REGISTER der WWW-Seite 'ALTE GESCHICHTE im WWW.'

TEIL I:

WEGWEISER.

Wie Portal der WWW-Seite 'AGiW'


I. Besondere Projekte und Initiativen.

'Mietwucher'. Zur Kulturtradition einer Rechts- und Sittenwidrigkeit seit der Antike. Mit Entwurf eines alternativen 'Allgemeinen Wohnungsgesetzes' , Appell an die Parteien SPD, LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu klaren öffentlichen Äußerungen im Wahljahr 2013 und Erklärung 'An das Amtsgericht Schöneberg'.

'Plagiat'. Seine Abwehr in der Wissenschaft im Zeitalter der Internet-Kommunikation.

'Das Berliner Hochschulgesetz': Anregungen zur Abstellung seiner Mängel in einer baldigen Ganz-Reform.

Der gesetzlich so genannte 'nebenberufliche' Hochschullehrer in § 48 III S. 2 BerlHG als politisch unzweckmäßige und akademisch bornierte Leitvorstellung der universitären Wissenschaftsorganisation.

Zu angeblichen 'Karrierechancen' für junge Wissenschaftler: Eine Diskussion in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über das Problem eines 'akademischen Prekariats' und ein an diesem Problem vorbei organisierter bundesamtlicher Kongreß mit dem schönfärbenden Werbenamen 'KISSWIN'.

Ein Gegenkontrollverfahren gemäß Art. 3 GG zur systematischen Vermeidung von Begünstigungen bei Stellenbesetzungen (Diskussionsmodell).

Die Geistes- und Geschichtswissenschaften an der TU in Berlin. Zu ihrer gegenwärtigen Lage und ihrer Zukunft.

'Projekt Ferch': Ein Gedenkstätten-Projekt in Brandenburg zur Erinnerung an die Kriegsendzeitgeschichte d. J. 1945.

Ein altsprachliches Gymnasium in Ibbenbüren. Zur Jubiläumsfeier im Oktober 2010.

BESONDERE PROJEKTE:
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'Freiheit und Produktivität
der Internetpublizistik'.

1) Folgende WWW-Quellen sollten zur Information genutzt werden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Protest_gegen_SOPA

http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement

2) Um Schwierigkeiten in den USA oder anderwärts ggf. zu umgehen, ist eine Abschrift des Anti_SOPA-Protests der deutschsprachigen Wikipedia-Gemeinschaft d. J. 2012 auch auf dieser WWW-Seitei - in der Unterabteilung Wikipedia - aufzufinden.

3) Ein gerechter Interessenausgleich, der nicht zu einer Blockade der Internetpublizistik durch privatrechtliche Urheberrechte allerlei Art führen müßte, wäre auf folgende Weise denkbar: Die Internet-Verwendung urheberrechtlich an sich geschützter Inhalte aller Art sollte dann zulässig sein, wenn sie nachweislich nicht für kommerzielle oder andere Erwerbszwecke, sondern ausschließlich und kostenlos im Interesse der weltweiten und allgemeinwohlbezogenen Kommunikation erfolgt. Die Quelle müßte dabei stets genau zitiert werden.

Christian Gizewski

Stand: 13. Jan. 2013.


II. Gesamtprojekt 'Alte Geschichte im WWW (AGiW)'.

    Zum Projekt 'AGiW'

    Zur Nutzung des Internets für Forschung und Lehre, historische Allgemeinbildung und Wissenschaftspublizistik.

    AUDITORIUM

    WWW-Skripten zu Lehrveranstaltungsprojekten.

    SCRIPTORIUM

    Wissenschaftliche Publikationen im Internet.

    UNIVERSITAS

    Zur Selbstbehauptung einer politisch bewußten, freien und kritischen Universitätswissenschaft.

    ERATOSTHENES

    Hilfsmittel und Suchinstrumente für den Bereich 'Alte Geschichte'.

    ENCYCLOPAEDICA

    Beiträge zur historischen und politischen Allgemeinbildung.

    HOSPITIUM

    Gastautoren-Abteilung.

    CRICETUS CRITICUS

    Diskussionen und Aktionen betreffend den Wissenschaftsbetrieb, die Geistesfreiheit und die Politik.

    EXPERIMENTA

    Zum WWW-Empfang. 

    REGISTER.


III. WWW-Aktionen.

AKTIONEN 2

Adversus Morbum Bononiensem. - Für eine wissenschaftsgemäße Hochschulpolitik, -gesetzgebung und -verwaltung.

AKTIONEN 3

Für eine öffentliche Wahrnehmung und Berücksichtigung beruflicher und sozialer Probleme für das Professorenamt qualifizierter Wissenschaftler.

Canes, sed philosophi.

AKTIONEN 4

In eam quae dicitur acephalia indifferentiam. - Aufgaben historischer Allgemeinbildung an der TU Berlin .

1. Initiative für den Fortbestand der Geschichtswissenschaften - IfGW - an der Fakultät I der Technischen Universität Berlin'

2. Beispiel für die universitäre Begleitung (im Rahmen der GW/Fak. I/TUB) eines Gedenkstätten-Projekts in Brandenburg (Pro_Ferch) .

AKTIONEN 5

Grundsätzliche Kritik an derzeitiger, CDU- und FDP-bestimmter Wissenschafts- und Gesellschaftspolitik in der Bundesrepublik am Beispiel des Projekts 'KISSWIN' und der Veranstaltung 'Lust auf wissenschaftliche Karriere in Deutschland' (23. 2. 2010 in Berlin).

 Bitte urheberrechtliche Hinweise beachten.

Herausgeber: Prof. Dr. Christian Gizewski, Fachgebiet Alte Geschichte, TU Berlin, Fakultät I, Tel. privat: 030/8337810; EP:christian.gizewski@tu-berlin.de.

