Achilles)

JOHGERDEG (Johanna Gerding, geb. Degener).

Beschreibung des Lebens der Johanna Gerding durch ihre Tochter Hanna Gerding mit Zusätzen ihres Bruders Fritz.

JULHEI (Julian Heilemann)

JULIAKLEY (Julia Kley)

Julia 2011

WeißfrackSchlimmiTimmy, gest. 15 . Mai 1995; letzter Spaziergang zwei Tage zuvor.

KARLACH (Karl Achilles)

KARNAUHA (Karin Naumann, geb. Hädrich).

Kater Leon 2010

KASPMAN (Kaspar Mann)

Liebesgedicht 1945

LOTTKNUDGU (Lotte Kundsen, geb. Günther)

LOTTSEND (Lotte Sendlewski)

LOUGIZDROE (Louisa Gizewski, geb. Dröse)

Werbebrief des Friedrich Gizewski an Louischen vom 5. Nov. 1862.

Umschrift des Werbebriefes in lateinischer Schrift. Die beiden eingeklammerten Worte 'Anwehrtete' und 'Anwehrter' werden mit dem heutigen Wort 'Anwärter' zusammenhängen und altertümlich- bzw. ostpreußisch-deutsch 'Umworbene' bzw. 'Bewerber' bedeuten. Der Satz "mein Herz ... muß Ihnen meine Anwehrtete bekennen" heißt dann "mein Herz ... muß Ihnen bekennen, wer die von mir Umworbene ist".

LOUIGER (Georg Ludwig [Louis] Gustav Gerding)

Brief des Louis Gerding vom 28. Jan.1902 an einen Kollegen betreffend Waldbrände und seine Schrift darüber.

Schrift 'Die Heide-, Moor- und Waldbrände im der Lüneburger Heide etc., sowie über deren Abwehr, Entstehen und Löschen.' Von L. Gerding, Königl., Preuß. Forstmeister a. D., erschienen 'im Selbstverlage' des Verfassers bei J. Neumann-Neudamm, Celle. 2. Auflage, um 1902, Titelblatt und S. 14 - 28. Der 1828 geborene L. Gerding war länger als 50 Jahre mit Leidenschaft im Forstdienst tätig, bis er - wohl erst - um 1900 unwillig ausschied. Er starb 1908. In seiner Tätigkeit handhabte er als anerkannter Fachmann die offenbar funktionierende Technik der 'Bekämpfung von Feuern durch Gegenfeuer'.

Aufsatz über das "Lancieren von Schweißhunden" in: 'Weidwerk und Hundesport' Nr.191, Juli 1903. Gerding galt auch als Fachmann für die Ausbildung und Führung von 'Schweißhunden' (Hunden mit besonders feinem Geruchssinn zur Aufspürung des gehetzten oder verletzten Wildes).

Erinnerung an L. Gerding zwanzig Jahre nach seinem Tode in der Fortstzeitschrift: 'Wild und Hund', 1928, Nr. 8. Der Beitrag eines nur mit den Initialen M. G. unterzeichneten Autors, wohl seiner Tochter 'Marlise' (Kurzform von 'Martha Elisabeth') Gerding (später verheirateter Sonneborn), zeigt große Sympathie für die offenbar recht eigenwillige 'Heidjer'-Persönlichkeit des Gewürdigten.

LUCIEGG (Lucie Eggert)

MARGIHE (Viktoria Margarete Gizewski, geb. Heising)

MARGIZE (Margarete Gizewski)

Geburtstagsbrief der Margarete Gizewski an ihren Bruder Paul mit Gruß des Vaters vom 29. 12. 1884.

MARIHERWE (Marie Hergemöller, geb. Wendt)

MARSONGE (Martha Elisabeth ['Marlise'] Berta Sonneborn, geb. Gerding)

Auszüge aus der Schrift 'Eine neue Religion', erschienen in der Reihe 'Volksschriften zur Umwälzung der Geister', Handelsdruckerei Bamberg, o. D. (wohl vor 1907, dem Todesjahr Carl Scholls), S. 3 - 5 und 64 - 75. Dazu zahlreiche Anzeigen von Veröffentlichungen aus dem kaiserzeitlichen, freidenkerisch-antiklerikalen - teilweise auch pazifistischen - Meinungsspektrum (zur Zeit der Weimarer Republik ungefähr die politische Richtung der DVD).

