"Seit dem Erdbeben vom März 2011 in Japan hat sich meine Website www.akiomatsumura.com zu einem führenden Referenzpunkt bei Politikern, Wirtschaftstreibenden, Wissenschaftlern und der Presse entwickelt, wenn nach einem ausgewogenen und internationalen Blickwinkel zum Unfall von Fukushima gesucht wird. Unsere Arbeit war speziell für die politische Leitung Japans von großer Bedeutung, hat die japanische und amerikanische Öffentlichkeit aber insbesondere auf zwei Hauptthemen aufmerksam gemacht: die potentielle Gefährlichkeit des vierten Reaktors und die hohe Wahrscheinlichkeit von Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Diese Arbeit war mit gewaltigen persönlichen Anstrengungen verbunden, und die Anforderungen scheinen in der kommenden Zeit noch größer zu werden."

 

17. März 2014: Fukushima – drei Jahre danach

... Drei Jahre danach schwebt eine weitere Tragödie als dunkle Bedrohung über Fukushima. Im vierten Stockwerk von Reaktor 4 – der Reaktor war am ersten Tag des Bebens explodiert – lagern 1.331 Brennstäbe im Kühlwasser eines riesigen Stahltanks. Der Tank, erschüttert durch das Beben, erreicht an die 30 Grad. Die sechs Reaktoren in Fukushima haben 14.225 abgebrannte Brennelemente erzeugt, die alle auf die gleiche Art auf dem Gelände eingelagert sind. Um die tödliche Gefahr der Situation zu verdeutlichen – ein einziger Brennstab mit 4 Meter Länge und 1 cm Durchmesser kann in vier Sekunden einen Menschen töten ...... [alles lesen - pdf ...]

Original: Fukushima: Three Years Later - http://akiomatsumura.com/2014/03/fukushima-three-years-later.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho

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24. Februar 2014: Coubertins Vision steht auf dem Spiel – Japan und das Internationale Olympische Komitee

Was bleibt von den Olympischen Spielen von Sotschi in Erinnerung? Die blendende, digital unterstütze Eröffnungszeremonie? Das faszinierende Eishockey? Ein erschütternder Skiunfall? Welche Augenblicke einem auch als Eindruck bleiben mögen – hunderte Millionen werden sich im Stolz auf „ihre“ Athleten, auf „ihr“ Land ihre ganz persönlichen Erinnerungen nach der gestrigen Schlusszeremonie bewahren. Zuerst einmal erwecken Olympische Spiele in uns eine Art von Nationalstolz, um uns dann in seinem internationalen Charakter zu verbinden. Das Internationale Olympische Komitee, das alle olympischen Veranstaltungen im Blick haben muss, ist dafür verantwortlich, dass sich diese Art von Wunder alle zwei Jahre wiederholt. Ihre Aufgaben dabei sind recht eindeutig. Dazu gehört, „die Förderung der Ethik im Sport voranzutreiben und zu unterstützen...“ und „Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Athleten zu fördern und zu unterstützen.“ Pierre Coubertin, Vater der modernen Olympischen Spiele und ein angesehener Humanist, setzte sich dafür ein, dass Wettkampf und Bildung als Mittel zum Frieden dienen ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Risking Coubertin’s Vision: Japan and the International Olympic Committee - http://akiomatsumura.com/2013/11/can-nuclear-power-be-an-answer-to-indias-electricity-needs.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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14. November 2013: Kann Atomkraft die Antwort auf Indiens Strombedarf sein?

Die indische Regierung ist in Gesprächen mit der japanischen Regierung, deren Ziel ein bilaterales Abkommen über eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Atomenergie sein soll. Dieses Abkommen würde es Indien erlauben, Reaktorbauteile aus Japan zu importieren. Das Hauptargument für Indiens Plä­ne, die Atomkraft auszubauen, ist der Umstand, dass das Land immer noch an Strommangel leidet und der Strombedarf schnell wächst.
Dreierlei liegt dieser Diskussion zugrunde. Das erste – und das ist das wohl Schmerzlichste – ist die Tatsache, dass Japan, in dem es zur Zeit eine landeswei­te und starke demokratische Opposition gegen das Wieder-Hochfahren von Atomkraftwerken gibt, plant, Reaktorbauteile an ein Land zu liefern, in dem es ebenfalls eine nicht zu übersehende Opposition gegen die Atomkraft gibt, vor allem bei den Atomkraftwerken, bei denen man sich für Reaktoren entschieden hat, die von Unternehmen wie Westinghouse, General Electric und Areva geliefert werden. Die Gründe für diese Opposition sind nicht schwer zu erraten. Nach dem 11. März 2011 können sich die Menschen, die nahe an einem bestehenden oder geplanten Atomkraftwerk leben, lebhaft vorstellen ...
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Original: Can Nuclear Power Be an Answer to India’s Electricity Needs? - http://akiomatsumura.com/2013/11/can-nuclear-power-be-an-answer-to-indias-electricity-needs.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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21. Oktober 2013: Opfer und geistige Gesetze – Lösungen für Fukushima

