Kap. 4: Zur deutschen Sprachgeschichte.


I. Übersicht über verschiedene sprachliche Quellen des heutigen Deutschen.

1. Zu einer rhein- und donaunahen germanischen Anfangssprache des Deutschen in der Zeit des römischen Reiches.

2. Beiträge des alpinen Keltischen zum Deutschen.

3. Antike lateinisch- und griechischsprachige Beiträge zum Deutschen in mehreren Epochen.

4. Hebräisch-kultsprachliche Beiträge des altsprachlichen Bibel-Hebräischen zum Deutschen seit der Germanen-Christianisierung.

5. Mittelalterlich-mittellateinische Wurzeln des Deutschen.

6. Mehrere direkte Einwirkungsprozesse des mittelalterlichen und neuzeitlichen Französischen.

7. Slawischsprachige Wurzeln (Wendisch, Sorbisch) der ersten mittelalterlichen Periode der deutschen Ost-Kolonisation.

8. Slawischsprachige Wurzeln vor allem im Polnischen und Tschechischen der späteren deutschen Ost-Kolonisationsbewegungen.

9. Beiträge des Englischen - einschließlich seiner romanischsprachigen Anteile -, vor allem in der Neuzeit- und Zeitgeschichte.

10. Beiträge des Russischen der Zeitgeschichte.

11. Soweit das Jiddische wegen seiner bibel-hebräischen Prägung und seiner besonderen Sprachentlehnungen aus verschiedenen europäischen Sprachen als Sondersprache begriffen wird, ist es eine Quelle eigener Art für die deutsche Sprache.

Übung.

Erklären Sie nach Ihren Möglichkeiten Sinn und Herkunft der folgenden, von heutigen männlichen und weiblichen Studenten geführten Vornamen.

Welche von ihnen sind germanischsprachigen Ursprungs?

Welche haben lateinische, griechische oder hebräische Wurzeln?

Welche sprachlichen Wurzeln haben die anderen?

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Aidana, Christin(e), Olga, Lin, Nika, Maria, Sandra, Janina, Sophia, Sigrid.

Rolf, Sascha, Ingo, Anselm, Joachim, Stephan (Stefan), Wolfgang, Uwe.

II. Zu den verschiedenen Epochen der deutschen Sprachgeschichte und dem altsprachlichen Einfluß in ihnen.

A. Zur Annahme einer Anfangssprache des Deutschen in einer Kommunikationsgemeinschaft germanischer Stämme nahe der Rhein- und Donau-Grenze zum Römischen Reich.

Die Epoche in historischen Karten und Abbildungen

1 Galien, Britannien und Germanien zur Römerzeit.

2 Deutschland in römischer Zeit.

3 Ein germanisches Wohn-Stall-Haus (Modell).

4 Anordnung eines germanischen Dorfes (Archäologischer Grabungsgrundriß).

5 Waffenbeigaben eines fränkischen Männergrabes.

6. Caesar über die Germanen (Caesar. Bellum Gallicum, 4, 1, 3 - 3, 5).

Bedeutungsbereiche einer bäuerlichen, dörflich und stammesgesellschaftlich organisierten Lebenswelt.

Wortbeispiele für einen anfangssprachlich-germanischen Wortbestand des Deutschen: Tag, Nacht, Mond, Sonne, Sterne, Himmel, Wolke, Erde, Wasser, Land, See, Fluß, Bach, Zeit, Tag, Woche, Jahr, Vater, Mutter, Kinder, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Acker, Bauer, Knecht, Magd, Roggen, Gerste, Weizen, Weide, Vieh, Rappen, Stute, Rind, Schwein, Gans, Huhn, Ente, Schaf, Milch, Brot, Fell, Fleisch, Honig, Hund, Katze, Haus, Hof, Brunnen, Dach, First, Tor, Wand, Schrank, Truhe, Decke, Kleid, Stuhl, Bank, Bett, Krug, Spinnen, Weben, Wirtel, Topf, Scheune, Speicher, Maus, Ratte, Garten, Dorf, Wald, Eiche, Buche, Fichte, Fuchs, Wolf, Igel, Vogel, Adler, Falke, Kranich, Krähe, Rabe, Lerche, Amsel, Nachtigall, Beere, Pilze, Waffe, Wappen, Axt, Schwert, Helm, Dolch, Spieß, Heer, Stamm, Verwandte, Sippe,.Fürst, König, Thing, Gott, Donner, Freien, Schwören, Vertrag, Ehe, Urteil, Strafe, Buße, Rache, Weihen, Liebe, Freund, Sprache, Lied, Runen, Mär, Vergnügen. Schmerz, Leid, Tod, Walhall, Anfang, Ende, Zeit, Frist, All, Schicksal, Zauber, Hexe, Zwerg.

