Christian Gizewski, Prof. Dr., FG Alte und Allgemeingeschichte an der TU Berlin, Rechtsanwalt ohne Kanzlei, Privatadresse und anwaltliche Adresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.: 030-8337810. EP christian.gizewski@tu-berlin.de. WWW-Seite: Alte Geschichte im WWW (https://agiw.fak1.tu-berlin.de/)

An
das Landgericht Berlin
Littenstr. 2 - 17
10179 Berlin

- 63. Kammer

31. Juli 2017 berichtigt

Betr. Restitutionsklage nach § 580 Nr. 7 b ZPO wegen des früheren Verfahrens des Landgerichts Berlin zur Geschäftsnummer 63 S 130/14 (AG Schöneberg 11 C 255/13), Urteil vom 16. 1. 2016
Medizinische Gutachten über Koronarbeschwerden Gizewski vom 1. 6. 2017 und 27. 6. 2017.
Meine vorhergehenden Schreiben an die Präsidentin des Landgerichts Berlin vom 16. 6. 2017 und 10. 7. 2017.
Automatisiertes Schreiben des Landgerichts vom 4. 7. 2017 betr. eine Terminierung zum 12. 1. 2018 u. a. Formerfordernisse einer Aufhebungsklage.
Schriftliche Hinweise vonseiten der Präsidentin des Landgerichts Berlin, Dienststelle Littenstraße, Herr Hanser, betr. Zuständigkeit des Landgerichts, mit dem am 1. 8. 2017 auch ein klärendes Gespräch stattgefunden hat.
Schreiben des Landgerichts 63 S 130/14 vom 18. 7. 2017 betr. Verlängerung der Erklärungsfrist für die Gegenseite auf zwei Monate.

Sehr geehrtes Gericht!

1. Dem prozessualen Vertreter der Gegenseite ist gewiß ein mehrwöchiger Urlaub zu gönnen.

Es ist aber nicht verständlich, warum er - auch bei Vorbereitung einer sicherlich schwierigen prozessualen Erwiderung - nicht zeitweilig durch einen anderen Anwalt seiner Firma fachlich angemessen soll vertreten werden können, wenn andernfalls mein begründetes Interesse an einer schnellen Einscheidung hintangestellt werden sollte.

Es steht mir auch als verfassungsmäßiges Recht zu, daß die gesundheitliche Belastung und Gefährdung, der ich, wie sich kürzlich erwiesen hat, seit der Zwangsräumung meiner Wohnung im Oktober 2016 mit ihren völlig übermäßigen beruflichen, räumlichen und vermögensmäßigen Folgen objektiv grundlos ausgesetzt war und immer noch bin, schnell beendet wird.

2. Alle Richter des Landgerichts Berlin, die an der Entscheidung vom 16. 1. 2016 mitwirkten, sind in einem Wiederaufnahmeverfahren rechtsgrundsätzlich wegen Besorgnis der Befangenheit (§ 42 ZPO) von der Mitwirkung an einer neu zu treffenden Entscheidung ausgeschlossen. Der gesetzliche Richter muß auch ein unbefangener Richter sein. Das Gericht wird gebeten, sich, wenn es entscheiden will, dazu rechtlich zu erklären.

C. Gizewski