Christian Gizewski,
Dr., apl. Professor für Alte Geschichte an der Fakultät I - Geisteswissenschaften - der Technischen Universität Berlin, Institut für Geschichte und Kunstgeschichte, FR 4-2 (Franklinstraße 28/29 / Ecke Salzufer), 10587 Berlin, TEL.: 030/314-24152. - Privatadressen: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html

15. Nov. 2009

Sehr geehrte Damen und Herrren!

Zu einer Disksussion über die Einrichtung einer Erinnerungsstätte, welche an die Geschehnisse am Ende des zweiten Weltkrieges in Ihrer Region erinnern soll, möchte ich Sie

zum Sonntag, 22. Nov. 2009 (Totensonntag), ab 15.00
in das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Neuseddin,
Waldstraße 33, 14554 Seddiner See (ggf. Tel.: 033205/50400)

einladen.

In einem Kreis von Personen, die ich in den vergangenen Monaten als interessiert am Thema der Zusammenkunft kennengelernt habe, würde es gehen um:

P. 1. die Gründe für die Einrichtung einer Erinnerungsstätte, welche sich auf das große Gedenkkreuz - im Walde nahe der Autobahn und der sie querenden Eisenbahnlinie - beziehen und es erklären soll,

P. 2 die baldige Ausgestaltung einer 'Wandecke' im Zentrum der evangelischen Gemeinde Neuseddin als ersten Schritt zur Errichtung einer solchen Erinnerungsstätte,

P. 3 die Bildung eines Kreises aus interessierten Bewohnern der Region ungefähr der Orte Ferch, Neudseddin, Michendorf, Beelitz, Locknitz, Petzow und Caputh, welche das Projekt einer Erinnerungsstätte in örtlicher Zuständigkeit eigeninitiativ und -verantwortlich tragen und entwickeln wollen. Zu ihrem Tätigkeitsfeld könnte auf Dauer auch die Betreuung von Kriegsgäbern im Walde, der Einsatz für den Fortbestand des Erinnerungskreuzes an seiner jetzigen Stelle und die Befragung der noch lebenden Zeitzeugen der damaligen Geschehnisse gehören.

Mein Beitrag zum Programm des Treffens würde sich darauf beschränken, meine bisherigen Erkundungen und Kontakte und ein nur von mir verantwortetes, persönliches Konzept vorzustellen, welches für die 'heimatgeschichtliche' Beschäftigung mit den zwar schon 64 Jahre zurückliegenden, aber uns immer noch berührenden und betreffenden damaligen Ereignissen entwickelt ist. Auch die Diskussion am 22. Nov. würde ich nur solange leiten, bis sich eine Arbeitsgruppe gebildet hätte, die dies und anderes selbst tun würde.

Zur Vorbereitung auf das Treffen können Sie das erwähnte, von mir stammende 'Konzept für die Einrichtung einer Erinnerungsstätte in der Region Ferch' lesen. Sie finden es im Internet unter der Adresse
http://agiw.fak1.tu-berlin.de/ERegFerch/Konzept.html

Bitte nehmen Sie diesen Termin, der sich nicht jederzeit wiederholen läßt, nach Möglichkeit wahr und bringen Sie auch alle Interssenten mit, die ich nicht angeschrieben habe.

Mit freundlichem Gruß

Christian Gizewski