Die Erzählung 'Ferdinand erobert Paris', Karl-Zwing-Verlag Jena, 1931.

MARTKLEY (Martin Kley)

MONGIZWAN (Monika Gizewski, geb. Wanneck)

PAULGIZ (Paul Gizewski)

Eine im Jahre 1885 mit 'vorzüglich' bewertete theologische Arbeit über das Thema 'Justinus der Märtyrer'.

Die für den Aufstieg in der Beamtenlaufbahn wichtigen Urkunden vom 18. 2. 1889, April 1890, 20. 2. 1892, 5. 6.1895, 21.12.1907 und 17. 1. 1908 einschließlich einer ehrenden Ernennung zum 'Rat vierter Klasse' durch 'allerhöchsten' (kaiserlichen) Erlaß.

Gedicht aus Reiseerinnerungen, um 1900.

Auszug aus: Prof. Paul Gizewski, 'Bildende Kunst und Literatur. Ein Hilfsbuch für die Behandlung der bildenden Kunst im Anschlusse an die deutsche Literaturgeschichte. Mit 155 Abbildungen', Bielefeld und Leipzig 1910, S. 108 - 121 (Die neuere Zeit des Naturalismus.1840 bis zur Gegenwart).

PAULKOPP (Paul Kopp)

RUTACHGE ( Ruth Elfriede Dora Eva Achilles, geb. Gerding)

STEGISE (Stefania, geb. Sendlewski)

SUSADIKLEY (Susanne Diamond, geb. Kley)

UTALEHGIZ (Uta Lehmann, geb. Gizewski)

VERAGIZ (Vera Gizewski)

WALDGER (Waldtraut Hermine Ida Karla Gerding)

Nach 1938 verfaßter Lebenslauf mit handschriftlichem Nachtrag in der Bewerbung um eine Lehrerinnenstelle bei gleichzeitigem Nachweis der Anwartschaft auf die Aufnahme in die NSDAP und der Tätigkeit in verschiedenen NSDAP-nahen Organisationen

Urkunde vom 1. Sept, 1943 zur Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes zweiter Klasse, unterschrieben von Adolf Hitler.

Eintrag dreier Lebensmaximen, der letzten davon offenbar nach 1945, in eines der von ihr wohl besonders geschätzten Bücher ('Die deutsche Kirche und kirchliche Kunst im Wandel der Jahrhunderte, Köln 1933): "Nicht dein Herz nach seinen Wünschen, nach der Pflicht frag dein Gewissen. - Röm. 12, 12 - Lachenden Trotz muß man zeigen, niemand sehen lassen das blutend Herz in der Brust". Röm. 12, 12 lautet: "Schicket euch in die Zeit. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet."

UTALEHGIZ (Uta Lehmann, geb. Gizewski)

WALDKOPACH (Waldtraut Kopp, geb. Achilles)

WALTGIZ ( Friedrich Wilhelm Ernst Walter Gizewski)

An Vater Paul Gizewski gerichtetes Gedicht, etwa 1940.

Ausführungen über "Rechtes Rundfunkhören" und über "Rundfunk und Sozialismus" in: Dienst am Rundfunk, Sonderdruck der Monatsschrift 'Ziele und Wege', Sept 1930.

Predigt zur Feier des Abendmahls an einem Sterbebett (zwischen 1930 und 1940).

Rezension des Romans 'Kaspar, Tod und Teufel' von A. Sieburg, Stuttgarter N. S. Kurier v. 14. Aug. 1943.

Zwei Gedichte, März 1953.

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Verantwortlich für diese Zusammenstellung: Christian Gizewski, Privatanschrift: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.: 030 8337810, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de