31. Juli 2011

Einladung

zum zwanzigsten Treffen des Arbeitskreises 'Projekt Ferch'

am Samstag, 20. Aug. 2011, 15.00

an der Stadtkirche in Beelitz mit anschließendem Treffen bei Familie Stamnitz, Bekkerstr. 11, 14547 Beelitz (ggf. Tel. 933204-61120)


Sehr geehrte Damen und Herren!

Das letzte Treffen fand am Samstag, 31. Juli 2011 im Archiv des Kleinmachnower Heimatvereins, Hohe Kiefer 41, 14532 Kleinmachnow, bei Herrn Käbelmann statt. In einem sehr material- und kenntnisreichen Vortrag stellte Herr Käbelmann das Archiv und seine 1995 begonnen Arbeit an der Ortsgeschichte Kleinmachnows vor. Die ursprüngliche Absicht, einige zeitgeschichtlich interessante Orte in Kleinmachnow zu besuchen, mußte wegen des gnadenlos schlechten Wetters leider entfallen. So blieb nichts anderes übrig, als über sie zu reden, was unter Austausch vieler persönlicher Erlebnisse der - wie bekannt älteren - Anwesenden lebhaft und in oft sehr persönlicher Weise geschah. Mehrere Stunden vergingen so sehr schnell und mit allseitigem Zugewinn.

Das nächste Treffen ist für den 20 August 2011 vorgesehen. Um 15.00 treffen wir uns an der Stadtkirche in Beelitz. Dann wird uns Herr Sramnitz u. a. zum jüdischen Friedhof am Orte (Clara-Zetkin-Straße/Ecke Straße des Aufbaus) führen. Später sind wir bei bei Familie Stamnitz (Bekkerstr. 11, 14547 Beelitz , ggf. Tel. 933204-61120) eingeladen.

Der jüdische Friedhof Beelitz wurde mindestens seit der Mitte des 18. Jhts. bis zum Beginn der 1930er Jahre benutzt. 1938, in der NS-Zeit, wurde er zerstört, nach 1945 neu hergerichtet. Mehrere Dutzend erhaltene Grabsteine wurden dabei wieder aufgestellt.Der Friedhof ist Baudenkmal und allgemeinzugänglich.

Was das in der letzten Sitzung heftig diskutierte Tragen einer 'Kippa' (Kopfbedeckung für religiöse Verrichtungen von Männern) beim Besuch eines allgemeinzugänglichen Friedhofes jüdischer Tradition betrifft, so verpflichtet m. E. diese religiöse 'Gewohnheit' (nach der 'Halacha') nur die frommen Angehörigen des jüdischen Glaubensbekentnisses. Sie bringt bestimmte religiöse und auch säkulare Überzeugungen zum Ausdruck, die von Andersgläubigen oder -denkenden nicht geteilt bzw. praktiziert werden müssen. Aber es gibt ja immer Möglichkeiten freundlichen ad hoc-Arrangements dauerhaft nicht übereinstimmender Überzeugungen.

Für das übernächste Treffen am 24. Sept. 2011 bereite ich eine Vorstellung zweier Bücher über die Kriegsendgeschichte in Brandenburg vor. Ich bin darum bemüht, die Autoren zu dem Treffen einzuladen.

Wie stets bitte ich darum, daß sich alle Interessenten, wenn sie nur irgendeine Möglichkeit haben, immer wieder einmal an die Adresse http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.html (Christian Gizewski, Ein Projekt zur Erinnerung an die Kriegereignisse im April/Mai 1945 in der 'Region Ferch' - 'Projekt Ferch') mit ihren 'neuesten Nachrichten' erinnern mögen. Dort finden Sie die Einladungen zu unseren Treffen, die ich nur gelegentlich per Post zustellen kann. Sie können dort aber auch Neuerungen im Haupttext einschließlich aller Materialien abrufen, die mir im Zusammenhang mit unserem Projekt zugehen.

Wie immer danke ich für die mir zugänglich gemachten schriftlichen Erinnerungen, die Bücher, Schriften und Bilder, die unser Thema betreffen, und bitte weiterhin darum, mir alles zukommen zu lassen, was Ihrer Meinung nach zu unserem Thema paßt. Bitte vermerken Sie stets Ihren Namen und Ihre Adresse, ferner, ob Dokumente als persönlich von ihren Verfassern verantwortete im Internet veröffentlicht werden können oder nicht. Späterhin sollen, wie früher bereits besprochen, solche Texte und Bilder in einer Erinnerungsstätte, wohl in Halbe, archiviert werden. Bitte erinnern Sie mich notfalls an die Rückgabe Ihrer Unterlagen, für deren Durchsicht ich, wenn sie länger sind, etwas länger brauche, deren Rüchgabe ich aber auch aus widernatürlichem Besitztrieb ungerechtfertigt zu verdrängen neige.

Wenn Sie Fragen haben oder Vorschläge machen wollen, lassen Sie sie mich jederzeit gern wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html