... Das von Premierminister Abe dreist zur Schau gestellte Selbstvertrauen wird von den Nachrichten über nachlassende Anstrengungen bei den Aufräumarbeiten in den Reakoren 1, 2, 3 und 4 nicht unterstützt. Tatsache ist, dass man den vielen Berichten über unerwartete technische Ausfälle und über die Fehler von Arbeitern kaum noch folgen kann. Was fangen wir mit Zahlen wie „40.000 Becquerel pro Liter“ an – oder mit „1.533 abgebrannten Brennelementen“? Und jeder Versuch, all das zu verstehen, wird zudem durch die eingeschränkte Vertrauenswürdigkeit der Informationen erschwert. Das ist ein Problem, das nur dadurch gelöst werden kann, dass eine wirklich unabhängige Begutachtung auf breiter technischer Basis (Gewässerkunde, Maschinenbau, Elektrotechnik ...) stattfinden kann. Die grundlegende Frage ist aber immer dieselbe: Welche Folgen wird Fukushima haben? ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Sacrifice and Spiritual Law: Solutions for Fukushima - http://akiomatsumura.com/2013/10/sacrifice-and-spiritual-law-solutions-for-fukushima.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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2. Oktober 2013: Wiederaufarbeitung ist nutzlos und eröffnet den Weg in ein sinnloses Risiko

Eine Einleitung von Akio Matsumura
Ich habe mich entschlossen, all meine Zeit der Diskussion über die Katastrophe von Fukushima und den dortigen Aufräumarbeiten zu widmen – aus dem einfachen Grund: Unfälle in Atomkraftwerken können unser Land und unsere Gesellschaft auf 10.000e Jahre verändern. Wir haben in den letzten Jahrhunderten große Konflikte erlebt, selbst im Falle des 2. Weltkriegs, in dem 60 Millionen Menschen umgekommen sind, haben sich unsere Gesellschaften als belastbar erwiesen und haben sich nach einigen Jahrzehnten erholt, auch wenn sie auf Dauer verändert waren. Mit dem Brand in einem Abklingbecken würden wir in eine noch nie erlebte Katastrophe schlittern.
Die Arbeit von Frank von Hippel – Professor an der Princeton Universität und Mitbegründer des „Internationalen Forums Spaltmaterial“ – hat meine Aufmerksamkeit auf das Thema „Wiederaufarbeitung“, einen weiteren Aspekt der Atomtechnologie, der voller Risiken ist, gelenkt. Chris Cote, Redakteur und Mitarbeiter in diesem Blog, fasst einen kürzlich erschienenen Bericht von Frank von Hippel und Masafumi Takubo zusammen und beschreibt, warum diese Technologie so gefährlich ist und den Weg in eine neue Gefahr eröffnet: der Herstellung von Plutonium, dem Stoff für Atomwaffen. Ich möchte mich bei Dr. Hippel für seine Hilfe bedanken, die darin bestand, dass er diese Zusammenfassung vor der Veröffentlichung noch einmal durchgearbeitet hat ...
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Original: Needless Nuclear Reprocessing: The Bridge to Unnecessary Risk - http://akiomatsumura.com/2013/10/needless-nuclear-reprocessing-the-bridge-to-unnecessary-risk.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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25. September 2013: Und die Band spielt weiter ...