Bearbeitungssstand der Frontseite: 3. Januar 2013.

***

 

REGISTER der WWW-Seite 'ALTE GESCHICHTE im WWW.'

TEIL II:

Teilregister älterer Beiträge

(Stand 18. März 2013).

In diesem Teil des Registers werden nur einige im wesentlichen abgeschlossene und dauerhafte Teile des Projekts 'AGiW' zusammengefaßt. Im übrigen bitte die Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Abteilungen - erreichbar über den oben, in der Kopfzeile stehenden großgeschriebenen Querverweis 'Zum Portal der WWW-Seite 'AGiW' - durchgehen.

Die ständige, bestimmungsgemäße Veränderung, Vermehrung und Verbesserung der WWW-Seite 'AGiW' macht diese Aufteilung leider nötig.

Ihretwegen wird bei der DB Frankfurt seit 2010 nur der jeweils jüngste Ausarbeitungsstand des Projekts registriert.

INHALT

Zum Zweck des Projekts 'Alte Geschiche im WWW (AGiW)' und zur geschichtswissenschaftlichen Nutzung elektronischer Publikationsmöglichkeiten.

P-INDEX.

P 1: Erläuterung des Projekts 'Gizewski, Rechnergestützte Publikation und Lehre mithilfe von WWW-Seiten im Bereich der Alten Geschichte' (Anhang: Herausgeber-Profil).

P 2: Stichworte zur Nutzung elektronischer Mittel im Hochschulbereich.

P 3: Wissenschaftliche Anforderungen und Leistungen beim geschichtswissenschaftlichen Publizieren. Gedankenskizze.

P 4: Zur wissenschaftlichen Rezension von WWW-Seiten und CD mit wissenschaftlichem Inhalt.

P 5: Die elektronische wissenschaftliche Publikation unter Betreuung einer wissenschaftlichen Bibliothek.

P 6: Für eine wirtschaftliche und zugleich betont wissenschaftsgemäße Konzeption elektronischer Rechnerdienstleistungen (IuK-Strukturen) an der TU Berlin.Gegen problematische oder untaugliche Prinzipien bei der konzeptionellen Fortentwicklung des Zentralen Rechenzentrums, der Dienstrechnerorganisation der Fakultäten und des Bibliotheks- und Archivierungswesens an der TU Berlin. Insbesondere auch gegen die Einführung sog. 'Preise' für universitätsinterne wissenschaftswesentliche Rechnerdienstleistungen.

FORUM.

Zur technischen Seite der aktiven und passiven Nutzung des Internet durch Historiker (Experimenta).

T-INDEX.

T 1: Allgemeines zu Testmöglichkeiten für Besucher dieser WWW-Seite, die andere Betriebssysteme und Empfangsprogramme verwenden als der Herausgeber.

T 2: Experimentell Präsentation von Audio- und Video-Dateien.

T 3: Experimente mit Graphik- und PDF-Datein.

AUDITORIUM.

A-INDEX.

Nachrichten zum Lehrbetrieb.

A 1: WWW-Skript "Antike Wirtschaft. Eine systematische und illustrative Einführung in Rahmenbedingungen, Funktionszusammenhänge, Typen und Konzepte antiken Wirtschaftens" (zur Vorlesung/Übung im SS 1997).

A 2: WWW-Skript "Landwirtschaft und bäuerliche Lebensform im Altertum des fernöstlichen und des nahöstlich-mediterranen Raums" (zur Vorlesung/Übung im WS 1997/98).

A 3: WWW-Skript "Moderne_politische_Ideenwelt_und_antike_Tradition. Eine systematische Übersicht" (zur Vorlesung/Übung im SS 1998).

A 4: WWW-Skript "Historik_der_Alten_Geschichte. Zeitgeist und Geschichtsphilosophie in wissenschaftlichen Konzepten der Altertumsgeschichte" (zum Hauptseminar im WS 1998/99).

A 5: WWW-Skript "Religion und Geschichte in der Bibel und in anderen antiken Quellen"(zur Vorlesung/Übung "Die Bibel als historisches Gotteswort und Geschichtsquelle des Alten Orients" im WS 1998/99).

A 6: WWW-Skript "Rhetorik_und_Musik als Mittel öffentlichen Handelns in antiken Gemeinwesen" (zur Vorlesung/Übung im SS 1999 ). 

A 7: WWW-Skript "Die Fortwirkung der Antike im byzantinisch-christlich und im islamisch geprägten Bereich"  (zur Vorlesung/Übung im WS 1999/2000 und im SS 2000).

A 8: WWW-Skript "Geschichte des römischen Rechts"(zur Vorlesung/Übung im WS 2000/2001).

A 9: WWW-Skript "Die Vielzahl der Länder, Völker und Sprachen in der Alten Geschichte" (zur Vorlesung/Übung im SS 2001).

A 10: WWW-Skript "Die Enwicklung moralischer und ethischer Systeme in der Antike" (zur Vorlesung im WS 2001/2002).

A 11: WWW-Skript 'Die Größe berühmter Griechen und Römer' (zur Vorlesung/ Übung im SS 2002).

A 12:WWW-Skript 'Zur historischen Bedeutung antiker Mythologie' (zur Vorlesung/Übung im WS 2002/2003).

A 13: WWW-Skript 'Zur historischen Bedeutung antiker Wissenschaft' (zur Vorlesung/Übung im SS 2003).

A 14: WWW-Skript 'Historik und Hilfswissenschaften in der Alten Geschichte' (zur Vorlesung/Übung im SS 2004).

A 15: WWW-Skript 'Antike Geschichte im Spiegel antiker Romane' (zur Vorlesung/Übung im WS 2004/2005).