Wortbeispile für deutsch-anfangssprachliche Namen: Siegmund, .Siegfried, Ludwig, Lutger, Armin, Otwin, Hermann, Ulrich, Wolfgang, Adolf, Torsten - Thusnelda [evtl. germ. Dusnelkje], Liebgard, Liebtraut, Mechthild, Brundhild, Trau(thil)de, Sigrun, Sigrid. Giselind, Ortrun.

Wortbeispiele für keltischen Spracheinfluß in einem anfangssprachlichen Deutschen: Alpen, Reich, Amt, Pferd.

Zur Syntax einer deutschen Anfangssprache: Subkekt-Prädikat-Objekt-Stellung, Inversion bei Nebensätzen, Substantiv-Deklination, Verbal-Konjugation.

B. Die auf die Nachbarschaft des Römischen Reichs zurückgehende Lehnwortbildung im Deutschen.

Die Epoche in historischen Karten und Abbildungen.

1 Römische Grenzsicherungen.

2 Archäologische Fundorte von Söldner-Cingula im grenznahen Germanien.

3 Zur germanische Runenschrift (Futhark).

4 Germanenstämme in der Völkerwanderungszeit.

5 Trier vor und nach der fränkischen Eroberung (Stadtplan-Rekonstruktionen der römischen Zeit und des Mittelalters).

6 Zum Zusammenleben romanischer und germanischer Bevölkerung in Trier.

7 Der germanisch- und der romanisch geprägte Teil des Frankenreichs und die Grenzbildung zwischen romanisch- und germanischsprachiger Bevölkerung.

Altsprachlich bedingte Lehn- und Fremdwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Militärorganisation, Verwaltung. Recht und Gerichte, Städtebau, Straßenverkehr, Schiffahrt, Handel, Acker- und Gartenbau, Viehzucht, Haushaltung, Kochkunst, Kleidung, Schmuck, ärztliche Kunst, Schreibwesen.

Wortbeispiele Lehnworte: Kaiser, Krone, Pfalz, Recht, Zins, Diamant, Purpur, Samt, Gemme, Fibel, Urne, Kampf, Drache, Lanze, Panzer, Zelt, Pferd, Esel, Karren, Sold, brav, Arzt, Fieber, Pest, Markt, Kauf, Pfund, Preis, pur, eichen, Essig, Öl, Wein, Pinte, Ar, Mauer,Wall, Pforte, Straße, Platz, Markt, Pflaster, Weiler, Glas, Kalk, Ziegel, Keller, Küche, Kammer, Fenster, Kerze, Tisch, Kiste, Schrein, Spiegel, Bottich, Becher, Speise, Pfanne, Trichter, Gips, Pech, Leier, Tafel, Schreiben, Brief, bunt, Punkt, Kette, Anker, doppelt, Drillich, Teppich, Pütt, Pflanze, pflanzen, Wein, Kohl, Rettich, Zwiebel, Kümmel, Kirsche, Kufe, Kübel, Aachen, Trier, Köln, Mainz, Augsburg.

Wortbeispiele Lehnübersetzungen:

die meisten Wochentagsnamen wie Sonntag, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag

viele Herrschafts- und Autoritäsbezeihnungen wie Fürst, König, Herzog, Graf, Adel, Ritter, Rat, Tag, Gesetz, Urteil.

C. Das Frankenreich und die von ihm ausgehende Missionierung der Germanenstämme und mittelbar der Slawenstämme in Mittel- und Mittelost-Europa mit ihren darauf zurückgehenden glaubens- und kirchensprachlichen Lehn- und Fremdwortbildungen.

Die Epoche in historischen Karten und Abbildungen.

