Widerstandsrecht gegen eine ungesetzliche Räumungsvollstreckung vor dem Abschluß der verfassungsgerichtlichen Klärung meiner Verfassungsbeschwerde gegen ein fehlerhaftes Räumungsurteil des Landgerichts Berlin.

Im Falle des ungesetzlichen, weil verfassungswidrigen Versuchs einer vorzeitigen Räumungsvollstreckung steht mir, da ich angemessene und rechtzeitige gerichtliche Hilfe nicht erlangen kann, das Widerstandsrecht nach Art. 20, Abs. 4 GG gegen jeden zu, der eine Vollstreckung versucht oder durch sie sich oder andere rechtswidrig einen persönlichen Nutzen zu verschaffen sucht. Das gilt vor allem für die Vermieterseite und ihre Anwälte, aber auch für alle von ihnen nur Beauftragten.

Nicht einmal ein abgeschlossenes vefassungsgerichtliches Vollstreckungsschutzverfahren wäre dafür Voraussetzung.

Dieser Widerstand wäre keine strafbare Handlung und würde daher auch nicht zu meiner Verhaftung führen können.

Niemand kann mir nachsagen, ich hätte mich nicht mühevoll jahrelang - seit 2012 - bemüht, für den Konflikt, in den sich die Mieterseite mit mir begeben hat, eine rechtliche, friedliche und gerichtliche Lösung zu erreichen.

Ich appelliere auch jetzt an alle, sich unnötiger, vorzeitiger Gewaltanwendung zu enthalten. Bitte nehmen Sie diesen Hinweis so ernst, wie er gemeint ist.

Christian Gizewski, 6. Okt. 2016