A 16: WWW-Skript 'Zur antiken Kriegsgeschichte', Teil I: 'Typische Ursachen und Verläufe antiker Kriege' und Teil II; 'Antike Kriege als historische Weichenstellungen' (zur Vorlesung/Übung im SS 2005 und WS 2005/2006).

A 17: WWW-Skript 'Zur Wirkungsgeschichte der Antike in unserer Zeit' (zur Vorlesung/Übung im WS 2008/2009; IN BEARBEITUNG).

A 18: WWW-Skript 'Zur historischen Bedeutung des Lateinischen am Beispiel lateinischsprachiger Quellendokumente der Antike und Nachantike' (zur Vorlesung/Übung im SS 2007).

A 19: WWW-Skript 'Strukturprobleme antiker Reichsbildungen. Teil I und II (Vorlesung/Übung im WS 2007/2008 und SS 2008).

A 20: WWW-Skript 'Zur Fortwirkung der Antike in den Grundmustern der Moderne' (Vorlesung/Übung im WS 2008/2009 und SS 2009).

A 21: WWW-Skript 'Zur Bildung in der Antike und ihrer Fortwirkung bis in unsere Zeit' (WS 2009/2010).

A 22: WWW-Skript 'Zur Unterwerfung, Unterdrückung, Vertreibung, Versklavung und Vernichtung von Völkern in der Geschichte der Altertumshochkulturen' (SS 2010).

A 23: 'Das deutsche Wesen' und seine Verwurzelung in der Antike. - Zum nationalen Selbstverständnis in europäischen und europäischstämmigen Völkern. (WS 2010/2011)

A 24: WWW.Skript: 'Zur Struktur antiker Wirtschaftskonzepte und ihrer Wirkungsgeschichte in späteren Epochen.' (SS 2011)

A 25: WWW.Skript: 'Das Christentum als antike Religion.' : (Wintersemester 2011/2012; teilweise fertiggestellt).

SCRIPTORIUM.

S-INDEX.

S1 Die Lehre des Aristoteles von der 'Widerlegung der Sophismen' und die Struktur der Öffentlichkeit in der Polis (Gizewski).

S2 Rezension zu Karl Leo Noethlichs, Das Judentum und der römische Staat, Darmstadt 1996 (Gizewski).

S3 Rezension zu Hans-Werner Goetz / Karl-Wilhelm Welwei (Hg.), Altes Germanien (Quellensammlung), Darmstadt 1995 (Gizewski).

S4 Digestenexegese und Sozialstrukturgeschichte. Zum Nutzen interdisziplinärer Zusammenarbeit am Beispiel des 'familia'-Begriffs in Dig. 50, 16, 195 (Gizewski).

S5 Thesen zur Entstehungs- und Wirkungssgeschichte antiker Eschatologie (Gizewski).

S6 Die Konversion Cassiodors als Typus politischen Handelns (Gizewski).

S7 Systemtheorie und Historik. Zu Niklas Luhmann, Die Gesellschaft der Gesellschaft, Frankfurt M. 1997 (Gizewski).

S8 GRIECHISCH-RÖMISCHE UND CHINESISCHE GESCHICHTE IN INTERDISZIPLINÄRER BEARBEITUNG.

a) Römische und chinesische Geschichte im Vergleich. Zur Möglichkeit eines gemeinsamen Altertumsbegriffs (Gizewski),

b) Rezension zu Michael Kordosis, China and the Greek World. An Introduction to the Greek-Chinese Studies with Special Reference to the Chinese Sources. I. Hellenistic-Roman-Early Byzantine Period 2nd c. B. C. - 6th c. A. D.). Thessaloniki 1992 (Raimund Kolb und Christian Gizewski).

S9 Hugo Grotius und das antike Völkerrecht.(Gizewski).

S10 Politische Symbole unserer Zeit und antike Tradition (Gizewski).

S11 Rezension zu Christoph F. Wetzler, Rechtsstaat und Absolutismus. Überlegungen zur Verfassung des spätantiken Kaiserreichs anhand von CJ 1. 14. 8 (Gizewski).

S12 Rezension zu Walter Eder, Aristocrats and the Coming of the Athenian Democracy (Gizewski).

S13 Wie konnte sich das Christentum verbreiten? Zum Verhältnis zwischen geschichtlicher Erklärung und geschichtstheologischer Deutung (Gizewski).

S14 Rezension zu Werner Eck, Augustus und seine Zeit, München 1998 (Gizewski).

S15 Die Bibel und andere Zeugnisse antiken Glaubens als Gegenstand geistigen Interesses (Gizewski).

S16 Täuschung als Erfolgsprinzip öffentlicher Argumentation: ein praktisches Erbe antiker Rhetorik (Gizewski).

S 17 Rezension zu Georg Schöllgen, Die Anfänge der Professionalisierung des Klerus und das kirchliche Amt in der Syrischen Didaskalie. Jb. für Antike und Christentum, Erg.-Bd. 26, Münster 1998 (Gizewski).

S 18 Zur Gedankenkontrolle in demokratischen Gesellschaften. Bemerkungen zu

1. Edward S. Herman, Noam Chomsky, Manufacturing Consent. The Political Economy of the Mass Media (1988).

2. Noam Chomsky, Necessary Illusions. Thought Control in Democratic Societies (1989).

3. Video-Film 'Manufacturing Consent, Noam Chomsky and the Media, von Peter Wintonick and Mark Achbar, 1994, mit dem von M. Achbar herausgegebenen englischen und deutschen Textbuch zum Film (Gizewski)

S 19 Abgrenzung und Neubildung von Völkern und Kultursystemen im Nordwesten des römischen Kaiserreichs. Zu methodischen und begrifflichen Problemen des Verständnisses einer für die 'europäische Geschichte' wichtigen Formationsepoche (Gizewski).