Es ist belegt, dass das Titanic-Orchester heldenhaft weitergespielt hat, bis das Schiff endgültig auf den Grund des Atlantiks zu sinken begann. Die Versuchung mag groß sein, dieses Ereignis mit der Entscheidung des Olympischen Komitees zu vergleichen, die Olym­pischen Sommerspiele 2020 nach Tokyo zu vergeben. Die Devise Auf Teufel komm' heraus weitermachen mag eine passende Beschreibung dafür sein – es darf aber nicht übersehen werden, dass es fundamentale Unterschiede bei den beiden Situationen gibt. Der Verlust an menschlichen Leben war zweifellos schockierend, vor allem auch, weil die Titanic laut Ex­perten nicht hätte sinken dürfen. Die Musik aus Fukushima ist ausgesprochen enervierend. Aus dem schwerst angeschlagene Reaktorgebäude 4 tönt es mittlerweile so, als ob seine Schräglage in einem qualvollen und langsamen Zusammenbruch kulminieren würde. Dieser Kollaps würde dazu führen, dass das Abklingbecken in freiem Fall 30 m nach unten kracht – und dabei würden die Brennstäbe zerplatzen und zu einer Freisetzung von radioaktivem Material führen, die über das Tausendfache von Hiroshima hinausginge. ... [alles lesen - pdf ...]

Original: And the Band Played On… - http://akiomatsumura.com/2013/09/and-the-band-played-on.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho

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3. September 2013: Japan – Steig endlich von deinem Thron herab und nimm Hilfe an

Japan ist eine Inselnation, die über die Wasserströme des Pazifischen Ozeans mit dem Rest der Welt verbunden ist. Über Jahrtausende brachten diese Wasserwege japanische Seeleute zu fernen Ufern. Jetzt bringen die Wasserwege Radioaktivität an diese Ufer. Japans Weigerung, beim Katastrophenmanagement in Fukushima um internationale Hilfe zu bitten, wäre noch irgendwie verständlich, wenn nur das Schicksal seiner Bewohner auf dem Spiel stehen würde. Aber angesichts der Tatsache, dass die Gesundheit des ganzen Planeten auf dem Spiel steht, ist Japans Missmanagement in der Atomkrise unverantwortlich und sollte von anderen Regierungen nicht akzeptiert werden, vor allem nicht von den Vereinigten Staaten, deren Lebensmittelversorgung davor steht kontaminiert zu werden ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Japan, Swallow Your Pride and Ask for Help - http://akiomatsumura.com/2013/09/japan-swallow-your-pride-and-ask-for-help.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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31. Juli 2013: Japans Achillesferse – Der drohende Ausbruch des Fudschijama und die Atomwirtschaft

Was passiert, wenn der Fudschijama [Mount Fuji] ausbricht? Diese Frage mag bei den Haaren herbeigezogen und als provokativ erscheinen, aber wir sollten sie stellen. Das große Tohoku-Erdbeben, das im März 2011 zum Desaster im Atomkraftwerk Fukushima geführt hat, hat nun Wissenschaftler veranlasst, davor zu warnen, dass der Fudschijama in den nächsten zwei Jahren ausbrechen könnte. Verschiedene Anzeichen – wachsender Druck in der Magma-Kammer, zurückgehende Was­serspiegel in der Umgebung, Risse in der Erdoberfläche – signalisieren, dass der Vulkan nach 300 Jahren Inaktivität vom jüngsten Erdbeben wieder aufgeweckt wurde (Japan Today). Eine am 27. Juli vom Allgemeinen Forschungsinstitut für Industrietechnik veröffentlichte Studie kommt zum Schluss, dass der Fudschijama in den letzten 2.000 Jahren 43 Mal ausgebrochen ist – wie Yomiuri Shimbun berichtet ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Japan’s Fault – The Risks of Mt. Fuji’s Eruption and Nuclear Power - http://akiomatsumura.com/2013/07/1550.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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18. Juli 2013: 40 gute Jahre – und ein schlechter Tag
       Gast: Akio Matsumura

Akio Matsumura: ... Arnie, ich danke dir für die Einladung an einen so wundervollen Ort. Dies ist mein erster Besuch in Vermont. Ich möchte mich auch bei dir und Maggie für den Beitrag bedanken, den ihr hinsichtlich der Bekanntmachung der Risiken von Fukushima geleistet habt. Viele Leser meines Blogs schätzen eure Arbeit sehr ... Ich habe von meinen Lesern sehr viele Anfragen erhalten, ob TEPCO die Kompetenz besitzt, eine Katastrophe dieses Ausmaßes zu beherrschen. Ich selbst weiß es nicht. Aber ich habe anekdotenhaft mehrfach aus Japan erfahren, dass es auch einige Manager bei TEPCO gibt, die der Meinung sind, dass eine Katastrophe dieses Ausmaßes die Kräfte von TEPCO übersteigt. Ich habe also an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, einen Brief geschrieben, in dem ich ihn dringend bitte, ein unabhängiges internationales Team, bestehend aus Atomphysikern, Geologen und Bauingenieuren zur Bewertung der Lage [in Fukushima; AdÜ] aufzustellen, denn für Laien ist ... [alles lesen - pdf ...]

