Christian Gizewski, Tietzenweg 98, 12203 Berlin, TEL und AB: 030/8337810 oder (wenn eingeschaltet) 0151 26759056, FAX: 030/84309266, EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://www.AGiW/fak 1.tu-berlin.de.index.html

8. April 2010

Sehr geehrte Damen und Herren!

Hiermit lade ich Sie zu einem sechsten Treffen

des Arbeitskreises 'Projekt Ferch'

am Samstag, 24. April 2010, 15.00

im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Neuseddin,
Waldstraße 33, 14554 Seddiner See (ggf. Tel.: 033205/50400)

ein.

1. Beim letzten Treffen am 27. März ging es vor allem um den Entwurf einer Denkmalsskuptur von Frau Maren Simon. Obschon der Arbeitskreis keine eigenen Mittel und nach wie vor auch keine Vereinsstruktur hat, aufgrund derer er kollektive Ausgabenbeschlüsse fassen könnte, befürworteten alle Anwesenden das Konzept ideell und erörterten mögliche Standorte für die Aufstellung einer später - vielleicht mit Hilfe von Förderern - auch materiell realisierbaren Skulptur. Dabei wurde vor allem an die Beelitzer Heilstätten gedacht, die in Kriegszeiten als Lazarett dienten.

2. Das nächste Treffen am 24. April soll im Hinblick darauf einer gemeinsamen Erkundung geeigneter Standplätze in Beelitz dienen. Wir wollen uns dazu zunächst in Neuseddin treffen, wobei möglichst alle Dazukommenden ihren PKW, wenn sie einen haben, mitbringen sollten, damit wir dann gemeinam zu den Heilstätten nach Beelitz fahren können.

3. Beim übernächsten Treffen sollten wir erneut über das nach wie vor anstehende Problem einer förmlichen Organisation unseres bis jetzt formlosen und daher nur bedingt handlungsfähigen Arbeitskreises diskutieren.
Ich schlage deshalb wie bisher vor, die Ihnen seit längerem vorliegende Satzung eines 'nicht eingetragenen Vereins' (nach §§ 54, 705 ff. BGB; Entwurf siehe Anlage) zu diskutieren und zu verabschieden sowie diesen Verein dann durch ausdrücklich vollzogenen Beitritt derjenigen, die es möchten, und durch Wahl 'besonderer Beauftragter' auch wirklich 'in Betrieb zu nehmen'; allen anderen Interessenten wird weiterhin ihre - erwünschte - Teilnahme an den Treffen möglich sein. Grund dafür ist, daß ich selbst - trotz allen guten Willens und allen Engagements für die Sache - wegen meiner nicht wenigen Aufgaben auch anderwärts mit der vielen 'konsequenterweise' zu leistenden Detailarbeit schon für das 'Projekt Ferch' auf Dauer überfordert sein würde. -
Zu den Aufgaben, die aus diesem Grunde auf Dauer auch von anderen Arbeitskreismitgliedern wahrgenommen werden müßten, gehören vor allem folgende: aa) die Zusammenstellung von Quellen und die Kontaktaufnahme zu allen Personen und Stellen, die Erinnerungen über die 'Region Ferch - Beelitz am Ende des Krieges' bis heute aufbewahren, bb) die Herstellung von Kontakten zu den ortlichen Behörden in der Region, die am besten jeweils durch nahewohnende Mitglieder wahrzunehmen wären. -
Ich selbst werde weiterhin, was ich als WWW-Autor sowieso tue, Kontakte zu anderen Stellen und Einrichtungen herstellen und, wenn gewünscht, die Einladungen und Sitzungsberichte für den Arbeitskreis verfassen und zustellen.
2. Was die Einladungen betrifft, habe ich damit begonnen, sie auf meiner WWW-Seite (http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Pro_Ferch/Konzept.html) bekanntzumachen.
ACHTUNG: Ich möchte Sie künftig generell, soweit möglich, nur über das Internet einladen.
Ich bitte deshalb ausdrücklich diejenigen von Ihnen, die keinen eigenen, leicht nutzbaren Internetzugang haben, mir zu schreiben, wenn sie weiterhin brieflich eingeladen werden möchten. Sie erhalten dann wie bisher eine Einladung per Post.

3. Beim nächsten Treffen wird auch Herr Breithaupt vom 'Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge' anwesend sein, um das Projekt einer Dokumentationsstelle in Halbe für die Kämpfe der Kriegsendzeit zwischen Oder und Elbe zu erläutern. Mit dieser könnte eine Erinnerungsstelle für die 'Region Ferch' im Gemeindezentrum Neuseddin künftig kooperieren.

Ich danke für die mir wiederum zugänglich gemachten schriftlichen Erinnerungen oder Bilder, die unser Thema betreffen, und bitte weiterhin darum, mir alles zukommen zu lassen, was Ihrer Meinung nach zu unserem Thema paßt. Bitte vermerken Sie Ihren Namen und Ihre Adresse, ferner, ob und wann die Sachen ggf. zurückgegeben werden sollen und ob Dokumente als persönlich von ihren Verfassern verantwortete im Internet veröffentlicht werden können oder nicht. Späterhin sollen, wie früher bereits besprochen, solche Dokumente ggf. in einer Erinnerungsstätte archiviert werden.

Wenn Sie Fragen haben oder Vorschläge machen wollen, lassen Sie sie mich jederzeit gern wissen.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Christian Gizewski