S 20 Eine spätantike Vorform der Rechtsstaatlichkeit: zur Komplementarität von Rechtstradition und Codexrecht (Gizewski)

S 21 'Verfassungsrecht' ohne Gerichtskontrolle. Ein römisch-kaiserzeitlicher Typus hochpolitischer Normativität (Gizewski).

S 22 'Informelle Gruppenbildung' in unmittelbarer Umgebung des Kaisers an spätantiken Höfen (Gizewski).

S 23 Rezension zu: Federico Pergami, L'appello nella legislazione del tardo impero (Gizewski).

S 24 Kommentar zu: Ernst Nolte, Die Frage nach der 'historischen Existenz'. Zwischen Universalgeschichte und Geschichtsphilosophie (Gizewski).

S 25 Zur Bedeutung antiker Moral und Ethik für unsere Zeit (Gizewski).

S 26 Christian Gizewski, Rechtliche Bedenken gegen problematische Formen einer 'europäischen Arbeitssprache'.

S 27 Rezension zu: Jean-Jacques Aubert and Boudewijn Sirks (Ed.), Speculum Iuris. Roman Law as a Reflection of Social and Economic Life in Antiquity (Gizewski).

S 28 Rezension zu: Jens-Uwe Krause, Kriminalgeschichte der Antike. Verlag C. H. Beck, München 2004, 228 S.(Gizewski).

S 29 Kriegsbeute und Kriegsgewinn in der römischen Kaiserzeit. Gedanken zu einem Fundament römisch-imperialer Herrschaftsform.

S 30  Rezension zu: Benjamin Straumann, Hugo Grotius und die Antike. Römisches Recht und römische Ethik im frühneuzeitlichen Naturrecht., Nomos-Verlag Baden-Baden 2007, 221 S. (Gizewski)

S 31 Kritische Thesen zu: Sri Nisargadatta Maharaj. Auszüge aus dem Buch 'I am That' (Titel der englischsprachigen indischen Originalausgabe), Bombay 1973, welches aus dem Marathi nach Tonbandaufzeihnungen ins Englische übersetzt wurde von M. Trydman und überarbeitet von S. S. Dikshit. Übersetzung ins Deutsche von Gilda Peters-Remscheid (Zürich) und Heiner Siegelmann (München), 3. Aufl., Bielefeld 1996.

S 32 Christian Gizewski, Bemerkungen zu Fritz-Heiner Mutschler und Achim Mittag (Ed.), Conceiving the Empire. China and Rome Compared, Oxford University Press, New York 2008, 481 S.

S 33 Christian Gizewski, Ausführlichere Bemerkungen zu Benjamin Straumann, Hugo Grotius und die Antike. Römisches Recht und römische Ethik im frühneuzeitlichen Naturrecht, Studien zur Geschichte des Völkerrechts, Bd. 14, hg. von A. v. Bogdandy, M. Stolleis, W. Graf Vitzthum, Baden-Baden 2007.

HOSPITIUM.

H-INDEX.

H 1: Werner Dahlheim, Ratlose Erben: Die Erinnerung an die Antike und die Zukunft Europas.

H 2: Raimund Theodor Kolb, Landwirtschaft im Alten China.

H 3: Erling von Mende, Wirtschaft im Alten China.

H 4: Eder, Walter, Aristocrats and the Coming of Athenian Democracy. 

H 5: Miron Mislin, Anfänge der Industriearchitektur in Berlin 1850 -1910. Konzeption einer Ausstellung.

H 6: Hanno Birken-Bertsch und Reinhard Markner, Schrift und Rede, Rechtlautung und Rechtschreibung. Traditionslinien der Rechtschreibreform.

H 7 Dieter Schmidt-Neuhaus, 'Franzl-Brief' eines Soldaten aus Tarnopol oder 'Abschrift vom Franzl-Brief-Aushang' Wiener NS-Funktionäre ? Quellen- und Sachkritik an der Verwendung eines vermeintlichen Schlüsseldokuments in einer für die öffentliche Meinungsbildung wichtigen Ausstellung über Verbrechen der Wehrmacht.

ERATOSTHENES.

E-INDEX.

E1 Einige nützliche elektronische Adressen für Historiker an der TU Berlin.

E2 Geschichte im WWW: Suchinstrumente. Projekte. Archive. Museen.

E3 Bibliotheksrecherche im WWW.

E4 Althistorisch interessante Berliner Bibliotheken und Museen.

E5 Wissenschaftliche Hilfsmittel für das althistorische Studium.

E6 Zur wissenschaftlichen Rezension von WWW-Seiten und CD.

CRICETUS CRITICUS.

C-INDEX

Teil I 'Cricetus criticus': Zur allgemeinen Schreib-, Sprach- und Meinungsfreiheit und zur 'Fabrikation eines öffentlichen Konsenses' (N. Chomsky).

Argumente und Handlungsmaximen gegen die 'Rechtschreibreform':

I.Rechtsargumente gegen eine staatliche 'Rechtschreibreform'.

II. Noch größere Bedenken gegen ein Rechtschreibungsgesetz.

III. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (> Text) vom 14. Juli 1998. 

IV. Zum Volksbegehren in Berlin.

V. Thesen zur aktuellen Diskussion möglicher Handlungsmaximen gegenüber 'neuen Rechtschreibregeln'.

VI. Nach dem Zusammenbruch der Einheitsfront von Medien und Staat in Sachen 'Rechtschreibreform' (Sommer 2000): Auf freiwilliger Organisation und negativer Sprachschutzgesetzgebung beruhende umfassende Sprachpflege der traditionellen deutschen Alltags- und Kultursprache als Alternativmodell?

Medien, publizierte Wahrheit und Gedankenfreiheit.:

I. Immer dringlichere Medienkritik. Hoffnung auf Besserung oder Abkehr von gewohnten Formen der Medienbenutzung im Rahmen einer 'Intellektuellen Selbtsverteidigung' (N. Chomsky)?