Original: 40 Good Years and One Bad Day - http://fairewinds.org/media/fairewinds-videos/forty-good-years-and-one-bad-day / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ak,mv

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12. Juli 2013: Kontrollverlust – Unser schwindender Einfluss auf die Nukleare Sicherheit

Anfang Juli ging – wie Jonathan Tirone auf Bloomberg berichtet – unter der Führung der IAEO (Internationale Atomenergie Kommission) eine einwöchige Ministerkonferenz zu Nuklearer Sicherheit zu Ende, bei der die Analysten zum Schluss gekommen sind, dass „das japanische Atomkraftwerk Fukushima, das durch die Kernschmelzen von 2011 160.000 Menschen in die Flucht getrieben hat, Terroristen als Vorbild für Massenvertreibungen dienen könnte“.
Die Atomindustrie expandiert weltweit. Etwa 100 neue Reaktoren sollen in den kommenden Jahren gebaut werden, sodass es auf der Erde dann an die 600 Reaktoren geben soll. Diese Weiterverbreitung der Atomtechnologie wird das Gleichgewicht zum Kippen bringen, so dass die Sicherheitsrisiken die Vorteile überwiegen und die Menschen weltweit in Gefahr bringen werden ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Beyond Control: Our Loosening Grasp on Nuclear Security - http://akiomatsumura.com/2013/07/beyond-control-our-loosening-grasp-on-nuclear-security.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho

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1. Juli 2013: Globales Lernen – Österreichische Schüler auf der Suche nach dem Missing Link

Es freut mich, die Arbeit von Schülern einer Klasse eines österreichischen Gymnasiums (high school) vorstellen zu können. Begleitet wurden die Schüler von zwei Lehrern (Leonore und Hermann) – siehe Fotos. Sie haben sich im letzten Semester mit unterschiedlichen Facetten der Katastrophe von Fukushima beschäftigt und haben Essays verfasst, in denen sie ihre Überlegungen darlegen. Sie haben in ihrer Arbeit auch wesentlich – aber nicht ausschließlich – auf diese Website Bezug genommen ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Global Education: Austrian Students Search for the Missing Link - http://akiomatsumura.com/2013/07/global-education-austrian-students-search-for-the-missing-link.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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20. Juni 2013: Hohe Konzentrationen von Strontium im Grundwasser bei Fukushima gefunden

Ein Artikel von Hiroko Tabuchi, der am 18. Juni in der New York Times erschienen ist (Hohe Konzentrationen an radioaktivem Strontium im Grundwasser bei der Anlage von Fukushima gefunden) weist darauf hin, dass TEPCO im Grundwasser auf der Anlage des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi Strontium-90 und Tritium – weit über den zulässigen Werten – gefunden hat: „TEPCO, die Betreiberfirma des havarierten Atomkraftwerks Fukushima, teilte am Mittwoch mit, dass bei der Anlage hohe Werte von radioaktivem 90Strontium im Grundwasser gefunden wurden, was die Befürchtung nährt, dass aus den Tanks kontaminiertes Wasser ausfließt, möglicherweise sogar in den Ozean. Der Betreiber teilte mit, dass die gemessenen Werte an 90Strontium im Grundwasser nahe Reaktor Nr. 2, in dem es seit 2011 eine Kernschmelze gibt, dreißig Mal höher sind als die in Japan zulässigen Grenzwerte ..." [alles lesen - pdf ...]