1 Die Ostexpansion und Teilung des Fankenreichs.

2. Verschriftlichung der Gesetzgebung in fränkischer Zeit.

3 Die Verbreitung der altdeutschen Sprache und ihr Verhältnis zu der lateinischsprachigen Klosterkultur im Frankenreich.

4 Eine lateinischsprachige Handschrift in karolingischer Minuskel.

5 Klosterwesen und Mission im Frankenreich.

6 Christliche Autoritäten des Glaubenslebens (St. Bonifatius).

Altsprachlich bedingte Lehn- und Fremdwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Gottesdienst, Evangelium, Gebet, Glauben, Dogmatik, Frömmigkeit, Kirchenbau.

Wortbeipiele Lehnworte: Kreuz, Kirche, Kapelle, Dom, Kloster, Laien, Münster, Glocke, Altar, Kanzel, Chor, Sarg, Grotte, Messe, Hore, Matutin, Prophet, Predigt, Priester, Presbyter, Pater, Bischof, Papst, Bibel, Testament, [Die Heilige] Schrift, Titel, Kapitel, Vers, Opfer, Marter, Märtyrer, Mönch, Nonne, Abt, Segen, Amen, Paradies, Musik, Psalter, Leier, Palme, Lilie, Satan, Teufel, Samstag, Pfingsten, Vesper, Kutte, Kelch, Feier, Sakrament, Tabernakel, Spende, Schule, Magister, Rolle, Tafel, Pergament, Papier, Schreiben, Lesen, Tinte, Griffel.

Wortbeispiele Lehnbedeutungen; Schöpfer, Heiland, Erlöser, Geist, Erde, Himmel, Hölle, All, Mittwoch (statt Odins Tag), Ostern, Weihnachten, heilig, rein, Glauben, Sünde, Schuld, Hölle, Buße, Gnade, Vergebung, Nächster, Wesen, Wissen, Gewissen, Begriff, Sinn.

D. Die Herausbildung einer deutschen Reichssprache des östlichen Frankenreichs unter Einschluß latein-, griechisch und hebräischischstämmiger Lehnwortbildungen im Bereich der Verwaltungssprache, der Kirchen- und Klöstersprache der Bildungssprache und der Sprache der Allgemeinkultur.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Mitteleuropa im 10. und 11. Jht.

2 Das Deutsche Reich unter der Staufer-Dynastie im 12. Jht.

Lehnwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Regierung und Verwaltung., Kirchenordnung, Kirchenämter, Kirchenorgansisation, Theologie, Katechese, Kultus, Kirchenjahr und -alltag, Schule, Schreiben, Literatur, Wissen, privater und öffentlicher Schriftverkehr, Obst- und Gartenbau.

Wortbeispiele Lehnworte: Thron, Szepter, Regierung, Kanzler, Vogt, Pfründe, Amt (mittellat.-keltisch), Schreiber, Siegel, Bulle, Söldner (mittellat.).

Wortbeispiele Fremdworte: Majestät, Konstitution, Notar, Referendar, Assessor, Titel, Synode, Zeremonie, Pomp, Akten, Archiv, Prozeß, Skript, Polzey.

Wortbeispiele Lehnbedeutungen: Hof, Adel, Fürst, Herzog, Ritter, Gesetz, Gericht, Rat, Urteil, Lehen.

E. Der Einfluß des Lateinischen über das Französische auf die ritterliche Sprache des Hochmittelalters in Deutschland.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Europa vom 11. - 13. Jht.

2 Die Zeit der Kreuzzüge.

Lehnwortbildungen im Bedeutungsbereichen der französisch beeinflußten ritterlich-vornehmen Hofgeselligkeitskultur.

Wortbeispiele französischstämmige Fremdworte: Kurtoisie, Manier, Tanz, Platz, Abenteuer, Sauce, Kristall, Smaragd, Posaune, Konterfei.

F. Der Einfluß des Lateinischen, teilweise über das Italienische, auf die Sprache des handels-, bank- und gewerbetreibenden Bürgertums in Deutschland.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Italiens Wirtschaftsbedeutung seit dem 11. und 12. Jht.

Lehnwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Marktwesen, Bankwesen, Handel einschließlich Levante-Importe, städtische Rechtsspechung, Seefahrt und Schiffbau.