II. Zur Verfassungsbindung der Presse als 'Vierter Gewalt': Verfassungsrechtliche Unzulässigkeit allgemeiner betriebsinterner Sprachregelungen und solcher mit Außenwirkung bei Presseunternehmen?

III. Zur Gedankenkontrolle in demokratischen Gesellschaften. Bemerkungen zu a) Edward S. Herman, Noam Chomsky, Manufacturing Consent. The Political Economy of the Mass Media (1988), b) Noam Chomsky, Necessary Illusions. Thought Control in Democratic Societies (1989) und c) dem Video-Film 'Manufacturing Consent, Noam Chomsky and the Media', von Peter Wintonick und Mark Achbar, mit zugehörigemTextbuch gleichen Titels, hg. von Mark Achbar (1994).

IV. Politisch-mediale Sprachregelungen in einer dem Recht und dem Selbstbild nach (Art. 5 GG) 'freiheitlich verfaßten' Gesellschaft. Sammlung und kritische Kommentierung nur einiger aktueller Beispiele.

Rechtliche Bedenken gegen problematische Formen einer 'europäischen Arbeitssprache'. Thesen zur Tagung 'Bildung und Kommunikation in und für Europa' am 9. 11. 2001.

(Zu Teil I 'Cricetus criticus') Aktionen 1:


Teil II 'Cricetus criticus': Zu Wissenschaftsfreiheit, Wissenschaftsorganisation und Hochschulrecht.

(Zu Teil II 'Cricetus criticus') Aktionen 2.

AKTIONEN für eine wissenschaftsgemäße Hochschulpolitik, -gesetzgebung und -verwaltung.

Stimmen universitärer Ablehnung unverständiger und wissenschaftsschädlicher Formen gegenwärtiger Hochschulpolitik.

Gegen die Einführung sog. 'Preise' für universitätsinterne, wissenschaftswesentliche Rechnerdienstleistungen. Für eine weiterhin wissenschaftsgemäße, produktivitätsfördernde Gestaltung der elektronischen 'Grunddienste' an der TU Berlin! mit Forum

Teil III 'Cricetus criticus' [genannt 'Diogenes']: Strukturelle Berufs- und Sozialprobleme für das Professorenamt qualifizierter Wissenschaftler und denkbare Auswege.

(Teil III 'Cricetus criticus') Nachrichten, Aufrufe, Kommentare und Diskussionsforen von einstweilen fortdauernder Bedeutung.

(Zu Teil III 'Cricetus criticus') Aktionen 3.


Nachweise der Titelbilder und Eingangsmelodien der WWW-Seite 'AGiW'.

1) WEGWEISER: Abbildung der 'Gemma Augustea', eines die 'Friedenherrschaft des Kaisers Augustus' ('pax Augusta', Res gestae divi Augusti 12) verherrlichenden, kostbaren Kleinods (Bildgravur in Onyx-Stein), entstanden um 10 n. Chr., vermutlich eine höfisch motvierte Schenkung an den Kaiser. Heutige Verwahrung: Kunsthistorisches Museum Wien. Abb. entnommen aus: Heinz Kähler, Rom und sein Imperium, Reihe 'Kunst der Welt. Ihre geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen', (1961) Baden-Baden 1979, S. 63.

2) Eingangsbild in der Abt. ERATOSTHENES: Rekonstruktion der Erkarte des Eratosthenes. Aus: Der Große Atlas zur Weltgeschichte, hg. von H.- E. Stier u. a., München 1990, S. 22.

3) Eingangsbild im AUDITORIUM: Abbildung eines Grabreliefs aus Neumagen (Museum Trier). Aus: P. Filtzinger, Limesmuseum Aalen, Stuttgart 1975 2 , S. 189.

4) Eingangsbild im SCRIPTORIUM: Schreiber mit Rollen, um 1340 v. Chr. Florenz. Aus: U. Luft, G. Poethke, Leben im ägyptischen Altertum. Literatur, Urkunden, Briefe aus vier Jahrtausenden, Hg.: Staatliche Museen zu Berlin, Papyrus-Sammlung, Berlin 1991, S. 14.

5) Eingangsbild der Abteilung EXPERIMENTA: Abbildung eines Krans (lat. tractorium, griech. baroulkos; vgl. Vitruv, De architectura 10, 243) auf dem Grabmal der Haterier, Rom, Lateranmuseum; Photo entnommen aus: J. G. Landels, Die Technik in der antiken Welt (dt. Übersetzung von K. Mauel), München 1983 3 , Tafel 19, nach S. 112.

6) Eingangsbild der Abteilung HOSPITIUM: Wandfresko aus der Villa des P. Fannius Synistor in Boscoreale, entstanden um 50 v. Chr.; entnommen aus: T. B. L. Webster, Hellenismus, Reihe 'Kunst der Welt. Ihre geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen, Baden-Baden 1979, S. 140 f. Gezeigt wird der freundlich einladend gestaltete Eingang eines Privathauses vor dem Panorama einer Stadt.

7) Eingangsbild der Abteilung CRICETUS CRITICUS: Postkartenphoto eines Alpenmurmeltiers.