Original: NYT – High Levels of Strontium Found in Groundwater Near Fukushima Plant - http://akiomatsumura.com/2013/06/nyt-high-levels-of-strontium-found-in-groundwater-near-fukushima-plant.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho

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5. Juni 2013: Kampf gegen einen unsichtbaren Drachen
       Akio Matsumura zu Gast bei Fairwinds

Nathaniel White-Joyal: Es ist Mittwoch, der 5. Juni 2013, und dies ist der Energy Education Podcast. Heute bei uns sind Akio Matsumura, ehemaliger Sonderberichterstatter des Entwick­lungsprogramms der Vereinten Nationen, Gründer und Generalsekretär des Internationalen Fo­rums geistlicher und politischer Anführer für das Überleben der Menschheit und Generalsekretär der UN Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Außerdem nehmen heute noch Chiho Kaneko teil, ein Aufsichtsratsmitglied von Fairewinds Energy Education sowie Arnie Gundersen, der leitende Ingenieur von Fairewinds ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Fighting a dragon I cannot see - http://fairewinds.org/podcast/fighting-a-dragon-i-cannot-see / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ak,mv

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5. Juni 2013: Experten erklären die Auswirkungen der radioaktiven Wassermengen in Fukushima

Kontaminiertes Wasser stellt ein neues Problem auf der Atomanlage von Fukushima dar. TEPCO muss weiterhin die radioaktiven Brennelemente kühlen, hat aber keinen dauerhaften und nachhaltigen Entsorgungsprozess für das anfallende, hochgradig radioaktive Wasser entwickelt. Auch wenn sie eine Methode haben, die viel Radioaktivität aus dem Wasser filtert, so kann ein Element wie Tritium – ein Karzinogen – nicht herausgefiltert werden. Es konzentriert sich in einem viel höheren Maße als gesetzlich erlaubt ist. TEPCO möchte das Wasser in den Pazifischen Ozean schütten, um die Tritiummenge auf ein gesetzlich erlaubtes Maß zu bringen, aber die Fischer, die dem Energiekonzern nicht trauen, widersetzen sich diesem Schritt. In der Zwischenzeit bewahrt TEPCO das kontaminierte Wasser in Tanks auf. Und es ist wenig überraschend, dass diese Tanks leck sind (NYT). Und sie gestehen ein, dass die Tanks eventuell nicht mehr ausreichen werden. Die Handhabung des kontaminierten Kühlwassers ist für TEPCO zur dringendsten und gefährlichsten Angelegenheit seit 2011 geworden. ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Experts Explain Effects of Radioactive Water at Fukushima - http://akiomatsumura.com/2013/06/experts-explain-effects-of-radioactive-water-at-fukushima.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho

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30. April 2013: Ergreifen Sie die Initiative in Fukushima – Ein Offener Brief an
       UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

Sehr geehrter Generalsekretär Ban Ki-moon! Zweifellos haben Sie die Fukushima-Katastrophe vom 11. März 2011 mit Schrecken und Sorge verfolgt: Was würde ein weiteres Desaster für die Beziehungen zwischen den Staaten, besonders in ihrer Heimatregion Ostasien, bedeuten? Glücklicherweise – so schien es – beschränkten sich die Auswirkungen hauptsächlich auf die japanische Insel und schienen geringer, als viele Experten vorausgesagt haben. Innerhalb von ein paar Wochen wurde in den großen Medien immer weniger von dieser Angelegenheit berichtet – wenn sie nicht sogar verschwand –, nur um als Irgendjemandes persönliche Heldengeschichte oder als besonders tragischer Verlust eines geliebten Menschen wieder aufzutauchen ... ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Take Action at Fukushima – An Open Letter to Secretary General Ban Ki-moon - http://akiomatsumura.com/2013/04/take-action-at-fukushima-an-open-letter-to-secretary-general-ban-ki-moon.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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9. April 2013: Ehemaliger Vorsitzender der Atomaufsichtsbehörde – Reaktoren sollte man
       auslaufen lassen

Dr. Gordon Edwards, ein allgemein anerkannter Nuklear-Experte, erläutert die Hintergründe für Jaczkos Ansicht: Gregory Jaczko, bis letztes Jahr Vorsitzender der US-Atomaufsichtsbehörde, ist zu einer sehr einfachen Einsicht gekommen: Jede Maschine, die gefährlich werden kann, sollte einen Not-Schalter haben, der alles komplett herunterfährt. Und Atomkraftwerke haben so etwas nicht. Deshalb kommt er zum Schluss, dass alle Atomkraftwerke aus dem Verkehr gezogen werden sollten ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Former Chairman of Nuclear Regulatory Commission: Reactors Should Be Phased Out - http://akiomatsumura.com/2013/04/former-chairman-of-nuclear-regulatory-commission-reactors-should-be-phased-out.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho

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11. März 2013: Was hat die Welt aus dem Atomunfall in Fukushima gelernt?