Wortbeispiele direkt lateinischstämmiger Fremdworte: Kapital, Konkurs, Kredit, Mandat, Kapital, Summe, Fazit, Familie.

Wortbeispiele italienischstämmiger Fremdworte: Posten, Konto, Diskont, Kopie, Register, Manko, Risiko, Fonds, Bankerott, Kapitän, Kompaß.

Wortbeispiele Lehnbedeutungen: Eigentum, Besitz, Kauf, Miete, Wucher, Treu und Glauben.

G. Die Übernahme lateinischer, griechischer und hebräischer Worte in den deutschen Wortschatz der außerkirchlichen Bildung und Wissenschaft im 'Humanismus' und durch die 'Rezeption' des Römischen Rechts und in der Kunstterminologie der Renaissance.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Die Universitäten in Deutschland vom 12. bis zum zum 16.. Jht.

Fremdwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Jurisprudenz, Lateinische Dokumentations-Sprache, Philosophie, Rhetorik, Architektur, Malerei, Plastik, spekulative Chemie (Alchimie)..

Wortbeispiele lateinisch- und griechischstämmige Fremdworte: Universität, Fakultät, Akademie, Gymnasium, Jura, Auditorium, Dissertation, Pedell, Kommilitone, Magnifizenz, Kontroverse, Dialog, Dialektik, Hermeineutik, Intertretation, Diskussion, Dissertation, Rhetorik, Kritik, Distinktion, Klarheit, Logik, Apotheke, Skelett, Architektur, Ökonomie, Pädagogik, Theater, Poesie, Prosa, Lyrik, Komödie, Tragödie, Drama, Sarkasmus.

H. Die Übernahme von Lehnbedeutungen vor allem lateinisch-bildungssprachigen und katholisch-kirchensprachlichen Ursprungs in den 'Verdeutschungs'-Sprachreformen der Reformationszeit.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Reformation und katholische Erneuerung im deutschen Sprachraum des 16. Jhts.

2 Glaubensspaltung.und Konfessionen im 16, Jht.

Systematisch verdeutschte Wortinhalte in der Schriftsprache und gedruckten Sprache für alle altsprachlich geprägten Bedeutungsbereiche des gelehrten Sprachgebrauchs (siehe auch F.).

Wortbeispiele Lehnübersetzungen: Gottesdienst (statt Messe), Glauben (statt Konfession), Herrlichkeit (statt Majestät), weissagen (statt prophezeien), Morgen (statt Orient).

Daneben aber auch lateinischstämmige Fremdworte: Protestanten, Reformation, Konfirmation, evangelisch, Kultus.

I. Sprachbildungen unter italienischem und französischem Sprach-Einfluß.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Europa zur Zeit des Barock und des Absolutismus.

2 Die deutsch-französische Grenze im Laufe der Jahrhunderte.

3 Schloßbauten des Barock und Rokoko in Frankreich, Spanien ud Deutschland.

Lehnwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Heersorganisation, Kriegswesen, Kolonialkultur, Diplomatie, alamodische Hof- und Lustbarkeitskultur, Musikalische Instrumente, Orchester und Kompositionen, Theaterwesen, Opern-Wesen.

Text-Beispiel eines 'alamodischen' Briefes:

Wortbeispiele Fremdworte: Armee, Alarm, Artillerie, Division, Bataillon, Corps, Garnison, Granate, Infanterie, Ingenieur, Kamerad, Kaserne, Offizier, Munition - Konzert, Alt, Baß, Diskant, Melodie, kunterbunt, Pöbel, Patience, Parmesan, Parvenu, Ball, Ballett, Pläsir, Gobelin, Porträt, Tusche, Porträt, Profil, Plüsch, Plantage

K. Der indrekte altsprachliche Einfluß über das Französische auf die deutsche Sprache in der Literatur und Politik der 'Aufklärungs-'Epoche und der napoleonischen Ära.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Mitteleuropa im 18. Jht.

2 Europa in der napoleonischen Epoche.

Lehnwortbildungen in den Bedeutungsbereichern Politische Ideen, Literatur, Kunst.