8) Eingangsbild in der Abteilung 'Zum Zweck des Projekts 'Alte Geschiche im WWW (AGiW)' und zur geschichtswissenschaftlichen Nutzung elektronischer Publikationsmöglichkeiten'. Die Eingangsbild gibt die Zeichnung einer 'Sphaira krikote' (Armillarsphäre) aus der 'Geographike Hyphegesis' des Claudius Ptolemaios (2. Jht. n. Chr.), Buch 7, Kap. 6 (et. C. F. A. Nobbe (1843/45, ND Hildesheim 1966, S. 188) wieder. Gezeigt ist die bereits in der Antike in ihrer Kugelgestalt wissenschaftlich erschlossene und mittels eines in der Zeichnung angedeuteten weltumspannenden Netz-Systems von Meridianen, Polen, Äquator und Wendekreisen sowie der Ekliptik generell vermessbar gemachte Erde, auf der die damals im mediterranen Raum bekannte bewohnte Welt nur als etwa die Hälfte der nördlichen Halnkugel umfassend eingeschätzt wurde; alle andereren Flächen der Welt galten Ptolemaios als 'terra ignota: sie harrten gewissermaßen der Erschließung, die erst in der Neuzeit möglich war. Die Namen der Himmelsrichtugen, im Griechischen identisch mit denen der Winde, sind um die Sphäre herum geschrieben. - Durch Hineinklicken in die Bildfläche kann diese vergrößert werden.

9): Eingangsbild im Skript 'Antike Wirtschaft': Aes signatum (als Zahlungsmittel verwendbarer Bronzebarren mit aufgeprägtem Stier-Motiv). Prägeort: Capua, 1. Hälfte des 3. Jhts. v. Chr.

10) Eingangsmotive im Skript 'Landwirtschaft und bäuerliche Lebensform im Altertum', oben links: Ochsenkarren. Tonmodell. Grabbeigabe aus dem 2. Jht. n. Chr. Quelle: E. v. Mende, Wirtschaft, in: R. Goepper (Hg.), Das alte China, München 1988 , S. 149 ff (167). (265). Oben rechts: Ausschnitt aus einem Mosaik im Grabmal für die Tochter des ersten christlichen Kaisers Konstantin, Santa Costanza, in Rom. Quelle: Friedrich Gehrke, Spätantike und frühes Christentum, Kunst der Welt. Die Kulturen des Abendlandes. Ihre geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen, Serie 5, Bd. 2, Zürich, Baden-Baden 1967, S. 93.

11) Eingangsmotive im Skript 'Moderne politische Ideenwelt und antike Tradition': das Bild oben links zeigt eine Tetradrachme aus der Zeit des ersten Ptolemäer-Königs in Ägypten, Ptolmaios I. (305 - 285), Quelle: Max Miller, Münzen des Altertums, Braunschweig 1963 3 , S. 173 und Tafel XIX, das Bild oben rechts das Staatswappen der USA mit dem landestypischen Weißkopf-Seeadler, Quelle: Arnold Rabbow, dtv-Lexikon politischer Symbole, München 1970; Wappentafeln (nach S. 160), das Hintergrundsmotiv die künstlerische Gestaltung eines epochenübergreifenden imperialen Adlers, entworfen von O. H. W. Hadank, Titelblatt des Bandes 'Bilder deutscher Geschichte', hg. vom Cigaretten-Bilderdienst, Altona-Bahrenfeld 1936.

12) Eingangsbilder des Skripts 'Die Bibel als historisches Gotteswort und Geschichtsquelle des Alten Orients': a) Statue eines lammtragenden elamitischen Königs, Gold, Inshushinak-Deposit in Susa, 13./12. Jht. v. Chr., Musée du Louvre, Paris; Abb. entnommen aus: Edith Porada, R. H. Dyson, C. K. Wilkinson, Alt-Iran . Die Kunst in vorislamischer Zeit, Baden-Baden 1962, S. 57. ; b) Photographie eines Schafhirten. Entnommen aus: John Rogerson, Land der Bibel. Weltatlas der Kulturen. Aus dem Englischen übertragen von Joachim Rehork und Gertraude Wilhelm, (1985), Augsburg 1997, S. 143 (Bildnachweis: Garo Nalbandian, Jerusalem).

13) Eingangsbild des Skripts 'Historik der Alten Geschichte': Die neun Musen, Reliefdarstellung auf einem Sarkophag (Ausschnitt) vermutlich der früheren römischen Kaiserzeit, Photo entnommen aus: D. M. Field, Die Mythologie der Griechen und Römer, dt. Ausgabe, Zollikon (Schweiz) 1977, S. 40; Bildnachweis dort: The Mansell Collection, London.

14) Eingangsbild des Skripts 'Rhetorik und Musik als Mittel öffentlichen Handelns in antiken Gemeinwesen': Motiv: Orpheus trägt den wilden Tieren vor. Mosaik ungefähr des 3. Jhts. n. Chr., stationiert vermutlich in einem Museum des Département Aisne / Frankreich. Bildausschnitt aus einer Abbildung in: D. M. Field, Die Mythologie der Griechen und Römer, dt. Ausgabe, Zollikon - Schweiz 1977, S. 99 (Bildnachweis dort: Photographie Giraudon, Paris). - Einleitungsmelodie: 'Der Kuckuck', von Lorenz Lemlin (1496 - 1594), gespielt von Michael J. Starke,urspr. Live-Audio-Datei (Prg.-Version 1.0.4, 10 K), in eine MOV-Datei konvertiert, Copyright: MIDIWORLD; zu vorübergehenden Demonstrationzwecken entnommen aus: http://midiworld.com/earlymus.htm .