Diese Rede wurde auf der Konferenz “The Medical and Ecological Con­sequences of the Fukushima Nuclear Accident” in der New York Acade­my of Medicine gehalten, die von der Helen Caldicott Founda­tion und den Physicians for Social Responsibility (Ärzte in sozialer Verantwor­tung) organisiert wurde.
Ich möchte meinen Dank an Helen und an die New York Academy of Medicine für die Organisation dieser hoch aktuellen Veranstaltung zum Ausdruck bringen. Ebenfalls möchte ich diese Gelegenheit benutzen, meine Wertschätzung den vielen Mitwirkenden zukommen zu lassen, die so hart daran gearbeitet haben, die öffentliche Aufmerksamkeit in Hinblick auf die Gefahren von Fukushima zu steigern. Auf dem Gebiet der Atomenergie muss Wissenschaft mit politischem Handeln verknüpft sein. Und darum sind wir heute hier ... [alles lesen - pdf ...]

Original: What Did the World Learn from the Fukushima Nuclear Accident? - http://akiomatsumura.com/2013/03/crisis-and-opportunity-politics-in-japan-and-the-united-nations-2.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,lg

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26. November 2012: UN verlangt endlich von Japan, mehr für die Gesundheit zu tun

Tage, nachdem die Welt-Gesundheits-Organisation die Gesundheitsgefährdung in Fukushima heruntergespielt hatte, wies der Sonderbeauftragte für das Grundrecht auf Gesundheit, Anand Grover, nachdrücklich darauf hin, dass die japanische Regierung für die Gesundheit der Bevölkerung verantwortlich ist und dementsprechend mehr Aktivität an den Tag legen sollte. Nach Abschluss einer 11-tägigen Tour durch die Präfektur Fukushima und andere in Mitleidenschaft gezogene Landstriche ermahnte er die Regierung, dass sie doch eine aufmerksamere und aktivere Haltung bezüglich der Gesundheitsbelange im Zusammenhang mit der ... [alles lesen - pdf ...]

Original: UN Finally Urges Japan to Do More for Health - http://akiomatsumura.com/2012/11/un-finally-urges-japan-to-do-more-for-health.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ho,ak,lg

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14. November 2012: Auf der Suche nach Konzepten bei Japans herrschenden Klassen

Am Montag [12. Nov. 2012] gaben die Vereinten Nationen bekannt, dass der Sonderbeauftragte Anand Grover nach Japan entsendet wird, um im Zusammenhang mit dem letztjährigen Erdbeben den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung zu untersuchen und darüber zu berichten. Während eines langen Aufenthalts in Japan, den ich letzte Woche beendet habe, nahm ich an verschiedenen Podiumsdiskussionen teil und hatte etliche Unterredungen mit führenden Politikern – deshalb weiß ich ganz gut, was der ... [alles lesen - pdf ...]

Original: The Search for Action among Japan’s Ruling Classes - http://akiomatsumura.com/2012/11/906.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho,ak

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24. August 2012: Unsere Kinder, Atomopfer: 14 Empfehlungen, um dem strahlenverseuchten Japan zu helfen

Als ich im Jahre 1979 Kuba besuchte, war ich über die große Anzahl von Plakaten am Straßenrand erstaunt, die verkündeten: „Unsere Kinder sind der Schatz unserer Nation“.
Dies berührte mich als Kinderärztin und ist selbstverständlich wahr. Aber wie Akio Matsumura erst neulich in einem seiner Artikel schrieb, werden unsere Kinder derzeit der politischen und atomaren Agenda der Vereinten Nationen geopfert, dem politischen Überleben einiger – fast ausschließlich männlicher – Politiker und der „nationalen Sicherheit“ ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Helen Caldicott - The Nuclear Sacrifice of Our Children: 14 recommendations to help radiation contaminated Japan - http://akiomatsumura.com/2012/08/the-nuclear-sacrifice-of-our-children-14- recommendations-to-help-radiation-contaminated-japan.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: ak,lg

