Christian Gizewski, Dr., Prof. für Alte Geschichte an der Fakultät I - Geisteswissenschaften - der Technischen Universität Berlin, Fachgebiete Geschichte - Privatadresse: Mietwohnung im Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel. und AB: 030-8337810 EP: christian.gizewski@tu-berlin.de, WWW-Seite: http://agiw.fak1.tu-berlin.de, Kfz. Opel Astra-G-Caravan, Kz. B-MD 2408, Bj. 1999.

Herrn Jens Hartung und Herrn Wolfgang Tiefensee, Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V.,
Herrn Cem Özdemir, Bundesvorsitzenden der Grünen,
und Herrn Dr. Rudolf Steinke, Berliner Wirtschaftsgespräche e.V., Alt Moabit 82, 10555 Berlin.

Betr.:
Am 08.05.13 15:57 schickte das Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V. durch Herrn Jens Hartung mir eine Einladung zum „Politischen Frühstück“ des Forums 'Ostdeutschland' der Sozialdemokratie e.V. in Kooperation mit den 'Berliner Wirtschaftsgesprächen' e.V. Als Gast nahm der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, teil. Im Gespräch mit ihm war Wolfgang Tiefensee (SPD). Das Treffen fand am 16. Mai 2013, 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr im Restaurant „Habel am Reichstag“, Luisenstr. 19, 10117 Berlin statt.

Sehr geehrte Herren!
Nachträglich danke ich für Ihre Einladung zu dem Treffen und weise Sie wegen meines Diskussionsbeitrages dort bzw. wegen meiner Fragen zum Thema des derzeitigen Mietwuchers in den bundesrepublikanischen Ballungszentren auf den folgenden, von mir - auch als Betroffenem - verfaßten WWW-Beitrag hin:

http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Scriptorium/S41.html

(Mietwucher. Zur Kulturtradition einer Rechts- und Sittenwidrigkeit seit der Antike. Zu der historischen Entwicklung und den Gerechtigkeitsaspekten des Wohnungsmietrechts.
Mit einer Protokollerklärung 'An das Amtsgericht Schöneberg: Zur fehlenden Gerechtigkeit in Mietrechtsstreitigkeiten nach gegenwärtigem Wohnungsmietrecht und zugehörigem Prozeßrecht,
einem Entwurf eines alternativen 'Allgemeinen Wohnungsgesetzes' und einem Appell an die Parteien SPD, LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur vernünftigen Fortentwicklung des Mietrechts nach den Bundestagswahlen 2013.)

Ich darf drei Bitten hinzufügen:
1. Beachten sie politische Wahlprognosen, die von einem Emnid-Forschungsinstitut oder emnid-ähnlichen Privatwirtschaftsforschungsinstituten verbreitet werden, einfach nicht, wenn es um Koalitionsmöglichkeiten der Zukunft geht.
2. Ziehen Sie ernsthaft auch eine Koalition mit der 'Linken' in Erwägung und erklären Sie sich rechtzeitig dazu, damit nicht alles zu einer Ein-Prozent-Sache wird und dann doch wieder eine sog. 'Große Koalition' herauskommt
3. Erklären Sie sich rechtzeitig, deutlich und vollständig zu den von Ihnen geplanten politischen Steuerungsmaßnahmen gegen die derzeitige unsäglich unsoziale BGB-Mietrechts- und Mietpreisentwicklung. Wenn Sie das nicht tun, haben Sie schon halb verloren, andernfalls aber wahrscheinlich halb gewonnen. Der größte Teil der Wahlbevölkerung wird von den - nicht-vermögenden - Mietern gestelt !!!

Mit freundlichen Grüßen
C. Gizewski