15) Eingangsbilder des Skripts 'Die Nachwirkung der Antike im slawischen und byzantinischen Bereich':Zur Eingangsmelodie: Photo der Süleiman-Moschee in Istambul, vormals Konstantininopel, aufgenommen von Norden mit Blick über die Wasserfläche des 'Goldenen Horns'. Diese Moschee wurde zwischen 1550 und 1557 erbaut. Einserseits ahmt sie - vergleichbar vielen prominenten Kirchenbauten des von Byzanz aus regierten oder christianisierten mittelalterlichen Südost- und Osteuropa - die Bauformen der von Kaiser Justinian im 6. Jht. n. Chr. in Auftrag gegebenen, christlich-religiös und politisch-ideell zentralen Kirche Konstantinopels, der 'Hagia Sophia' nach. Andrerseits aber führt sie deren bauliches Konzept im Sinne einer islamischen Glaubensaussage - etwa durch Minarette und viele andere Neuerungen der Innen- und Außengestaltung - fort und steigert sie sogar. Photo entnommen aus: Francis Robinson, Der Islam. Geschichte, Kunst, Lebensformen, 'Weltatlas der Kulturen',übersetzt von D. Ahrens-Thiele, G. Wilhelm und M. Würmli, München 1990 4, S. 78 f. - Zur Eingangsmelodie 1 (Mac - PC ): 'Akathistischer Hymnus', in russischer Sprache: 'Vzrannoi voievodie'. Gesang aus der byzantinisch-slawischen Liturgie in der seit dem 16. Jht. reformierten Form, in dem der Jungfrau Maria für einen Sieg über 'Barbaren', die bei einem Angriff auf Konstantinopel zurückgeschlagen wurden, gedankt wird. Aus ihm ergibt sich die Bedeutung, die Konstantinopel über den politischen Bestand des byzantinischen Reiches hinaus für die christlich-religiöse Ideenwelt, insbesondere der orthodoxen Richtung, seit dem frühen Mittealletr entfaltete. Entnommen aus der CD 'Byzance. Les grandes liturgies orthodoxes, CD 1: Chants de la liturgie slavonne. Gesungen vom Choeur des moines bénédictins de l'Union (Chevetogne) unter Leitung von Dom Gregoire Bainbridge. Hersteller: harmonia mundi s. a., Mas de Vert, 13200 Arles, 1992, Nr. TF1 990611.12. Das Stück wurde für Internetzwecke konvertiert und im Volumen reduziert. Die Plazierung an dieser Stelle erfolgt auschließlich zum Zwecke der wissenschaftlichen Erläuterung eines Traditionszusammenhangs. - Zur Eingangsmelodie 2 (Mac - PC): Der Gebetsruf des Muezzin vereinigt in sich musikalische Traditionen, die teils arabisch-nomadisch, teils griechisch-römisch und persisch vorgeformt sind; dazu eigehender Kap. 9 des Skripts mit Annex zur türkischen Musik.

16) Eingangsbild des Skripts 'Geschichte des Römischen Rechts' : Eine Seite des 'Consular-Diptychons' des Prokonsuls und Vicarius Rufus Probianus,eines ium das Jahr 380 n. Chr. für das gesamte Italien außerhalb des städtischen Rom zuständigen leitenden Verwaltungs- und Gerichtsbeamten. Heutiger Standort: Staatsbibliothek Berlin. Photo entnommen aus: F. Gerke, Spätantike und frühes Christentum, Baden-Baden 1967, S. 183.

17) Eingangsbild des Skripts 'Die Vielzahl der Länder, Völker und Sprachen in der Alten Geschichte': "Erdbild des Eratosthens, Versuch einer Rekonstruktion" entnommen aus: Großer Atlas zur Weltgeschichte, hg. von H. E. Stier u. a., München 1990, S. 22 (Neuauflage: Braunschweig 1997), mit Genehmigung der Westermann Schulbuchverlag GmbH, Braunschweig.

18) Eingangsbild des Skripts 'Die Entwicklung moralischer und ethischer Systeme in der Antike': Postkartenmotiv. Inhalt: Isis mit Horusknaben. Koptisch. 4. Jht. n. Chr. Heutiger Standort: Museumsinsel, Berlin.

19) Eingangsbilder des Sktipts ''Die Größe berühmter Griechen und Römer' : Der Makedonenkönig Alexander und der römische Imperator Caesar. Alexanderbüste vermutlich im 2. Jht. v. Chr. in Pergamon nach einer älteren, realistischen Statue gefertigt. Die Caesarbüste entstand in Tusculum im 1. Jht. v. Chr. (heutiger Standort Turin); sie ist wahrscheinlich ebenfalls realistisch. Abbildungen entnommen aus: Peter Green, Alexander der Große. Mensch oder Mythos,. Übersetzt von Ernst F. Podlesnigg, Freiburg i. Br. 1974, S. 67, und: G. Hafner, Bildlexikon antiker Personen, Zürich 1993, S. 75. Eine anschauliche und einprägsame Lebensbescheibung beider in vergleichnder Darstellung hat der antike Schriftsteller Plutarch (2. Jht. n. Chr.) in seinen 'Bioi paralleloi' gegeben.

20) Eingangsbild des Skripts 'Zur historischen Bedeutung antiker Mythologie': Terrakottakopf aus dem etruskischen Heiligtum von Veii, heute Portonaccio (Italien), den Gott Hermes (etriskisch: Turms, römisch: Mercurius) darstellend. Entstehung: Anfang des 5. Jhs. v. Chr. Heutiger Standort: Villa Giulia Rom. Abb. entnommen aus: D. M. Field, Die Mythologie der Griechen und Römer. Deutsche Ausgabe Zollikon (Schweiz) 1977; S. 171.- Erläuterungen in: Guido Mansuelli, Etrurien und die Anfänge Roms, Reihe 'Kunst der Welt. Ihre geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen. Aus dem Italienischen übersetzt von Leopold Voelker , (1965 2), ND Baden-Baden 1979, S. 113 ff.