Wortbeispiele Fremdworte:: Nation, Revolution, Presse Parlament, Zivilisation.Roman, Romantik, Novelle, Belletristik, Diskurs, Gesellschaftskritik, Kabarett, Ironie, Pointe.

Wortbeispiele Lehnbedeutungen: Aufklärung, Fortschritt, Menschheit, Menschenrechte, Freiheit, Bürgerrechte, Verfassung, Unternehmen (>entreprndre, >mlat. intraprehendere) ,Wahlen.

L. Die Übernahme altsprachlich geprägter Lehnbedeutungen trotz reaktiver Sprachabwehr (Sprachreformen) des Deutschen gegen das Französische in allen Kulturbereichen zur Zeit des Barock, der Aufklärung und der Romantik.

Die Epochen in historischen Karten.

Siehe H. und I.

Systematische Verdeutschung prinzipiell aller semantischer Komplexe des Fremdwortgebrauchs in der Alltags- und der gehobener Sprachkultur. Zu diesem gehört folglich auch der der altsprachlich geprägte Fremdwortbestand.

Wortbeispiele latinisierte Fremdworte: das Absolute, die Idee, subjektiv, Empfindung, Klassik, Romantik, Nationalstaat.

Wortbeispiele Lehnbedeutungen: Vaterland, Landwehr, Völkerschlacht, Kleinstaaterei,, Schicksal, Weltseele, Einsamkeit.

M. Die altsprachlichen Elemente in der deutschen Sprache der Wissenschaft und Technik im 19. Jht.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Mitteleuropa 1815 - 1866.

2 Mitteleuropa 1866 - 1910.

3 Die Sprachverteilung in Europa um 1910.

Beispiele für altsprachlich bedingte Lehn- und Fremdwortbildungen in den Bedeutungsbereichen Kunst, Geisteswissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften, Medizin, Pharmazie, Ingenieurwissenschaften.

Wortbeispiele: Historismus, Kinomatograph/Kino, Regisseur, Diva, Prominenz, Relativitätstheorie, Atome, Neutronen, Allergie, Psychotherapie, Psychopharmakon, Dynamo, Automobil, Detektor, Radio, Antenne, Mikrophon, Bombe, Transplantation.

N. Der indirekte altsprachliche Einfluß anderer europäische Sprachen auf das Deutsche in allen Zivilisationsbereichen während 20. und 21. Jhts.

Die Epoche in historischen Karten.

1 Europa in der ersten Hälfte des 20. Jhts.

2 Der Zweite Weltkrieg in Europa,

3 Europäische Sprachvölker 1945

4 Konflikte in der Welt nach 1945 und der deutschsprachige Raum.

5 Europäische Sprachvölker 2012

Fremdwortübernahmen altsprachlicher Herkunft in allen sprachlichen Bedeutungsbereichen 'moderner' Zivilisation in Krieg und Frieden.

Wortbeispiele:Imperialismus, Nationalismus, totalitäre Systeme, Faschismus, Rassendisktiminierung, Konzentrationslager, Genozid, Rassenjtheorie, Bombardierung, Evakuierung, Invasion, Fortress, Atombombe, Unconditional Surrender, Tranfer, UNO, Konfrontation, Eskalation, Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Proletariat, Konkurrenz, Investition, Surplus, Sozialpartner, Konjunktur, Ökonomisches System, Plan, Finanzen, Fiskalpolitik, Inflation, Kommunikation, Propaganda, Indoktrination, Massenmedien, Internet.

II. Epochenübergreifende Momente der Art und des Ausmaßes altsprachlichen Einflusses auf die Entwicklung der deutschen Sprache.

A. Siedlungsgeschichte und geographische Differenzierung der deutschsprachigen Bevölkerung.

B Wirtschaftsbedingte und soziale Differenzierung der deutschen Sprache.

C. Die Einwirkung von Kriegsereignissen auf die Differenzierung und Verbreitung der deutschen Sprache.

Literaturhinweise:


Bearbeitungsstand: 29. Mai 2013.

Autor des WWW-Skripts: Christian Gizewski, Prof. Dr., TU Berlin, Fakultät I, Alte Geschichte, FG Geschichte, Privatadresse: Tietzenweg 98, 12203 Berlin, Tel.:030-8337810, EP: christian.gizewski@.tu-berlin.de