23. Mai 2011

Einladung

zum achtzehnten Treffen des Arbeitskreises 'Projekt Ferch'

am Samstag, 25. Juni 2011, 9.30

zunächst am Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Neuseddin, Waldstraße 33, 14554 Seddiner See, um von dort aus dann einen gemeinsamen Ausflug nach Jerichow und weiter nach Tangermünde zu unternehmen.


Sehr geehrte Damen und Herren!

Das letzte Mal traf sich der Arbeitskreis in Frau Simons Werkstatt-Atelier in Werder, d. h. der dortigen Inselstadt (Maren Simon, Uferhaus Atelier, Mühlenstrasse 2b, 14542 Werder /Insel, Tel.:33207/518 20, EP: mmarensimon@aol.com), um etwas über ihre vielfältigen Arbeiten zu erfahren und anschließend kurz die anstehenden Fragen und Pläne zu besprechen.

Frau Simon, will man schlagwortartig ihre Arbeit skizzieren, arbeitet vor allem als Plastikerin und Malerin mit einem offenkundigen Schwerpunktinteresse an der Deutung der vielen unlösbaren Fragen, die menschliche Gesichter, Köpfe und Körperformen aufwerfen. Dem entsprechen ihre oft surreal anmutenden Gestalten und Gestaltungen, in eigenwilligem Expressionismus bis zur Bedrohlichkeit oder zur belächelnswerten Dennoch-Existenz verlebendigt. Daraus geht ein eigentümliches und einprägsames Wiedererkennen der Menschennatur in Verbindung mit Mutterwitz hervor.

Frau Simon ist sehr fleißig und produktiv, wie man in ihren Räumen sehen kann, welche von eindrucksvollen Erzeugungen überborden. Ihr Atelier (Abbildungen) ist zugleich Verkaufsstätte, was jedoch, wie mir scheint, noch nicht wertangemessen weit nach außen hin deutlich wird; ein gewisses Maß an ihrem Wesen entsprechender bescheiden-selbstbewußter Werbung sollte mindestens bis zur Inselbrücke reichen.

Wir besprachen erneut den Standort Beelitz-Heilstätten für Frau Simons Statuenprojekt und die weiterhin gegebenen Möglichkeiten, Mittel dafür einzuwerben und das Projekt bekannter zu machen. Frau Simon ist aufgrund ihrer Fähigkeiten zu wünschen, daß sie generell als Künstlerin angemessen bekannt wird.

Der seit langem geplante Ausflug nach Jerichow und Tangermünde ist nun für Samstag, 25. Juni 2011 geplant. Wir wollen uns zunächst früh am Tage - um 9.30 Uhr - am gewohnten Orte in Neuseddin (Waldstraße 33) treffen, um von dort - mit einer möglichst geringen Zahl von PKW - zunächst nach Jerichow und von dort aus später nach Tangermünde zu fahren. Für Jerichow schlage ich als Treffpunkt das dortige 'Klostermuseum', Am Kloster 1, 39319 Jerichow, Tel.: 039343-285, vor. In Tangermünde werden wir uns, nachdem wir vom besichtigten Jerichow aus die Strecke dorthin bewältigt haben werden, zwischen 13.00 und 14.00 Uhr treffen, und zwar am besten direkt am Rathaus, Kirchstraße 14, 39590 Tangermünde, Tel.: 039322-3814; es ist gut von einem Parkplatz außerhalb des Stadtwalls aus zu erreichen.

Wie immer danke ich für die mir zugänglich gemachten schriftlichen Erinnerungen, die Bücher, Schriften und Bilder, die unser Thema betreffen, und bitte weiterhin darum, mir alles zukommen zu lassen, was Ihrer Meinung nach zu unserem Thema paßt. Bitte vermerken Sie stets Ihren Namen und Ihre Adresse, ferner, ob Dokumente als persönlich von ihren Verfassern verantwortete im Internet veröffentlicht werden können oder nicht. Späterhin sollen, wie früher bereits besprochen, solche Texte und Bilder in einer Erinnerungsstätte, wohl in Halbe, archiviert werden. Bitte erinnern Sie mich notfalls an die Rückgabe Ihrer Unterlagen, für deren Durchsicht ich, wenn sie länger sind, etwas länger brauche, deren Rüchgabe ich aber auch aus widernatürlichem Besitztrieb ungerechtfertigt zu verdrängen neige.

Da es ist eine große Mühe ist, die Einladungen postalisch zuzustellen, bitte ich wie stets darum, daß sich alle Interessenten, wenn sie nur irgendeine Möglichkeit haben, bitte immer wieder einmal an die u. a. Adresse mit ihren 'neuesten Nachrichten' erinnern mögen. Bitte beachten Sie also möglichst regelmäßig die Neuerungen im WWW-Text http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.html (Christian Gizewski, Ein Projekt zur Erinnerung an die Kriegereignisse im April/Mai 1945 in der 'Region Ferch' - 'Projekt Ferch'), wo Sie auch alle Materialien abrufen können, die mir im Zusammenhang mit unserem Projekt zugegangen sind und von mir laufend redaktionell weiterbearbeitet werden.

Wenn Sie Fragen haben oder Vorschläge machen wollen, lassen Sie sie mich jederzeit gern wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html