21) Eingangsbild des Skripts 'Zur historischen Bedeutung antiker Wissenschaft': Das Eingangsbild gibt die Zeichnung einer 'Sphaira krikote' (Armillarsphäre) aus der 'Geographike Hyphegesis' des Claudius Ptolemaios (2. Jht. n. Chr.), Buch 7, Kap. 6 (ed. C. F. A. Nobbe (1843/45, ND Hildesheim 1966, S. 188) wieder. Gezeigt ist die bereits in der Antike in ihrer Kugelgestalt wissenschaftlich erschlossene und mittels eines in der Zeichnung angedeuteten Systems von Meridianen, Polen, Äquator und Wendekreisen sowie der Ekliptik generell vermeßbar gemachte Erde, auf der die damals im mediterranen Raum bekannte bewohnte Welt nur als etwa die Hälfte der nördlichen Halbkugel umfassend eingeschätzt wurde; alle andereren Flächen der Welt galten Ptolemaios als 'terra incognita': sie harrten gewissermaßen nur noch der praktischen Erschließung, die allerdings erst lange nach Ptolemaios in der 'Neuzeit', und auch in dieser nur ganz allmählich möglich wurde. Die Namen der Himmelsrichtugen, im Griechischen identisch mit denen der Winde, sind um die Sphäre herum geschrieben.

22) Eingangsbild des Skripts 'Historik und Hilfswissenschaften in der Alten Geschichte' : Die Knappheit und der hohe Preis dauerhater Schriftträger wie des Pergaments führte im späteren Altertum und im Mittelalter zu dessen Mehrfachverwendung (Palimpsest-Verfahren), wenn geeignetes Material für einen neuen Text, der für wichtiger erachtet wurde als ein älterer, für den zuständigen Schreiber bzw. das verfügungsberechtigte Schreibbüro (Scriptorium) nicht zur Hand war. Ein Beispiel dafür ist die zwischen dem 6. und 8. Jh. anzusetzende Überschreibung eines politisch-philosophischen Cicero-Textes (De rep. 26 f.) mit einer christlich-theologischen Schrift, dem Psalmen-Kommentar des Augustinus, in dem - auch für die Schriftüberlieferung - bedeutenden mittelalterlichen Benediktiner-Kloster Bobbio (nordöstlich Genua). Diese - heute mit geeigneten chemischen Verfahren erkennbar zu machende - schreibttechnische Gewohnheit hat, gewissermaßen ungewollt, manchen sonst nicht oder nur unvollständig überlieferten antiken Text, wie etwa Ciceros Schrift 'De republica', für spätere Epochen vor dem Vergessenwerden bewahrt. Sie ist somit zugleich von überlieferungs- und von geistesgeschichtlicher Bedeutung. Sie weist so exemplarisch auf die Vielschichtigkeit und methodisch-vielseitige Bearbeitungsbedürftigkeit historischer Quellen hin. Abb. des 'Palimpsestes von Bobbio' entnommen aus: Herbert Hunger u. a., Die Textüberlieferung der antiken Literatur und der Bibel, München 1975, S. 371.

23) Eingangsbild des Skripts 'Antike Geschichte im Spiegel antiker Romane' : Bildnis des Terentius Neo und seiner Gemahlin. Grabungsfund aus Pompeji, Entstehungszeit 1. Jh. n. Chr. Heutiger Standort: 'Villa des Terentius Neo', Grabungsregion VII, Pompeji. Photo entnommen aus: Salvatorre S. Nappo, Pompeji. Die versunkene Stadt, deutschsprachige Ausgabe, Köln 1998, S. 5.

24) Eingangsbilder des Skripts 'Antike Kriegsgeschichte'. Portal für Teil I (SS 2005 - 'Typische Ursachen und Verläufe antiker Kriege'): Der dort wiedergegebene Plan stellt die Schlacht bei Chaironeia d. J. 338 v. Chr. dar, in welcher der Makedonenkönig Philipp von Makedonien und sein Sohn, der spätere König Alexander, die in ihrer Gegnerschaft gegen eine makedonische Hegemonie vereinigten Griechenstaaten besiegten und den Grund legten für eine 200-jährige makedonische Vorherrschaft in Griechenland. Abbildung entnommen aus: Peter Green, Alexander der Große. Mensch oder Mythos? Dt. Übersetzung von Ernst von Podlesnigg, Würzbug 1974, S. 50. - Portal für Teil II (WS 2005/2006 - 'Antke Kriege als historische Weichenstellungen'): Abgebildet ist die 'Gemma Augustea' , ein die 'Friedenherrschaft des Kaisers Augustus' ('pax Augusta', Res gestae divi Augusti 12) verherrlichendes, kostbares Kleinod (Bildgravur in Onyx-Stein), entstanden um 10 n. Chr., vermutlich eine höfisch motvierte Schenkung an den Kaiser. Heutiger Standort: Kunsthistorisches Museum Wien. Abb. entnommen aus: Heinz Kähler, Rom und sein Imperium, Reihe 'Kunst der Welt. Ihre geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen', (1961) Baden-Baden 1979, S. 63.

25) Eingangsbilder des Skripts 'Zur Wirkungsgeschiche der Antike in unserer Zeit'. Staatswappen moderner Staaten mit ganz oder teilweise antik vorgepägter Bildsymbolik. Entnommen aus: dtv-Lexikon politischer Symbole A - Z in einem Band. Einleitung von A. Rabbow. Graphische Gestaltung: Harald und Ruth Bukor, München 1970, Bildteil nach S. 160.

26) Eingangsbild der Aufsatz- und Dokumentensammlung in Angelegenheiten habilitierter Wissenschaftler: Stauette des kynischen Philosophen Diogenes von Sinope (ca. 400 - 325 v. Chr.; Lebensdaten unsicher), Standort: Villa Albani, Rom. Entstehungszeit: schätzungsweise 3./2. Jht. v. Chr. Photo entnommen aus: German Hafner, Bildlexikon antiker Personen, 2. erw. Auflage, Zürich 1993, S. 103.

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Christian Gizewski, 2. Mai 2013, EP: Christian.Gizewski@tu-berlin.de

 

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