13. November 2011

Einladung

zum dreiundzwanzigsten Treffen des Arbeitskreises 'Projekt Ferch'

am Samstag, 26. November 2011, 9.30 [Fehlangabe! Verzeihung! 5. 12. 2012 C. G.]

im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Neuseddin, Waldstraße 33, 14554 Seddiner See (ggf. Tel.: 033205/50400).

Hinweis auf den Fernsehbeitrag am Samstag, 26. November 2011, 00.00 - 00.44 Uhr zum Thema 'Tuberkulose'
einsehbar unter:
http://www.wdr.de/tv/wdr-dok/sendungsbeitraege/2011/1125/vergessene_seuche.jsp
(Zusammenhang mit der Geschichte des Komplexes 'Beelitz-Heilstätten).

Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Vorhaben, zu einem Treffen in Berlin zusammenzukommen, um das Zeughaus in Berlin-Mitte zu besuchen, mußte leider ausfallen. Das Ziel ist aber nach wie vor im Zusammenhang mit den Arbeitskreisinteressen an der Kriegsendzeitgeschichte in Brandenburg, an der Brandenburgischen Geschichte und auch an der weiteren Deutschen Geschichte interessant. Ein Treffen dort wird aber in diesem Jahre wahrscheinlich nicht mehr möglich sein.

Beim nächsten Treffen am 26. Nov. 2011 kann ich vorbereitend die drei zeitgeschichtlichen Abteilungen des 'Zeugghaus' -Museums (1933 - 1945 - NS-Regime und Zweiter Weltkrieg) , 1945 - 1949 - Deutschland unter alliierter Besatzung), 1949 - 1994 - Geteiltes Deutschland und Wiedervereinigung) vorstellen. Vielleicht sind für das nächste Jahr außerdem Sonderausstellungen in Planung, über die schon jetzt etwas zu sagen wäre.

Beim nächsten Treffen können wir ferner die Beschäftigung mit aktueller Literatur, welche die Kriegsendzeitgeschichte in Berlin und Brandenburg betrifft, fortsetzen; sehen Sie dazu ggf.: http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.html ; dort P. 8 - Liste zur Einführungsliteratur, .Erörtert hatten wir schon drei der dort aufgeführten Titel, nämlich

1. das gerade erschienene militär- und kriegsgeschichtliche Buch von Henrik Schulze, 19 Tage Krieg. Die RAD-Infanteriedivision 'Friedrich Ludwig Jahn' in der Lücke zwischen der 9. und 12. Armee. Die Mark Brandenburg im Frühjahr 1945 (2011),

2. das zivilgeschichtliche Sammelwerk von Peter Böthig und Peter Walter (Hg.), Die Russen sind da. Kriegsalltag und Neubeginn 1945 in Tagebüchern aus Brandenburg (2011) und

3. das ältere Werk von Tony Le Tissier, Der Kampf um Berlin 1945. Von den Seelower Höhen bis zur Reichskanzlei (1995).

Darüber wurde diskutiert. - Ich bin weiterhin bemüht, alle Buchautoren dafür zu gewinnen, wenn sie Zeit haben, unsere Treffen zu besuchen, um an deren Diskussion teilzunehmen.

Wie stets, sollten wir auch über die weitere Arbeit unseres Kreises sprechen.

Wie stets bitte ich ferner darum, daß sich alle Interessenten, wenn sie nur irgendeine Möglichkeit haben, immer wieder einmal an die Adresse http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.html (Christian Gizewski, Ein Projekt zur Erinnerung an die Kriegereignisse im April/Mai 1945 in der 'Region Ferch' - 'Projekt Ferch') erinnern mögen. Bitte denken Sie, wenn das Monatende und unser routinemäßiger Termin naht, immer auch an das Internet als Informationsquelle oder, wenn nicht, rufen Sie mich ggf. an. Denken Sie aber auch daran, daß die WWW-Seite sehr viele interessante Informationsquellen erschließt, die durch bloße briefliche Mitteilung nicht übermittelt werden können. Ohne das Internet wäre der Arbeitskreis ja überhaupt nicht entstanden. Sinnvolle Vorkehrungen gegen unerwünschte Ausforschungsversuche von außen, die der eine oder andere der Älteren unter uns vielleicht befürchtet, sind für jedermann auch in unserer Zeit des ständigen Internet-Mißbrauchs durchaus möglich.

Im Internet sind auch gelegentlich solche Filme wie der folgende zu finden, auf den mich der VbDK kürzlich hingewiesen hat:

http://www.rbb-online.de/himmelunderde/reportagen/der_knochenfinder.html

Es geht dort um die Ausgrabung und Bestattung der nach wie vor zahlreichen - in Brandenburg auf noch 100000 geschätzten - irregulär begrabenen Kriegstoten aller Parteien, ihre Identifikation, die Benachrichtigung von Angehörigen und die Registrierung in der WASt in Berlin-Reinickendorf.

Wie immer danke ich für die mir erneut zugänglich gemachten schriftlichen Erinnerungen, die Bücher, Schriften und Bilder, die unser Thema betreffen, und bitte weiterhin darum, mir alles zukommen zu lassen, was Ihrer Meinung nach zu unserem Thema paßt. Bitte vermerken Sie stets Ihren Namen und Ihre Adresse, ferner, ob Dokumente als persönlich von ihren Verfassern verantwortete im Internet veröffentlicht werden können oder nicht. Späterhin sollen, wie früher bereits besprochen, solche Texte und Bilder in einer Erinnerungsstätte, wohl in Halbe, archiviert werden. Bitte erinnern Sie mich notfalls an die Rückgabe Ihrer Unterlagen.

Vergessen Sie nicht, mir eine eventuelle Adressenänderung am besten schriftlich mitzuteilen - Wenn Sie Fragen haben oder Vorschläge machen wollen, lassen Sie sie mich jederzeit gern wissen. - Teilen Sie mir andererseits ggf. ruhig mit, wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten. Ansonsten gehe ich von Ihrem fortbestehenden Interesse aus. - Amtliche Stellen, denen die Informationen zugeschickt werden, sollten außerdem, auch wenn sie an ihnen keinen politischen Gefallen finden sollten, im Rahmen ihrer dienstlichen Pflichten stets für ihren sorgfältigen Empfang Sorge tragen. Sie sind ja gesetztich verpfichtet, sie sachgerecht im Rahmen ihrer Kompetenz zu prüfen, weiterzuleiten, ggf. schriftlich zu ihnen Stellung nehmen und sie ordentlich zu archivieren. Sie dürfen sie - bei Gefahr einer Dienstaufsichtsbeschwerde - nicht einfach pflichtwidrig als angeblich unzustellbar zurückgehen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html .