Anfang Dezember 2013

42. Rundbrief

für den Arbeitskreis 'Projekt Ferch'

(Oktober bis Dezember 2013)


Sehr geehrte und Damen und Herren Interessenten am Projekt Ferch!

Das 'Projekt Ferch' verfolgt den Zweck, die deutsche Kriegsendzeitgeschichte 1945 im Zusammenhang mit ihren einschneidenden Nachwirkungen für die heutige deutsche Geschichte selbst heute noch, 68 Jahre nach 1945, in Erinnerung zu rufen. Zur Zeitgeschichte gehören auch Dichtungen. Auch diese können zum historischen Verständnis damaligen Bewußtseins und Geschehens so beitragen, wie man es zunächst gar nicht vermutet.

Ständige Arbeitsbelastung hat es mir in den vergangenen Monaten unmöglich gemacht, den für Oktober und November vorgesehenen Doppel-Rundbrief Nr.42 früher fertigzustellen. Ich fasse ihn daher so, daß er auch noch für Weihnachten und Neujahr paßt.

Doch werde ich auch künftig möglichst regelmäßg und pünktlich Rundbriefe an die Interessenten an dem 'Projekt Ferch' auf den Internet-Weg bringen.

1. In diesem Rundbrief soll von dem Werk eines unter diesem Namen nicht näher bekannten Autors, Kaspar Mann - nicht mit der Thomas-Mann-Familie verwandt - die Rede sein, eine Dichtung über eine 'Kriegsliebe' wohl in den Monaten September bis November 1944, in einer Zeit, in der die Niederlage der NS-deutschen Seite weithin feststand.

Ich weise Sie dazu auf einen in diese Dichtung

einführenden Kommentar

hin Er ermöglicht, ein in englischer Kriegsgefangenschaft ihres Autors 1946 entstandenes (unter Urheberrechtsschutz stehendes) Manuskript gewissermaßen in seiner Urform zu lesen.

Dadurch können Sie selbst eine lebendige Bekanntschaft mit den damaligen Erlebnissen, Gedanken und Überzeugungen des Autors machen und zugleich die ihm nächststehenden Menschen, an die er in der Gefangenschaft oft gedacht haben wird, anschaulich und einprägsam kennlernen.

2. Zum Anfang des neuen Jahres ist die Besprechung des Buches von Joachum Schultz-Naumann, Die letzten dreißig Tage. Das Kriegstagebuch des OKW vom 23. April bis 22. Mai 1945, Verlag Druffel und Vowinckel, Stegen 2010, vorgesehen, das u. a. eingehend die Vorgänge der Kapitulationsverhandlungen bis zum endlichen Aufhören des Krieges darstellt.

3. Wie immer bitte ich darum, mir alles zukommen zu lassen, was Ihrer Meinung nach zu unserem Thema paßt. Bitte erinnern Sie mich notfalls an die Rückgabe Ihrer Unterlagen. - Vergessen Sie nicht, mir für meine Adressenliste Ihre Daten bzw. deren Änderung am besten schriftlich mitzuteilen, damit ich von mir aus zu Ihnen im Einzelfall Kontakt aufnehmen kann.

Mit freundlichem Gruß

Christian Gizewski


Verantwortlich: Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html .