27. Dez. 2010

Einladung

zum dreizehnten Treffen des Arbeitskreises 'Projekt Ferch'

am Sonntag, 9. Januar 2011, 12.00

im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Straße 4,

10318 Berlin (Tel.: 030 501508-10)

Sehr geehrte Damen und Herren!

1. Beim letzten Treffen am 20. Nov. 2010 wurden die Projekte für die nächsten Wochen einschließlich Januar 2011 erörtert.

2. Vor Weihnachten haben wir uns aus weihnachtspraktischen Gründen nicht mehr treffen können. Dafür habe wir das gleich am Anfang des neuen Jahres vor. Da zu dieser Zeit unser üblicher Versammlungsraum im Gemeindezentrum Neuseddin wegen einer Reise Herrn Neuendorfs nicht zur Verfügung steht, haben wir uns entschlossen, dann eine gemeinsame, eintägige Exkursion zu unternehmen: Wir wollen uns das nächste Mal, am Sonntag, 9. Januar 2011, 12.00 , im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst treffen, um die dortige Ausstellung über den zweiten Weltkrieg zu besichtigen und zu diskutieren.

3. Das Klostermuseum Jerichow ist wegen längerdauerender Umbauten und einer Stellenvakanz derzeit nicht zu besichtigen. Den Plan, dorthin eine gemeinsame Fahrt zu unternehmen, die dann auch gleich nach Tangermünde führen könnte, haben wir deshalb auf einen noch unbekannten, wetterfreundlichen Termin - vermutlich im Frühling des nächsten Jahres - vertagt

4. Die Bemühungen um Kontakte mit anderen Museen, die sich mit der Kriegsendzeit 1945 in Brandenburg befassen, wollen wir ebenfalls fortsetzen. Jeder ist gebeten, bei seinen Fahrten durch die Mark Brandenburg, gewissermaßen vorbereitend, geeignete Ziele zu besichtigen und uns anderen dann davon zu berichten.

5. Die Bemühungen, bei dem Gemeinderat in Elsholz bzw. der Stadt Beelitz ideelle Untersützung für die spätere Aufstellung der von Frau Simon im Entwurf vorgestellten Statue zu erhalten, werden von unserer Seite fortgesetzt. In diesem Zusammenhang ist nun für den 19. Januar 2011, 14.00 ein Termin bei dem Bürgermeister von Beelitz, Herrn Knuth, Berliner Str. 202, 4547 Beelitz, vereinbart. Wer daran teilnehmen und mitreden möchte, ist dazu eingeladen. Es geht um das im Internet verbreitete Konzept einer Erinnerungsstätte, und den gedanklichen Zusammenhang, in welchem es zu Frau Simons Entwurf steht.

6. Zum Punkt Vereinsgründung sei nochmals hervorgehoben, daß sie auf sinnvolle Weise einen ganz konkretenZweck verfolgt: seit der Arbeitskreissitzung am 25. Sept. 2010 gibt es inmitten des Gesprächskreises einen rechtlich handlungsfähigen Verein 'Projekt Ferch' mit den Regeln der nunmehr in Kraft getretenen Satzung. Daß dieser Verein als solcher Rechtsgeschäfte vornehmen kann, wird eine Erleichterung unserer Arbeit sein.

7. Hervorzuheben an der Satzung ist - angesichts einiger Mißverständnisse in gleich mehreren, an sich begrüßenswerten Presseberichten der letzten Wochen -, daß in ihr die Struktur des Vereins als vorstandsloser, ausschließlich auf arbeitsteiliger Eigenaktivität aller Angehörigen begründeter Arbeitsgemeinschaft auf Dauer festgelegt ist. Er soll sich - das ist die satzungsmäßige Begründung - mit dieser Struktur vor allem manipulativen Versuchen, von welcher politischen Seite auch immer, entziehen. Klarzustellen ist ferner für meine Person, daß ich einerseits völlig eigenverantwortlich im Rahmen meiner universitären Aufgaben an der TU Berlin in der WWW-Seite http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.htm - ein der wissenschaftlich-historischen Allgemeinbildung dienendes Konzept für eine Dokumentations- und Erinnerungsstätte für die Kriegsendkämpfe 1945 südlich von Berlin entwickelt habe und ständig fortentwickle. Im 'Arbeitskreis Projekt Ferch' tue ich andererseits nicht mehr - und nicht weniger -, als satzungsgemäß im Rahmen eines besonderen Auftragsverhältnisses vorläufig geschäftsführend Aufgaben bei der Vorbereitung von Treffen, dem Sammeln von Adressen und der Herstellung von Kontakten zu erledigen. Ein Vereinsvorstand wollte ich dagegen nie sein und auch nicht werden, schon weil ich dazu keine Neigung und Eignung habe. Vor allem aber ist einVorstand mehrfach unnötig, ja unsinnig für einen Arbeitskreis wie den unseren, in dem es vor allem auf Argumentieren, Informieren und den Gedankenaustausch ankommt. Ich bitte jedermann freundlich, diese - nur auf den ersten Blick unnötig erscheinenden - Klarstellungen ernst zu nehmen.

6. Wiederumch danke ich für die mir zugänglich gemachten schriftlichen Erinnerungen oder die Bilder, die unser Thema betreffen, - darunter mittlerweile sogar buchförmige, sehr anerkennenswert zusammengefaßte Lebenserinnerungen - und bitte weiterhin darum, mir alles zukommen zu lassen, was Ihrer Meinung nach zu unserem Thema paßt. Die mir bisher zugekommenen werde ich nach ihrer Lektüre und Auswertung für das Internet in Kürze zurückschicken. Ich hatte dies teilweise schon in den letzten Wochen vor und angekündigt, kam aber wegen anderer Arbeiten nicht dazu.

Bitte vermerken Sie ggf. Ihren Namen und Ihre Adresse, ferner, ob Dokumente als persönlich von ihren Verfassern verantwortete im Internet veröffentlicht werden können oder nicht. Späterhin sollen, wie früher bereits besprochen, solche Texte und Bilder ggf. in einer Erinnerungsstätte, wohl in Halbe. archiviert werden. Bitte erinnern Sie mich notfalls an die Rückgabe Ihrer Unterlagen.

7. Bitte beachten Sie möglichst immer die Neuerungen im WWW-Text http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.html (Christian Gizewski, Ein Projekt zur Erinnerung an die Kriegereignisse im April/Mai 1945 in der 'Region Ferch' - 'Projekt Ferch'), wo Sie auch alle Materialien abrufen können, die mir im Zusammenhang mit unserem Projekt zugegangen sind und von mir laufend redaktionell weiterbearbeitet werden.

Wenn Sie Fragen haben oder Vorschläge machen wollen, lassen Sie sie mich jederzeit gern wissen.

Mit guten Wünschen für diese wunschträchtigen Tage im eisig-schneeigen Dunkel unter Bethlehem-Stern und Sylvesterraketen

Ihr Christian Gizewski

Stand: 27. Dez. 2010

Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html