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2. Juli 2012: Die Hortensien-Revolution und Japans unerhörte Stimmen

„Die Atomspaltung hat alles verändert, nur nicht unser Denken - und deshalb schlittern wir in eine beispiellose Katastrophe.“ Albert Einstein
Wer führt uns in die Atomkatastrophe? Regierungen und Politiker, profitorientierte Unternehmer und bezahlte Atomwissenschaftler. Ja, es ist schwierig, deren Denken zu ändern. Freilich, wir in Japan und den Vereinigten Staaten leben in Demokratien. Die Regierung leitet ihre Macht vom Volk her und von Gesetzen, die Redefreiheit, Religionsfreiheit und Pressefreiheit garantieren. ... [alles lesen - pdf ...]

Original: The Hydrangea Revolution and Japan’s Unheard Voices - http://akiomatsumura.com/2012/07/the-hydrangea-revolution-and-japans-unheard-voices.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho,ak

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18. Juni 2012: Die atomare Gefahr in Japan – Über die Notwendigkeit einer unabhängigen Beurteilung der Lage

Lieber Akio Matsumura, ich antworte Dir auf Deinen Blogeintrag vom 11. Juni 2012 mit dem Titel „Worauf wartet die Regierung der Vereinigten Staaten?“ Dein Eintrag befasst sich mit dem Strahlenrisiko, das zur Zeit im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in Japan besteht, insbesondere mit der Gefahr, die vom Abklingbecken im Reaktorgebäude 4 ausgeht. Deine Sorge ist angebracht. Das Strahlenrisiko in Einheit 4 wird solange bestehen bleiben, bis alle Brennelemente aus diesem Abklingbecken entfernt und trocken ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Gordon Thompson - Nuclear Risk in Japan – The Need for Independent Assessment - http://akiomatsumura.com/2012/06/nuclear-risk-in-japan-the-need-for-independent-assessment.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho,ak

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16. April 2012: Ron Wydens Brief an Ichiro Fujisaki, den Botschafter Japans

Sehr geehrter Herr Botschafter, unmittelbar nach meinem von ihrer Regierung so großzügig unterstützten Besuch der Atomanlage von Fukushima Daiichi möchte ich Ihnen meine tiefste Anteilnahme für die Menschen in Japan angesichts der Tragödie, die durch das Erdbeben und den Tsunami am 11. März ausgelöst wurde, ausdrücken, aber auch meine Sorge über die weiterhin bestehende Gefahr. Das Ausmaß der Zerstörungen an der Kraftwerksanlage und in der Umgebung übertraf weit meine Erwartungen. ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Ron Wyden - Ron Wydens Letter to Ichiro Fujisaki, Ambassador of Japan - http://www.wyden.senate.gov/download/letter-to-japanese-ambassador-on-fukushima-recovery-efforts / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,ho,ak

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3. April 2012: Fukushima Daiichi: Cäsium137 Anteil ist 85 mal höher als bei Tschernobyl

Japans ehemaliger Botschafter in der Schweiz, Mitsuhei Murata, wurde eingeladen, bei der Öffentlichen Anhörung des Budget-Komitees im Oberhaus über den Fukushima-Unfall zu sprechen (22. März 2012). Botschafter Mitsuhei wies zunächst eindringlich darauf hin, dass durch ein Kollabieren des Reaktorgebäudes 4, in dem sich 1.535 Brennelemente 100 Fuß (30 Meter) über dem Boden befinden, nicht nur die Kontrolle über alle sechs Reaktoren verloren gehen würde, sondern auch das nur 50 m entfernt liegende Allgemeine Abklingbecken für abgebrannte Brennelemente bedroht wäre. Darin befinden sich 6.375 Brennelemente. In beiden Fällen werden die radioaktiven Brennelemente nicht durch ein Containment geschützt, sie liegen äußerst gefährdet unter freiem Himmel. ... [alles lesen - pdf ...]

Original: Fukushima Daiichi Site: Cesium-137 is 85 times greater than at Chernobyl Accident - http://akiomatsumura.com/2012/04/682.html / Übersetzung ins Deutsche & Lektorat: lg,hs,ho

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Weitere Übersetzungen

aus dem Blog von Akio Matsumura (auch ins Russische) finden sie auf http://afaz.at/index_fuku.html


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